Projektmitarbeiter/-in im Österreichischen Volksliedwerk

Für unser Team in zentraler Lage bei der Oper suchen wir ab 15. Jänner 2022 eine Projektmitarbeiter/-in für 25 Wochenstunden (20h fix, 5h befristet), Mo-Fr, Bewerbungsfrist 20. November 2021

Das Österreichische Volksliedwerk ist der Dachverband der Volksliedwerke der Bundesländer mit Standort in Wien. Seit seiner Gründung 1904 zählt zu den Aufgaben Sammeln, Dokumentieren und Vermitteln von Volksmusik, Volkstanz, Liedern und Poesie. Dies beinhaltet die Koordination gemeinsamer Anliegen und Projekte auf regionaler bis hin zu internationaler Ebene. Dabei wird Volkskultur nicht ausschließlich als Traditionspflege verstanden, sondern sie eröffnet der Kreativität breiter Bevölkerungsschichten eine Vielzahl an Ausdrucksformen und lässt Raum für interkulturelle Prozesse. Basis der Arbeit stellen die Sammelbestände der Volksliedarchive dar.

Ihr Tätigkeitsfeld

  • Mitarbeit bei der Konzeptentwicklung, Budgetierung, Planung, Umsetzung, Koordination von Projekten
  • Berichterstattung und Dokumentation von Projekten bzw. Datenaufbereitung für Archiv
  • Vorbereitende Tätigkeiten für Buchhaltung, Rechnungswesen, Abwicklung von Förderanträgen  
  • Akquise und Betreuung von Sponsoren, Partnern sowie Fördermöglichkeiten
  • Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Betreuung und Durchführung von Veranstaltungen
  • Facility Management
  • Vertretung der Geschäftsleitung

Das bringen Sie mit

  • kaufmännische/musikpädagogische/ Projektmanagement Ausbildung oder entsprechende Praxis von Vorteil, Erfahrungen  im Archivbereich
  • Hochschulstudium von Vorteil
  • Musikalische Kenntnisse sowie Interesse an Volksmusik und Kulturarbeit
  • Teamfähig, genaue, organisierte, eigenverantwortliche Arbeitsweise und Freude am Kontakt mit Menschen
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten, gelegentlichen Wochenend- und Abenddiensten sowie Dienstreisen
  • Gute EDV-Kenntnisse (MS-Office), Erfahrung mit Datenbanken und wordpress
  • Gute Deutschkenntnisse

Das bieten wir

  • Mitarbeit in vielfältigen Arbeitsbereichen der Kulturvermittlung, bei Archivprojekten, Publikationen, Veranstaltungen…
  • Wertschätzende Leitung und kollegiales Team
  • Möglichkeit, eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen
  • Teilnahme an österreichweiten bzw. internationalen Projekten, Messen, Tagungen, Gremien und Fortbildungen
  • Unbefristetes Dienstverhältnis

Gehalt € 1374 brutto /Monat für 25h

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an das Österreichische Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien, office (at) volksliedwerk.at

Schauraum Anfang September bis Mitte Oktober.

Wien ist seit jeher Ausgangs- und Anziehungspunkt für Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt. Im Gepäck haben sie nicht nur ihre Instrumente, sondern auch spezifische Spielweisen und Melodien. In Wien werden diese musikalischen Gepäckstücke ausgepackt, getauscht, vermischt und unter Umständen auch für Reisen neu gepackt. So wird die regionale Musikgeschichte stetig neu geschrieben. Sie ist also nicht einfach da und auch nicht vorgegeben, sondern im stetigen Dialog mit Entwicklungen in der Welt und jenen Personen, die kommen und gehen (vgl. Konrad Köstlin. 2007. JbÖVLW Bd. 56). Dieses Herbstprogramm ist eine Antwort auf den call vom Herbst 2020, der Kunst- und Kulturschaffende aufrief, sich am Treffpunkt Operngasse mit Formaten zu präsentieren. Zudem können Sie zu unseren Öffnungszeiten im Schauraum Noten, CDs und Lieder erwerben sowie Recherchen im Archiv des Volksliedwerks durchführen.    

Am Treffpunkt Operngasse finden folgende Veranstaltungen statt:

Jodler-Tankstelle

9.11.2021, 18.30-20 Uhr: Jodler, Diesel, Super oder Super+ mit der Gruppe Oanano

Tanz durch die Jahrhunderte

3.12.2021, 18-20 Uhr: Pia Brocza: Else Schmidt und Pia Brocza: Mitte 18. Jahrhundert bis 1800 Vierpaar-Tänze Quadrillen mit ersten Walzerfiguren, wechselseitige Beeinflussung zwischen höfischem Tanz und Volkstanz

Die Geige vom Baumstamm über den Tanzboden bis auf die Bühne

20.11.2021, 15-18 Uhr: Workshop mit der Geigenbauerin Bärbel Bellinghausen und der Geigerin Theresa Aigner

¾ Takt: Walzer versus Ländler

22.11.2021, 16-18 Uhr Archivprobe mit Hermann Fritz


ViolinCocoon Vienna

Handgefertigte Hüllen für Streichinstrumente und Bögen

Der ViolinCocoon wurde von der Geigenbauerin Bärbel Bellinghausen entworfen, um Ihr Streichinstrument innerhalb des Kastens effektiv vor äußeren Einwirkungen zu schützen. Er reguliert Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit, federt thermische Schocks ab und ummantelt als textile Faltkonstruktion sanft die empfindlichen Oberflächen der Geige. Er wird von Hand gefertigt und besteht aus hochwertigsten Materialen. Nachhaltige und faire Bedingen bei der Produktion in Österreich sind für uns eine Selbstverständlichkeit.

ViolinCocoons werden in vielen verschiedenen Dessins und Materialien angeboten. Jedes Modell garantiert die idealen thermischen Verhältnisse garantieren. Kühlend und luftfeuchtigkeitsregulierend ist das Sommermodell aus zwei Schichten reiner Seide. Das Wintermodell hat eine wärmende Außenschicht aus Wollstoff und ist mit reiner Seide gefüttert. Das Modell Fashion vereint die Vorzüge der Faltkonstruktion mit moderner Ästhetik, das Modell Lotus Deluxe wird aus seltenen Brokaten und Seiden gefertigt. Die Vintage-Linie wird teilweise oder ganz aus Vintage-Stoffen hergestellt. Wir von ViolinCocoon Vienna sind fasziniert von der weltweiten Vielfalt lokaler Textilien. Japanische Stoffe stellen wir den österreichischen Stoffen gegenüber, die für die Herstellung des traditionellen Trachtengewands der Frauen, des Dirndls, verwendet werden. Die Geige, die in vielen verschiedenen Kulturräumen gespielt und geliebt wird, bekommt somit das Festtagsgewand verschiedener Länder auf den Leib geschneidert. Für das Österreichische Volksliedwerk wurde exklusiv eine Reihe von Dirndl-Cocoons entworfen und produziert

ViolinCocoon® produziert in Wien nachhaltig und fair in einem sozialökonomischen Betrieb in der Seestadt. Die Kollektion ist erhältlich bei Baerbel Bellinghausen Violins, Viktorgasse 22/18, 1040  Wien, in ausgesuchten Geigenbauwerkstätten in Europa sowie dem webshop www.violincocoon.com/en/shop und im Österreichischen Volksliedwerk.


Mit freundlicher Unterstützung durch:

vom Baumstamm über den Tanzboden bis auf die Bühne.

mit der Geigenbauerin Bärbel Bellinghausen und der Geigerin Theresa Aigner

Workshop 20. November 2021, 15-18 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk

Ausgehend von einem kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der modernen Streichinstrumente werden in diesem Workshop die vielen Facetten der Geige vom Bau bis zum einfachen Spiel näher beleuchtet.

Die Geigenbauerin Bärbel Bellinghausen erklärt Bauteile und wichtige Arbeitsschritte, die den Klang der Geige wesentlich beeinflussen. Ein kurzer Abriss über die physikalische Funktionsweise und die Eigenschaften eines perfekten Set-ups (Steg und Stimme) helfen, das Faszinosum Geige leichter zu verstehen. Zusätzlich führt die Geigenbauerin in die Pflege der Geige und worauf man als Spielerin achten sollte ein.  Wichtige Tipps zur richtigen Lagerung des Instruments dürfen dabei ebenso nicht fehlen. Alle Teilnehmerinnen  haben dann die Gelegenheit, einen kurzen Arbeitsschritt, der wichtig für den Bau eines Instrumentes ist, unter Anleitung selber durchzuführen.

Im zweiten Teil des Workshops kann man mit der Geigenlehrerin Theresa Aigner anhand von einfachen Liedern erste Schritte auf der Geige erproben und geringfügige Kenntnisse auffrischen. Alle, die schon etwas mehr Können, dürfen sich auf die Suche nach der zweiten Stimme und einer Begleitung machen. Mitsingen ist an diesem Nachmittag ebenfalls erlaubt.  Theresa Aigner in der klassischen Musik genauso zu Hause wie in der Wiener Musik und am Tanzboden gibt zusätzlich Einblicke in das „vielsaitige“ Berufsfeld einer Geigerin.

Anmeldung unter office(at)volksliedwerk.at

Bild: Bellinghausen Geigenbau, Bech Poulsen


ViolinCocoon Vienna

Handgefertigte Hüllen für Streichinstrumente und Bögen

Der ViolinCocoon wurde von der Geigenbauerin Bärbel Bellinghausen entworfen, um Ihr Streichinstrument innerhalb des Kastens effektiv vor äußeren Einwirkungen zu schützen. Er reguliert Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit, federt thermische Schocks ab und ummantelt als textile Faltkonstruktion sanft die empfindlichen Oberflächen der Geige. Er wird von Hand gefertigt und besteht aus hochwertigsten Materialen. Nachhaltige und faire Bedingen bei der Produktion in Österreich sind für uns eine Selbstverständlichkeit.

ViolinCocoons werden in vielen verschiedenen Dessins und Materialien angeboten. Jedes Modell garantiert die idealen thermischen Verhältnisse garantieren. Kühlend und luftfeuchtigkeitsregulierend ist das Sommermodell aus zwei Schichten reiner Seide. Das Wintermodell hat eine wärmende Außenschicht aus Wollstoff und ist mit reiner Seide gefüttert. Das Modell Fashion vereint die Vorzüge der Faltkonstruktion mit moderner Ästhetik, das Modell Lotus Deluxe wird aus seltenen Brokaten und Seiden gefertigt. Die Vintage-Linie wird teilweise oder ganz aus Vintage-Stoffen hergestellt. Wir von ViolinCocoon Vienna sind fasziniert von der weltweiten Vielfalt lokaler Textilien. Japanische Stoffe stellen wir den österreichischen Stoffen gegenüber, die für die Herstellung des traditionellen Trachtengewands der Frauen, des Dirndls, verwendet werden. Die Geige, die in vielen verschiedenen Kulturräumen gespielt und geliebt wird, bekommt somit das Festtagsgewand verschiedener Länder auf den Leib geschneidert. Für das Österreichische Volksliedwerk wurde exklusiv eine Reihe von Dirndl-Cocoons entworfen und produziert

ViolinCocoon® produziert in Wien nachhaltig und fair in einem sozialökonomischen Betrieb in der Seestadt. Die Kollektion ist erhältlich bei Baerbel Bellinghausen Violins, Viktorgasse 22/18, 1040  Wien, in ausgesuchten Geigenbauwerkstätten in Europa sowie dem webshop www.violincocoon.com/en/shop und im Österreichischen Volksliedwerk.

1954 – 2021

Roswitha Meikl, geboren 1954 in Grödig wuchs seit frühester Jugend in die Salzburger Volkskulturszene. Sie sang bald schon beim Salzburger Volksliedchor und machte nebenbei gemeinsam mit Philipp Meikl und Franz Rinder als „Pongauer Okarinamusi“, „Junge Pongauer“ und „Pongauer Dreigesang“ von sich reden. Okarina und Schwegel blieben ihre bevorzugten Instrumente, geschwegelt hat sie auch auf der Bühne des Salzburger Adventsingens. Auch in ihrer Berufsausbildung suchte sie stets die Musik – nach der Matura am musischen Zweig des BORG Nonntal verband sie ihre Volksschullehrerausbildung mit Nebenstudien in Chorgesang und Klavier an der Universität Mozarteum.

Seit den 1980er-Jahren widmete sich Roswitha verstärkt der musikalischen Früherziehung, dem Singen und Musizieren mit Kindern und vor allem der dahingehenden Ausbildung von LehrerInnen und KindergärtnerInnen. Zahlreiche Initiativen, Veranstaltungen, Lehrbehelfe und Liederbücher – das damals bekannteste davon die Sammlung „Bigga Bogga Besenstiel“ – gingen von ihr und ihrem damaligen Mann Philipp aus. 1997 schließlich wurde sie über Antrag des damaligen Vorsitzenden Harald Dengg in den Vorstand des Salzburger Volksliedwerkes kooptiert. In dieser Zeit oblag ihr unter anderem die Organisation der groß angelegten österreichweiten Arbeitstagung „Mit allen Sinnen“ im Mai 1998 in Salzburg, in deren Rahmen die gleichnamigen Schulprojekte präsentiert und analysiert wurden und neue Impulse, sowie breite Resonanz in der Öffentlichkeit erhielten.

Im Jahr 2000 wurde sie zur Schriftführerin des Salzburger Volksliedwerkes gewählt und trat erstmals nicht nur als Lieder- und Jodlervermittlerin, sondern – bei der Feldforschung Lammertal 2001, in der die dortige musikalische Volkskultur untersucht wurde – auch als Feldforscherin in Erscheinung. Damit geht einher, dass sie über ihre vielfältigen Vermittlungsprojekte hinaus verstärkt Kontakt zur österreichischen Volksmusikforschung suchte, namentlich zu Gerlinde Haid und Rudi Pietsch vom Institut für Volksmusikforschung an der Musikuniversität Wien, mit denen sie über Jahrzehnte hinweg in stetem Austausch stand.

2005 schließlich schlug Harald Dengg sie als seine Nachfolgerin vor und sie wurde von der Generalversammlung zur Vorsitzenden des Salzburger VolksLiedWerkes gewählt – wobei erstmals in der Geschichte der volkskulturellen Landesverbände eine Frau an der Spitze eines Landesverbandes stand. In groß angelegten Arbeitstreffen, zu denen Interessenten und langjährige engagierte Volksliedwerk-Mitglieder gleichermaßen geladen waren, suchte sie zunächst die Richtung für die kommenden Jahre auszuloten, einen Konsens zwischen Forschungs- und Vermittlungsprojekten zu finden und Synergieeffekte auszunutzen. Erstes gelungenes Ergebnis dieser Arbeit als Vorsitzende war das Tobi-Reiser-Symposion 2007, dem u.a. ein „Hiatabuam“-Treffen und Zeitzeugeninterviews vorausgegangen waren, aber auch die Veranstaltungen im Umfeld der Feierlichkeiten „100 Jahre Salzburger Volksliedwerk“ im Jahr 2008, die leise mit „Klingenden Kostbarkeiten aus den Bundesländern“ begannen und im Kongress „Jodeln und Singen“ auf der Festung Hohensalzburg einen klangvollen Höhepunkt erreichten. Parallel dazu brachte sie die heute immer noch erklingende „Salzburger Straßenmusik“ auf den Weg, die prompt mit dem Salzburger Volkskulturpreis ausgezeichnet wurde.

Eines ihrer Hauptanliegen blieb jedoch weiterhin die Vermittlung von Volkslied und Volksmusik an den Schulen – im Rahmen der österreichweiten „Mit allen Sinnen“-Projekte war sie verantwortlich für die Salzburger Schulen und konnte mit diesem gemeinsam viele Tonträger- und Liederbuchprojekte umsetzen, von denen noch heute etwa Liederbuch und CD „Bin a  kloans Schlankale“ (2007), das Lungauer Liederbuch und die CD „Sing mar oans“ (2014–2016) oder das „Loigamer Liederbuch“ (2017) Zeugnis ablegen.

Neben zahlreichen weiteren Vermittlungsprojekten, Veranstaltungen und Fortbildungen (Voixtronik, Fit für Kathrein u.v.m.) hatte sie immer auch im Blick, dass der Arbeitsauftrag des Volksliedwerkes über reine Vermittlungstätigkeit hinausgehen und gleichwertig auch Sammlung und wissenschaftliche Dokumentation beinhalten muss. So war einer ihrer ersten Schritte im Jahr 2005, die bis dato ehrenamtlich abgewickelte „Archivleitung“ des Salzburger Volksliedwerkes in ein Angestelltenverhältnis zu überführen, was wesentlich zur notwendigen Vernetzung mit den anderen österreichischen Volksliedarchiven und zur Professionalisierung der Arbeit beitrug. Bei allen wissenschaftlichen Projekten war sie stets kritische Begleiterin, mahnte auch aus der Sicht der Praktikerin pädagogisch-didaktische Seiten von Symposien und wissenschaftlichen Publikationen ein.

Mit diesen zahlreihen Projekten und Aktivitäten wirkte sie weit über die Salzburger Landesgrenze hinaus. Als Vorstandsmitglied im Österreichischen Volksliedwerk war sie Ideen- und Ratgeberin für österreichweite Aktivitäten. Sie setzte Impulse für das österreichweite Schulprojekt „Komm, wir singen!“ unter der Schrimherrschaft von Hubert von Goisern. Sie war als Lied- und Jodlervermittlerinnen für viele eine Lehrmeisterin und erwirkte faire Abwicklungen von Tarifordnungen mit der AKM sowohl für Musikerinnen als auch Musikveranstalter.

Am 29. Juli ist Roswitha Meikl nach längerer Krankheit von uns gegangen. Doch wir werden uns Deine Kraft zum Vorbild nehmen, Deine Aktivitäten weiterführen und Deine Stimme wird so in uns weiterklingen.

Quelle: Wolfgang Dreier-Andres Salzburger Volksliedwerk

eine neue Workshopreihe des Vereins zeitenTANZ und des Österreichischen Volksliedwerks.

Fr., 15. Oktober 2021
18.00 – 20.00 Uhr.

Weitere Termine/Themen:

10.9.2021 I Pia Brocza: Ende 16. Jahrhunderts. Schwerpunkt italienische und französische Tanzquellen mit Reigen- und Paar-Tänzen wie Branle, Pavane und Gaillard
15.10.2021 I Pia Brocza: Mitte 17. bis Mitte 18. Jahrhundert Contredanse und English Country Dance
3.12.2021 I Else Schmidt und Pia Brocza: Mitte 18. Jahrhundert bis 1800 Vierpaar-Tänze Quadrillen mit ersten Walzerfiguren, wechselseitige Beeinflussung zwischen höfischem Tanz und Volkstanz
25.2.2022 I Simon Wascher und Pia Brocza: 1800 bis 1850 Ecossaise Galopp Ländler und Walzer Gesellschaftstanz im Ballsaal – Volkstanz am Tanzboden

jeweils 18.00-20 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien

In dieser Reihe werden die besten Gustostückerl aus dem Repertoire des Gesellschaftstanzes aus verschiedensten Jahrhunderten einstudiert, ganz nach dem Motto: „gemeine oder gesellschaftliche Tänze sind zum gesellschaftlichen Vergnügen erfunden worden; mehrere Personen tanzen gemeinschaftlich nach einer kurzen Melodie, die in Bewegung (Takt) ihren eigenen bestimmten Karakter hat, nach bestimmten Figuren eine bestimmte Anzahl zusammengesetzter Schritte und wiederholen diese so lange, als sie Lust dazu haben.“
So beschreibt Tanzmeister Mädel in seinem Lehrbuch über „Die Tanzkunst für die elegante Welt (Erfurt 1805) das Wesen des Gesellschaftstanzes! Anhand diesem, anderer historischer Tanzbücher und Quellen aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks wird in dieser Workshopreihe vergangenen Tanzformen nachgespürt und diese tanzend in die heutige Zeit übersetzt.

Keine Vorkenntnisse erforderlich
Kosten: Pro Kurs € 18, alle Kurse: € 65

Information auch unter: www.zeitentanz.at/

Es gelten die aktuellen Bestimmungen betreffend Corona, ein Eintritt ist nur mit einem der 3 Gs möglich.

Foto: Martin Heller

inklusiv, vielfältig, polykulturell.

Ab dem Wintersemester 2021 wird an der Privaten Pädagogischen Hochschule KPH Graz in Kooperation mit dem Steirischen Volksliedwerk wieder ein Hochschullehrgang im Fach Musik angeboten, unter dem Titel  „Musik erleben und gestalten – inklusiv, vielfältig, polykulturell“.

Das Ziel dieses Lehrganges ist die Vermittlung von vertiefter Theorie und Praxis zeitgerechter und kreativer inklusiver Musikpädagogik für Pädagog*innen der Primarstufe und Sekundarstufe I (MS) und Kindergarten – und Sozialpädagog*innen – es werden zur Teilnahme keine besonderen musikalischen Voraussetzungen verlangt.  Interessierte Pädagog*innen, die ihre Kompetenzen im Fachbereich Musik/-erziehung erweitern wollen bzw. an Standorten den Musikunterricht ohne Fachprüfung erteilen, erhalten mit dem Hochschullehrgang Zugänge zu einer erweiterten umfassenden Musikausbildung.

Die Schwerpunkte sind: Polykulturelles Liedgut aus aller Welt, Kinderstimmbildung, Dirigieren und Ensembleleiten, welt- und volksmusikalisches Singen, Tanzen und Jodeln, musikalische Improvisation mit Kindern, Inklusion durch Musik und Rhythmik im Klassenraum… wobei die Fachwissenschaft immanent ist.

Die Dauer ist 4 Semester und der Unterricht findet jeweils am Donnerstag ab 16 h statt, die Zielgruppe sind Primar- Sekundar und Kindergarten- und Sozialpädagog*innen unter der Leitung von Prof. Dipl.-Päd. Dietmar Bresnig, BEd.

Die Bewerbungsfrist dauert vom 26. April bis 1. September 2021, die Bewerbung ist in PH-Online durchzuführen. https://kphgraz.augustinum.at/
ab dem Wintersemester 2021, Graz.

Foto: Didi Bresnig

Die Pongauer Geigenmusik feiert im Rahmen der Aktion Salzburger Straßenmusik des Salzburger Volksliedwerkes.

5. Juni 2021, 10.00 – 12.00 vor dem Salzburger Heimatwerk.
31. Mai 2021, 18.05 – 19.00 Peter Windhofer und Birgit Holzer-Lang im Interview mit Karoline Koller auf Radio Salzburg.

Anlässlich des Jubiläums ist ein neuer Artikel zur Familie Windhofer im Österreichischen Musiklexikon Online (oeml) im Rahmen des Projekts „Die Rolle der Volksliedwerke in Österreich“ in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entstanden.

Ehrung der Vorarlberger Produktion durch Svetozár Stračina Grand Prix 2021.

Die CD-Produktion des ORF Vorarlberg mit Nationaltänzen und Liedern aus alten Vorarlberger Sammlungen (Sonnleithner-Sammlung 1819, Strolz 1812 bis 1818) wurde beim „Svetozár Stračina Grand Prix 2021“ mit dem Sonderpreis „Best Technical Level“ (Beste Aufnahme, Mischung, Mastering) ausgezeichnet. Es ist bereits die zweite Auszeichnung nach dem renommierten „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.

Insgesamt gab es 40 Einreichungen aus den Ländern Bulgarien, Kanada, Tschechische Republik, Kroatien, Litauen, Moldawien, Rumänien, Serbien, Russland, Schweden, Slowakei, Ukraine und Österreich. Der „Svetozár Stračina Grand Prix“ wurde 2003 erstmals abgehalten und ist ein alle zwei Jahre durchgeführter Wettbewerb mit dem Fokus auf Volksmusik.

Bei dieser CD, die der ORF Vorarlberg gemeinsam mit dem „Vorarlberger VolksLiedWerk“, dem Vorarlberger Landeskonservatorium und dem Vorarlberger Landesarchiv produziert hat, liegt der Fokus auf Volksliedern und Nationaltänzen der sogenannten Sonnleithner-Sammlung aus dem Jahr 1819 und der Strolz-Sammlung der Jahre 1812 bis 1819. Die Interpreten sind Gruppen rund um die Vorarlberger Volksmusikforscherin und Musikerin Evelyn Fink-Mennel: „tanzbar“, „finkslinggs“, „Kons-Fiddler“ und „Fiddlekids“. Für die Produktion des ORF Vorarlberg zeichnen Tonmeister Christoph Maria Holzer und Musikaufnahmeleiter Stefan Höfel verantwortlich.

Die CD ist erhältlich beim Vorarlberger VolksLiedWerk
Preis: € 15 + Versandkosten