Pfeifen und Trommeln in der Volksmusik Vortrag, Archivführung und Musikant*innen Stammtisch
3. Oktober 2026
Programm: 19 Uhr: Vortrag Hartmut Liedl: Pfeifen und Trommeln in der Volksmusik
20+22 Uhr: Archivführung mit Erna Ströbitzer – Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes / Österreichische Nationalbibliothek
21 Uhr: Offenes Musizieren / Musikantenstammtisch
Mit einem Vortrag gibt der in Salzburg lebende Schwegelbauer Hartmut Liedl Einblicke in die Traditionen der Seitlpfeifer und Landsknechttrommler.
Die Archivführungen widmen sich u.a. dem Spezialthema Schwegel/Seitlpfeife und Landsknechttrommel im Salzkammergut sowie dem Nachlass von Georg Kotek anlässlich der Ausstellung„Schräges Erbe“ im Bezirksmuseum Neubau.
Anschließend können sich die Besucher*innen auch aktiv beim Offenen Musizieren/Musikantenstammtisch beteiligen oder einfach nur diese informelle Tradition des Musizierens kennenlernen.
Tickets Das Österreichische Volksliedwerk ist während seiner Öffnungszeiten offizielle Ticket-Verkaufstelle für die ORF-Lange Nacht der Museen (Ticket gilt für ALLE teilnehmende Museen und als Öffi-Fahrschein). Detailinfo zur ORF-Langen Nacht der Museen 2026 hier.
Bild: Seitnpfeifer und Trommler aus dem Salzkammergut: Hermann Moser (Trommel), Johann Kain sen. (Seitenpfeife/ Seitlpfeifer/ Schwegel), Bergmeister Leopold Khals (Seitenpfeife/ Schwegel) aus dem Salzkammergut / Bad Ischl, 1929
Das andere Leben – Fotografien und Aufzeichnungen von Konrad Mautner
„Und in Birimoos schreit hålt schon lång da Gugu“ Archivprobe und offenes Singen aus der Sammlung Konrad Mautner mit Eva Maria Hois 08.05.2025, 18 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.
Anlässlich der Ausstellung „Das andere Leben – Fotografien und Aufzeichnungen von Konrad Mautner“ findet im Österreichischen Volksliedwerk ein offenes Singen statt. Die Volksmusikforscherin und -vermittlerin Eva Maria Hois lädt dazu ein, von Konrad Mautner gesammelte Lieder zu singen. Darunter finden sich nicht nur bis heute bekannte Stücke, sondern auch neu zu Entdeckendes aus dem Teilnachlass Konrad Mautner im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks. Im Rahmen des Singens erzählt Eva Maria Hois über den vor 145 Jahren geborenen Volksmusikforscher und seine Sammeltätigkeit im Auseerland im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.
Neben der Besichtigung der Ausstellung kann man an diesem Abend auch in die Originaldokumente des Teilnachlasses sowie in andere Materialien zu Konrad Mautner im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks Einsicht nehmen.
Jodlertankstelle mit Jodleraufzeichnungen von Konrad Mautner 13.05.2025, 18.30 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.
Bei der Jodler-Tankstelle mit den Sängerinnen von oanano-project werden Jodler, die mit Konrad Mautner und seinen volksmusikalischen Aufzeichnungen im Ausseerland im Zusammenhang stehen, gesungen.
Neben der Besichtigung der Ausstellung kann man an diesem Abend auch in die Originaldokumente des Teilnachlasses sowie in andere Materialien zu Konrad Mautner im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks Einsicht nehmen.
Zwischen den Welten der Familie Mautner im Gespräch mit: Elizabeth Baum-Breuer: Bildungswissenschaftlerin u.a. Biografieforscherin und Großnichte von Konrad Mautner Monika Bernold, Zeithistorikerin, Kultur- und Medienwissenschafterin u.a. Forschung zur Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin Getrud Bodenwieser; Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien begleitet von Birgit Johler (Volkskundemuseum am Paulustor) und Irene Egger (Österreichisches Volksliedwerk) 22.05.2025, 18 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.
Auf Basis der Ausstellung „Das andere Leben – Fotografien und Aufzeichnungen von Konrad Mautner“ werden in dieser Gesprächsrunde die Welten der Familie Mautner zwischen Wien und Gößl zu Beginn des 20. Jahrhunderts erörtert. Dabei treffen persönliche Familiengeschichte auf zeithistorische Fakten. Speziell in Bezug auf Konrad Mautner seine Volkstanzaufzeichnungen in Gößl wird der Frage nachgegangen, welche Rolle eigentlich der moderne Tanz in den 1920er und 1930er Jahren in Wien spielte? Dahingehend soll in diesem Gespräch die Bedeutung von Frauen, auch in der Familie Mautner beleuchtet werden.
Neben der Besichtigung der Ausstellung kann man an diesem Abend auch in die Originaldokumente des Teilnachlass sowie in andere Archivmaterialien zu Konrad Mautner Einsicht nehmen.
Zum Abschluss darf bei einem Tanzkaraoke nach Fotografien und Tanzaufzeichnungen getanzt werden.
* 29. April 1923 (Bozen), † 13. Jänner 2025 (Wien)
Walter Deutsch war als Musiker, Komponist und Musikwissenschaftler eine prägende Figur der österreichischen Volksmusik.
Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Südtirol, erlernte dort das Friseurhandwerk und wurde durch seine Eltern in die Musik eingeführt. Nach Umsiedlung der Familie ins „Großdeutsche Reich“ (Kufstein) wurde er zur Wehrmacht eingezogen und als Soldat nach Nordafrika geschickt. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in den USA studierte er zuerst am Konservatorium in Innsbruck, danach an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien Komposition bei Alfred Uhl und Dirigieren bei Hans Swarowsky. Seine Karriere begann er als Ballettkorrepetitor an der Wiener Volksoper.
1965 gründete er das Institut für Volksmusikforschung (aktuell: Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie) an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, das er bis 1993 leitete. Von 1992 bis 1999 war er Präsident des Österreichischen Volksliedwerkes, danach Ehrenpräsident. Deutsch führte zahlreiche Seminare und auch Feldforschungen durch und dokumentierte so Volksmusik in verschiedenen österreichischen Regionen und in Südtirol. Viele kostbare Bild- und Tondokumente entstanden. Seine Forschungsergebnisse publizierte er sowohl in Notenheften für die Praxis, in Audioproduktionen als auch in wissenschaftlichen Fachbüchern. Einen Höhepunkt seiner Publikationstätigkeit stellt die Herausgabe der Reihe „Corpus Musicae Popularis Austriacae“ (COMPA), einer umfassenden Dokumentation österreichischer Volksmusik, die derzeit 23 Bände umfasst, dar. Seinem vielfältigen Wirken ist es zu verdanken, dass so wertvolles Kulturerbe für nachfolgende Generationen festgehalten ist. 2023 erhält er für sein Schaffen das „Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“.
Als Komponist schuf er Bühnen- und Ballettmusik, Tänze, Märsche, Klaviermusik, Kammermusik, Kantaten, Lieder nach Gedichten von E. Breisach und Franz Rieger, Wienerlieder, volksmusikalische Lieder, Stücke und Bearbeitungen u.a. für Chöre. Durch die Konzeption und Moderation von Radio- und Fernsehsendungen trug Walter Deutsch zudem maßgeblich zur Popularisierung von Volksmusik in Österreich bei.
2022 übergab er seine umfangreiche Sammlung an das Österreichische Volksliedwerk. Seit diesem Zeitpunkt wird diese schrittweise in das Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes eingegliedert.
Sendungshinweise: – „Unser Land unser Jahr“ bei ServusTV, 9. März 2025, 10 Uhr „AufhOHRchen Spezial in memoriam Walter Deutsch“, 14.1.2025, 20.04 Uhr, Radio Niederösterreich – Die Sendung zum Nachhören. (bis 12.02.2025) – Ö1 Spielräume: In memoriam Walter Deutsch, Freitag, 17.01.2024, 17.30h. – Die Sendung zum Nachhören (bis 16.02.2025)
Im Rahmen einer Kooperation der Österreichischen Nationalbibliothek mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Österreichischen Volksliedwerk wird einer der bedeutendsten historischen Audio-Bestände zur österreichischen Volksmusik hörbar. Der Bestand ist Teil des UNESCO „Memory of Austria“ und dokumentiert das Singen der zumeist ländlichen Bevölkerung von 1934 bis 1937 im Rahmen der Reihe „Volksliedersingen“ der Radio-Verkehrs-AG, der Vorläuferin des ORF.
Die Ausstellung zeigt nicht nur Protagonist*innen und Tondokumente, sie stellt das Geschehen auch im ideologischen Kontext der Dollfuß-Schuschnigg-Diktatur (1934–1938) dar, die vitales Interesse am Aufbau einer österreichischen Identität hatte. Bewerbungsformulare und Protokolle, Liedtexte und Notenhandschriften, Zeitungsausschnitte und Fotos machen die Reihe „Volksliedersingen“ vor ihrem historischen Hintergrund nachvollziehbar. Die unterschiedlichen, sorgfältig gestalteten Kapitel sind nach österreichischen Bundesländern aufgeteilt und mit Bildern, Beispielen und Hörproben ansprechend aufbereitet.
Von 1934 bis 1937 führte die Radio-Verkehrs-AG (RAVAG) zwölf Veranstaltungen der Reihe „Volksliedersingen“ in allen Bundesländern außer Wien durch. Dafür wurden Laiensänger*innen der jeweiligen Region dazu eingeladen, ihre Volkslieder öffentlich vorzutragen. Eine Expertinnen-Jury entschied, welche davon im Radio gesendet oder zur Archivierung aufgenommen wurden.
Im Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sind die Aufnahmen von rund 270 Einzeltiteln erhalten, die das Singen der Bevölkerung aus allen Bundesländern, einschließlich der Burgenländischen Kroat*innen, festhalten. Die vielfältige Dokumentation der Veranstaltungen wird im Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes, einer Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, verwahrt.
Aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt es nur wenige Tondokumente, die das nicht-professionelle Singen von Volksliedern in Österreich überliefern. Von der damaligen Volksmusikpraxis zeugen vor allem im Studio aufgenommene Schallplatten für die Unterhaltungsindustrie oder einige wenige Forschungsaufnahmen. Die neue Online-Ausstellung „Tonspuren der Heimat“ bietet der Reihe „Volksliedersingen“ der RAVAG nun eine neue Bühne.
Bildbeschriftung: Mathias Gletthofer, Edmund Pichler, Albrecht Wallner singen vor dem Mikrofon, Volksliedersingen der RAVAG in Payerbach, 26.5.1935, AÖV C 13808.
Über den Sommer bleibt blieb der Betrieb am Standort Operngasse geschlossen.
Auf Grund von Wasserschäden wegen eines undichten Daches waren wir zu umfangreichen Renovierungsarbeiten in unserem Lesesaal gezwungen. Der Betrieb des Archivs des Österreichischen Volksliedwerks ist nun aber wieder aufgenommen. Wir stehen wir am Standort Operngassewieder gerne für Liedanfragen, Fragen zu Musikstücken, wissenschaftliche und für inhaltliche Recherchen wieder zur Verfügung.
Auch die Verbandstätigkeiten des Österreichischen Volksliedwerks konnten nun iweder aufgenommen werden, und wir starten mit Elan in die neue Saison mit spannenden Projekten. Wir halten Sie am Laufenden.
Das VOLXFEST mit den beiden Teilen „Eindrahn“ in Gmunden und „Aufdrahn“ in Gößl zeigt, über die Kunst und Kraft des Feierns können verschiedene Formen des Feierns zusammengeführt werden. Traditionelle Tänze, Discoplattler, queere Elemente sowie performative-künstlerische Ausdrucksformen haben im VOLXFEST einen Platz.
Das VOLXFEST ist ein mehrteiliges Projekt des Österreichischen Volksliedwerks gemeinsam mit dem Choreografen und Performancekünstler Simon Mayer im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024. Gemeinsam mit einem internationalen Team von acht Künstler*innen und dem Österreichischen Volksliedwerk unter der Leitung von Irene Egger kreieren Traditionsvereine wie die Altausseer und Atterseer Volkstanzgruppen, die Altbadseer Musi, Salzkammergut Geigenmusi, Grundlseer Geigenmusi, Salzkammerqueer sowie Hip Hop Gruppen aus dem Salzkammergut gemeinsam das VOLXFEST. Im VOLXFEST wird daher mit der Koexistenz von traditionellen Ausdrucksformen sowie zeitgenössischer Kunst experimentiert und gespielt. Egal, ob herkömmlich oder künstlerisch – Geplantes trifft auf Spontanes, Choreografien auf den freien Tanzboden. Der Holzhackermarschvon der Attergauer Volkstanzgruppe kommt damit sowohl als traditioneller Schuhplattler als auch in einer neuen Version mit Motorsäge und anderen Klangmotiven aus der Holzverarbeitung von Simon Mayer zur Aufführung, ein Spinnrad erzeugt aus traditionellen Melodien Beats und es wird auf einer „Zigarettenschachtelgeige“ musiziert, Elemente aus dem Hip Hop finden sich im Volkstänzen wieder… In dieser Zusammenarbeit von Österreichischem Volksliedwerk, künstlerischem Team und traditionellen Vereinen im Kontext der Kulturhauptstadt werden die einzelnen Acts mit historischem Quellenmaterial zu Volksmusik, Tanz, Tracht und Brauch aus den Archiven der Volksliedwerke bereichert. Auf Basis dieser sowie aktueller Feldforschungen werden vergessene Tänze und Musikstücke, wie der Polstertanz, rekonstruiert und in zeitgenössische, gesellschaftliche Kontexte eingebettet, um sie als Gesellschaftsspiel neu zu etablieren.
Ziel mit dem Volksfest ist es, Diversität sowie internationale und intersektionale Perspektiven in regionale volkskulturelle Ausdrucksformen einfließen zu lassen. Denn im künstlerischen Prozess werden Fragen zu Herkunft und Entwicklungen in gesellschaftlichen, zeitgenössischen und internationalen Diskursen anders als in herkömmlichen Settings beantwortet. Es werden gegebene Normen des Feierns aufgegriffen, hinterfragt und mit neuen, vielfältigen Ausdrucksformen verbunden. Diese hybriden Formen sollen zu einem besseren Verständnis unterschiedlicher Menschen beitragen, Angst vor Veränderungen nehmen und einen persönlichen Zugang zum Feiern mittels Körpergefühl eröffnen. All diese Facetten des VOLXFEST führen zu neuen Wegen in volkskulturellen Settings. Beim letzten Teil „Ausdrahn“ am 23. November 2024 werden im Salzkammergut gemeinsam mit Tänzer*innen, Performer*innen und Musiker*innen der Kulturhauptstädte aus Norwegen und Estland europäische Formen des Feierns zu einem Volxfest bzw. zu einer Village Party zusammengeführt.
Mitwirkende künstlerische Leitung Simon Mayer, art in motion Projektträgerin, Leitung Produktion und artistic research Irene Egger, Österreichisches Volksliedwerk künstlerisches Team Farah Deen, Simon Mayer, Markus Prieth, Patric Redl, Hannah Shakti-Bühler, Mario* Sinnhofer, Irma-Maria Troy, Hannah Wimmer Projektbeteiligte AltBadSeer Musi, Banda Adriatica, D’Attergauer Volkstanzgruppe und Lederhosengirls, D´Vöcklataler, Heimat- und Trachtenverein Alt-Gmunden, Grundlseer Geigenmusi, Viechtauermusikanten, Heimatverein Viechtau, KateRock Verein & ChrisMooves (Hip Hop), Oberösterreichisches und Steirisches Volksliedwerk, Salzkammergut Geigenmusi, Salzkammerqueer, Volkstanzgruppe Altaussee, Volxfestler*innen, Volxfestorchester Produktion Johannes Starmühler, Lisa Anetsmann, Ilona Eggl, Felix Gfällner Technik und Ton Jeroen Smith und Lukas Froschauer Projektbegleitung Karoline Wibmer Ethnografische Begleitung Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien Programmleitung Erinnerungskultur, Historisches, Museen Lisa Neuhuber
Das VOLXFEST, ein Projekt des Österreichischen Volksliedwerks gemeinsam mit dem Choreografen und Performancekünstler Simon Mayer, lädt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 zu den ersten beiden Volxfestterminen: „Eindrahn“ am 25. Mai 2024, 9.30 – 14 Uhr in Gmunden, Schubertplatz und Traunseetram „Aufdrahn“ am 15. Juni ab 16 Uhr, Veitwirt Gößl.
Es sind dies Volxfeste zum Mitmachen, Mittanzen, Mitspielen und Mitsingen, kombiniert mit Schautänzen und Performances. Vorkenntnisse sind nicht nötig, einzig die Lust am gemeinsamen Feiern und Ausprobieren steht im Vordergrund. Das VOLXFEST versteht sich als ein vielschichtiges Partizipationsprojekt und will den Mitwirkenden und Besucher*innen unterschiedliche Zugänge zu kulturellen und künstlerischen Ausdrucksformen von Musik, Tanz, Tracht, Brauch und Feiern vermitteln. Im VOLXFEST wird mit der Koexistenz von traditionellen Ausdrucksformen sowie zeitgenössischer Kunst experimentiert und gespielt. Egal, ob traditionell oder künstlerisch – Geplantes trifft auf Spontanes, Choreografien auf den freien Tanzboden. Dabei trifft Hip-Hop auf Volkstanz, getanzt wird auch mit der laut Guinness Buch der Rekorde größten Lederhose. Der Holzhackermarsch kommt sowohl als herkömmlicher Schuhplattler getanzt von den Lederhosengirls aus dem Attergau als auch in einer neuen Version mit Motorsäge und diversen Klangmotiven von Simon Mayer zur Aufführung, ein Spinnrad erzeugt traditionelle Beats und es wird auf einer „Zigarrenschachtelgeige“ musiziert. Bei einem offenen Singen kann man in traditionelle Jodler und Lieder einstimmen.
Die Kunst und Kraft des Feierns liegt in der Balance zwischen den Regeln, die genaue Festabfolgen definieren, und freien spontanen, intuitiven Ausdrucksformen, welche Wohlbefinden, Freude und Zuneigung unter den Feiernden, Hochstimmung, aber auch Trauer und Wut zum Ausdruck bringen. Denn das gemeinsame Feiern kann auch als Ressource in Zeiten von Krisen dienen. Zwischen diesen Gegenpolen setzt das Projekt VOLXFEST des Choreografen und Performancekünstlers Simon Mayer an. Ein internationales Team von acht Künstler*innen und das Österreichische Volksliedwerk unter der Leitung von Irene Egger kreieren das VOLXFEST gemeinsam mit Menschen in den Gemeinden der “Kulturhauptstadtregion Bad Ischl Salzkammergut 2024” mit den AltBadSeer Musi, D’Attergauer Volkstanzgruppe und Lederhosengirls, D´Vöcklataler, Heimat- und Trachtenverein Alt-Gmunden, Grundlseer Geigenmusi, Viechtauermusikanten, Hip Hop Community Skgt, Oberösterreichisches und Steirisches Volksliedwerk, Salzkammergut Geigenmusi, Salzkammerqueer, Volkstanzgruppe Altaussee, Volxfestler*innen, Volxfestorchester. In der Zusammenarbeit von künstlerischem Team, traditionellen Vereinen und Institutionen im Kontext der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammmergut 2024 besteht die Möglichkeit, künstlerisches Arbeiten mit historischem Quellenmaterial zu Volksmusik, Tanz, Tracht und Brauch aus den Archiven der Volksliedwerke zu bereichern und neue Ergebnisse zu erzielen.
Durch die Kunst und Kraft des Feierns erleben Mitwirkende und Besucher*innen eine Kultur des Miteinanders und kulturelle Zugehörigkeiten aus unterschiedlichen Perspektiven. Ziel mit dem Volksfest ist es, Diversität sowie internationale und intersektionale Perspektiven in volkskulturelle Ausdrucksformen einfließen zu lassen. Denn im künstlerischen Prozess werden Fragen zu Herkunft und Entwicklungen in gesellschaftlichen, zeitgenössischen und internationalen Diskursen anders als in herkömmlichen Settings beantwortet. Es werden gegebene Normen aufgegriffen, hinterfragt und mit neuen, vielfältigen Ausdrucksformen verbunden. Diese hybriden Formen des Feierns sollen letztendlich zu einem besseren Verständnis unterschiedlicher Menschen beitragen, Angst vor Veränderungen nehmen und einen persönlichen Zugang zur persönlichen Heimat mittels Körpergefühl eröffnen.
Fakten:
Eindrahn: 25. Mai 2024 I 10-14 Uhr I Gmunden: Traunseetram und Schubertplatz, bei Regenwetter im Stadttheater Aufdrahn: 15. Juni 2024 I ab 16 Uhr I Gößl Veitwirt Ausdrahn: 23. November 2024, I ab 18 Uhr I Bad Goisern, Stephaneum
Volxfestteam, Österreichisches Volksliedwerk / Simon Mayer art in motion, Foto: Johannes StarmühlerVolxfest / Simon Mayer art in motion, Foto: Johannes StarmühlerVolxfest Mitwirkende Gmunden 2024, Foto: Vincent Salvatore UrbanHolzhacker Simon Mayer Volxfest Gmunden 2024, Foto: Vincent Salvatore UrbanVolxfest Gmunden 2024, Foto: Vincent Salvatore Urban
mit Archivmaterial aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks
anlässlich des Projekts Volxfest (Simon Mayer/art in motion) im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Salzkammergut Bad Ischl 2024.
Jodeln: Back to Game Jodelworkshop mit Markus Prieth
Wir jodeln, spielen, lachen, lassen uns drei Stunden lang vom Klang der Freizeit treiben. Vielleicht starten wir mit Jodlern aus den Volksliedarchiven, entwickeln Tänze und Geschichten, heben ab ins Weltall, um schwerelos der Welt ein Lächeln zu schenken. Vielleicht kommt auch alles ganz anders. Sicher ist, dass wir jodeln, das Lernen dem Spielen gleichsetzen und keine Chance auslassen wollen, dem Moment, einem Jodler, einen Tanz, ein Spiel abzugewinnen.
Termine Gmunden, Seminarraum Hotel Magerl So 19.5.2024 I 18-21 Uhr
Gößl, Veitwirt So 9.6.2024 I 9.30 – 12.30 Uhr Anmeldung unter: office@volksliedwerk.at, Workshopgebühr € 30, bei Teilnahme am Volxfest ist der Workshop kostenlos, Ermäßigungen für Studierende, Schüler*innen, Senior*innen, Präsenzdienst…
Volxfest Stammtisch mit Simon Mayer & Volxfest Team
Tauche ein in die bunte Welt des Volxfest! Dieser Stammtisch bietet einen Einblick in den Inhalt und die Bestandteile des Volxfests. Wir entdecken die Kunst, Kraft des Feierns durch gemeinsames Musizieren, Gesang, Tanz, Spiel, Diversität und Dialog. Von traditionell über spielerisch bis experimentell teilen wir überlieferte und spontan erfundene Tänze, Spiele und Gesänge. Dabei erforschen wir Tanz und Gesang als körperlichen Ausdruck des Miteinanders und Verkörperung unserer Heimatgefühle. Sei dabei – Instrumente nicht vergessen!
Volkstanz & Hip Hop – die heilende Kraft der Gemeinschaft! Tanzworkshop mit Farah Deen & Katharina Oberhauser
Im Workshop mit Farah Deen (Professionelle Hip Hop & House-Tänzerin) & Katharina Oberhauser (Leiterin der Altausseer Volkstanzgruppe) kannst du den kleinsten gemeinsamen Nenner der österreichischen Volkstänze und Hip Hop hautnah erleben: Die heilende Kraft einer Gemeinschaft!
Neben verschiedenen Volkstänzen im Kreis und in Paarform wie z.B. der Steirer oder der Landler werden auch einfache Social Dances aus dem Hip Hop gelernt und so Gemeinsamkeiten und Parallelen gesucht. Was verbindet uns? Was stärkt uns als Gemeinschaft? Wie können wir als Community einen sicheren Raum für alle schaffen?
Am Ende geht es darum, gemeinsam Spaß zu haben und in einem kreativen Austausch die körperliche Verbindung zu sich selbst, im Paar oder als Kollektiv im Kreis zu erleben! Sei dabei und lass dich von verschiedenen Tanzkulturen & deren Musik inspirieren!
Termine
Gmunden Pinsdorf Tanzforum Di 21.5.2024 I 18-20 Uhr
Anmeldung erforderlich unter: office@volksliedwerk.at, Workshopgebühr € 15, bei Teilnahme am Volxfest ist der Workshop kostenlos.
Volxfestorchester / Salz Kammer Groove mit Irma-Maria Troy und Markus Prieth
Trompete, Quetschn, Geige, Electronics oder Nasenflöte, das Volxfestorchester nimmt alles, auch Kuriositäten und spezielle Instrumente sind willkommen! Darum sei dabei und spiele dich mit Irma-Maria Troy und Markus Prieth durch Handschriften aus dem Salzkammergut, durch die Tänze verschiedenster Volksmusiken und genauso spielend finden wir unseren ganz eigenen Salz-Kammer-Groove. Die beiden Musiker*innen sind in vielen Genres zu Hause und Spielfreude ist ihre Methode! Wir sind froh, wenn du Grundkenntnisse auf deinem Instrument(en) mitbringst und von diesen Kenntnissen ab, ist jedes Spielniveau herzlich willkommen. Egal wo man steht, es gibt immer was zu tun!
Im Anschluss an die Volxsfestorchester “Probe” findet jeweils ein Volxsfest-Stammtisch statt, wo wir alles Erlernte gleich umsetzen können. So richtig feiern und auftreten werden wir mit unserem Salz-Kammer-Groove bei den beiden Volxfesten selbst.
Termine
Gmunden, Seminarraum Hotel Magerl Mo 20.5.2024 I 18-20 Uhr, anschließend Stammtisch Do 23.5.2024 I 18-20 Uhr, anschließend Stammtisch Sa 25.5.2024Volxfest I 10-14 Uhr, Traunseetram und Schubertplatz
Anmeldung erforderlich unter: office@volksliedwerk.at, Workshopgebühr für beide Termine € 30, bei Teilnahme am Volxfest ist der Workshop kostenlos, Ermässigungen für Studierende, Schüler*innen, Senior*innen, Präsenzdienst… Bei der Anmeldung bitte das Instrument, bei diatonischen Instrumenten bitte Stimmungen angeben.
Goldhaube, Kopftuch, Hut… suchen dich! Hannah Wimmer und Irene Egger
Das Tragen von aufwendig gebundenen Kopftüchern, besonderen Hüten, bestickten Hauben, sogar aus Gold zu besonderen Anlässen ist eine über viele Kulturen verbreitete Form sich festlich zu kleiden. In Österreich gehört dazu die Goldhaube. Sie erinnert in machen Ausformungen an den Helm von Pallas Athene, als Göttin der Weisheit trifft sie mit kühlem und klarem Verstand weise, vorausschauende, richtungsweisende Entscheidung für das Gemeinwohl. In ihrem Tätigkeitsfeld als Friedensgöttin ist sie die Personifizierung der gesetzgebenden und der ausübenden Gewalt und wacht somit über die Gewaltentrennung, eines der Grundprinzipien rechtsstaatlicher, demokratischer Verfassungen.
Besitzt du eine Goldhaube, Kopftuch, Hut? Hast du kaum Anlässe das zu tragen, fehlen dir Gleichgesinnte? Hier ist die Gelegenheit! Für das Volxfest im Rahmen der Kulturhauptstadt Salzkammergut Bad Ischl 2024 suchen wir Personen, die sich beim gemeinsamen Feiern mit einem besonderen Kopfschmuck zeigen wollen und damit ein Zeichen setzen für Frieden, Menschenrechte und Gemeinwohl.
Termine Gmunden Mo 20.5.2024 I 19-20 Uhr,Seminarraum Hotel Magerl Austausch für die Aktion am 25.5., anschließend Stammtisch Sa 25.5.2024Volxfest I 10-14 Uhr, Traunseetram und Schubertplatz Komm vorbei mit Deiner Kopfbedeckung und mach mit bei Tanz, Musik, Umzug musikalischer Traunseetram….
drehen, tanzen, spielen workshop between chaos and order mit: Simon Mayer und Hannah Shakti-Bühler
Bei diesem Workshop bringen wir Gegensätze in Beziehung. Spontane Ausdrucksformen und Bewegungen tanzen mit vorgegebenen Abfolgen wie Choreografien, Tanzbeschreibungen und Spielregeln. In anderen Worten entdecken wir gemeinsam die Zusammenhänge zwischen Tanz und Spiel, indem wir uns mit der Tradition von Tanzspielen beschäftigen. Das soll dem Tanz sein spielerisches Wesen zurück geben. Durch das Wechselspiel von Chaos und Ordnung, Kontrolle und Vertrauen, Improvisation und Choreografie stärken wir unsere Resilienz und finden Stabiliät durch Loslassen – eine wichtige Resource in Krisenzeiten.
Anlässlich des Projekts Volxfest im Rahmen der Kulturhauptstadt Bad Ischl, Salzkammergut 2024 wird in diesem Workshop auch auf Basis von Archivquellen aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks mit Beschreibungen von Tänzen und Tanzspielen u.a. aus der Sammlung Konrad Mautner aus dem Ausseerland unterrichtet.
Termine 20.04. 2024 I 10 – 13 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien
Anmeldung unter: office@volksliedwerk.at, Workshop € 30, bei Teilnahme am Volxfest ist der Workshop kostenlos. Ermässigungen für Studierende, Schüler*innen, Senior*innen, Präsenzdienst…
Aus der Perfahl Handschrift Bad Aussee 1799 Archivprobe mit Simon Wascher und Hermann Härtel
28.4.2024 I 17-19 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien
26. September 2025 | 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr NÖ Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich
Ländler, Polkas, Menuette, Schleunige … für zwei Melodieinstrumente, Nachschlag und Bass
Das Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich beherbergt einen umfangreichen Fundus an handschriftlichen Notenblättern mit instrumentaler Volksmusik aus dem 19. Jahrhundert. Meist stammen die Niederschriften aus privaten Sammlungen von Musikanten, die den Melodienschatz festhalten und weitergeben wollten. Dieser Archivbestand wird gerne von Volksmusikantinnen und -musikanten herangezogen, um nach bereits vergessenen Melodien zu suchen und sie wieder zum Klingen zu bringen.
Walpurga „Burgi“ Neubauer leitet die Archivprobe. Als Musikpädagogin unterrichtet sie Geige an der Regionalmusikschule Kreuzenstein und beschäftigt sich vor allem mit Kammermusik und mit Volksmusik.
Teilnahme kostenlos! Das Instrument bitte mitbringen. Das Notenmaterial wird zur Verfügung gestellt. Instrumente: Geige, Harfe, Bratsche, Kontrabass, Harmonika
Das Österreichische Volksliedwerk entwickelte Recherchetool, um mit Klaviatur auf www.volksmusikdatenbank.at Melodien zu suchen.
Für die niederschwellige Suche nach volksmusikalischen Melodien wurde vom Österreichischen Volksliedwerk (Verband der Volksliedwerke der Bundesländer) eine drei Oktaven inklusive aller Halbtonschritte umfassende virtuelle Klaviatur entwickelt und in den Online-Katalog der Volksliedarchive Österreichs www.volksmusikdatenbank.at integriert. Aktuell sind über 700.000 Lied- und Musikdatensätzebereits recherchierbar, darunter 13.000 Melodien, von rund 7.500 scheinen auch bereits abspielbare Noten in ABC-Notation in der Datenbank auf. Die Suche kann mit anderen Abfragekriterien wie Liedanfang, Refrain oder Lied- bzw. Musikgattung (z.B. Almlied, Landler, Walzer…) kombiniert werden. Laufend kommen neue Lieder und Stücke aus handschriftlichen Gebrauchsliederbüchern, alten Spielheften und anderen Konvoluten, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreichen, hinzu.
Der interessierten Öffentlichkeit und der Fachwelt einen möglichst niederschwelligen Zugang zu diesem einzigartigen volksmusikalischen Bestand zu ermöglichen, ist das erklärte Ziel des neuen Melodierecherchetools: „Erst wenn die Quellen möglichst einfach recherchier- und lesbar zur Verfügung gestellt werden, finden sie sowohl in den musikalischen Gebrauch, als auch in die wissenschaftliche Analyse Eingang“, ist Vizepräsident des Österreichischen Volksliedwerks und Digital-Humanities- Experte Dr. Wolfgang Dreier-Andres vom Salzburger Volksliedwerk überzeugt.
Einen wesentlichen Bestand der österreichischen Volksliedarchive bilden nicht nur mit Text und Melodie überlieferte Lieder, sondern auch zehntausende Aufzeichnungen von alten Tanzmelodien und Jodlern. Gerade bei diesen Materialien bietet die Melodie einen wesentlichen identifikatorischen Faktor, da Komponisten sowie Stücktitel in der Volksmusik meist nicht vorhanden oder irrelevant sind. Zudem stellt das Vorhandensein von Melodievarianten zu einzelnen Tänzen, Stücken und Liedern ein wesentliches Element volksmusikalischer Überlieferung dar. So kann dieses Tool auch helfen, Urheberrechtsfragen zu beantworten.
Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangbot bieten die Volksliedwerke weitere Möglichkeiten in diese Archivquellen einzutauchen. Das reicht von Archivproben und Jodlerkursen, bei denen nach alten Handschriften gesungen und musiziert wird, bis hin zu Symposien, die Sammlungen von Forscher*innen beleuchten. www.volksliedwerk.at
Perfahl Handschrift um 1799 aus Bad Aussee E 58, Archiv des Österreichischen Volksliedwerks
Tipps zur Suche
Für die niederschwellige Suche nach Melodien wurde eine drei Oktaven inklusive aller Halbtonschritte umfassende virtuelle Klaviatur entwickelt und in den Online-Katalog www.volksmusikdatenbank.at integriert. Die gespielten und beim Anschlag erklingenden Töne werden auf einer Notenzeile abgebildet. Man kann einzelne Noten löschen und so die Melodie korrigieren, das Endergebnis abhören und die Suche starten. Um die Suche möglichst einfach zu halten, wird über alle Tonarten gesucht. Bringt die Suche nicht das gewünschte Ergebnis, kann die automatisch zwischengespeicherte Melodie nochmals korrigiert werden. Es ist auch möglich, nur den Beginn eines Stückes/Liedes zu suchen und die Suche nach der Melodiekontur (Parsons-Code) an- und abzustellen, um die Trefferliste entweder zu erweitern oder einzuschränken.
Eine besondere Stärke von www.volksmusikdatenbank.at liegt seit ihrer Entwicklung in der Kombinationsmöglichkeit verschiedenster Suchkriterien. Auch die Melodiesuche kann mit anderen Abfragekriterien und Suchfiltern kombiniert werden, etwa der Suche nach Liedanfang + Melodie, der Einschränkung auf Instrumentalmusik oder eine bestimmte Liedgattung (z.B. Almlied, Landler).
Wir bitten alle Interessierten, die neue Melodiesuche von www.volksmusikdatenbank.at eifrig zu verwenden und Auffälligkeiten/Wünsche/Anregungen mitzuteilen. Dies ist Version 1.0 dieser Funktion. Auf Basis dieser Rückmeldungen(office(at)volksliedwerk.at) wird es in regelmäßigen Abständen neue Versionen mit Korrekturen und Erweiterungen geben!