Vorsitzender des Burgenländischen, Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission und ehemaliger Präsident des Österreichischen Volksliedwerks Dr. Sepp Gmasz wurde 19.10.2022 mit dem Kulturpreis des Landes in der Sparte Volkskultur ausgezeichnet. Der Preis wurde von Landesrat Leopold Schneemann und Kultur-Abteilungsvorständin Mag. Claudia Priber überreicht. Die Feier fand im Kulturzentrum Mattersburg statt. Im künstlerisch hochwertigen Rahmenprogramm wirkte die Gruppe Idemo mit, die mit ihren modernen Volksliedbearbeitungen die Ehrengästen überraschte. Die anderen mit dem Würdigungspreis Ausgezeichneten sind Stefan Kocsis (Musik), Ulrike Truger (Bildende Kunst), Karin Ivancsics (Literatur) und Ferry Janoska (Darstellende Kunst).
Artikel im Rahmen der Sommerakademie 2020 „Volkskultur als Dialog. Migrationen und Ortswechsel, Kultur als Gepäck“
Irene Egger: Zum Sujet und Programm der Sommerakademie 2020
Konrad Köstlin: Volkskultur als Dialog: Migrationen und Ortswechsel, Kultur als Gepäck
Katharina Pecher-Havers: Devise Zither: Kulturelles Kapital als Fremdwährung
Artikel im Rahmen des Projekts „Die Rolle der Volksliedwerke in Österreich“
Sonja Ortner: Zur Geschichte des Tiroler Volksliedarchivs – Ein historischer Abriss anhand der Korrespondenz. Teil 2: Vom Anschluss bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs – Die Zeit des Nationalsozialismus (1938-1945)
Irene Egger: Hans Gielge zum 50. Todesjahr (9. Juni 1901 – 16. Jänner 1970). Eine regionale Spurensuche durch das 20. Jahrhundert
Beiträge aus Forschung und Praxis
Thomas Hochradner: Volksmusik und Schule – Zur Geschichte einer Idee. Eine Zeitreise bis in die 1920er Jahre (mit Beispielen aus Salzburg)
Walter Meixner: Der Volksmusik-Wettbewerb des Landes Tirol im Jahr 1950
Paolo Vinati: „Moia, Moia Pfeife“ – Instrumente aus Baumrinde in Südtirol
Simon Wascher: Beispiele für „Stream-Segregation“ in dreischlägigen Tanzmelodien des 18. und frühen 19. Jahrhunderts aus Archiven in Österreich
Im Kapitel Personalia nehmen wir Abschied von einigen wichtigen Vertretern der heimischen Musikszene, wie Rudi Pietsch, Herbert Krienzer, Max Rosenzopf, Herbert Schönfeldinger Franz Födermayr und Brunno Nettl. Diesem Teil folgen die Berichte der Volksliedwerke in den Bundesländernund verwandter Institutionen. Insgesamt geben 19 Einrichtungen aus ganz Österreich einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten zur Forschungs- und praktischen Vermittlungsarbeit in musikethnologischen und volksmusikalischen Kontexten und deren Ausbildungsschwerpunkte. Der abschließende Rezensionsteil bietet Einblick in interessante Neuerscheinungen.
Das Jahrbuch erscheint im Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN: 978-3-99126-028-8 Kosten: € 33.- Bestellungen: office(at)volksliedwerk.at
Roswitha Meikl, geboren 1954 in Grödig wuchs seit frühester Jugend in die Salzburger Volkskulturszene. Sie sang bald schon beim Salzburger Volksliedchor und machte nebenbei gemeinsam mit Philipp Meikl und Franz Rinder als „Pongauer Okarinamusi“, „Junge Pongauer“ und „Pongauer Dreigesang“ von sich reden. Okarina und Schwegel blieben ihre bevorzugten Instrumente, geschwegelt hat sie auch auf der Bühne des Salzburger Adventsingens. Auch in ihrer Berufsausbildung suchte sie stets die Musik – nach der Matura am musischen Zweig des BORG Nonntal verband sie ihre Volksschullehrerausbildung mit Nebenstudien in Chorgesang und Klavier an der Universität Mozarteum.
Seit den 1980er-Jahren widmete sich Roswitha verstärkt der musikalischen Früherziehung, dem Singen und Musizieren mit Kindern und vor allem der dahingehenden Ausbildung von LehrerInnen und KindergärtnerInnen. Zahlreiche Initiativen, Veranstaltungen, Lehrbehelfe und Liederbücher – das damals bekannteste davon die Sammlung „Bigga Bogga Besenstiel“ – gingen von ihr und ihrem damaligen Mann Philipp aus. 1997 schließlich wurde sie über Antrag des damaligen Vorsitzenden Harald Dengg in den Vorstand des Salzburger Volksliedwerkes kooptiert. In dieser Zeit oblag ihr unter anderem die Organisation der groß angelegten österreichweiten Arbeitstagung „Mit allen Sinnen“ im Mai 1998 in Salzburg, in deren Rahmen die gleichnamigen Schulprojekte präsentiert und analysiert wurden und neue Impulse, sowie breite Resonanz in der Öffentlichkeit erhielten.
Im Jahr 2000 wurde sie zur Schriftführerin des Salzburger Volksliedwerkes gewählt und trat erstmals nicht nur als Lieder- und Jodlervermittlerin, sondern – bei der Feldforschung Lammertal 2001, in der die dortige musikalische Volkskultur untersucht wurde – auch als Feldforscherin in Erscheinung. Damit geht einher, dass sie über ihre vielfältigen Vermittlungsprojekte hinaus verstärkt Kontakt zur österreichischen Volksmusikforschung suchte, namentlich zu Gerlinde Haid und Rudi Pietsch vom Institut für Volksmusikforschung an der Musikuniversität Wien, mit denen sie über Jahrzehnte hinweg in stetem Austausch stand.
2005 schließlich schlug Harald Dengg sie als seine Nachfolgerin vor und sie wurde von der Generalversammlung zur Vorsitzenden des Salzburger VolksLiedWerkes gewählt – wobei erstmals in der Geschichte der volkskulturellen Landesverbände eine Frau an der Spitze eines Landesverbandes stand. In groß angelegten Arbeitstreffen, zu denen Interessenten und langjährige engagierte Volksliedwerk-Mitglieder gleichermaßen geladen waren, suchte sie zunächst die Richtung für die kommenden Jahre auszuloten, einen Konsens zwischen Forschungs- und Vermittlungsprojekten zu finden und Synergieeffekte auszunutzen. Erstes gelungenes Ergebnis dieser Arbeit als Vorsitzende war das Tobi-Reiser-Symposion 2007, dem u.a. ein „Hiatabuam“-Treffen und Zeitzeugeninterviews vorausgegangen waren, aber auch die Veranstaltungen im Umfeld der Feierlichkeiten „100 Jahre Salzburger Volksliedwerk“ im Jahr 2008, die leise mit „Klingenden Kostbarkeiten aus den Bundesländern“ begannen und im Kongress „Jodeln und Singen“ auf der Festung Hohensalzburg einen klangvollen Höhepunkt erreichten. Parallel dazu brachte sie die heute immer noch erklingende „Salzburger Straßenmusik“ auf den Weg, die prompt mit dem Salzburger Volkskulturpreis ausgezeichnet wurde.
Eines ihrer Hauptanliegen blieb jedoch weiterhin die Vermittlung von Volkslied und Volksmusik an den Schulen – im Rahmen der österreichweiten „Mit allen Sinnen“-Projekte war sie verantwortlich für die Salzburger Schulen und konnte mit diesem gemeinsam viele Tonträger- undLiederbuchprojekte umsetzen, von denen noch heute etwa Liederbuch und CD „Bin a kloans Schlankale“ (2007), das Lungauer Liederbuch und die CD „Sing mar oans“ (2014–2016) oder das „Loigamer Liederbuch“ (2017) Zeugnis ablegen.
Neben zahlreichen weiteren Vermittlungsprojekten, Veranstaltungen und Fortbildungen (Voixtronik, Fit für Kathrein u.v.m.) hatte sie immer auch im Blick, dass der Arbeitsauftrag des Volksliedwerkes über reine Vermittlungstätigkeit hinausgehen und gleichwertig auch Sammlung und wissenschaftliche Dokumentation beinhalten muss. So war einer ihrer ersten Schritte im Jahr 2005, die bis dato ehrenamtlich abgewickelte „Archivleitung“ des Salzburger Volksliedwerkes in ein Angestelltenverhältnis zu überführen, was wesentlich zur notwendigen Vernetzung mit den anderen österreichischen Volksliedarchiven und zur Professionalisierung der Arbeit beitrug. Bei allen wissenschaftlichen Projekten war sie stets kritische Begleiterin, mahnte auch aus der Sicht der Praktikerin pädagogisch-didaktische Seiten von Symposien und wissenschaftlichen Publikationen ein.
Mit diesen zahlreihen Projekten und Aktivitäten wirkte sie weit über die Salzburger Landesgrenze hinaus. Als Vorstandsmitglied im Österreichischen Volksliedwerk war sie Ideen- und Ratgeberin für österreichweite Aktivitäten. Sie setzte Impulse für das österreichweite Schulprojekt „Komm, wir singen!“ unter der Schrimherrschaft von Hubert von Goisern. Sie war als Lied- und Jodlervermittlerinnen für viele eine Lehrmeisterin und erwirkte faire Abwicklungen von Tarifordnungen mit der AKM sowohl für Musikerinnen als auch Musikveranstalter.
Am 29. Juli ist Roswitha Meikl nach längerer Krankheit von uns gegangen. Doch wir werden uns Deine Kraft zum Vorbild nehmen, Deine Aktivitäten weiterführen und Deine Stimme wird so in uns weiterklingen.
eine Workshopreihe des Vereins zeitenTANZ und des Österreichischen Volksliedwerks.
Fr., 25. Februar 2022. 18.00 – 20.00 Uhr.
Weitere Termine/Themen:
25.2.2022 I Simon Wascher und Pia Brocza: 1800 bis 1850 Ecossaise Galopp Ländler und Walzer Gesellschaftstanz im Ballsaal – Volkstanz am Tanzboden 4.3.2022 I Else Schmidt und Pia Brocza: Mitte 18. Jahrhundert bis 1800 Vierpaar-Tänze Quadrillen mit ersten Walzerfiguren, wechselseitige Beeinflussung zwischen höfischem Tanz und Volkstanz
10.9.2021 I Pia Brocza: Ende 16. Jahrhunderts. Schwerpunkt italienische und französische Tanzquellen mit Reigen- und Paar-Tänzen wie Branle, Pavane und Gaillard wie Branle, Pavane und Gaillard 15.10.2021 I Pia Brocza: Mitte 17. bis Mitte 18. Jahrhundert Contredanse und English Country Dance
jeweils 18.00-20 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien
In dieser Reihe werden die besten Gustostückerl aus dem Repertoire des Gesellschaftstanzes aus verschiedensten Jahrhunderten einstudiert, ganz nach dem Motto: „gemeine oder gesellschaftliche Tänze sind zum gesellschaftlichen Vergnügen erfunden worden; mehrere Personen tanzen gemeinschaftlich nach einer kurzen Melodie, die in Bewegung (Takt) ihren eigenen bestimmten Karakter hat, nach bestimmten Figuren eine bestimmte Anzahl zusammengesetzter Schritte und wiederholen diese so lange, als sie Lust dazu haben.“ So beschreibt Tanzmeister Mädel in seinem Lehrbuch über „Die Tanzkunst für die elegante Welt (Erfurt 1805) das Wesen des Gesellschaftstanzes! Anhand diesem, anderer historischer Tanzbücher und Quellen aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks wird in dieser Workshopreihe vergangenen Tanzformen nachgespürt und diese tanzend in die heutige Zeit übersetzt.
Keine Vorkenntnisse erforderlich Kosten: Pro Kurs € 18, alle Kurse: € 65
Ab dem Wintersemester 2021 wird an der Privaten Pädagogischen Hochschule KPH Graz in Kooperation mit dem Steirischen Volksliedwerk wieder ein Hochschullehrgang im Fach Musik angeboten, unter dem Titel „Musik erleben und gestalten – inklusiv, vielfältig, polykulturell“.
Das Ziel dieses Lehrganges ist die Vermittlung von vertiefter Theorie und Praxis zeitgerechter und kreativer inklusiver Musikpädagogik für Pädagog*innen der Primarstufe und Sekundarstufe I (MS) und Kindergarten – und Sozialpädagog*innen – es werden zur Teilnahme keine besonderen musikalischen Voraussetzungen verlangt. Interessierte Pädagog*innen, die ihre Kompetenzen im Fachbereich Musik/-erziehung erweitern wollen bzw. an Standorten den Musikunterricht ohne Fachprüfung erteilen, erhalten mit dem Hochschullehrgang Zugänge zu einer erweiterten umfassenden Musikausbildung.
Die Schwerpunkte sind: Polykulturelles Liedgut aus aller Welt, Kinderstimmbildung, Dirigieren und Ensembleleiten, welt- und volksmusikalisches Singen, Tanzen und Jodeln, musikalische Improvisation mit Kindern, Inklusion durch Musik und Rhythmik im Klassenraum… wobei die Fachwissenschaft immanent ist.
Die Dauer ist 4 Semester und der Unterricht findet jeweils am Donnerstag ab 16 h statt, die Zielgruppe sind Primar- Sekundar und Kindergarten- und Sozialpädagog*innen unter der Leitung von Prof. Dipl.-Päd. Dietmar Bresnig, BEd.
Die Bewerbungsfrist dauert vom 26. April bis 1. September 2021, die Bewerbung ist in PH-Online durchzuführen.https://kphgraz.augustinum.at/ ab dem Wintersemester 2021, Graz.
Was kann schöner sein als Offene Singen oder gar Singen unter freiem Himmel.
Chor- und Singleiter, Kultur- und Bildungsreferenten in den Gemeinden laden auch heuer ein, auf den schönsten Plätzen die Initiative aufzugreifen, und quer durch die Generationen ein gemeinsames Singen zu organisieren. Unabhängig von Gesangsniveau und -begabung können alle ihre Leidenschaft fürs lustvolle und unbefangene Singen teilen: Mit einem Kanon von Volksliedern in einem ansprechenden Liederheft und in entspannter Atmosphäre unter der Leitung eines versierten Singleiters steht dem besonderen musikalischen Erlebnis nichts im Wege. Ob im Chor oder einfach spontan mit Freunden, den Kindern und Enkelkindern. Jeder, der es ausprobiert hat, weiß, dass Singen eine positive Wirkung hat.
Singen im Herbst und Winter in Wien 2024
Mit Herbert Zotti und Christine Enzenhofer / Katharina Pecher / Else Schmidt
Das Wiener Volksliedwerk hat mit seinem „Offenen Singen“ im Rhythmus der vier Jahreszeiten einen Trend entfacht. Menschen aller Generationen und unabhängig von Stand und Begabung treffen sich am idyllischen Stadtrand von Wien, um mit Leiter Herbert Zotti und seiner musikalischen Begleitung unbefangen zu singen: Wienerlieder, Volkslieder, Schlager, Operettenmelodien…
Die Saison 2024 ist vorbei. Wir freuen uns auf die Termine im Jahr 2025.
06. Juni 2024 | 18.00 Uhr | 2100 Korneuburg | Donaublick Imbiss, Donaulände 1. 14. Juni 2024 | 17.00 Uhr | 3386 Hafnerbach, Aussichtspunkt Dirrling. 22. Juni 2024 | 15.00 Uhr | 2011 Sierndorf, Bahnhof. 26. Juni 2024 | 19.00 Uhr | 2211 Zistersdorf, Wallfahrtskirche Maria Moos 30. Juni 2024 | 19.00 Uhr | 2332 Hennersdorf, Kirchenplatz vor der romanischen Kirche 02. Juli 2024 | 19.30 Uhr | 2070 Retz, bei der Windmühle 06. Juli 2024 | 19.00 Uhr | 3613 Albrechtsberg an der großen Krems, im Pfarrgarten 12. Juli 2024 | 18.00 Uhr | 3365 Allhartsberg Markt, Pfarrgarten 14. Juli 2024 | 19.00 Uhr | 3254 Bergland, Krottenthal 3, Kulturhof Lachgut 06. August 2024 | 17.00 Uhr | 2033 Dürnleis, Kellergasse 76 15. August 2024 | 15.30 Uhr | 3508 Krustetten, Gartl am Tisch, Grundgasse 51 18. August 2024 | 16.00 Uhr | 4300 St. Valentin, Viehdorf 100, Moa-Hansl-Kapelle 25. August 2024 | 18.00 Uhr | 3353 Biberbach, Einfaltsberg 246 30. August 2024 | 18.30 Uhr | 3143 Pyhra, Hauptstraße, Platzl im Pfarrgarten 30. August 2024 | 17.00 Uhr | 2632 Wimpassing im Schwarzatal, Pfarrgarten (Pater Josef Klementh-Platz 1) 31. August 2024 | 16.00 Uhr | 3852 Gastern, Pfarrgarten 22. September 2024 | 14.00 Uhr | 2130 Mistelbach | Friedenskreis-Liebesallee 22. September 2024 | 16.00 Uhr | 3021 Eichgraben, Birkenstraße 34, Lechner Wiese 28. September 2024 | 15.00 Uhr | 2011 Sierndorf, Bahnhof
Inspiriert von dieser Veranstaltungsreihe der Volkskultur Niederösterreich zieht der Chorverband Oberösterreich heuer nach. Unter freiem Himmel sollen unter dem Motto „Singen mit Aussicht“ in ganz Oberösterreich Sängerinnen und Sänger an inspirierenden Plätzen zusammenkommen und im Grünen gemeinsam ihre Stimmen erheben. Der Chorverband Oberösterreich erstellte dafür auch eigens Liederheft. Es versteht sich als kleine Auswahl unseres gemeinsamen, verbindenden Liedschatzes. „Singen mit Aussicht“ ist ein niederschwelliger Zugang zum Singen und ermöglicht einer breiten Öffentlichkeit, die die Qualität des an der frischen Luft seins, des Spazierengehens oder des Wanderns in der Natur ohnehin für sich entdeckt haben, nun um die Komponente des Singens zu erweitern.
Termine in Oberösterreich 2024
Das waren die Termine in Oberösterreich. Wir freuen uns auf die Termine nach der Winterpause.
26. Mai 2024: Kirchberg ob der Donau, 15:30h 22. Juni 2024: Museum Arbeitswelt Steyr, 14:00h 20. Juni 2024: Grünau, Treffpunkt am Parkplatz beim Seehaus am Almsee, Almsee 6, 4645 Grünau, 17:30h 23. Juni 2024: Tanner Moor Liebenau, Moortreff beim Rubener Teich, Geierschlag 41, 4252 Liebenau, 15:00h 14. Juli 2024: Burgruine Prandegg, 4293 Schönau/Mühlkreis 11. August 2024: Hollerberg 18. August 2024: Inzersdorf 18. August 2024: Viechtauser Heimathaus, Kapellenweg 5, 4814 Neukirchen bei Altmünster 07. September 2024: Reichraming 05. Oktober 2024: Mondsee weitere Termine in Planung
Die Pongauer Geigenmusik feiert im Rahmen der Aktion Salzburger Straßenmusik des Salzburger Volksliedwerkes.
5. Juni 2021, 10.00 – 12.00 vor dem Salzburger Heimatwerk. 31. Mai2021, 18.05 – 19.00 Peter Windhofer und Birgit Holzer-Lang im Interview mit Karoline Koller auf Radio Salzburg.
Ehrung der Vorarlberger Produktion durch Svetozár Stračina Grand Prix 2021.
Die CD-Produktion des ORF Vorarlberg mit Nationaltänzen und Liedern aus alten Vorarlberger Sammlungen (Sonnleithner-Sammlung 1819, Strolz 1812 bis 1818) wurde beim „Svetozár Stračina Grand Prix 2021“ mit dem Sonderpreis „Best Technical Level“ (Beste Aufnahme, Mischung, Mastering) ausgezeichnet. Es ist bereits die zweite Auszeichnung nach dem renommierten „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.
Insgesamt gab es 40 Einreichungen aus den Ländern Bulgarien, Kanada, Tschechische Republik, Kroatien, Litauen, Moldawien, Rumänien, Serbien, Russland, Schweden, Slowakei, Ukraine und Österreich. Der „Svetozár Stračina Grand Prix“ wurde 2003 erstmals abgehalten und ist ein alle zwei Jahre durchgeführter Wettbewerb mit dem Fokus auf Volksmusik.
Bei dieser CD, die der ORF Vorarlberg gemeinsam mit dem „Vorarlberger VolksLiedWerk“, dem Vorarlberger Landeskonservatorium und dem Vorarlberger Landesarchiv produziert hat, liegt der Fokus auf Volksliedern und Nationaltänzen der sogenannten Sonnleithner-Sammlung aus dem Jahr 1819 und der Strolz-Sammlung der Jahre 1812 bis 1819. Die Interpreten sind Gruppen rund um die Vorarlberger Volksmusikforscherin und Musikerin Evelyn Fink-Mennel: „tanzbar“, „finkslinggs“, „Kons-Fiddler“ und „Fiddlekids“. Für die Produktion des ORF Vorarlberg zeichnen Tonmeister Christoph Maria Holzer und Musikaufnahmeleiter Stefan Höfel verantwortlich.
Dr. Josef Pühringer, Präsident des Österreichische Volksliedwerks, Landeshauptmann a.D. blickt angesichts der ungeklärten Situation über die Öffnungsschritte im Musikleben, besorgt auf die Vielfalt der Musikszenen Österreichs. Unabdingbar müssen deshalb rasche und gezielte Öffnungsschritte in diesem sehr breiten Feld berücksichtigt, sowie die Musikbildung gestärkt werden. Denn das Singen und Musizieren erfüllt im gesellschaftlichen Zusammenleben vorrangig soziale Funktionen.
Covid-19 hat die Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens stark verändert und der Virus diktiert nun seit 15 Monaten die Musikausübung in Beruf, Bildung und Freizeit. Alle Formen des Musizierens, sind seit 15 Monaten so gut wie verboten. Doch wir singen, um uns zu freuen, um jemanden hoch leben zu lassen, aber auch um Trauer und Wut auszudrücken. Sprich Musik spiegelt unsere Emotionen wider, was besonders in Zeiten der Krise eine wichtige Funktion einnimmt. Musikalischer Stillstand herrscht nicht nur im Freundes- und Familienkreis, sondern auch im sogenannten Amateurmusikbereich, der neben Vereinen, Chören und Musikkapellen auch kleinere Musikgruppen, Sängerrunden, Stammtische und lose Zusammenkünfte betrifft. In Seniorenheimen und anderen betreuten Einrichtungen, in Kindergruppen, in Pfarren trägt Singen zur psychischen und physischen Gesundheit bei. Vergessen wird dabei auch der wirtschaftliche Schaden von MusikerInnen, Vereinen und regionalen Kleinveranstaltern, die zwar nicht ausschließlich von Musik leben, aber dennoch auf diese Einkünfte angewiesen sind.
Mit dem Musikverbot durch Corona und der seit Jahren stetigen Verschlechterung in der Musikbildung im Allgemeinen kommt es immer mehr zu starken Defiziten: Das betrifft sowohl die formale Bildung in Schulen, als auch den informellen Bereich in der Erwachsenenbildung. Nur durch das Sicherstellen einer qualitativ hochwertigen Musikbildung kann die Vielfalt des Musiklebens in Österreich auch nach der Krise bestehen bleiben.
„Deshalb rufe ich als Präsident des österreichischen Volksliedwerks dazu auf, die Petitionen zu unterzeichnen, um gemeinsam sinnvolle Zukunftsperspektiven für diese vielfältigen und auch sehr unterschiedlichen Bereiche und Szenen entwickeln zu können.“