Projektmitarbeiter/-in im Österreichischen Volksliedwerk

Für unser Team in zentraler Lage bei der Oper suchen wir ab 15. Jänner 2022 eine Projektmitarbeiter/-in für 25 Wochenstunden (20h fix, 5h befristet), Mo-Fr, Bewerbungsfrist 20. November 2021

Das Österreichische Volksliedwerk ist der Dachverband der Volksliedwerke der Bundesländer mit Standort in Wien. Seit seiner Gründung 1904 zählt zu den Aufgaben Sammeln, Dokumentieren und Vermitteln von Volksmusik, Volkstanz, Liedern und Poesie. Dies beinhaltet die Koordination gemeinsamer Anliegen und Projekte auf regionaler bis hin zu internationaler Ebene. Dabei wird Volkskultur nicht ausschließlich als Traditionspflege verstanden, sondern sie eröffnet der Kreativität breiter Bevölkerungsschichten eine Vielzahl an Ausdrucksformen und lässt Raum für interkulturelle Prozesse. Basis der Arbeit stellen die Sammelbestände der Volksliedarchive dar.

Ihr Tätigkeitsfeld

  • Mitarbeit bei der Konzeptentwicklung, Budgetierung, Planung, Umsetzung, Koordination von Projekten
  • Berichterstattung und Dokumentation von Projekten bzw. Datenaufbereitung für Archiv
  • Vorbereitende Tätigkeiten für Buchhaltung, Rechnungswesen, Abwicklung von Förderanträgen  
  • Akquise und Betreuung von Sponsoren, Partnern sowie Fördermöglichkeiten
  • Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Betreuung und Durchführung von Veranstaltungen
  • Facility Management
  • Vertretung der Geschäftsleitung

Das bringen Sie mit

  • kaufmännische/musikpädagogische/ Projektmanagement Ausbildung oder entsprechende Praxis von Vorteil, Erfahrungen  im Archivbereich
  • Hochschulstudium von Vorteil
  • Musikalische Kenntnisse sowie Interesse an Volksmusik und Kulturarbeit
  • Teamfähig, genaue, organisierte, eigenverantwortliche Arbeitsweise und Freude am Kontakt mit Menschen
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten, gelegentlichen Wochenend- und Abenddiensten sowie Dienstreisen
  • Gute EDV-Kenntnisse (MS-Office), Erfahrung mit Datenbanken und wordpress
  • Gute Deutschkenntnisse

Das bieten wir

  • Mitarbeit in vielfältigen Arbeitsbereichen der Kulturvermittlung, bei Archivprojekten, Publikationen, Veranstaltungen…
  • Wertschätzende Leitung und kollegiales Team
  • Möglichkeit, eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen
  • Teilnahme an österreichweiten bzw. internationalen Projekten, Messen, Tagungen, Gremien und Fortbildungen
  • Unbefristetes Dienstverhältnis

Gehalt € 1374 brutto /Monat für 25h

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an das Österreichische Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien, office (at) volksliedwerk.at

1954 – 2021

Roswitha Meikl, geboren 1954 in Grödig wuchs seit frühester Jugend in die Salzburger Volkskulturszene. Sie sang bald schon beim Salzburger Volksliedchor und machte nebenbei gemeinsam mit Philipp Meikl und Franz Rinder als „Pongauer Okarinamusi“, „Junge Pongauer“ und „Pongauer Dreigesang“ von sich reden. Okarina und Schwegel blieben ihre bevorzugten Instrumente, geschwegelt hat sie auch auf der Bühne des Salzburger Adventsingens. Auch in ihrer Berufsausbildung suchte sie stets die Musik – nach der Matura am musischen Zweig des BORG Nonntal verband sie ihre Volksschullehrerausbildung mit Nebenstudien in Chorgesang und Klavier an der Universität Mozarteum.

Seit den 1980er-Jahren widmete sich Roswitha verstärkt der musikalischen Früherziehung, dem Singen und Musizieren mit Kindern und vor allem der dahingehenden Ausbildung von LehrerInnen und KindergärtnerInnen. Zahlreiche Initiativen, Veranstaltungen, Lehrbehelfe und Liederbücher – das damals bekannteste davon die Sammlung „Bigga Bogga Besenstiel“ – gingen von ihr und ihrem damaligen Mann Philipp aus. 1997 schließlich wurde sie über Antrag des damaligen Vorsitzenden Harald Dengg in den Vorstand des Salzburger Volksliedwerkes kooptiert. In dieser Zeit oblag ihr unter anderem die Organisation der groß angelegten österreichweiten Arbeitstagung „Mit allen Sinnen“ im Mai 1998 in Salzburg, in deren Rahmen die gleichnamigen Schulprojekte präsentiert und analysiert wurden und neue Impulse, sowie breite Resonanz in der Öffentlichkeit erhielten.

Im Jahr 2000 wurde sie zur Schriftführerin des Salzburger Volksliedwerkes gewählt und trat erstmals nicht nur als Lieder- und Jodlervermittlerin, sondern – bei der Feldforschung Lammertal 2001, in der die dortige musikalische Volkskultur untersucht wurde – auch als Feldforscherin in Erscheinung. Damit geht einher, dass sie über ihre vielfältigen Vermittlungsprojekte hinaus verstärkt Kontakt zur österreichischen Volksmusikforschung suchte, namentlich zu Gerlinde Haid und Rudi Pietsch vom Institut für Volksmusikforschung an der Musikuniversität Wien, mit denen sie über Jahrzehnte hinweg in stetem Austausch stand.

2005 schließlich schlug Harald Dengg sie als seine Nachfolgerin vor und sie wurde von der Generalversammlung zur Vorsitzenden des Salzburger VolksLiedWerkes gewählt – wobei erstmals in der Geschichte der volkskulturellen Landesverbände eine Frau an der Spitze eines Landesverbandes stand. In groß angelegten Arbeitstreffen, zu denen Interessenten und langjährige engagierte Volksliedwerk-Mitglieder gleichermaßen geladen waren, suchte sie zunächst die Richtung für die kommenden Jahre auszuloten, einen Konsens zwischen Forschungs- und Vermittlungsprojekten zu finden und Synergieeffekte auszunutzen. Erstes gelungenes Ergebnis dieser Arbeit als Vorsitzende war das Tobi-Reiser-Symposion 2007, dem u.a. ein „Hiatabuam“-Treffen und Zeitzeugeninterviews vorausgegangen waren, aber auch die Veranstaltungen im Umfeld der Feierlichkeiten „100 Jahre Salzburger Volksliedwerk“ im Jahr 2008, die leise mit „Klingenden Kostbarkeiten aus den Bundesländern“ begannen und im Kongress „Jodeln und Singen“ auf der Festung Hohensalzburg einen klangvollen Höhepunkt erreichten. Parallel dazu brachte sie die heute immer noch erklingende „Salzburger Straßenmusik“ auf den Weg, die prompt mit dem Salzburger Volkskulturpreis ausgezeichnet wurde.

Eines ihrer Hauptanliegen blieb jedoch weiterhin die Vermittlung von Volkslied und Volksmusik an den Schulen – im Rahmen der österreichweiten „Mit allen Sinnen“-Projekte war sie verantwortlich für die Salzburger Schulen und konnte mit diesem gemeinsam viele Tonträger- und Liederbuchprojekte umsetzen, von denen noch heute etwa Liederbuch und CD „Bin a  kloans Schlankale“ (2007), das Lungauer Liederbuch und die CD „Sing mar oans“ (2014–2016) oder das „Loigamer Liederbuch“ (2017) Zeugnis ablegen.

Neben zahlreichen weiteren Vermittlungsprojekten, Veranstaltungen und Fortbildungen (Voixtronik, Fit für Kathrein u.v.m.) hatte sie immer auch im Blick, dass der Arbeitsauftrag des Volksliedwerkes über reine Vermittlungstätigkeit hinausgehen und gleichwertig auch Sammlung und wissenschaftliche Dokumentation beinhalten muss. So war einer ihrer ersten Schritte im Jahr 2005, die bis dato ehrenamtlich abgewickelte „Archivleitung“ des Salzburger Volksliedwerkes in ein Angestelltenverhältnis zu überführen, was wesentlich zur notwendigen Vernetzung mit den anderen österreichischen Volksliedarchiven und zur Professionalisierung der Arbeit beitrug. Bei allen wissenschaftlichen Projekten war sie stets kritische Begleiterin, mahnte auch aus der Sicht der Praktikerin pädagogisch-didaktische Seiten von Symposien und wissenschaftlichen Publikationen ein.

Mit diesen zahlreihen Projekten und Aktivitäten wirkte sie weit über die Salzburger Landesgrenze hinaus. Als Vorstandsmitglied im Österreichischen Volksliedwerk war sie Ideen- und Ratgeberin für österreichweite Aktivitäten. Sie setzte Impulse für das österreichweite Schulprojekt „Komm, wir singen!“ unter der Schrimherrschaft von Hubert von Goisern. Sie war als Lied- und Jodlervermittlerinnen für viele eine Lehrmeisterin und erwirkte faire Abwicklungen von Tarifordnungen mit der AKM sowohl für Musikerinnen als auch Musikveranstalter.

Am 29. Juli ist Roswitha Meikl nach längerer Krankheit von uns gegangen. Doch wir werden uns Deine Kraft zum Vorbild nehmen, Deine Aktivitäten weiterführen und Deine Stimme wird so in uns weiterklingen.

Quelle: Wolfgang Dreier-Andres Salzburger Volksliedwerk

eine neue Workshopreihe des Vereins zeitenTANZ und des Österreichischen Volksliedwerks.

Fr., 15. Oktober 2021
18.00 – 20.00 Uhr.

Weitere Termine/Themen:

10.9.2021 I Pia Brocza: Ende 16. Jahrhunderts. Schwerpunkt italienische und französische Tanzquellen mit Reigen- und Paar-Tänzen wie Branle, Pavane und Gaillard
15.10.2021 I Pia Brocza: Mitte 17. bis Mitte 18. Jahrhundert Contredanse und English Country Dance
3.12.2021 I Else Schmidt und Pia Brocza: Mitte 18. Jahrhundert bis 1800 Vierpaar-Tänze Quadrillen mit ersten Walzerfiguren, wechselseitige Beeinflussung zwischen höfischem Tanz und Volkstanz
25.2.2022 I Simon Wascher und Pia Brocza: 1800 bis 1850 Ecossaise Galopp Ländler und Walzer Gesellschaftstanz im Ballsaal – Volkstanz am Tanzboden

jeweils 18.00-20 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien

In dieser Reihe werden die besten Gustostückerl aus dem Repertoire des Gesellschaftstanzes aus verschiedensten Jahrhunderten einstudiert, ganz nach dem Motto: „gemeine oder gesellschaftliche Tänze sind zum gesellschaftlichen Vergnügen erfunden worden; mehrere Personen tanzen gemeinschaftlich nach einer kurzen Melodie, die in Bewegung (Takt) ihren eigenen bestimmten Karakter hat, nach bestimmten Figuren eine bestimmte Anzahl zusammengesetzter Schritte und wiederholen diese so lange, als sie Lust dazu haben.“
So beschreibt Tanzmeister Mädel in seinem Lehrbuch über „Die Tanzkunst für die elegante Welt (Erfurt 1805) das Wesen des Gesellschaftstanzes! Anhand diesem, anderer historischer Tanzbücher und Quellen aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks wird in dieser Workshopreihe vergangenen Tanzformen nachgespürt und diese tanzend in die heutige Zeit übersetzt.

Keine Vorkenntnisse erforderlich
Kosten: Pro Kurs € 18, alle Kurse: € 65

Information auch unter: www.zeitentanz.at/

Es gelten die aktuellen Bestimmungen betreffend Corona, ein Eintritt ist nur mit einem der 3 Gs möglich.

Foto: Martin Heller

Die Pongauer Geigenmusik feiert im Rahmen der Aktion Salzburger Straßenmusik des Salzburger Volksliedwerkes.

5. Juni 2021, 10.00 – 12.00 vor dem Salzburger Heimatwerk.
31. Mai 2021, 18.05 – 19.00 Peter Windhofer und Birgit Holzer-Lang im Interview mit Karoline Koller auf Radio Salzburg.

Anlässlich des Jubiläums ist ein neuer Artikel zur Familie Windhofer im Österreichischen Musiklexikon Online (oeml) im Rahmen des Projekts „Die Rolle der Volksliedwerke in Österreich“ in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entstanden.

gleich zwei Petitionen unterzeichnen!

Dr. Josef Pühringer, Präsident des Österreichische Volksliedwerks, Landeshauptmann a.D.  blickt angesichts der ungeklärten Situation über die Öffnungsschritte im Musikleben, besorgt auf die Vielfalt der Musikszenen Österreichs.  Unabdingbar müssen deshalb rasche und gezielte Öffnungsschritte in diesem sehr breiten Feld berücksichtigt, sowie die Musikbildung gestärkt werden. Denn das Singen und Musizieren erfüllt im gesellschaftlichen Zusammenleben vorrangig soziale Funktionen.

Covid-19 hat die Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens stark verändert und der Virus diktiert nun seit 15 Monaten die Musikausübung in Beruf, Bildung und Freizeit. Alle Formen des Musizierens, sind seit 15 Monaten so gut wie verboten. Doch wir singen, um uns zu freuen, um jemanden hoch leben zu lassen, aber auch um Trauer und Wut auszudrücken. Sprich Musik spiegelt unsere Emotionen wider, was besonders in Zeiten der Krise eine wichtige Funktion einnimmt. Musikalischer Stillstand herrscht nicht nur im Freundes- und Familienkreis, sondern auch im sogenannten Amateurmusikbereich, der neben Vereinen, Chören und Musikkapellen auch kleinere Musikgruppen, Sängerrunden, Stammtische und lose Zusammenkünfte betrifft. In Seniorenheimen und anderen betreuten Einrichtungen, in Kindergruppen, in Pfarren trägt Singen zur psychischen und physischen Gesundheit bei. Vergessen wird dabei auch der wirtschaftliche Schaden von MusikerInnen, Vereinen und regionalen Kleinveranstaltern, die zwar nicht ausschließlich von Musik leben, aber dennoch auf diese Einkünfte angewiesen sind.

Mit dem Musikverbot durch Corona und der seit Jahren stetigen Verschlechterung in der Musikbildung im Allgemeinen kommt es immer mehr zu starken Defiziten: Das betrifft sowohl die formale Bildung in Schulen, als auch den informellen Bereich in der Erwachsenenbildung. Nur durch das Sicherstellen einer qualitativ hochwertigen Musikbildung kann die Vielfalt des Musiklebens in Österreich auch nach der Krise bestehen bleiben.

„Deshalb rufe ich als Präsident des österreichischen Volksliedwerks dazu auf, die Petitionen zu unterzeichnen, um gemeinsam sinnvolle Zukunftsperspektiven für diese vielfältigen und auch sehr unterschiedlichen Bereiche und Szenen entwickeln zu können.“

https://mein.aufstehn.at/petitions/lasst-uns-wieder-musizieren
https://www.openpetition.de/petition/online/musik-braucht-eine-stimme-im-bildungswesen

Wir tragen einen Mund-Nasen-Schutz sind aber nicht mundtot.

Unter diesem Motto haben wir 2 Lieder ausgesucht, die man nun bei uns als Mund-Nasen-Schutz bestellen kann:

Die Gedanken sind frei! Wer kann sie erraten?

Mit’n Mund schweigt sie still, mit die Aug‘n redt sie viel

Wenn schon kein Lied auf den Lippen erlaubt ist, so zumindest als Mundschutz im Gesicht zu tragen, zu bestellen unter office(at)volksliedwerk.at

€ 9,- zzgl. Versandkosten

Auf Grund der aktuellen Lage betreffend Covid-19 hilft der Mund-Nasen-Schutz gegen Ansteckung. Nur so können die Infektionszahlen sinken und wir hoffentlich bald wieder gemeinsam singen, tanzen, lachen….

European Voices VI.

International Symposium and Concerts,

27–30 September 2021, Vienna, Austria.

Place: Bockkeller, Gallitzinstraße 1, 1160 Vienna, Austria.
Language: English


The Research Centre for European Multipart Music of the Department of Folk Music Research and Ethnomusicology at the University of Music and Performing Arts Vienna, Austria, together with the Austrian Folk Song Society, the umbrella organisation of the Austrian Folk Music Societies in the federal provinces, and the Viennese Folk Music Society, are pleased to announce the 6th Symposium of the European Voices Series.


Abstract

Johann Gottfried Herder characterised singing and song as human acts of personal and cultural agency (Herder & Bohlman 2017). These agencies are enacted musically thus centralising the idea of ‘performance’. The interplay between the textually verbalised and musical content during performance is affected by skills, habits, and tacit knowledge of the agents as well as by the cultural and contextual features of performance(s). Acquisition and transmission processes make semantic references possible in the absence of the word, as well, as in yodelling practices, for example. Furthermore, the interplay between singing practices and music performed on instruments and/or played for dancing affects our social and cultural uses and under-standings of sound.

In this framework, the intense degree of personal and cultural agency found in multipart music practices comes into sharp focus. One of the results of the tension between the objective and subjective dimensions of music and human agency within a group of performers is its characteristic and unique sound, an essential subject of study for our field. Psychoacoustic research on sound production and perception allow us to explore its features and their implications for the music making process. This is all the more necessary today, when performance processes increasingly draw on influential interchange between musical practice and documentation (e.g., in audio-visual form, in archives, on the internet, and on social media).

Program Flyer
Program and Abstracts


Abendprogramm

27. September 2021, 18.00 – 19.30
Alpine and Viennese songs from the archives of the Austrian and Viennese Folk Music and Song Societies
with Norbert Hauer, Else Schmidt, Herbert Zotti, presentation by Irene Egger.

28. September 2021, 18:30 – 20:00
Mountain and Kitchen Voices
Schwarzenberg Dreigsang / Bergfex & Kuchihuck

30. September 2021, 18.30 – 20 Uhr
A musical evening with the Mischwerk ensemble
With Maria Stippich, Helmut Stippich, Nikolai Tunkowitsch, Reinhard Uhl


Costs: There will be no registration fee, participants are responsible for travel and accommodation expenses, except evening programs 28. and 30. September are with admission fee: Information and Registration at the Viennese Folk Music Society: office@wvlw.at

Durch den Advent mit dem OÖ. Volksliedwerk.

An den Adventsonntagen lädt das OÖ. Volksliedwerk schon einige Jahre lang zu gemeinsamen Singstunden im Schlossmuseum in Linz. LiedlehrerInnen und Musikgruppen der Weihnachtsliedersingen im Schlossmuseum aus den letzten Jahren sind auf Videoclips zu sehen, die zum Mitsingen daheim beim Adventkranz einladen. Nach einfacher Anleitung werden Advent- und Weihnachtslieder aus dem alpenländischen Liederschatz einstudiert, die gemeinsam mit der Familie bei einer Adventfeier zuhause gesungen werden können. Zusätzlich spielen Musikgruppen aus OÖ.  online Instrumentalstück, um bei den ZuseherInnen zuhause hoffentlich Weihnachtsstimmung einziehen zu lassen!

Die Online-Termine:
Ab 29.11. geht’s hier zu den Videos
Hier gehts zu den Liedern

1. Adventsonntag, 29. November: Familienmusik Grüner, Schenkenfelden
2. Adventsonntag, 6. Dezember: Kimplinger Volksmusikanten, Kallham
3. Adventsonntag, 13. Dezember: Geschwister-Ensemble der Landesmusikschule Wels,

Klasse Marlene Kerschreiter

4. Adventsonntag, 20. Dezember: Familienmusik Bruckner, Inzersdorf im Kremstal
Hl. Abend, 24. Dezember: Kimplinger Volksmusikanten, Kallham
Stefanitag, 26. Dezember: Harfenduo Rifesser-Karlinger, Linz

„Volksmusikland Lernen“ startet mit einem neuen Videokanal.

Da Singen und Musizieren in Schulen und in öffentlichen Settings lange nicht möglich war, bieten wir hier mit diesen Videos Lernmöglichkeiten für zu Hause, um sich so weiterhin in Schwung zu halten.

Auf dem YouTube Channel des Österreichischen Volksliedwerk finden sich ab nun laufend Videobeiträge, die Lust machen sollen selber zu singen und zu musizieren.  Zu den Liedern und Musikstücken finden sich auf http://www.volksmusikland.at/lernen Anregungen, Ideen und Methoden zur Musikvermittlung für Schulen, Kinder, PädagogInnen, lose Initiativen, Gruppen und Vereine.  Beschrieben werden ausgewählte „good-practice“ Projekte aus ganz Österreich, die im Rahmen des Schulprojektes „Mit allen Sinnen“ durchgeführt wurden.

Die Auswahl bietet mannigfache kreative Herangehensweisen zur Erarbeitung verschiedener Themen: Der Kanon reicht dabei von Brauch im Jahres- und Lebenskreis über Arbeit und Freizeit, Migration und Integration bis zu regionalen Besonderheiten und deren Relevanz für die dort lebenden Menschen. Neben einem Projektbericht sind relevantes Ton-, Noten- Video- und Bildmaterial, Hintergrundinformationen zu den Liedern und Tänzen und zu den ausführenden MusikerInnen, Quellen sowie Arbeitsmaterialien mit Vermittlungsmethoden enthalten.

YouTube Channel
www.volksmusikland.at/lernen