Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“

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Die Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“ wird seit 1992 mit Unterbrechungen abgehalten. Sie ist eine Diskussionsplattform, die sowohl den praktischen als auch den theoretischen Zugang zur Volkskultur zu hinterfragen und zu überprüfen versucht. Ziel dieser jährlichen Veranstaltungsreihe ist es, das breite Betätigungsfeld der Volkskultur zu reflektieren und Brücken zu schlagen zwischen jenen, die Volkskultur leben, und jenen, die sich wissenschaftlich damit beschäftigen. Denn Volkskultur ist ein lebendiger Dialog zur Selbstvergewisserung unserer modernen Lebenswelt.

Das Programm wird in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Kommission des Österreichischen Volksliedwerks ausgearbeitet.

Volkskultur als Dialog: Ökonomien und Lebensformen von Musikanten und Musikantinnen

24. – 27. August 2022, Gmunden am Traunsee

In der Sommerakademie 2022 geht es um gegenwärtige wie historische Formen der Musikwirtschaft, ihre Inhalte, Akteure und Akteurinnen, ihre Lebensformen und Ökonomien. Von Musik als zünftiges Gewerbe über obrigkeitlichen Verordnungen zum Musikkonsum geht es auch um informelle Systeme des Gabentausches u.a. bei Bräuchen und in Gemeinschaften (Schulen, Vereinen…) sowie um professionelle Milieus, in denen sich heute innovative Formen von Volksmusik ausbilden. Gerade in Zeiten der „Fair Pay“ Debatte im Kunst- und Kulturbereich ist das für die Volkskultur ein wichtiges Thema, um daraus Handlungsanleitungen für die zukünftige Gestaltung mitzunehmen.

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Ausgewählte Beiträge der Sommerakademien sind in den jeweils darauf folgenden Jahrbüchern des Österreichischen Volksliedwerks nachzulesen.