eine Workshopreihe des Vereins zeitenTANZ und des Österreichischen Volksliedwerks.
Fr., 25. Februar 2022. 18.00 – 20.00 Uhr.
Weitere Termine/Themen:
25.2.2022 I Simon Wascher und Pia Brocza: 1800 bis 1850 Ecossaise Galopp Ländler und Walzer Gesellschaftstanz im Ballsaal – Volkstanz am Tanzboden 4.3.2022 I Else Schmidt und Pia Brocza: Mitte 18. Jahrhundert bis 1800 Vierpaar-Tänze Quadrillen mit ersten Walzerfiguren, wechselseitige Beeinflussung zwischen höfischem Tanz und Volkstanz
10.9.2021 I Pia Brocza: Ende 16. Jahrhunderts. Schwerpunkt italienische und französische Tanzquellen mit Reigen- und Paar-Tänzen wie Branle, Pavane und Gaillard wie Branle, Pavane und Gaillard 15.10.2021 I Pia Brocza: Mitte 17. bis Mitte 18. Jahrhundert Contredanse und English Country Dance
jeweils 18.00-20 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien
In dieser Reihe werden die besten Gustostückerl aus dem Repertoire des Gesellschaftstanzes aus verschiedensten Jahrhunderten einstudiert, ganz nach dem Motto: „gemeine oder gesellschaftliche Tänze sind zum gesellschaftlichen Vergnügen erfunden worden; mehrere Personen tanzen gemeinschaftlich nach einer kurzen Melodie, die in Bewegung (Takt) ihren eigenen bestimmten Karakter hat, nach bestimmten Figuren eine bestimmte Anzahl zusammengesetzter Schritte und wiederholen diese so lange, als sie Lust dazu haben.“ So beschreibt Tanzmeister Mädel in seinem Lehrbuch über „Die Tanzkunst für die elegante Welt (Erfurt 1805) das Wesen des Gesellschaftstanzes! Anhand diesem, anderer historischer Tanzbücher und Quellen aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks wird in dieser Workshopreihe vergangenen Tanzformen nachgespürt und diese tanzend in die heutige Zeit übersetzt.
Keine Vorkenntnisse erforderlich Kosten: Pro Kurs € 18, alle Kurse: € 65
Ab dem Wintersemester 2021 wird an der Privaten Pädagogischen Hochschule KPH Graz in Kooperation mit dem Steirischen Volksliedwerk wieder ein Hochschullehrgang im Fach Musik angeboten, unter dem Titel „Musik erleben und gestalten – inklusiv, vielfältig, polykulturell“.
Das Ziel dieses Lehrganges ist die Vermittlung von vertiefter Theorie und Praxis zeitgerechter und kreativer inklusiver Musikpädagogik für Pädagog*innen der Primarstufe und Sekundarstufe I (MS) und Kindergarten – und Sozialpädagog*innen – es werden zur Teilnahme keine besonderen musikalischen Voraussetzungen verlangt. Interessierte Pädagog*innen, die ihre Kompetenzen im Fachbereich Musik/-erziehung erweitern wollen bzw. an Standorten den Musikunterricht ohne Fachprüfung erteilen, erhalten mit dem Hochschullehrgang Zugänge zu einer erweiterten umfassenden Musikausbildung.
Die Schwerpunkte sind: Polykulturelles Liedgut aus aller Welt, Kinderstimmbildung, Dirigieren und Ensembleleiten, welt- und volksmusikalisches Singen, Tanzen und Jodeln, musikalische Improvisation mit Kindern, Inklusion durch Musik und Rhythmik im Klassenraum… wobei die Fachwissenschaft immanent ist.
Die Dauer ist 4 Semester und der Unterricht findet jeweils am Donnerstag ab 16 h statt, die Zielgruppe sind Primar- Sekundar und Kindergarten- und Sozialpädagog*innen unter der Leitung von Prof. Dipl.-Päd. Dietmar Bresnig, BEd.
Die Bewerbungsfrist dauert vom 26. April bis 1. September 2021, die Bewerbung ist in PH-Online durchzuführen.https://kphgraz.augustinum.at/ ab dem Wintersemester 2021, Graz.
Die Pongauer Geigenmusik feiert im Rahmen der Aktion Salzburger Straßenmusik des Salzburger Volksliedwerkes.
5. Juni 2021, 10.00 – 12.00 vor dem Salzburger Heimatwerk. 31. Mai2021, 18.05 – 19.00 Peter Windhofer und Birgit Holzer-Lang im Interview mit Karoline Koller auf Radio Salzburg.
Ehrung der Vorarlberger Produktion durch Svetozár Stračina Grand Prix 2021.
Die CD-Produktion des ORF Vorarlberg mit Nationaltänzen und Liedern aus alten Vorarlberger Sammlungen (Sonnleithner-Sammlung 1819, Strolz 1812 bis 1818) wurde beim „Svetozár Stračina Grand Prix 2021“ mit dem Sonderpreis „Best Technical Level“ (Beste Aufnahme, Mischung, Mastering) ausgezeichnet. Es ist bereits die zweite Auszeichnung nach dem renommierten „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.
Insgesamt gab es 40 Einreichungen aus den Ländern Bulgarien, Kanada, Tschechische Republik, Kroatien, Litauen, Moldawien, Rumänien, Serbien, Russland, Schweden, Slowakei, Ukraine und Österreich. Der „Svetozár Stračina Grand Prix“ wurde 2003 erstmals abgehalten und ist ein alle zwei Jahre durchgeführter Wettbewerb mit dem Fokus auf Volksmusik.
Bei dieser CD, die der ORF Vorarlberg gemeinsam mit dem „Vorarlberger VolksLiedWerk“, dem Vorarlberger Landeskonservatorium und dem Vorarlberger Landesarchiv produziert hat, liegt der Fokus auf Volksliedern und Nationaltänzen der sogenannten Sonnleithner-Sammlung aus dem Jahr 1819 und der Strolz-Sammlung der Jahre 1812 bis 1819. Die Interpreten sind Gruppen rund um die Vorarlberger Volksmusikforscherin und Musikerin Evelyn Fink-Mennel: „tanzbar“, „finkslinggs“, „Kons-Fiddler“ und „Fiddlekids“. Für die Produktion des ORF Vorarlberg zeichnen Tonmeister Christoph Maria Holzer und Musikaufnahmeleiter Stefan Höfel verantwortlich.
Dr. Josef Pühringer, Präsident des Österreichische Volksliedwerks, Landeshauptmann a.D. blickt angesichts der ungeklärten Situation über die Öffnungsschritte im Musikleben, besorgt auf die Vielfalt der Musikszenen Österreichs. Unabdingbar müssen deshalb rasche und gezielte Öffnungsschritte in diesem sehr breiten Feld berücksichtigt, sowie die Musikbildung gestärkt werden. Denn das Singen und Musizieren erfüllt im gesellschaftlichen Zusammenleben vorrangig soziale Funktionen.
Covid-19 hat die Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens stark verändert und der Virus diktiert nun seit 15 Monaten die Musikausübung in Beruf, Bildung und Freizeit. Alle Formen des Musizierens, sind seit 15 Monaten so gut wie verboten. Doch wir singen, um uns zu freuen, um jemanden hoch leben zu lassen, aber auch um Trauer und Wut auszudrücken. Sprich Musik spiegelt unsere Emotionen wider, was besonders in Zeiten der Krise eine wichtige Funktion einnimmt. Musikalischer Stillstand herrscht nicht nur im Freundes- und Familienkreis, sondern auch im sogenannten Amateurmusikbereich, der neben Vereinen, Chören und Musikkapellen auch kleinere Musikgruppen, Sängerrunden, Stammtische und lose Zusammenkünfte betrifft. In Seniorenheimen und anderen betreuten Einrichtungen, in Kindergruppen, in Pfarren trägt Singen zur psychischen und physischen Gesundheit bei. Vergessen wird dabei auch der wirtschaftliche Schaden von MusikerInnen, Vereinen und regionalen Kleinveranstaltern, die zwar nicht ausschließlich von Musik leben, aber dennoch auf diese Einkünfte angewiesen sind.
Mit dem Musikverbot durch Corona und der seit Jahren stetigen Verschlechterung in der Musikbildung im Allgemeinen kommt es immer mehr zu starken Defiziten: Das betrifft sowohl die formale Bildung in Schulen, als auch den informellen Bereich in der Erwachsenenbildung. Nur durch das Sicherstellen einer qualitativ hochwertigen Musikbildung kann die Vielfalt des Musiklebens in Österreich auch nach der Krise bestehen bleiben.
„Deshalb rufe ich als Präsident des österreichischen Volksliedwerks dazu auf, die Petitionen zu unterzeichnen, um gemeinsam sinnvolle Zukunftsperspektiven für diese vielfältigen und auch sehr unterschiedlichen Bereiche und Szenen entwickeln zu können.“
Das Projekt Familienmusiken erhält den Volkskultur-Förderpreise des Landes Oberösterreich 2022.
Die Ehre ist groß – das OÖ. Volksliedwerk wurde ausgezeichnet! Nominiert wurden es mit dem Projekt „Klingendes Oberösterreich – Familienmusiken gesucht“, das das OÖVLW während der Coronazeit in Kooperation mit den OÖNachrichten initiiert hatte.
40 Familienmusiken aus dem ganzen Land sind 2021 einem Aufruf gefolgt und haben Videos eingesandt, die auf der Homepage und dem YouTube-Kanal des OÖ. Volksliedwerks veröffentlich wurden. Das OÖ. Volksliedwerk nahm auch eine Auswertung vor – somit entstand auch so etwas wie eine digitale Feldforschung.
Im Sommer 2022 hat das OÖ. Volksliedwerk zusammen mit den Teilnehmern ein großes Familienmusikfest gefeiert, bei dem sich die Familien in Präsenz kennenlernen konnten.
Der Volkskultur-Förderpreis wurde Ende November von Landeshauptmann Thomas Stelzer und Michaela Keplinger-Mitterlehner (CMO Raiffeisen-Landesbank) im Linzer Landhaus an den Vorstand des OÖ. Volksliedwerks überreicht.
Singen und Musizieren in den Familien ist ein Geschenk! Gerade in der Zeit der kulturellen Stille lud das OÖ. Volksliedwerk zusammen mit den OÖNachrichten singende und musizierende Familien im Land ein, sich zu präsentieren. Ob Duo, Drei- oder Viergesang, ob Saitenmusik, Weisenbläser, Harmonikaduo oder „z’ammgwürfelte“ Instrumentenkombinationen.
Salzburger Straßenmusik | 11. April – 12. September 2026
Von Mitte April bis Mitte September, musizieren wieder jeden Samstag von 10:30 bis 14:30 Uhr regionale Volksmusikgruppen auf verschiedenen Plätzen der Altstadt Salzburgs – Die Salzburger Straßenmusik!
Nach dem Aufruf zur Mitwirkung meldeten sich über 46 Musikgruppen für die 23 Termine. So werden auch heuer wieder die Plätze mit jeweils zwei Volksmusikensembles bespielt. Die erste Gruppe beginnt um 10:30 Uhr und die zweite kommt um 12:00 Uhr dazu. Für etwa eine Stunde findet so ein kleines Treffen der Musizierenden statt. Von 13:00 bis 14:30 Uhr wird die Straßenmusik von der zweiten Gruppe fortgesetzt. Ausführliche Beschreibung Zum Programm
Niederösterreich
Dirndlgwandsonntag | 13.09.2026 | in ganz Niederösterreich
Foto: Volkskultur Niederösterreich
Am Sonntag, 13. September 2026 lädt die Volkskultur Niederösterreich wieder zum Tragen von Dirndl und Tracht ein. Zu den Unterstützern des Dirndlgwandsonntag zählen auch die beiden Diözesen des Landes, die evangelische Kirche Niederösterreich und besonders die EVN. Der ORF Radio Niederösterreich strahlt anlässlich des Dirndlgwandsonntag einen stimmungsvollen Radiofrühschoppen aus.
Mittlerweile gehört der Dirndlgwandsonntag zu den beliebtesten und schönsten Traditionen des Landes. Der ORF Radio Niederösterreich strahlt anlässlich des Dirndlgwandsonntag einen stimmungsvollen Radiofrühschoppen aus Göstling an der Ybbs aus.
Teilen Sie Ihre schönsten Dirndl-Schnappschüsse mit der Community und markieren Sie die Volkskultur Niederösterreich auf Instagram und Facebook #dirndlgwandsonntag Mehr zum Dirndlgwandsonntag.
KLANGstadt | Hall in Tirol | 18. Juli 2026, ab 18 Uhr
KLANGstadt ist ein Straßen- & Gasthaus-Musikfestival für traditionelle & Neue alpenländische Volks(x)musik, das jährlich vom Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung(ivk) in Hall in Tirol veranstaltet wird. Die nächste KLANGstadt findet am Samstag, den 18. Juli 2026 statt. Alljährlich treffen sich Musikerinnen und Musiker, die in der alpenländischen Tradition verwurzelt sind, mit Grenzgängern der Volksmusik und Ensembles, deren Musik Blüten in die verschiedensten musikalischen Richtungen treibt. Musiziert wird in Gastgärten der Altstadt von Hall in Tirol. Alle Ensembles spielen Volks(x)musik, wie sie am besten klingt: überwiegend rein akustisch und auf Augenhöhe mit dem Publikum.
Konzept & Organisation: Thomas Nußbaumer und Maria Rafetzeder nach einer Idee von Monika Oebelsberger
Eintritt frei! (Foto: Steirische Streich)
„Aufg’horcht in Innsbruck…Volksmusik erobert die Stadt“ | 24.-25. Oktober 2026
Innsbruck horcht auf! – Termin jetzt schon vormerken- Detailprogramm folgt Aufg’horcht in Innsbruck 2026 Volksmusik trifft Stadtflair – das Klangfest der besonderen Art
Wenn die Klänge der mehr als 300 Musikant:innen und Sänger:innen durch die Straßen hallen und Volksmusik mitten in der Stadt erklingt, dann heißt es wieder-„Aufg’horcht in Innsbruck…Volksmusik erobert die Stadt!“. Jährlich im Oktober verwandelt sich die Tiroler Landeshauptstadt in eine lebendige Bühne für traditionelle Volksmusik, gelebtes Brauchtum und geselliges Beisammensein.
Foto: A. Schönherr
Musikgruppen aus dem gesamten Alpenraum sorgen an zahlreichen Plätzen der Innsbrucker Innenstadt, in Gastgärten, Wirtshäusern und auf Almen, ganz ohne große Bühnen und Verstärker, für authentische Klangerlebnisse. Ob feine Saitenmusik, Gesangsgruppen oder flotte Tanzlmusig – bei „Aufg’horcht in Innsbruck“ ist für alle etwas dabei.
Neben musikalischen Darbietungen und tänzerischen Darbietungen (Tiroler Landestrachtenverband) laden auch regionale Schmankerln, der Innsbrucker Wirtsleute Besucher:innen ein, die Tiroler Kultur mit allen Sinnen zu erleben. Die Kombination aus Live-Musik, urbaner Kulisse und herzlicher Gastfreundschaft macht das Festival seit Jahren zu einem Fixpunkt im Veranstaltungskalender.
Stubaier Gspiel & Gsang…Mit Volksmusik von Alm zu Alm
Erkunden Sie das schöne Almgebiet rund um die Serles bei einer gemütlichen Wanderung und kehren Sie auf einer der Almhütten ein. Ab 12.30 Uhr unterhalten Sänger:innen und Musiker:innen bei der Ochsenhütte, dem Gleinserhof, im Gasthaus Sonnenstein sowie dem Bergrestaurant Koppeneck. 05.07.2026 | 02.08.2026 | 06.09.2026 in Mieders/Miederer Berg. Details zu den Terminen: Tiroler Volksmusikverein- Veranstaltungskalender.
Vorarlberg
19. Lecher Musikantentag | 25. Juli 2026
Beim Lecher Musikantentag treffen sich wieder Volksmusikantinnen und – Musikanten, Sängerinnen und Sänger aus der näheren und weiteren Umgebung in Lech am Arlberg und verwandeln den Ort in eine festliche Klangwolke. Es ist ein Fest der Begegnung des Austausches und des Miteinanders. Es ist Zeit, zu musizieren und zu singen, und die Fülle und Vielfalt der Volksmusik aufleben lassen, zur Freude aller Zuhörer in Lech Zürs am Arlberg.
Nach dem Umbau und der Adaptierung des Empfangs und Schauraums Anfang 2025, erstrahlt der Treffpunkt Operngasse als Veranstaltungs-, Präsentations- und Kommunikations-Zentrum in neuem Glanz. Wir bieten Raum für Ausstellungen und Präsentationen inklusive Schaufenster, Proben, Stammtische, Wohnzimmerkonzerte, Workshops, Lesungen, Tagungen, meetings…. in der Wiener Innenstadt gleich neben der Staatsoper.
Ziel ist, mit den Aktivitäten den wissenschaftlichen, kulturellen sowie künstlerischen Austausch in der Wiener Kulturszene zu beleben. Unser Anliegen ist es, das Musizieren und die musikalische Kreativität im regionalen Raum und in Gemeinschaften (Communities) zu fördern. Wir möchten sie festhalten und weiterentwickeln. Dazu zählt auch, das Archivmaterial des Österreichischen Volksliedwerks der Öffentlichkeit in unterschiedlichen Formaten zugänglich zu machen.
Der neu gestaltete Empfang des ÖVLWWorkshop im ÖVLWTreffpunkt Operngasse: Eingangsportal und Auslage
Unser Angebot im Überblick
Zentrale Innenstadtlage gleich neben der Staatsoper
Ausstellungs-Raum und Schaufenster-Vermietung
Kooperationen / Werbepartnerschaften inklusive Präsentationsflächen in den Schaufenstern und in den digitalen Medien des Volksliedwerks (Newsletter, Homepage, social media…)
Mietbare Räumlichkeiten für div. Veranstaltungen und Präsentationen, inklusive Schaufenster, Proben, Stammtische, Wohnzimmerkonzerte, Workshops, Lesungen, Tagungen, meetings etc., inkl. Infrastruktur (Reinigung, Personal, Geschirr, Stühle…) für bis zu 30 Personen.
Bei Interesse und Anfrage nach Preisen wenden Sie sich direkt an: Ilona Eggl – Koordination Treffpunkt Operngasse – email: Ilona.eggl (at) volksliedwerk.at, Tel.: 01-512 6335/12
Herbert Krienzer stimmt an, gibt uns Tempo und Töne vor, wir stimmen ein und lassen uns von ihm tragen.
Herbert Krienzer verstand es als ausgebildeter Pädagoge (Hauptschullehrer für Musik und Mathematik) Menschen für das Lernen zu begeistern. Seinen Lehrberuf tauschte er gegen die Mitarbeit im Steirischen Volksliedwerk. Von 1996 bis 2013 war Herbert als fester Mitarbeiter, später als freier Mitarbeiter, Referent und Vereinsbeirat beim Steirischen Volksliedwerk tätig. In zahlreichen Kursen und Seminaren gab er das Wissen und die Begeisterung für seine beiden großen Leidenschaften Natur und Musik an Interessierte jeden Alters weiter. Mit viel Empathie verstand er es die Menschen für das Singen, Jodeln, Musizieren und Tanzen, speziell in der freien Natur zu begeistern und sie zu einer mehrstimmigen Melodie zusammenzuführen. Stets entwickelte er dafür neue Vermittlungsmethoden und Formate, die weit über die Steirischen Landesgrenzen hinaus angenommen wurden und auch Nachahmung fanden, so zum Beispiel die Jodler-Tankstelle von Oanano in Wien. Auch im Team des internationalen Jodelfestes OU war er Impulsgeber und fixes Teammitglied. Als Musikant, Wanderführer und Freund hat er viele begleitet und viel gegeben.
Nun ist am 11.7. Deine Stimme verklungen, doch wir sind uns sicher, das Echo Deines Wirkens wird uns entgegen hallen und uns viele Wege weiter begleiten.
Quelle: Steirisches und Österreichisches Volksliedwerk
Foto: Herbert Krienzer bei der Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks „Volkskultur als Dialog – Formen der Vermittlung Konzepte für morgen“ bei seinem Workshop „Jodeln: zwischen Tradition und Wellness 2011, Herbert Zotti