Musik aus den Regionen – Neue Chancen für neue Talente.

Mittwoch, 5. Oktober 2022, ab 12 Uhr.
Conference Center Laxenburg, 2361 Laxenburg


Schlager aus Österreich und Volksmusik als ursprünglichste Form der Musik, aus der sich Genres wie volkstümliche Musik, Blasmusik oder Wienerlied ableiten, erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit in der Bevölkerung und werden bei Veranstaltungen gerne gespielt. Doch seit einigen Jahren kommen diese Musikgenres in den Rundfunkprogrammen des Landes immer weniger vor.

Wie kann dieser Trend aufgehalten werden? Welche Ressourcen sind erforderlich, damit dieses spezifische Marktsegment neu belebt wird? Welche Ideen liegen vor, um Talente für eine musikalische Karriere zu begeistern?

Darüber diskutieren Expertinnen und Experten aus der Branche in thematischen Panels mit Key Playern und Multiplikatoren.


Wir freuen uns auf Beiträge von: Andreas Gabalier * Die Mayerin * Herbert Pixner * Monika Ballwein * Christof Straub * Rudi Schedler * Harald Huber * Maria Grossbauer * Irene Egger * Sepp Adlmann * Günter Loibl * Gustl Viertbauer * Dietmar Lienbacher * und viele weitere Gäste


Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich ladet die AKM I austro mechana Sie herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und mitzudiskutieren. Das Österreichische Volksliedwerk ist mit einem Beitrag dabei.

Anmeldung und Details unter: AKM I austro mechana

Annemarie Bösch-Niederer, 2022.

Das Jahr 1819 ist ein besonderer Markstein für die Musikgeschichte des heutigen österreichischen Bundeslandes Vorarlberg. Die Teilnahme des Landes Vorarlberg am volksmusikalischen Sammelunternehmen der Gesellschaft für Musikfreunde in Wien, der heute sogenannten „Sonnleithner-Sammlung“, lenkte erstmals auch den Blick auf das Musikleben im Westen des Habsburgerreiches. Der zweite Vorarlberg Band der Reihe „Corpus Musicae Popularis Austriacae“ des Österreichischen Volksliedwerks nimmt diese Sammlung in ihren Fokus und legt eine Dokumentation der Ergebnisse aus dem Kreis Bregenz mit zeitgemäßer Notation und ausführlichen Kommentaren vor. Ergänzend dazu werden die ältesten überlieferten Lieder- und Musikantenhandschriften aus den ersten drei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts einer näheren Untersuchung unterzogen.
In wissenschaftlichen Beiträgen wird versucht, den historischen Ablauf des Sammelunternehmens sowie das Musikleben der frühen Biedermeierzeit anhand von historischen Quellen näher zu beleuchten.

328 Seiten, mit ca. 122 s/w Abb., gebunden

€ 50,- (auch als e-book)
Buchbestellung

COMPA Bände zur Sonnleithner Sammlung: Band 12, Band 18
Weitere COMPA Bände

Sommerausgabe der Zeitung Land & Raum des Österreichischen Kuratoriums für Landtechnik und Landentwicklung.

Bei der diesjährigen Sommerausgabe von Land & Raum geht uns das Herz auf, denn der thematische Schwerpunkt ist „Das Volkslied – die Poesie der Gesellschaft“.

Auf 40 Seiten in 13 Beiträgen reist man von Vorarlberg bis Wien, von Kärnten nach Oberösterreich, vom Tal auf den Berg, vom Land in die Stadt.

Einzelpreis 5 Euro (exkl. Versandkosten)

Zu bestellen unter 01/505 18 91, office@oekl.at und im Webshop.

5 Euro (exkl. Versandspesen)


Inhalt:

Das Volkslied – die Poesie der Gesellschaft
Irene Egger im Gespräch mit Land & Raum
Herr Wirt, an Liter für die Musi!
Michael Reiter
Mit allen Sinnen – Projekte zur musikalischen Basisbildung
Wolfgang Veith
Und der Schnee geht bald weg …
Irene Egger
Das Kärntnerlied – ein markantes Landessymbol
Franz Greif
Burgenlandla war´n jo Sandla ohne Tamburica …
Judith Kittelmann
Notenbeispiele (2 Seiten)
„OU“ Jodelfest – einmal durch die Alpen mitten in die Lust
Irene Egger und Markus Prieth
Singen mit Aussicht
Eva Zeindl und Doris Zizala
Oberösterreichische Liebe zum Wienerlied
Susanne Rosenlechner
Helmut Wittmann – DER Märchenerzähler aus dem Almtal
Ein Interview mit Brigitte K. Macaria
Das Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes
Jasmin Linzer und Erna Ströbitzer
Volkskultur – Volkspoesie – Volkslied
Konrad Köstlin
Mucks, die Maus im Feste-Braus
Österreichischer Integrationsfonds

Nach einer langen coronabedingten Pause freuen sich einige Schulklassen im Rahmen vom Schulprojekt „Mit allen Sinnen“ Konzerte und größere Singveranstaltungen am Ende des Schuljahres abhalten zu dürfen. Diese sollen den Kindern ein Musikerlebnis in einer großen Gemeinschaft ermöglichen. Jede/r ist herzlich eingeladen zu kommen und sich gleich auf das große Konzert „Komm, wir singen!“ mit Hubert von Goisern im Rahmen des Bundesjugendsingens Ende Juni 2023 einzustimmen.

Niederösterreich

28. Juni 2022, 17-18 Uhr I Hauptplatz Herzogenburg

Singen mit Aussicht

eine Initiative der NMS Herzogenburg. Schulchöre der regionalen Volksschulen, die Schüler:innen der NMS Herzogenburg, zahlreiche Chöre der Umgebung und sangesfreudige Menschen sind in Herzogenburg zu einem „Singen mit Aussicht“ eingeladen.
Information: Volkskultur Niederösterreich

Vorarlberg

1. Juli 2022, 18 Uhr I CASHPOINT Arena, Altach

Sing mit

Auftritt des größten Vorarlberger Kinderchor mit dem Ziel, jungen Menschen zwischen 8 und 14 Jahren das „Erlebnis Singen“ zu vermitteln.

Tirol

4. Juli 2022, 10 – 11.30 Uhr I Innenhof der Hofburg Innsbruck

Tirol singt!

Tiroler Musikvolksschulen & Musikmittelschulen feiern gemeinsam ein Singfest

Steiermark

25. Mai 2022 I Grazer Landhaushof

Meistersingerfest

Das 4. Meistersingerfest konnte am 25. Mai im Grazer Landhaushof gleich zweimal stattfinden. Rund 1300 Jugendliche haben bei diesem Fest des Singens teilgenommen. Eine begeisternde Birgitta Wetzl führte durch das Programm, leitete die Jugendlichen an und sorgte für gute Stimmung. Dank der Unterstützung durch das Steirische Volksliedwerk konnte allen jungen Sängerinnen und Sängern das Meistersinger-Liederheft 2022 zur Verfügung gestellt werden, das auch die Lieder der österreichweiten Aktion „Komm, wir singen“ enthält.

Bilder und weitere Informationen: Meistersinger

zum Konzert „Komm, wir singen“ 2023 mit Hubert von Goisern
zum Schulprojekt Mit allen Sinnen

Bild: Meistersinger, copyright Mias Photoart


ein Projekt gefördert durch:

Lieder als Spiegel historischer Ereignisse,

Ö1 Radiokolleg, 13. Juni 2022, 9.45 Uhr.

Gestaltung: Richard Brem.


Lieder erzählen gerne Geschichten – manchmal aber auch Geschichte. Große Schlachten, Revolutionen, Naturkatastrophen haben oft auch einen Niederschlag in Liedform gefunden. Dabei wurden nicht nur die Geschehnisse selbst beschrieben und so der Nachwelt überliefert, sondern auch die durch sie erzeugten Gefühle und Stimmungen in der Sprache der Musik festgehalten. Nicht selten sind solche Lieder aber auch erst viele Jahre, mitunter Jahrhunderte nach einem historischen Ereignis entstanden. Sie taugen somit nicht als Zeitdokument, verraten aber viel über die, in die Vergangenheit projizierten Werte und Ideen einer späteren Zeit.

Auch die Pop- und Rockmusik hat sich immer wieder geschichtlicher Ereignisse angenommen: So hat etwa PJ Harvey den Ersten Weltkrieg („Let England Shake“) und Orchestral Manoeuvres in the Dark den Atombombenabwurf auf Hiroshima („Enola Gay“) besungen, während Neil Young in seinem Song „Let’s Roll“ die dramatischen Szenen an Bord eines entführten Flugzeugs am 11. September 2001 schilderte. Einen Meilenstein der musikalischen Geschichtsschreibung setzten 1977 auch die heimischen Schmetterlinge mit ihrer „Proletenpassion“. Und die schwedische Heavy Metal-Band Sabaton hat sich in ihren Songs sogar ausschließlich auf historische Themen spezialisiert – von der Türkenbelagerung Wiens bis zur Panzerschlacht von Kursk.

Das von Richard Brem gestaltete „Radiokolleg“ begibt sich anhand von Liedern und Liedtexten durch die Weltgeschichte und geht dabei der Frage nach, inwieweit diese als historische Quellen und zur Vermittlung von geschichtlichem Wissen dienen können, Irene Egger vom Österreichischen Volksliedwerk berichtet aus der Sicht der Volkslieder.

Die Ausschreibung ist da

Anmeldephase: 1. Juni – 15. Juli 2022


Vom 27. bis 30. Oktober 2022 ist es endlich wieder so weit! Junge MusikantInnen und SängerInnen aus vier Ländern – Österreich, Bayern, Südtirol und Schweiz – treffen sich, um beim größten Wettbewerb rund um die traditionelle Volksmusik, dem Alpenländischen Volksmusikwettbewerb/Herma Haselsteiner-Preis, ihr Können zu präsentieren.
Die Veranstaltung ist die größte ihrer Art und ein Fixpunkt der Volksmusikszene im Alpenraum. Die Teilnahme am Wettbewerb ist jedoch mit 150 Wertungen für Gruppen und Solisten begrenzt.

Die Begegnung der unterschiedlichen, volksmusikalischen Regionen, verbunden mit ihren typischen Trachten und Musizierstilen ist jedes Mal für alle aktiv Mitwirkenden, aber auch für die tausenden BesucherInnen ein außergewöhnliches Erlebnis.

Zahlreiche Musikantentreffen, der große Volkstanzabend, Musik und Gesang in der Innenstadt, Volksmusikfrühschoppen in Innsbrucker Gasthäusern, die internationale Noten-, Trachten- und Instrumentenverkaufsausstellung „Rund um die Volksmusik“, der feierliche Volksmusikfestabend mit Verleihung der begehrten Herma Haselsteiner-Preise und der festliche Radio-Abschlussgottesdienst am Sonntag im Innsbrucker Dom laden zum Besuch dieses einzigartigen Wochenendes nach Innsbruck ein.

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Kontakt und Anmeldung: Tiroler Volksmusikverein

WeXel oder Die Musik einer Landschaft. Das Weltliche Lied: Jodler, Jodler-Lied, Gstanzl und Tanz”.

9. September 2022, 15 Uhr, Kahlenbergerdorf 1


Programm

Dank und Segen in der Pfarrkirche St. Georg mit Diakon OStR Mag. Peter Schwarz
im Anschluss in der Buschenschank Taschler, Geigeringasse 6
Die Joglerischen (St. Lorenzen am Wechsel)
Drah ma’s auf (Sascha Niemann / Irmgard Stelzer, Wien)
Putz & Stingln (Aspang am Wechsel)
Sabine Scheybal (Tiefenbach, Krumbach, Bucklige Welt)
Anton Straka (Edlitz, Bucklige Welt)

Zum Buch

Bild: Abstieg vom Wettekoglerhaus zur Vorauer Schwaig“ – Copyright Irene Porsche

Traumberuf Musik – Realität versus Praxis?

Deine Meinung ist gefragt! Die Universität für Weiterbildung Krems und mica-music austria haben gemeinsam eine Online-Umfrage erstellt, um die unterschiedlichen Berufsbilder, Tätigkeitsfelder und Beschäftigungsverhältnisse in der Musikbranche erstmals realistisch mit Zahlen und Fakten abzubilden. Wir erhoffen uns außerdem Erkenntnisse zur Aus- und Weiterbildung: Welches Know-how brauchen Musikschaffende, um erfolgreich zu sein? Wie erlangen sie dieses Know-how?

Diese Befragung richtet sich an Dich, weil Du in der Musikbranche arbeitest – als Musiker_in, Komponist_in, oder in einem musiknahen Berufsfeld, zB. als Musikmanager_in, Labelbetreiber_in, Produzent_in, Tontechniker_in oder in der Musikverwaltung.

Alle Antworten werden anonym ausgewertet. Wir empfehlen Dir das Ausfüllen auf einem größeren Bildschirm. Als kleines Dankeschön werden unter allen Mitwirkenden 10 goodies (z.B. Freikarten) verlost.

Zur Umfrage

den Süden Italiens tanzen mit Sonja Kieser (visuelle Musikanthropologin, forscht zu Musik in Süditalien).

Do., 12. Mai 2022.
18.30 – 20.00 Uhr.

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.


weitere Termine: 12. Mai 2022, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien


Tanz ist weite Enge, sich kontrahierende Dehnung und ruhende Bewegung.
Im Workshop lernen wir traditionelle Tanzformen Süditaliens kennen. Jeder Ort hat eine eigene
Form. In Kampanien wird zum pulsierenden Rhythmus der Trommel während der
Madonnenfeiern rund um den Vesuv getanzt. In den kalabrischen Bergen erklingen Hirtenlieder
gespielt auf Dudelsäcken. In Sizilien ist Tanzen ein Gemeinschaftsritual. In Apulien erinnert die
Pizzica an den Biss der Tarantel, der nur durch Musik geheilt werden kann.
Die Tänze des Südens werden frei getanzt. Tanzschritte und Figuren werden improvisiert
kombiniert. Stilistisch geht es darum, einen eigenen Ausdruck zu finden. Viele Tanzfiguren
werden ohne Körperkontakt getanzt, deshalb ist die dialogische Interaktion zentral. Es wird
tanzend miteinander gespielt und gescherzt. Die süditalienische Tanzmusik wird von frenetischer,
mediterraner Polyrhythmik angetrieben. Gemeinsam tauchen wir in ihren Klang ein. Tanzend
erkunden wir den Bewegungsfluss, hoch über die Berge hinaus und tief hinein in die
unbekannten Weiten des Meeres, zum Wesen unseres Seins.

Teilnahmegebühr: € 15/ für beide Termine € 28

Foto: Fest in Salignano, Provinz Lecce, Sonja Kieser