24. Internationales Akkordeon Festival 2023.

Im Rahmen des Internationalen Akkordeon Festivals (25.2.-26.3.2023) veranstaltet das Österreichische Volksliedwerk in der Operngasse 6, 1010 Wien jährlich Workshops rund um Akkordeon und Harmonika. Jeweils einen halben Tag lang stellen sich renommierte MusikerInnen zur Verfügung, um den TeilnehmerInnen ihre persönliche Musizierweise und ihr Repertoire näher zu bringen. Dabei soll das eigene Können der TeilnehmerInnen erweitert werden. Während des Akkordeonfestivals können Karten im Österreichischen Volksliedwerk für die Konzerte erworben werden.

Das Internationale Akkordeonfestival findet bereits zum 24. Mal statt. Der SCHWERPUNKT ÖSTERREICH des Festivals bleibt so selbstverständlich wie eh und je. Der Reichtum der hiesigen Musiklandschaft war immer ein wesentlicher, stets spannender und in sich vielfältiger Bestandteil des Programmes. 

Programm des Festivals: Akkordeon Festival


Sa., 04. März 2023,
15.00 – 18.00 Uhr.

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien, im Rahmen des Akkordeonfestivals.

PETER MICHAEL HAAS
Orchester für einen Tag – wir bauen ein Akkordeonstück (fast) ohne Noten!

Eine einfache Bassfigur – einfache Griffe als Akkorde – eine pfiffige Melodie – … und wer will, kann darüber noch improvisieren! Der Workshop mit Peter Michael Haas (Trio Dallmann, Haas & Lamby) richtet sich an sowohl an Anfänger*innen als auch leicht Fortgeschrittene, Kinder und Erwachsene, mit Tasten- oder Knopfakkordeon.

Teilnahmegebühr: Erwachsene € 40,00/Workshop (Anmeldung erforderlich! – nur mehr Wartelistenplätze verfügbar!)
Anmeldung: office(at)volksliedwerk.at


Sa., 11. März 2023,
15.00 – 18.00 Uhr.

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien, im Rahmen des Akkordeonfestivals.

MARLIES FÜRST
Akkordieren und Musizieren

Was bedeuten Melodien- und Phrasengestaltung, Akzentuierung oder Balgführung – und vor allem: Wie setzt man es um? Im Workshop mit Marlies Fürst (:Nada Brahma, Maola) konzentrieren wir uns auf genau diese Themenbereiche. Gemeinsam werden wir uns an der Vielseitigkeit des Akkordeons ausprobieren und uns mit kleinen Stücken unter diesen Themen beschäftigen. Der Workshop richtet sich an leicht Fortgeschrittene, ganz gleich ob Tasten- oder Knopfakkordeon.

Teilnahmegebühr: Erwachsene € 40,00/Workshop (Anmeldung erforderlich!)
Anmeldung: office(at)volksliedwerk.at

Anmeldung: office(at)volksliedwerk.at


Sa., 18. März 2023,
15.00 – 18.00 Uhr.

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien, im Rahmen des Akkordeonfestivals.

JAKOB STEINKELLNER
Steirische Harmonika: Von der Basis bis zum Gipfel

Jakob Steinkellner, Leiter des Volksmusik-Studiengangs an der Hochschule für Musik und Theater München, vermittelt in seinem Workshop instrumentalpraktisches Basiswissen zur Verbesserung des eigenen Musizierens für alle Leistungsstufen. Es erwartet uns ein fordernder und fördernder Rundumblick auf technische Grundlagen zur Verbesserung vielschichtiger Aspekte im Spielgebrauch, das richtige Üben, durchdachte Fingersätze, allgemeine Regeln des sogenannten „Zuwispuins“ aber auch regionaltypische Musizierpraktiken sowie moderne Strömungen über Dur und Moll hinaus. 

Teilnahmegebühr: Erwachsene € 40,00/Workshop (Anmeldung erforderlich!)
Anmeldung: office(at)volksliedwerk.at

Foto: Katrin Wieser

Ein Beitrag im Forschungsblog der Österreichischen Nationalbibliothek von Erna Ströbitzer.

Zum Andenken an Gerlinde Haid (19.4.1943–29.11.2012) zum 10. Todestag. Das Landl-Quartett, ein unkonventionelles österreichisches Vokalensemble um die Volksmusikforscherin Gerlinde Haid, stand für einen neuen Zugang zu Volksmusikpflege und Musikvermittlung in den 1980er-Jahren. Lesen Sie mehr über die faszinierende Geschichte dieses Quartetts, über seine Gründung und die Namensgebung in einem Beitrag von Erna Ströbitzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks.

Link zum ÖNB Forschungsblog

Mucks die Feste-Maus ist auf Reisen und findet ihr neues Zuhause ausgerechnet im Kindergarten. Gut, dass dort das ganze Jahr über Feste gefeiert werden. Ob Neujahr, Begrüßungsfest, Ernte Dank oder Weihnachten – Mucks lässt sich das nicht entgehen und feiert die Feste, wie sie fallen.

„Mucks die Maus im Feste-Braus“ wurde gemeinsam mit dem Österreichischen Integrationsfonds entwickelt und kombiniert Sprachförderung mit Werte- und Musikvermittlung. Denn Feste und Bräuche geben Menschen Orientierungen auch in weniger vertrauten Lebenswelten. Zusätzlich zum gereimten Kinderbuch ist auch ein Notenheft und CD mit 12 Liedern ältere, überlieferte genauso wie komponierte aus unserer Zeit enthalten. Unterschiedliche Melodien, Rhythmen, Taktarten und Inhalte unterstützen den Spracherwerb und sie geben dem jeweiligen Fest einen besonderen Charakter. Es sind Lieder, die die kindliche Welt widerspiegeln, aber auch über das Kindergartenalter hinaus noch gemeinsam in den Familien gesungen werden können. Ein umfangreiches pädagogisches Praxismaterial mit lustigen Spielen und Aktivitäten zu den Festen runden das Vermittlungsangebot ab.

Produktdetails:
Altersempfehlung: für Kinder von 3 bis 8 Jahren
Seitenanzahl: 36 Seiten
Format: 281×251 Querformat

Inhalte:
Kinderbuch „Mucks die Maus im Festebraus“
Pädagogisches Praxismaterial A5
CD mit 12 Liedern
Kostenloses zusätzliches Lernmaterial auf www.sprachportal.at

Zielgruppe:
Pädagog/-innen in elementaren Bildungseinrichtungen, Kinder, Eltern

Kosten: € 15
Bestellung: Österreichischer Integrationsfonds oder am Standort des Österreichischen Volksliedwerks Operngasse 6, 1010 Wien

Publikationen zum Singen mit Kindern
Publikationen des Österreichischen Integrationsfonds für Kinder

Im Rahmen des KlezMore Festivals vom 5. – 20.11.2022 veranstaltet das Österreichische Volksliedwerk in der Operngasse 6, 1010 Wien jährlich Workshops. Durch Singen, Nach- und Mitspielen bringen renommierte MusikerInnen den Teilnehmer*innen am Workshop ihre persönliche Musizierweise und ihr Repertoire näher. Dabei soll das eigene Können der Teilnehmer*innen erweitert werden.


So., 06. November 2022
15.00 – 18.00 Uhr

Workshop I
Jiddisches Lieder-Schmuggeln
Gestaltung: Daniel Kahn (USA)

Ein Workshop für vielsprachige Darbietungen, Tradaptierungen, multi-musikalische Mischungen und andere grenzüberschreitende Pfade zeitgenössischer jiddischer Liedarbeit. Lerne auf kreative Weise Lieder zu übersetzen, umzuformen und nach euren Wünschen zu Formen- am Beispiel von Daniel Kahns eigenen Arrangements. Kommt mit euren Stimmen, euren Sprachen, euren Köpfen und Phantasien!


So., 13. November 2022
15.00 – 18.00 Uhr

Workshop II
Style und Repertoire
Gestaltung: Esther Wratschko (AT)

Spielfreudigen, Klezmer und jiddischem Lied interessierten Instrumentalist*innen wie auch Sänger*innen bietet dieser Workshop die Möglichkeit, Grundkenntnisse zu erlangen und zu vertiefen. Hier wird in die Bandbreite des Klezmerrepertoires hineingeschnuppert, dazu das Tanzbein geschwungen und auch das eine oder andere Lied gelernt. Das erlernte Repertoire kann bei der montäglichen Klezmer Session (14.11.) im Cafe Max ausprobiert werden, in diesem Sinne: Kimt, alemen, un lomir shpiln Klezmer!


Teilnahmegebühr: Erwachsene € 40,00 á Workshop – Anmeldung erforderlich!
Anmeldung: office@volksliedwerk.at
oder direkt im Österreichischen Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 512 63 35


Während des KlezMore Festivals können Karten im Österreichischen Volksliedwerk auch für die Konzerte erworben werden.

Programm: KlezMore Festival

Singen mit Senior*innen

Im Frühjahr 2022 hat das Österreichische Volksliedwerk eine Kooperation mit dem Berliner Startup media4Care gestartet. Media4care stellt pflegebedürftigen Senioren ein tabletbasiertes Assistenzsystem mit unterschiedlichen Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung, welches einfach und barrierefrei für jede*n zu nutzen ist und immer wieder mit neuen Inhalten befüllt wird. Das soll Senior*innen dabei unterstützen, sich geistig fit zu halten und im Kontakt mit Ihren Liebsten zu bleiben. Die angebotenen Aktivitäten können einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden und richten sich sowohl an Senior*innen mit und ohne Demenzerkrankungen.

Gerade das Singen eignet sich besonders für die Arbeit in Gruppen, aber auch für einzelne Personen, falls die Gruppenteilnahme nicht möglich ist. Für das Tablet wurden nun in Kooperation mit dem Österreichischen Volksliedwerk zehn Lieder zusammengestellt, welche in Österreich verbreitet sind. Die Auswahl der Lieder greift auf die Expertise anhand von Liederbüchern zum Singen mit Senior*innen im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks zurück. Es wurden daher Lieder zum Mitsingen ausgewählt und eingespielt, die in älteren Generationen weit verbreitetet, in Tonhöhe, Tempo und Schwierigkeit auch für ungeschulte oder eingeschränkte Sänger*innen geeignet sind, um alle zum Mitsingen aber auch zum Erzählen anzuregen.

Lieder

Am Brunnen vor dem Tore
Ein Vogel wollte Hochzeit machen
Es wird scho glei dumpa
Fein sein beinander bleib’n
Guten Abend gut‘ Nacht
I hab die gern: Noten und weiterführende Informationen
In die Berg bin i gern
O du lieber Augustin: Noten und weiterführende Informationen
Und jetzt gang i ans Petersbrünndele: Noten und weiterführende Informationen
Wahre Freundschaft

alle anderen Noten können unter archiv (at) volksliedwerk.at angefragt werden.

Arrangements, Aufnahmen, Mastering: www.musikdesign.at
Gesang: Annika und Wolfgang Veith, Bernd und Karin Kronowetter, Irene Egger
Klavier: Clemens Schaller
Gitarre: Bernd Kronowetter
Flöte: Irene Egger
Harmonika: Reinhard Pilz

Zu den Liedern und den Angeboten von media4care

ist nun öffentlich zugänglich.

Das Österreichische Volksliedwerk hat 2018 einen Teilnachlass vorwiegend Noten aus dem vom Volkskundemuseum Wien an die Familie Mautner restituierten Bestand Anna und Konrad Mautner angekauft. Dieser wurde dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks/Abteilung der Österreichischen Nationalbibliothek übergeben. Nun ist dieser katalogisiert, großteils mit ABCs sowie Fingerprints versehen und auch digitalisiert.

Weiterführende Informationen im Lexikon der Österreichischen Provenienzforschung

Musik aus den Regionen – Neue Chancen für neue Talente.

Mittwoch, 5. Oktober 2022, ab 12 Uhr.
Conference Center Laxenburg, 2361 Laxenburg


Schlager aus Österreich und Volksmusik als ursprünglichste Form der Musik, aus der sich Genres wie volkstümliche Musik, Blasmusik oder Wienerlied ableiten, erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit in der Bevölkerung und werden bei Veranstaltungen gerne gespielt. Doch seit einigen Jahren kommen diese Musikgenres in den Rundfunkprogrammen des Landes immer weniger vor.

Wie kann dieser Trend aufgehalten werden? Welche Ressourcen sind erforderlich, damit dieses spezifische Marktsegment neu belebt wird? Welche Ideen liegen vor, um Talente für eine musikalische Karriere zu begeistern?

Darüber diskutieren Expertinnen und Experten aus der Branche in thematischen Panels mit Key Playern und Multiplikatoren.


Wir freuen uns auf Beiträge von: Andreas Gabalier * Die Mayerin * Herbert Pixner * Monika Ballwein * Christof Straub * Rudi Schedler * Harald Huber * Maria Grossbauer * Irene Egger * Sepp Adlmann * Günter Loibl * Gustl Viertbauer * Dietmar Lienbacher * und viele weitere Gäste


Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich ladet die AKM I austro mechana Sie herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und mitzudiskutieren. Das Österreichische Volksliedwerk ist mit einem Beitrag dabei.

Anmeldung und Details unter: AKM I austro mechana

Inhaltsverzeichnis:

Sommerakademie 2021 „Volkskultur als Dialog: Volksmusik und Volkslied und / als Moderne“

Marie-Theres Arnbom: Fremd und einheimisch. Das Fremde im Fremdenverkehr
Konrad Köstlin: Volksmusik als Steinbruch. Volkskulturforschung in der Sommerfrische
Sandra Hupfauf: „Modekleid, Schlager und Jazz − Das hat der Fremde zu Hause auch!“ Der Tiroler Abend in der Zwischenkriegszeit
Volker Derschmidt: „Da Landler håd iwahaupt koan Takt net!“ Über Rhythmusvarianten beim oberösterreichischen Landler, Tonbeispiele siehe unten
Else Schmidt: Alte Tänze für junge Leute − Klangbilder, Tonbeispiele siehe unten
Katharina Pecher-Havers: Gepflegt oder angeeignet? Ein Plädoyer für den produktiven Umgang mit Volksmusik im schulischen Musikunterricht
Klaus Dorfegger: Volksmusikinstrumente, Neue Musik, Literatur: das Projekt Hergouth!

Die Rolle der Volksliedwerke in Österreich

Heimo Sprenger: Balthasar Schüttelkopf. Pädagoge, Chorleiter, Volksliedsammler

Beiträge aus Forschung und Praxis

Anna Larl, Manuela Rathmayer, Konrad J. Kuhn: Pflegefall Volkstanz. Wissenshistorische Überlegungen aus einem Forschungsprojekt
Walter Meixner: Das Liederbuch der Anna Maria Schoder, Vandans Nr. 127, 1931

Personalia

Annemarie Bösch-Niederer: Frau Schulrat Nora Caba (9. August 1925 − 21. Februar 2021)
Annemarie Bösch-Niederer: Joachim Pfefferkorn (9. Dezember 1931 − 11. April 2021)
Heimo Sprenger: Nachruf Walter Kraxner (17. Dezember 1927 − 6. Mai 2021)
Maria Walcher: „Singen ist Seele“. Roswitha Meikl (2. April 1954 − 29. Juli 2021)
Katharina Pecher-Havers: Das Wiener Heurigenzitherspiel starb zweimal. Nachruf auf Cornelia Mayer (14. Juni 1965 − 31. August 2021)
Erna Ströbitzer: Bibliografie Annemarie Bösch-Niederer

Berichte aus den Volksliedwerken

Berichte der Volksliedwerke und fachverwandter Institutionen

Rezensionen

Wolfgang Dreier-Andres (Hg.): Schichten − Strömungen − Spannungsfelder: Volksmusikalische Zeitfenster in Salzburg 1816−2016 (Erna Ströbitzer)
Ursula Hemetek, Marko Köbl and Hande Sağlam (Ed.): Ethnomusicology Matters. Influencing Social and Political Realities (Sarah Weiss)
Südtiroler Landesarchiv u. Verband Südtiroler Musikkapellen (Hg.): In Treue fest durch die Systeme. Geschichte der Südtiroler Blasmusik 1918−1948 (Rudolf Gstättner)
Christina Dörfling, Christofer Jost u. Martin Pfleiderer (Hg.): Musikobjektgeschichten. Populäre Musik und materielle Kultur (Erna Ströbitzer)
Josef und Elisabeth Radauer: Salzburger Hirtenspiele. Damals und heute (Jasmin Linzer)
Sepp Gmasz u. Anna-Maria Hammer: Seelen.Töne. Burgenländisches Familienliederbuch in allen Landessprachen (Irene Egger)
Christian Dreo, Andreas Salzbrunn, Leonhard Stampler u. Karl-Gerhard Straßl (Red.): Singbuch für junge Sängerinnen und Sänger (Wolfgang Veith)
CD Sonja Ortner (Red.): Volksmusikalische Impressionen 1956−1975. Rundfunkaufnahmen aus Tirol (Bernhard Gamsjäger)

Tonbeispiele

zum Artikel: Volker Derschmidt: „Da Landler håd iwahaupt koan Takt net!“ Über Rhythmusvarianten beim oberösterreichischen Landler

Tonbeispiel 1
Tonbeispiel 2
Tonbeispiel 3
Tonbeispiel 4
Tonbeispiel 5
Tonbeispiel 6
Tonbeispiel 7a
Tonbeispiel 7b
Tonbeispiel 7c
Tonbeispiel 8
Tonbeispiel 9
Tonbeispiel 10
Tonbeispiel 11
Tonbeispiel 12a
Tonbeispiel 12b
Tonbeispiel 13
Tonbeispiel 14
Tonbeispiel 15
Tonbeispiel 16
Tonbeispiel 17

zum Artikel: Else Schmidt: Alte Tänze für junge Leute − Klangbilder

Topporzer Kreuzpolka: Volksmusikgruppe Strunz Tanz mit 1
Topporzer Kreuzpolka: Alte Tänze Herbert Lager, ÖVLA T492
Topporzer Kreuzpolka: Pfeffertrio
Topporzer Kreuzpolka: 2021 CD Alte Tänze 1 Titel 16
Topporzer Kreuzpolka: Kögler

Bestellung: Bibliothek der Provinz, 33 €
304 S. : Abb., mus.Not., Tab.
ISBN 978-3-99126-169-8

Zu Reihe Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerks

Annemarie Bösch-Niederer.

Buchpräsentation: 30. November 2022, 17 Uhr,

Vorarlberger Landesarchiv, Vortragssaal


Das Jahr 1819 ist ein besonderer Markstein für die Musikgeschichte des heutigen österreichischen Bundeslandes Vorarlberg. Die Teilnahme des Landes Vorarlberg am volksmusikalischen Sammelunternehmen der Gesellschaft für Musikfreunde in Wien, der heute sogenannten „Sonnleithner-Sammlung“, lenkte erstmals auch den Blick auf das Musikleben im Westen des Habsburgerreiches. Der zweite Vorarlberg Band der Reihe „Corpus Musicae Popularis Austriacae“ des Österreichischen Volksliedwerks nimmt diese Sammlung in ihren Fokus und legt eine Dokumentation der Ergebnisse aus dem Kreis Bregenz mit zeitgemäßer Notation und ausführlichen Kommentaren vor. Ergänzend dazu werden die ältesten überlieferten Lieder- und Musikantenhandschriften aus den ersten drei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts einer näheren Untersuchung unterzogen.
In wissenschaftlichen Beiträgen wird versucht, den historischen Ablauf des Sammelunternehmens sowie das Musikleben der frühen Biedermeierzeit anhand von historischen Quellen näher zu beleuchten.

328 Seiten, mit ca. 122 s/w Abb., gebunden

€ 50,- (auch als e-book)
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