Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“

L1004342

Die Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“ wird seit 1992 mit Unterbrechungen abgehalten. Sie ist eine Diskussionsplattform, die sowohl den praktischen als auch den theoretischen Zugang zur Volkskultur zu hinterfragen und zu überprüfen versucht. Ziel dieser jährlichen Veranstaltungsreihe ist es, das breite Betätigungsfeld der Volkskultur zu reflektieren und Brücken zu schlagen zwischen jenen, die Volkskultur leben, und jenen, die sich wissenschaftlich damit beschäftigen. Denn Volkskultur ist ein lebendiger Dialog zur Selbstvergewisserung unserer modernen Lebenswelt.

Das Programm wird in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Kommission des Österreichischen Volksliedwerks ausgearbeitet.

Volkskultur als Dialog: Ökonomien und Lebensformen von Musikanten und Musikantinnen

24. – 27. August 2022, Gmunden am Traunsee

In der Sommerakademie 2022 geht es um gegenwärtige wie historische Formen der Musikwirtschaft, ihre Inhalte, Akteure und Akteurinnen, ihre Lebensformen und Ökonomien.

Vortragende und Diskutierende aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sinnieren über Alpenromantik als Inszenierungsfaktor, Instrumentalmusik als tradiertes Gewerbe in der Schweizer Alpsteinregion, betrachten die Kommerzialisierung des Zitherwesens im Wien des 19. und 20. Jh., sprechen über den Stellenwert von Volksmusik in der kroatischen Volksgruppe Österreichs oder stellen ein aktuelles Projekt zur Fair Pay Debatte im Kunst- und Kulturbereich vor.

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Ausgewählte Beiträge der Sommerakademien sind in den jeweils darauf folgenden Jahrbüchern des Österreichischen Volksliedwerks nachzulesen.