Auf geht’s, sing ma oans! – Volksmusikalische Liedesammlung für junge Sängerinnen und Sänger.

Herausgegeben von Elisabeth Eder, Elisabeth Radauer und Roland Mayer-Sams.
im Rahmen des Schulprojekts „Mit allen Sinnen“ des Österreichischen Volksliedwerks
Salzburg 2025. ISBN: 978-3-200-10394-8, erhältlich im Salzburger Volksliedwerk. Preis: € 10.-

Auf geht’s, sing ma oans! | E. Eder, E. Radauer, R. Mayer-Sams (Hg.) | Salzburger Volksliedwerk

zum Inhaltsverzeichnis
weitere Informationen zum Projekt Mozarteum und zu den Volkstanzvideos
Der Siebenschritt aus dem Heft findet sich mit Video, Informationen zum Tanz sowie mit Anregungen zur Vermittlung unter: www.volksmusikland.at/lernen

Aus dem Inhalt

Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“.

Susanne Schedtler: Volkskultur als Dialog: Metamorphosen und andere Konsequenzen. Eine Nachlese zur Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks 2023
Ulrich Morgenstern: Volksmusik in der Zeit. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Praxis und Diskurs
Edgar Niemeczek: Volkskultur and more. Die Kamingespräche der Volkskultur Niederösterreich von 2005 bis 2022
Katharina Pecher-Havers: Volksmusik in der Sackgasse? Cultural Mapping und seine Auswirkungen am Beispiel der Zither

Beiträge aus Forschung und Praxis

Ulrich Morgenstern: Walter Deutsch als europäischer Volksmusikforscher
Dorli Draxler: Ein Leben für die Volksmusik: zehn Dekaden – zehn Komponenten. Dorli Draxler im Gespräch mit Walter Deutsch
Gerhard Stradner: Trauermusik für Naturtrompeten
Evelyn Fink-Mennel: Der Bludenzer Zeichnungslehrer Josef Strolz (1799-1874) alias Spielmann Josef Martin Strolz aus Lech/Omesburg. Zum Autor der Handschrift Alte Bregenzerwälder und Montafoner Tänz 1812-1818 im familiären Netzwerk um Basil Beiser und August Schmitt

Personalia

Bettina Srienz: In Gedenken an Professor Helmut Wulz. Volkskundler, Musiker, Journalist, Autor
Clemens Hellsberg: Grußwort vom neuen Präsidenten des Österreichischen Volksliedwerks

Berichte aus den Volksliedwerken

Berichte der Volksliedwerke und fachverwandter Institutionen

Rezensionen

Thomas Nußbaumer u. Raymond Ammann (Hg.): Alpenstimmen. Beiträge zum Jodeln und mehrstimmigen Singen
Sandra Hupfauf: Der „Tiroler Abend“. Nationalkonzert, Volkstumsarbeit, Touristenattraktion


Bestellung: Bibliothek der Provinz, 33 €
24×16,5 cm, 238 Seiten, zahlr. S/W-Abb., graph. Darst., Notenbeisp., Klappenbroschur
ISBN 978-3-99126-367-8

Zur Reihe und weiteren Jahrbüchern

Emilius Carolus und Karl Giglleithner sind wenig bekannte, vielen sogar unbekannte Namen der Volksliedforschung. Beide Namen sind Pseudonyme, und Nutzer beider war ein und derselbe Mann. Der wiederum ist deutlich bekannter. Es war Emil Karl Blümml. Sein Todestag jährt sich dieses Jahr zum 100. Mal. Aus diesem Anlass erinnert das Österreichische Volksliedwerk an seine wichtige Persönlichkeit und seine vielfältigen wissenschaftlichen Interessen, die ihm sogar ordentliche Konflikte mit dem damaligen Patron der Volksliedsammlung Josef Pommer einbrachten. Der bemühte sich um die Aberkennung von Blümmls Doktortitel. So viel sei verraten. Es kam nie so weit.

Emil Karl Blümml zählt unter den Volksliedforscher*innen zu den bedeutenden Persönlichkeiten, da auch Blümml an der Entstehung der Volksliedwerke beteiligt war. Obwohl seine Anfänge der wissenschaftlichen Betätigung gar nicht in der Musikethnologie lagen, sondern in der Biologie. Er verfasste etwa Aufsätze zu Vorkommen, Geschlechtsteilen oder dem Präparieren von Insekten. Den Weg eines jungen Mannes von der Biologie zur Musikwissenschaft und Sozialgeschichte, der schon vor der Matura rund zwanzig wissenschaftliche Schriften veröffentlichte, hat die Musikwissenschaftlerin und Archivmitarbeiterin im Wiener Volksliedwerk Martha Vevera beforscht.

Emil Karl Blümml mit seiner Frau Rosa | Objekt aus dem Bestand des Archives des Österreichischen Volksliedwerkes / Österreichische Nationalbibliothek

Geboren am 25. Oktober 1881 in Wien-Währing, besuchte Blümml bis zwei Jahre vor der Matura das Gymnasium, das er aus Geldmangel nicht beenden konnte. Bis zur Matura erhielt er seinen Unterricht zu Hause. Nach bestandener Externistenmatura inskribierte Blümml noch im selben Jahr (1900) an der Universität Wien und schloss sein Studium, nach einer Unterbrechung, mit der Doktorarbeit Zur Motivengeschichte des deutschen Volksliedes ab. Während seiner universitären Pause begann er seine Herausgebertätigkeit. 1908 begann er, seine Quellen und Forschungen zur deutschen Volkskunde herauszugeben, die bis heute einen berechtigten Stellenwert in der Volksmusikforschung haben. (aus Bockkeller – die Zeitschrift, 24 Jg.,2018, H1, S. 8). Martha Vevera hebt u.a. seine Betätigungsfelder innerhalb der Volksliedforschung hervor: „Selten schrieb ein Volksliedforscher über so viele verschiedene Themen. In seinem Werkverzeichnis finden sich Arbeiten zu Liedern und Handschriften aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, geistliche Lieder, Volksbräuche, Kinderlieder und Reime, auch einiges über französische Volks- und Protestlieder, Volksmärchen, Andreas Hofer-Lieder, Napoleon und Alt-Wiener-Gitarrenmacher. Auch Außereuropäisches ist zu finden, so hat Blümml einen kurzen Beitrag über indische Lieder der Askese verfasst. Er arbeitete auch biografisch, etwa recherchierte er zur Dichterin Caroline Pichler und schrieb über Grillparzer und dessen Bezug zum Volkslied. Blümml leistete darüber hinaus mehrere Beiträge zur Mozartforschung mit seinem publizierten Werk Aus Mozarts Freundes- und Familienkreis. In den letzten Lebensjahren beschäftigte er sich gemeinsam mit seinem Freund Gustav Gugitz (1874-1964) mit der Lokalhistorie Wiens.“ (aus: JBÖVLW 67/68, S. 122.) Das Besondere bei Emil Karl Blümml ist seine Beschäftigung mit diesen verschiedensten Themenbereichen, die überaus breit gefächert sind. Sein Betätigungsfeld umfasste auch Soldatenlieder und erotische Volkslieder. (aus Bockkeller-die Zeitschrift, 24 Jg.,2018, H1, S. 8). Die Veröffentlichung ebenjener erotischer Volkslieder führte zum Skandal. Sein viel zu kurzes Leben beendete ein tragischer Straßenbahnunfall am 26. April 1925.

Das Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes / Österreichische Nationalbibliothek beherbergt Aufsätze, Liedeinsendungen, private Notizen sowie Nachrufe auf den Volksliedforscher Emil Karl Blümml. Es sei an dieser Stelle noch an Martha Veveras Eintrag zu Emil Karl Blümml im Österreichischen Musiklexikon hingewiesen.

Hier finden Sie die beiden Aufsätze von Martha Vevera über den aktuellen Forschungsstand
– Martha Vevera, Emil Karl Blümml 1881-1925, in: Bockkeller, Zeitschrift des Wiener Volksliedwerks 24. Jg., 2018, Heft 1, S. 7-10. (Aufsatz als pdf)
– Martha Vevera, Emil Karl Blümml (1881-1925). Ein biografischer Rückblick, in: Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes 67/68, 2019, S.117-174. (Aufsatz als pdf)

Nahelegen dürfen wir Ihnen zusätzlich Literatur zu Emil Karl Blümml im Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes.

Veranstaltungshinweis: Der Kulturverein K.U.N. – Klassisches und Neues veranstaltet am 03. Juni 2025 im Festsaal des Amtshauses Währing einen Liederabend, an dem die Sängerin, Gitarristin und Schauspielerin Johanna Beisteiner erotische Volkslieder aus der Sammlung Blümml präsentieren wird (siehe unter Events).

Das andere Leben – Fotografien und Aufzeichnungen von Konrad Mautner

„Und in Birimoos schreit hålt schon lång da Gugu“
Archivprobe und offenes Singen aus der Sammlung Konrad Mautner mit Eva Maria Hois
08.05.2025, 18 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.

Anlässlich der Ausstellung „Das andere Leben – Fotografien und Aufzeichnungen von Konrad Mautner“ findet im Österreichischen Volksliedwerk ein offenes Singen statt. Die Volksmusikforscherin und -vermittlerin Eva Maria Hois lädt dazu ein, von Konrad Mautner gesammelte Lieder zu singen. Darunter finden sich nicht nur bis heute bekannte Stücke, sondern auch neu zu Entdeckendes aus dem Teilnachlass Konrad Mautner im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks. Im Rahmen des Singens erzählt Eva Maria Hois über den vor 145 Jahren geborenen Volksmusikforscher und seine Sammeltätigkeit im Auseerland im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.

Neben der Besichtigung der Ausstellung kann man an diesem Abend auch in die Originaldokumente des Teilnachlasses sowie in andere Materialien zu Konrad Mautner im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks Einsicht nehmen.  

Jodlertankstelle mit Jodleraufzeichnungen von Konrad Mautner
13.05.2025, 18.30 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.

Bei der Jodler-Tankstelle mit den Sängerinnen von oanano-project werden Jodler, die mit Konrad Mautner und seinen volksmusikalischen Aufzeichnungen im Ausseerland im Zusammenhang stehen, gesungen.

Neben der Besichtigung der Ausstellung kann man an diesem Abend auch in die Originaldokumente des Teilnachlasses sowie in andere Materialien zu Konrad Mautner im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks Einsicht nehmen.  

zum Format Jodlertankstelle


Zwischen den Welten der Familie Mautner im Gespräch mit:
Elizabeth Baum-Breuer: Bildungswissenschaftlerin u.a. Biografieforscherin und Großnichte von Konrad Mautner
Monika Bernold, Zeithistorikerin, Kultur- und Medienwissenschafterin u.a. Forschung zur Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin Getrud Bodenwieser; Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
begleitet von Birgit Johler (Volkskundemuseum am Paulustor) und Irene Egger (Österreichisches Volksliedwerk)
22.05.2025, 18 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.

Auf Basis der Ausstellung „Das andere Leben – Fotografien und Aufzeichnungen von Konrad Mautner“ werden in dieser Gesprächsrunde die Welten der Familie Mautner zwischen Wien und Gößl zu Beginn des 20. Jahrhunderts erörtert. Dabei treffen persönliche Familiengeschichte auf zeithistorische Fakten. Speziell in Bezug auf Konrad Mautner seine Volkstanzaufzeichnungen in Gößl wird der Frage nachgegangen, welche Rolle eigentlich der moderne Tanz in den 1920er und 1930er Jahren in Wien spielte? Dahingehend soll in diesem Gespräch die Bedeutung von Frauen, auch in der Familie Mautner beleuchtet werden.

Neben der Besichtigung der Ausstellung kann man an diesem Abend auch in die Originaldokumente des Teilnachlass sowie in andere Archivmaterialien zu Konrad Mautner Einsicht nehmen.

Zum Abschluss darf bei einem Tanzkaraoke nach Fotografien und Tanzaufzeichnungen getanzt werden.

* 29. April 1923 (Bozen), † 13. Jänner 2025 (Wien)

Walter Deutsch war als Musiker, Komponist und Musikwissenschaftler eine prägende Figur der österreichischen Volksmusik.

Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Südtirol, erlernte dort das Friseurhandwerk und wurde durch seine Eltern in die Musik eingeführt. Nach Umsiedlung der Familie ins „Großdeutsche Reich“ (Kufstein) wurde er zur Wehrmacht eingezogen und als Soldat nach Nordafrika geschickt. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in den USA studierte er zuerst am Konservatorium in Innsbruck, danach an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien Komposition bei Alfred Uhl und Dirigieren bei Hans Swarowsky. Seine Karriere begann er als Ballettkorrepetitor an der Wiener Volksoper.

1965 gründete er das Institut für Volksmusikforschung (aktuell: Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie) an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, das er bis 1993 leitete. Von 1992 bis 1999 war er Präsident des Österreichischen Volksliedwerkes, danach Ehrenpräsident.
Deutsch führte zahlreiche Seminare und auch Feldforschungen durch und dokumentierte so Volksmusik in verschiedenen österreichischen Regionen und in Südtirol. Viele kostbare Bild- und Tondokumente entstanden. Seine Forschungsergebnisse publizierte er sowohl in Notenheften für die Praxis, in Audioproduktionen als auch in wissenschaftlichen Fachbüchern. Einen Höhepunkt seiner Publikationstätigkeit stellt die Herausgabe der Reihe „Corpus Musicae Popularis Austriacae“ (COMPA), einer umfassenden Dokumentation österreichischer Volksmusik, die derzeit 23 Bände umfasst, dar. Seinem vielfältigen Wirken ist es zu verdanken, dass so wertvolles Kulturerbe für nachfolgende Generationen festgehalten ist. 2023 erhält er für sein Schaffen das „Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“.

Als Komponist schuf er Bühnen- und Ballettmusik, Tänze, Märsche, Klaviermusik, Kammermusik, Kantaten, Lieder nach Gedichten von E. Breisach und Franz Rieger, Wienerlieder, volksmusikalische Lieder, Stücke und Bearbeitungen u.a. für Chöre. Durch die Konzeption und Moderation von Radio- und Fernsehsendungen trug Walter Deutsch zudem maßgeblich zur Popularisierung von Volksmusik in Österreich bei.

2022 übergab er seine umfangreiche Sammlung an das Österreichische Volksliedwerk. Seit diesem Zeitpunkt wird diese schrittweise in das Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes eingegliedert.


Walter Deutsch
Parte: Verabschiedung 31. Jänner 2025, von 10-13 Uhr, in der Halle 2 (Tor 2) des Wiener Zentralfriedhofs, die drei Stunden sind individuell für eine Verabschiedung zugänglich mit Worten, Musik und Stille. Im Anschluss von 13-17 Uhr bieten wir in den Räumlichkeiten des Österreichischen Volksliedwerks, Operngasse 6 die Möglichkeit, zusammen zu kommen, Erinnerungen auszutauschen um von Walter Deutsch Abschied zu nehmen.
Biografie im Österreichischen Musiklexikon
Der Verband der Volksliedwerke trauert um seinen Ehrenpräsidenten Walter Deutsch: 16.01.2025, APA / OTS0147


Sendungshinweise:
– „Unser Land unser Jahr“ bei ServusTV, 9. März 2025, 10 Uhr
„AufhOHRchen Spezial in memoriam Walter Deutsch“, 14.1.2025, 20.04 Uhr, Radio Niederösterreich – Die Sendung zum Nachhören. (bis 12.02.2025)
– Ö1 Spielräume: In memoriam Walter Deutsch, Freitag, 17.01.2024, 17.30h. – Die Sendung zum Nachhören (bis 16.02.2025)


Fotos:





Foto: Walter Deutsch zum 100. Geburtstag, © Lauge Dideriksen
Text: Wolfgang Dreier-Andres, Irene Egger, Erna Ströbitzer

27. Internationales Akkordeonfestival – Workshops im Treffpunkt Operngasse


Im Rahmen des Internationalen Akkordeon Festivals (22.2.-16.3.2023) veranstaltet das Österreichische Volksliedwerk in der Operngasse 6, 1010 Wien jährlich Workshops rund um Akkordeon und Harmonika. Jeweils einen halben Tag lang stellen sich renommierte MusikerInnen zur Verfügung, um den TeilnehmerInnen ihre persönliche Musizierweise und ihr Repertoire näher zu bringen. Dabei soll das eigene Können der TeilnehmerInnen erweitert werden.

Programm des Festivals: www.akkordeonfestival.at
Austragungsort der Workshops: Österreichisches Volksliedwerk | Operngasse 6, 1010 Wien
Um Anmeldung zu den einzelnen Workshops wird gebeten: office@volksliedwerk.at

ANMERKUNG: alle Workshops sind ausgebucht, derzeit sind nur mehr Plätze auf der Warteliste verfügbar


Akkordeon-Workshop mit Helena Sousa-Estevéz

Anhand einfacher spanischer Melodien wird an Balgführung (Bellow shake) und Technik am Instrument gearbeitet.  

Zielgruppe: leicht fortgeschrittene Hobby Spieler*Innen, einfache Notenkenntnisse erforderlich.  

Unterrichtssprache: Englisch

28. Februar 2026 – 12:00 bis 15:00 Uhr | Österreichisches Volksliedwerk | Operngasse 6, 1010 Wien | EUR 45,00.- (aktuell nur mehr Wartelistenplätze verfügbar) | Anmeldung unter: office@volksliedwerk.at

Foto: Zsolt Szederkényi


Tanzworkshop „Nordic Dance“ mit Tim & Jonnic

Beim Nordic Dance Workshop werden verschiedene nordische Volkstanz-Traditionen erkundet und ausprobiert, Tänze wie zum Beispiel dänische Rundtänze, Polska und Schottis.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – fixe Tanzpartner auch nicht, da während des Workshops oft gewechselt wird. 

Unterrichtssprache: Englisch 

01. März 2026 – 12:00 bis 15:00 Uhr | Österreichisches Volksliedwerk | Operngasse 6, 1010 Wien | EUR 45,00.- (aktuell nur mehr Wartelistenplätze verfügbar) | Anmeldung unter: office@volksliedwerk.at

Foto: Tim & Jonnic


Gesangs-Workshop „How to Gstanzl….“ mit HP Falkner

„Gstanzlsingen“ Basics – in Text, Stimme und Ziehharmonika (diatonisch)

„(…) da ein geschriebenes gstanzl jedoch erst im vortrag seinen ganzen witz entfaltet, wird der halbe attwenger mit seiner quetschen zum unterricht antanzen und uns auch das gstanzl-performen beibringen. am ende sind wir alle oberösterreicher. instrumentenkenntnisse nicht erforderlich, mitgebrachte instrumente sind jedoch gern gesehen. lust am dialekt ist auch kein nachteil. ansonsten sollte spaß an der freude genügen. (…)“ HP Falkner

Mitgebrachte Instrumente ausschließlich passend zu Harmonika Stimmung ADGC.

15. März 2026 – 15:00 bis 18:00 Uhr | Österreichisches Volksliedwerk | Operngasse 6, 1010 Wien | EUR 45,00.- (aktuell nur mehr Wartelistenplätze verfügbar) | Anmeldung unter: office@volksliedwerk.at

Foto: HP Falkner

Am 23. November 2024 wurde unser früherer, geschätzter Präsident LH a.D. Dr. Josef Pühringer zum Ehrenpräsident des Österreichischen Volksliedwerks ernannt. Seine verdienstvolle Amtszeit trat er 2007 als Nachfolger von Dr. Sepp Gmasz (heutiger Obmann des Burgenländischen Volksliedwerkes) an.

Die Überreichung der Ehrenpräsidentschaft fand im Österreichischen Volksliedwerk im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Freund*innen und ehemaligen Wegbegleiter*innen aus den Landesvolksliedwerken statt.

zu den ehemaligen Präsidenten.
Pressetext „Clemens Hellsberg ist neuer Präsident“

Präsident Clemens Hellsberg und Ehrenpräsident Josef Pühringer / Fotos: Irene Egger (ÖVLW), Michael Weissensteiner (Steir. Volksliedwerk)

im Rahmen des Vienna Folk Marathon 2024/25.

30.12.2025, 10-13.30 und 15-18.30 Uhr.
Operngasse 6, 1010 Wien.


Der Folkmarathon ist eine Initiative von Folk-Musik- und Folk-Tanzbegeisterten Menschen aus ganz Europa, die den Jahreswechsel gemeinsam mit Musik und Tanz begehen. Diese multikulturelle Begegnung ist eine Art Wanderpokal und wird jedes Jahr von einer anderen europäischen Stadt ausgerichtet. Vor 15 Jahren hat dieses Treffen seinen Ursprung in Wien gehabt, mit einer überschaubaren Menge an Teilnehmer*innen. Mittlerweile ist der rund 5-tägige Event zu einem kleinen Festival herangewachsen mit Konzerten, Sessions und Workshops. Das ÖVLW freut sich sehr, Gastgeber für Workshops am 30.12. zu sein: In der Zeit von 10-13.30 Uhr und 15-18.30 Uhr werden Vocal Workshops wie Occitane Polyphony, Bulgarian Singing+Dance oder Jodeln angeboten. Die genauen Inhalte und Zeiten entnehmen Sie bitte dem Kalender auf der Website des Folkmarathons, die Seite wird laufend aktualisiert.
Anmeldung ist nicht erforderlich.


Eindrücke vom Vokal-Workshop im Rahmen des Vienna Folk Marathon

Videos: Ilona Eggl

Das Programm im Treffpunkt Operngasse (Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien):

10:00-11:30 | Scotland Songs / English Songs Multipart
12:00-13:30 | Occitan Polyphonic Singing / Songs from Occitania
15:00-16:45 | Yodeling Tradition / Georgian Tradition
17:00-18:30 | Bulgarian Singing with Dancing / Bulgarian Polyphony

aktuelle Änderung unter: https://vienna.folkmarathon.org/days_detail

detaillierte Infos zum Event

Web: https://vienna.folkmarathon.org/
FB: https://www.facebook.com/folkmarathon

Adventsingen mit Vokalensemble GLAS | 01.12.2025 | 19 Uhr

Seit rund zwei Jahren hat das Vokalensemble GLAS unter der Leitung von Sängerin, Schauspielerin und Stimmbildnerin Nataša Mirkovic seinen Heimathafen / Proberaum im Österreichischen Volksliedwerk, also im Herzen Wiens gefunden.

GLAS als Synonym für Durchsichtigkeit, die andere Seite betrachten – zudem in den meisten slawischen Sprachen die Bezeichnung für „STIMME“. Das Vokalensemble GLAS widmet sich der Musik Südost-Europas, sowohl in purer Tradition, als auch in kunstvolle Arrangements und Kompositionen verpackt und lädt auf eine Reise in die magische Welt der polyphonen Frauen-Gesänge der Balkan-Region ein.

Die bunte Vielfalt findet sich nicht nur im Repertoire, sondern auch in der Herkunft der Ensemble-Mitglieder: Slowenien, Kroatien, Bosnien, Bulgarien, Ungarn und Österreich. Der gemeinsame Nenner ist die Liebe zur Polyphonie und die vollkommene Vereinigung der oft kontrastreichen Töne.

Am 01. Dezember wird die Probe des Vokalensemble GLAS öffentlich zugänglich gemacht: Wir laden zu einer Schnupper-Einheit in die Chorarbeit mit anspruchsvollen mehrstimmigen Arrangements und anschließend zu einem Offenen Singen. Gemeinsam mit dem Vokalensemble erlernen interessierte Gäste Lieder rund um den Advent. Ab 19 Uhr im Treffpunkt Operngasse.