Diesen Sommer befasst sich eine Sendereihe auf Radio Ö1 mit den volksmusikalischen Landschaften und den Volksliedwerken der österreichischen Bundesländer. Der Redakteur und Moderator Wolfgang Schlag macht eine Reise zu Österreichs traditioneller Musik in neun Stationen.
Wolfgang Schlag: „Ich begebe mich mit den Volksliedwerken der Bundesländer auf eine Reise in einzelne Regionen. Dabei werden musikalische Besonderheiten in den Volksliedarchiven aufgespürt. Und ich erzähle vom offenen Singen, von Musikant:innen-Stammtischen, Schulprojekten, Melodierecherchen, Feldforschungen, Liederheften und musikalischen Handschriften, die alle eine Fülle lebendiger volksmusikalischer Formen in Österreich widerspiegeln.“ (Zitat Wolfgang Schlag, voller Wortlaut hier)
Die Termine, jeweils Freitag um 10.05 Uhr: 05.07.2024 | Steiermark (Sendung nachhören – verfügbar bis 04.08.2024) 12.07.2024 | Burgenland (Sendung nachören – verfügbar bis 11.08.2024) 19.07.2024 | Wien (Sendung nachhören – verfügbar bis 18.08.2024) 26.07.2024 | Niederösterreich (Sendung nachhören – verfügbar bis 25.08.2024) 02.08.2024 | Salzburg (Sendung nachhören – verfügbar bis 01.09.2024) 09.08.2024 | Kärnten (Sendung nachhören – verfügbar bis 08.09.2024) 16.08.2024 | Tirol 23.08.2024 | Oberösterreich 30.08.2024 | Vorarlberg (Zur Sendereihe)
Foto: Johannes Starmühler / Österreichisches Volksliedwerk
Vom 24. – 27. Oktober 2024 wird Innsbruck einmal mehr zum Zentrum der alpenländischen Volksmusik. Junge Musikant:nnen und Sänger:nnen aus vier Ländern – Österreich, Bayern, Südtirol und Schweiz – treffen sich, um beim größten Wettbewerb rund um die traditionelle Volksmusik, dem Alpenländischen Volksmusikwettbewerb/Herma Haselsteiner-Preis, ihr Können zu präsentieren. Die Veranstaltung ist die größte ihrer Art und ein Fixpunkt der Volksmusikszene. Als Jury werden wieder die namhaftesten Volksmusik-Fachleute aus dem Alpenraum fungieren. Die Anmeldephase läuft vom 01. Juni bis 15. Juli 2024! (Details: Tiroler Volksmusikverein)
16. Alpenländischer Harmonikawettbewerb
Die Einladung wendet sich an gute Harmonikaspieler*innen (nur Diatonische bzw. Steirische Harmonika) aus allen österreichischen Bundesländern sowie aus Bayern und Südtirol, die das 25. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und Volksmusik im Sinne unserer alpenländischen Tradition spielen.
Wie in den vergangenen Jahren soll dieser Volksmusikbewerb einerseits den Teilnehmer*innen Gelegenheit geben mit vielen anderen guten Harmonikaspieler*innen zusammenzukommen. Des Weiteren aber auch durch Mitglieder der Jury, bestehend aus herausragenden Harmonikaspieler*innen bzw. Volksmusikant*innen, die unsere Volksmusik in den letzten Jahrzehnten durch ihr Beispiel wesentlich mitgeprägt haben – Bewertung, Beratung und Anregung zu erhalten.
Die Diatonische, bzw. Steirische Harmonika nimmt heute in der alpenländischen Volksmusik einen vorrangigen Platz als Soloinstrument, wie auch als wichtiges Instrument in unterschiedlichsten Besetzungsformen ein. Dies hängt einerseits mit der besonderen Klangfarbe und Vielseitigkeit des Instrumentes zusammen. Im Wesentlichen aber verdanken wir den Erfolg einigen markanten Musikerpersönlichkeiten, die bereits in den 1970er-Jahren durch ihr Musizieren die Jugend für die Diatonische Harmonika begeistern konnten.
Das legte die Basis für eine systematisch- didaktische Ausbildungsstruktur. Das hervorragende Können der Volksmusikant*innen in den Musikschulen, die Ausbildung der Harmonikalehrer*innen an Universitäten und Konservatorien und somit auch das hohe Niveau zahlreicher junger Musikant*innen bezeugen dies auf eindrucksvolle Weise. Wir hoffen wieder auf zahlreiche Teilnahme und sind überzeugt, dass auch der 16. Alpenländische Harmonikabewerb gleich wie die vorangegangenen Wettbewerbe dazu beitragen wird, die Begeisterung für die „Steirische“, sowohl bei den Musikant*innen als auch bei den Zuhörer*innen zu stärken.
mit Archivmaterial aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks
anlässlich des Projekts Volxfest (Simon Mayer/art in motion) im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Salzkammergut Bad Ischl 2024.
Jodeln: Back to Game Jodelworkshop mit Markus Prieth
Wir jodeln, spielen, lachen, lassen uns drei Stunden lang vom Klang der Freizeit treiben. Vielleicht starten wir mit Jodlern aus den Volksliedarchiven, entwickeln Tänze und Geschichten, heben ab ins Weltall, um schwerelos der Welt ein Lächeln zu schenken. Vielleicht kommt auch alles ganz anders. Sicher ist, dass wir jodeln, das Lernen dem Spielen gleichsetzen und keine Chance auslassen wollen, dem Moment, einem Jodler, einen Tanz, ein Spiel abzugewinnen.
Termine Gmunden, Seminarraum Hotel Magerl So 19.5.2024 I 18-21 Uhr
Gößl, Veitwirt So 9.6.2024 I 9.30 – 12.30 Uhr Anmeldung unter: office@volksliedwerk.at, Workshopgebühr € 30, bei Teilnahme am Volxfest ist der Workshop kostenlos, Ermäßigungen für Studierende, Schüler*innen, Senior*innen, Präsenzdienst…
Volxfest Stammtisch mit Simon Mayer & Volxfest Team
Tauche ein in die bunte Welt des Volxfest! Dieser Stammtisch bietet einen Einblick in den Inhalt und die Bestandteile des Volxfests. Wir entdecken die Kunst, Kraft des Feierns durch gemeinsames Musizieren, Gesang, Tanz, Spiel, Diversität und Dialog. Von traditionell über spielerisch bis experimentell teilen wir überlieferte und spontan erfundene Tänze, Spiele und Gesänge. Dabei erforschen wir Tanz und Gesang als körperlichen Ausdruck des Miteinanders und Verkörperung unserer Heimatgefühle. Sei dabei – Instrumente nicht vergessen!
Volkstanz & Hip Hop – die heilende Kraft der Gemeinschaft! Tanzworkshop mit Farah Deen & Katharina Oberhauser
Im Workshop mit Farah Deen (Professionelle Hip Hop & House-Tänzerin) & Katharina Oberhauser (Leiterin der Altausseer Volkstanzgruppe) kannst du den kleinsten gemeinsamen Nenner der österreichischen Volkstänze und Hip Hop hautnah erleben: Die heilende Kraft einer Gemeinschaft!
Neben verschiedenen Volkstänzen im Kreis und in Paarform wie z.B. der Steirer oder der Landler werden auch einfache Social Dances aus dem Hip Hop gelernt und so Gemeinsamkeiten und Parallelen gesucht. Was verbindet uns? Was stärkt uns als Gemeinschaft? Wie können wir als Community einen sicheren Raum für alle schaffen?
Am Ende geht es darum, gemeinsam Spaß zu haben und in einem kreativen Austausch die körperliche Verbindung zu sich selbst, im Paar oder als Kollektiv im Kreis zu erleben! Sei dabei und lass dich von verschiedenen Tanzkulturen & deren Musik inspirieren!
Termine
Gmunden Pinsdorf Tanzforum Di 21.5.2024 I 18-20 Uhr
Anmeldung erforderlich unter: office@volksliedwerk.at, Workshopgebühr € 15, bei Teilnahme am Volxfest ist der Workshop kostenlos.
Volxfestorchester / Salz Kammer Groove mit Irma-Maria Troy und Markus Prieth
Trompete, Quetschn, Geige, Electronics oder Nasenflöte, das Volxfestorchester nimmt alles, auch Kuriositäten und spezielle Instrumente sind willkommen! Darum sei dabei und spiele dich mit Irma-Maria Troy und Markus Prieth durch Handschriften aus dem Salzkammergut, durch die Tänze verschiedenster Volksmusiken und genauso spielend finden wir unseren ganz eigenen Salz-Kammer-Groove. Die beiden Musiker*innen sind in vielen Genres zu Hause und Spielfreude ist ihre Methode! Wir sind froh, wenn du Grundkenntnisse auf deinem Instrument(en) mitbringst und von diesen Kenntnissen ab, ist jedes Spielniveau herzlich willkommen. Egal wo man steht, es gibt immer was zu tun!
Im Anschluss an die Volxsfestorchester “Probe” findet jeweils ein Volxsfest-Stammtisch statt, wo wir alles Erlernte gleich umsetzen können. So richtig feiern und auftreten werden wir mit unserem Salz-Kammer-Groove bei den beiden Volxfesten selbst.
Termine
Gmunden, Seminarraum Hotel Magerl Mo 20.5.2024 I 18-20 Uhr, anschließend Stammtisch Do 23.5.2024 I 18-20 Uhr, anschließend Stammtisch Sa 25.5.2024Volxfest I 10-14 Uhr, Traunseetram und Schubertplatz
Anmeldung erforderlich unter: office@volksliedwerk.at, Workshopgebühr für beide Termine € 30, bei Teilnahme am Volxfest ist der Workshop kostenlos, Ermässigungen für Studierende, Schüler*innen, Senior*innen, Präsenzdienst… Bei der Anmeldung bitte das Instrument, bei diatonischen Instrumenten bitte Stimmungen angeben.
Goldhaube, Kopftuch, Hut… suchen dich! Hannah Wimmer und Irene Egger
Das Tragen von aufwendig gebundenen Kopftüchern, besonderen Hüten, bestickten Hauben, sogar aus Gold zu besonderen Anlässen ist eine über viele Kulturen verbreitete Form sich festlich zu kleiden. In Österreich gehört dazu die Goldhaube. Sie erinnert in machen Ausformungen an den Helm von Pallas Athene, als Göttin der Weisheit trifft sie mit kühlem und klarem Verstand weise, vorausschauende, richtungsweisende Entscheidung für das Gemeinwohl. In ihrem Tätigkeitsfeld als Friedensgöttin ist sie die Personifizierung der gesetzgebenden und der ausübenden Gewalt und wacht somit über die Gewaltentrennung, eines der Grundprinzipien rechtsstaatlicher, demokratischer Verfassungen.
Besitzt du eine Goldhaube, Kopftuch, Hut? Hast du kaum Anlässe das zu tragen, fehlen dir Gleichgesinnte? Hier ist die Gelegenheit! Für das Volxfest im Rahmen der Kulturhauptstadt Salzkammergut Bad Ischl 2024 suchen wir Personen, die sich beim gemeinsamen Feiern mit einem besonderen Kopfschmuck zeigen wollen und damit ein Zeichen setzen für Frieden, Menschenrechte und Gemeinwohl.
Termine Gmunden Mo 20.5.2024 I 19-20 Uhr,Seminarraum Hotel Magerl Austausch für die Aktion am 25.5., anschließend Stammtisch Sa 25.5.2024Volxfest I 10-14 Uhr, Traunseetram und Schubertplatz Komm vorbei mit Deiner Kopfbedeckung und mach mit bei Tanz, Musik, Umzug musikalischer Traunseetram….
drehen, tanzen, spielen workshop between chaos and order mit: Simon Mayer und Hannah Shakti-Bühler
Bei diesem Workshop bringen wir Gegensätze in Beziehung. Spontane Ausdrucksformen und Bewegungen tanzen mit vorgegebenen Abfolgen wie Choreografien, Tanzbeschreibungen und Spielregeln. In anderen Worten entdecken wir gemeinsam die Zusammenhänge zwischen Tanz und Spiel, indem wir uns mit der Tradition von Tanzspielen beschäftigen. Das soll dem Tanz sein spielerisches Wesen zurück geben. Durch das Wechselspiel von Chaos und Ordnung, Kontrolle und Vertrauen, Improvisation und Choreografie stärken wir unsere Resilienz und finden Stabiliät durch Loslassen – eine wichtige Resource in Krisenzeiten.
Anlässlich des Projekts Volxfest im Rahmen der Kulturhauptstadt Bad Ischl, Salzkammergut 2024 wird in diesem Workshop auch auf Basis von Archivquellen aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks mit Beschreibungen von Tänzen und Tanzspielen u.a. aus der Sammlung Konrad Mautner aus dem Ausseerland unterrichtet.
Termine 20.04. 2024 I 10 – 13 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien
Anmeldung unter: office@volksliedwerk.at, Workshop € 30, bei Teilnahme am Volxfest ist der Workshop kostenlos. Ermässigungen für Studierende, Schüler*innen, Senior*innen, Präsenzdienst…
Aus der Perfahl Handschrift Bad Aussee 1799 Archivprobe mit Simon Wascher und Hermann Härtel
28.4.2024 I 17-19 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien
26. September 2025 | 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr NÖ Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich
Ländler, Polkas, Menuette, Schleunige … für zwei Melodieinstrumente, Nachschlag und Bass
Das Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich beherbergt einen umfangreichen Fundus an handschriftlichen Notenblättern mit instrumentaler Volksmusik aus dem 19. Jahrhundert. Meist stammen die Niederschriften aus privaten Sammlungen von Musikanten, die den Melodienschatz festhalten und weitergeben wollten. Dieser Archivbestand wird gerne von Volksmusikantinnen und -musikanten herangezogen, um nach bereits vergessenen Melodien zu suchen und sie wieder zum Klingen zu bringen.
Walpurga „Burgi“ Neubauer leitet die Archivprobe. Als Musikpädagogin unterrichtet sie Geige an der Regionalmusikschule Kreuzenstein und beschäftigt sich vor allem mit Kammermusik und mit Volksmusik.
Teilnahme kostenlos! Das Instrument bitte mitbringen. Das Notenmaterial wird zur Verfügung gestellt. Instrumente: Geige, Harfe, Bratsche, Kontrabass, Harmonika
Das Österreichische Volksliedwerk entwickelte Recherchetool, um mit Klaviatur auf www.volksmusikdatenbank.at Melodien zu suchen.
Für die niederschwellige Suche nach volksmusikalischen Melodien wurde vom Österreichischen Volksliedwerk (Verband der Volksliedwerke der Bundesländer) eine drei Oktaven inklusive aller Halbtonschritte umfassende virtuelle Klaviatur entwickelt und in den Online-Katalog der Volksliedarchive Österreichs www.volksmusikdatenbank.at integriert. Aktuell sind über 700.000 Lied- und Musikdatensätzebereits recherchierbar, darunter 13.000 Melodien, von rund 7.500 scheinen auch bereits abspielbare Noten in ABC-Notation in der Datenbank auf. Die Suche kann mit anderen Abfragekriterien wie Liedanfang, Refrain oder Lied- bzw. Musikgattung (z.B. Almlied, Landler, Walzer…) kombiniert werden. Laufend kommen neue Lieder und Stücke aus handschriftlichen Gebrauchsliederbüchern, alten Spielheften und anderen Konvoluten, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreichen, hinzu.
Der interessierten Öffentlichkeit und der Fachwelt einen möglichst niederschwelligen Zugang zu diesem einzigartigen volksmusikalischen Bestand zu ermöglichen, ist das erklärte Ziel des neuen Melodierecherchetools: „Erst wenn die Quellen möglichst einfach recherchier- und lesbar zur Verfügung gestellt werden, finden sie sowohl in den musikalischen Gebrauch, als auch in die wissenschaftliche Analyse Eingang“, ist Vizepräsident des Österreichischen Volksliedwerks und Digital-Humanities- Experte Dr. Wolfgang Dreier-Andres vom Salzburger Volksliedwerk überzeugt.
Einen wesentlichen Bestand der österreichischen Volksliedarchive bilden nicht nur mit Text und Melodie überlieferte Lieder, sondern auch zehntausende Aufzeichnungen von alten Tanzmelodien und Jodlern. Gerade bei diesen Materialien bietet die Melodie einen wesentlichen identifikatorischen Faktor, da Komponisten sowie Stücktitel in der Volksmusik meist nicht vorhanden oder irrelevant sind. Zudem stellt das Vorhandensein von Melodievarianten zu einzelnen Tänzen, Stücken und Liedern ein wesentliches Element volksmusikalischer Überlieferung dar. So kann dieses Tool auch helfen, Urheberrechtsfragen zu beantworten.
Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangbot bieten die Volksliedwerke weitere Möglichkeiten in diese Archivquellen einzutauchen. Das reicht von Archivproben und Jodlerkursen, bei denen nach alten Handschriften gesungen und musiziert wird, bis hin zu Symposien, die Sammlungen von Forscher*innen beleuchten. www.volksliedwerk.at
Perfahl Handschrift um 1799 aus Bad Aussee E 58, Archiv des Österreichischen Volksliedwerks
Tipps zur Suche
Für die niederschwellige Suche nach Melodien wurde eine drei Oktaven inklusive aller Halbtonschritte umfassende virtuelle Klaviatur entwickelt und in den Online-Katalog www.volksmusikdatenbank.at integriert. Die gespielten und beim Anschlag erklingenden Töne werden auf einer Notenzeile abgebildet. Man kann einzelne Noten löschen und so die Melodie korrigieren, das Endergebnis abhören und die Suche starten. Um die Suche möglichst einfach zu halten, wird über alle Tonarten gesucht. Bringt die Suche nicht das gewünschte Ergebnis, kann die automatisch zwischengespeicherte Melodie nochmals korrigiert werden. Es ist auch möglich, nur den Beginn eines Stückes/Liedes zu suchen und die Suche nach der Melodiekontur (Parsons-Code) an- und abzustellen, um die Trefferliste entweder zu erweitern oder einzuschränken.
Eine besondere Stärke von www.volksmusikdatenbank.at liegt seit ihrer Entwicklung in der Kombinationsmöglichkeit verschiedenster Suchkriterien. Auch die Melodiesuche kann mit anderen Abfragekriterien und Suchfiltern kombiniert werden, etwa der Suche nach Liedanfang + Melodie, der Einschränkung auf Instrumentalmusik oder eine bestimmte Liedgattung (z.B. Almlied, Landler).
Wir bitten alle Interessierten, die neue Melodiesuche von www.volksmusikdatenbank.at eifrig zu verwenden und Auffälligkeiten/Wünsche/Anregungen mitzuteilen. Dies ist Version 1.0 dieser Funktion. Auf Basis dieser Rückmeldungen(office(at)volksliedwerk.at) wird es in regelmäßigen Abständen neue Versionen mit Korrekturen und Erweiterungen geben!
Anita Mayer-Hirzberger: „Ein Fenster in die Vergangenheit“. Über Volksmusik als geschichtliches Argument, speziell zur österreichischen Geschichtsschreibung Konrad Köstlin: Volkskultur als Dialog: Ökonomien und Lebensformen von Musikanten und Musikantinnen Katharina Pecher-Havers: Gröscherlzähler und Buchhalter. Die Kommerzialisierung des Zitherwesens Merle Greiser: Alpines Vergnügen in der Stadt. Oberlandlerkapellen,Ausstellungs-Dörfer und die Exotisierung der Anderen Lydia Novak: Geldlose Identität? Über Rolle und Stellenwert von Volksmusik in der kroatischen Volksgruppe am Beispiel Kolo Slavuj Yannick Wey: Margaret Engelers Forschungsskizzen. Eine zusammenhängende Geschichte der Industrialisierung, Mobilität und Volksmusik in Appenzell Ausserrhoden im 19. Jahrhundert Sandra Hupfauf: ‚Kraft durch Freude‘ als Volksmusik-Veranstalter. Volkstumsarbeit und Truppenbetreuung im ‚Tiroler Abend‘-Format
Die Rolle der Volksliedwerke in Österreich
Annemarie Bösch-Niederer: „Da aber Vorarlberg keine Volkslieder besitzt“. Fortsetzung der Spurensuche zur Volksliedforschung in Vorarlberg
Beiträge aus Forschung und Praxis
Stefan Hackl: Die Gitarren der Tiroler Nationalsänger Volker Derschmidt: Wie lang dauert ein „Vielleicht“ in der Musik? Gedanken zum Nachschlag beim Wiener Walzer Ulrich Morgenstern: Symposium „Motif-Centricity and Micro-Variation in Traditional Music“ (9.−12. November 2022) Ulrich Morgenstern: Rudi Pietsch in Wien − Vermittler und Wissenschaftler (Rudi Pietsch Trilogie II, 18.10.2022)
Personalia
Michael Weese: Auf das Anders-Sein hinhören: Nachruf auf Erhard Busek (1941−2022)
Berichte aus den Volksliedwerken
Berichte der Volksliedwerke und fachverwandter Institutionen
Rezensionen
Annemarie Bösch Niederer: Volksmusik in Vorarlberg. Lieder und Tänze der Biedermeierzeit in Vorarlberg (= Corpus Musicae Popularis Austriacae, 23) (Sepp Gmasz) Katharina Pecher-Havers: Der Salon des Proletariats − Die Narrative der Zitherkultur und ihre Erzählräume (= Musikkontext, 17) (Josef Focht) Barbara Alge (Hg.): Musikethnographien im 21. Jahrhundert (= Musikethnologie im 21. Jahrhundert, 1) (Thomas Nußbaumer) Thomas Nußbaumer u. Raymond Ammann (Hg.): Alpenstimmen. Beiträge zum Jodeln und mehrstimmigen Singen (= Schriften zur musikalischen Ethnologie, 8) (Erna Ströbitzer) Sonja Ortner (Red.): Zitherstücke eines reisenden Musikanten. Eduard Leo (1862−1939) aus Fügen (= aus dem Tiroler Volksliedarchiv, 6) (Getrud Huber)
Tonbeispiel
zum Artikel Volker Derschmidt: Wie lang dauert ein „Vielleicht“ in der Musik? Gedanken zum Nachschlag beim Wiener Walzer
Walzer in AWalzer in A leicht verzogenWalzer in A stark verzogen Walzer aus Wartenberg Walzer aus Wartenberg leicht verzogen Walzer aus Wartenberg stark verzogenLändlersicher Walzer in G
Bestellung: Bibliothek der Provinz, 33 € 304 S. : Abb., mus.Not., Tab. ISBN 978-3-99126-266-4
Im Rahmen des Internationalen Akkordeon Festivals (24.2.-17.3.2023) veranstaltet das Österreichische Volksliedwerk in der Operngasse 6, 1010 Wien jährlich Workshops rund um Akkordeon und Harmonika. Jeweils einen halben Tag lang stellen sich renommierte MusikerInnen zur Verfügung, um den TeilnehmerInnen ihre persönliche Musizierweise und ihr Repertoire näher zu bringen. Dabei soll das eigene Können der TeilnehmerInnen erweitert werden. Während des Akkordeonfestivals können Karten (Keine Festivalpässe) im Österreichischen Volksliedwerk für die Konzerte erworben werden.
Das Internationale Akkordeonfestival findet bereits zum 25. Mal statt. Der Schwerpunkt Österreich des Festivals bleibt so selbstverständlich wie eh und je. Der Reichtum der hiesigen Musiklandschaft war immer ein wesentlicher, stets spannender und in sich vielfältiger Bestandteil des Programmes.
Sa, 02. März 2024, 15.00-18.00 Uhr Balgführung wie ein Profi – Akkordeonworkshop mit Maria Mogas Gensana
In dem Workshop von Maria Mogas Gensana (Between Feathers Ensemble, Aer Duo, Vertixe Sonora) können leicht Fortgeschrittene die Grundlagen einer guten Akkordeontechnik und Akkordeonposition kennenlernen. Sie gibt Tipps, wie man mittels verschiedener Balgtechniken leicht seinen Balg und somit die Dynamik kontrollieren und schlussendlich frei und schmerzlosen spielen kann. Der Workshop ist offen für alle Akkordeonarten.
Aktuell stehen nur mehr Wartelistenplätze zur Verfügung.
I: Sa, 09. März 2024, 10.00-13.00 Uhr II: Sa, 09. März 2024, 15.00-18.00 Uhr Danses de Bal Folk – Tanzworkshop mit Marinette Bonnert
Der Akkordeonunterricht, den Marinette Bonnert (21 Boutons, Calamalys) erhalten hat, entwickelte bei ihr eine große Freude daran, zum Tanz zu spielen, und selbst zu tanzen, um noch mehr Freude am Musizieren zu haben. Marinette Bonnert unterrichtet bei diesem Tanzworkshop leicht zugängliche Tänze des Bal Folk, wie Rundtänze, Kettentänze oder Mixer, und begleitet die Tanzenden am Diatonischen Knopfakkordeon. Recht einfache und sich wiederholende Schritte lassen dabei die Kraft der Gruppe und der Gemeinschaft spüren.
Aktuell stehen nur mehr Wartelistenplätze zur Verfügung.
Sa, 16. März 2024, 15.00-18.00 Uhr Balkanmusik leicht gemacht – Akkordeonworkshop mit Ivan Trenev
Sie wollten schon immer in die Welt der Balkan-Musik eintauchen? Nur war es Ihnen zu schnell oder bereitete das Mitzählen Schwierigkeiten? Dann sind Sie hier richtig!Ivan Trenev (Styrian Klezmore Orchestra, Balkalito) erklärt bei diesem Workshop die Grundlagen der Balkan-Musik und bietet Tipps und Tricks für effizientes Üben oder den leichten Umgang mit unregelmäßigen Takten. Willkommen sind sowohl AnfängerInnen als auch fortgeschrittene AkkordeonistInnen. Die Teilnahme mit chromatischen Knopf- oder Tastenakkordeon möglich.
Aktuell stehen nur mehr Wartelistenplätze zur Verfügung.
12.-14.12.2025 | Advent in Stein mit offenen Weihnachtsliedersingen I Rund um das HAUS DER REGIONEN, Steiner Donaulände 56 sowie die Pfarrkirche Stein | 3500 Krems-Stein | Programm des gesamten Adventmarkts
Oberösterreich
Weihnachtliche Singstunden mit dem Oberösterreichischen Volksliedwerk
im Schlossmuseum Linz(Festsaal) jeweils um 15.00 Uhr
Adventroas im Freilichtmuesum Großgmain mit Singstunden mit dem Salzburger Volksliedwerk: 29.11. | 30.11. | 06.12. | 07.12.2025 – jeweils von 10:30-12:30h und von 13:30-15:30h (Details bei den Terminen des Salzburger Volksliedwerks)
Steiermark
Die klingende halbe Stunde im Rahmen des Büros für Weihnachtslieder Jeden Dienstag und Donnerstag um 16h im Zeitraum 02. Dezember bis 22. Dezember 2025 alle Informationen zum Weihnachtsliederservice des Steirischen Volksliedwerkes inkl. Offene Singen
Tirol
Gemeinsames Singen mit dem Tiroler Volksmusikverein bei der Kaiserweihnacht am Bergisel An den Sonntagen & am Montag, 08.12. (Feiertag) von 15:30 – 17:30 Uhr Link