Wir tragen einen Mund-Nasen-Schutz sind aber nicht mundtot.

Unter diesem Motto haben wir 2 Lieder ausgesucht, die man nun bei uns als Mund-Nasen-Schutz bestellen kann:

Die Gedanken sind frei! Wer kann sie erraten?

Mit’n Mund schweigt sie still, mit die Aug‘n redt sie viel

Wenn schon kein Lied auf den Lippen erlaubt ist, so zumindest als Mundschutz im Gesicht zu tragen, zu bestellen unter office(at)volksliedwerk.at

€ 9,- zzgl. Versandkosten

Auf Grund der aktuellen Lage betreffend Covid-19 hilft der Mund-Nasen-Schutz gegen Ansteckung. Nur so können die Infektionszahlen sinken und wir hoffentlich bald wieder gemeinsam singen, tanzen, lachen….

Wir sagen Euch an den lieben Advent.

ab 29.11.2020, Online.

Die Volkskultur Niederösterreich möchte Sie und Ihre Familie unterstützen, damit Sie in den Wochen vor Weihnachten eine besinnliche und freudvolle Zeit erleben mit Liedtexten, Noten und Tonbeispielen zum Downloaden, mit dem täglichen Lied, aber auch mit Tipps für das Selberfertigen von Christbaumschmuck. Nicht erst seit Corona ist der Advent die Zeit, in der man sich wieder an die Lieder und Bräuche der Kindheit erinnert. Die Volkskultur Niederösterreich hat sich seit vielen Jahren das Ziel gesetzt, die Menschen für eine besinnliche Zeit zu interessieren. Auch in diesem besonderen Jahr möchte man mit einer Vielzahl von Aktionen auf die Möglichkeiten, den Advent besonnen und ruhig zu gestalten, aufmerksam machen.

Weihnachtslieder zu Hause singen

An den vier Adventwochenenden sorgen stimmungsvolle Videos auf www.wachauer-adventsingen.at für ein Adventsingen in den eigenen vier Wänden

Rezepte für die Adventzeit

Adventkalender mit Liedern, Bräuchen und Gedichten

Durch den Advent mit dem OÖ. Volksliedwerk.

An den Adventsonntagen lädt das OÖ. Volksliedwerk schon einige Jahre lang zu gemeinsamen Singstunden im Schlossmuseum in Linz. LiedlehrerInnen und Musikgruppen der Weihnachtsliedersingen im Schlossmuseum aus den letzten Jahren sind auf Videoclips zu sehen, die zum Mitsingen daheim beim Adventkranz einladen. Nach einfacher Anleitung werden Advent- und Weihnachtslieder aus dem alpenländischen Liederschatz einstudiert, die gemeinsam mit der Familie bei einer Adventfeier zuhause gesungen werden können. Zusätzlich spielen Musikgruppen aus OÖ.  online Instrumentalstück, um bei den ZuseherInnen zuhause hoffentlich Weihnachtsstimmung einziehen zu lassen!

Die Online-Termine:
Ab 29.11. geht’s hier zu den Videos
Hier gehts zu den Liedern

1. Adventsonntag, 29. November: Familienmusik Grüner, Schenkenfelden
2. Adventsonntag, 6. Dezember: Kimplinger Volksmusikanten, Kallham
3. Adventsonntag, 13. Dezember: Geschwister-Ensemble der Landesmusikschule Wels,

Klasse Marlene Kerschreiter

4. Adventsonntag, 20. Dezember: Familienmusik Bruckner, Inzersdorf im Kremstal
Hl. Abend, 24. Dezember: Kimplinger Volksmusikanten, Kallham
Stefanitag, 26. Dezember: Harfenduo Rifesser-Karlinger, Linz

http://www.volksmusikland.at/lernen

Anregungen, Arbeitsmaterial, Noten, Audio nicht nur für den Musikunterricht aber für Homeschooling

„Volksmusikland Lernen“ bietet Anregungen, Ideen und Methoden musikalischer Volkskulturvermittlung in Schulen, für Privatpersonen, lose Initiativen, Gruppen und Vereine. Beschrieben werden ausgewählte „good-practice“ Projekte aus ganz Österreich, die im Rahmen des Schulprojektes „Mit allen Sinnen“ durchgeführt wurden.

Die Auswahl bietet mannigfache kreative Herangehensweisen zur Erarbeitung verschiedener Themen der Volkskultur. Der (thematische) Kanon reicht dabei von Brauchtum im Jahres- und Lebenskreis über Arbeit und Freizeit, Migration und Integration bis zu regionalen Besonderheiten und deren Relevanz für die dort lebenden Menschen. Neben einem Projektbericht sind passendes Ton-, Noten- und Bildmaterial, Hintergrundinformationen zu den Liedern und Tänzen und zu den ausführenden MusikerInnen, Quellen sowie weitere Arbeitsmaterialien mit Vermittlungsmethoden auf der Seite enthalten.

www.volksmusikland.at/lernen

Ab 1. bis 24. Dezember 2020 öffnet sich jeden Tag ein Fenster auf unserem YouTube Channel mit Musikbeiträgen.

Eine Fülle an Videos hat uns von unterschiedlichen Personen aus ganz Österreich und angrenzenden Gebieten erreicht – wir sagen herzlichen Dank an alle, die uns einen Beitrag geschickt haben. Darunter finden sich traditionelle Weihnachtslieder und Bearbeitungen genauso, wie Stücke und Eigenkompositionen aus der heutigen Zeit. Die Musikerinnen und Sänger musizieren in Gruppen, in bestehenden Ensembles, im Familienverband, virtuell, zu Hause, auf öffentlichen Plätzen und in Kirchen…  Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen professioneller Musikbranche und Amateurbereich. So vielfältig wie die Musikstücke sind, so unterschiedlich ist auch die Gestaltung der Videos. Sie reichen von Inszenierungen im privaten Bereich bis hin zu professionellen Musikvideos. Die 24 Fenster beweisen, dass sich die Bandbreite des vorweihnachtlichen Musizierens nicht nur auf „Leise rieselt der Schnee“ und „O Tannenbaum“ beschränkt. Volksmusik wird in den Beiträgen dabei als ein variabler Begriff verstanden, der sowohl in persönliche Musizierformen als auch in gemeinschaftliches Musizieren als selbstverständlicher Bestand integriert ist. Ziel des Kalenders ist es gerade in der Zeit der kulturellen Stille diese unterschiedlichen volksmusikalischen Formen sichtbar zu machen, denn wer gerne singt und musiziert möchte nicht still sein. Wir hoffen so auf virtuellem Weg uns Gehör zu verschaffen.

Gestaltung: Irene Egger, Sofia Weissenegger, Drevseiterweiter uvm.

Sind noch Fenster frei?

Aufgrund der hohen Anzahl an Beiträgen bespielen wir bei noch folgenden interessanten Einreichungen manche Tage (Adventwochenenden) doppelt auch ein paar Fenster sind noch frei. Bei den einzureichenden Stücken, sollte es sich auf alle Fälle um welche handeln, die man gerne in der Adventzeit singt und musiziert und die noch nicht seit längerem auf einem YouTube Channel zu sehen sind.

Anforderungen an das Video

  • Ein Handyvideo im Querformat (natürlich auch bessere Qualität)
  • Lieder und Musikstücke, die man gerne in der Adventzeit musiziert und singt, solistisch oder gemeinsam mit FreundInnen, Verwandten, Kindern … (bitte gegebenenfalls auf Abstandsregeln achten), mit und ohne Begleitung sowie instrumental.
  • Weihnachtliches oder auch andere Stücke
  • Sofern vorhanden bzw. bekannt UrheberIn angeben, wir kümmern uns um die Lizenzen (sofern das Video anderswo öffentlich abgespielt wird, gilt die Lizenz nicht)
  • Sofern es sich um unbekanntere Stücke oder Eigenkompositionen handelt, wären wir auch über das Notenmaterial dankbar.
  • 1-4 Zeilen zu den Musizierenden und zur Aufnahme, die man datenschutzrechtlich veröffentlichen darf. Bitte um Email-Adresse oder Telefonnummer falls wir Fragen haben
  • Wenn wir ein Video erhalten, gehen wir davon aus, dass alle darin vorkommenden Personen ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben haben. Sollte eine Person nach Veröffentlichung uns gegenüber Einwände erheben, da sie keine Einverständnis gegeben hat, dürfen wir an sie die Kontaktdaten jener Person weitergeben, die das Video eingereicht hat.
  • Der Adventkalender wird mittels verschiedenen Kanälen, Presse, facebook, Newsletter… einer breiten Öffentlichkeit kommuniziert.
  • Sofern die Rechtslage nicht dagegen spricht, können auch bereits veröffentlichte Videos eingereicht werden.
  • Einsendeschuss gibt es vorerst keinen, am 24.Dezember ist zu spät.

Was passiert mit den Videos nach der Weihnachtszeit

  • Wir erlauben uns das Video inkl. Angaben, Noten… in das Archiv des Österreichischen Volksliedwerks aufzunehmen, um die Dokumente langfristig als Abbild des weihnachtlichen Musizierens in diesem speziellen Jahr 2020 zu dokumentieren.
  • Wir bitten Ihre Adressdaten in die Adressdatenbank zur Zusendung von Informationen aus dem Österreichischen Volksliedwerk aufnehmen zu dürfen. Diese können jederzeit abbestellt werden.

Um eine möglichst große Bandbreite und Vielfalt zu zeigen, behält sich unsere Redaktion vor aus den Einsendungen eine Auswahl zu treffen.

Die MusikerInnen des Videos mit den meisten Klicks erhalten Publikationen aus den Volksliedwerken.

Übermittlung der Videos per we transfer oder ähnliche Anbieter, bitte um die Daten an: office@volksliedwerk.at oder per WhatsApp: +43/664/5319757.

Gerne nehmen die Mitarbeiterinnen des Archivs des Österreichischen Volksliedwerkes (Noten) Anfragen zu diesen und anderen Liedern und Stücken für die Advent- und Weihnachtszeit entgegen: archiv@volksliedwerk.at

 

 

das Österreichische Volksliedwerk gibt dem Kulturleben Raum.  

Gemeinsam Singen, Musizieren, Tanzen, Diskutieren, Aufführen, Zuhören, Anschauen, Sammeln, Recherchieren- das Kulturleben – fehlt uns. Doch noch viel mehr geht uns in Zeiten wie diesen der Austausch mit der Öffentlichkeit ab. Natürlich bieten Streaming und moderne Medien die Möglichkeit, kulturelle und kreative Aktivitäten ins Netz zu verlagern. Damit tritt immer mehr die Frage in den Vordergrund, ob Kultur überhaupt in der „realen Welt“ noch gezeigt werden muss, ob mittels künstlicher Intelligenz nicht sowieso die bessere Kulturarbeit gemacht werden kann und ob Künstlerinnen und Kreative damit sowieso bald überflüssig sind? Doch wir sind uns einig: Die von Walter Benjamin so viel zitierte „Aura des Originals“, sei es bildnerische, darstellende Kunst oder andere Formen der kulturellen Äußerung, stehen stets in enger Verbindung mit den erschaffenden Menschen und im Austausch mit jenen, die Kultur erleben wollen. Immerhin sind wir es als Gesellschaft, die Kulturtechniken entwickeln und kulturelle Ausdrucksformen definieren.

Dennoch wird sich Kulturarbeit nach 2020 noch stärker mit der digitalen Welt verschränken und mittels moderner Medien transportiert werden. Daher laden wir alle Interessierten ein, zu diesen Themen Ideen am Treffpunkt Operngasse in Verschränkung mit der digitalen Welt umzusetzen. z.B. öffentliche Proben, Präsentationen, Diskussionen zu Projekten und Werken, Workshops, Singrunden, Stammtische… gerne auch Zyklisches oder in Gruppen. Dabei verstehen wir Volkskultur nicht ausschließlich als Traditionspflege, sondern sie eröffnet der Kreativität breiter Bevölkerungsschichten eine Vielzahl, auch zeitgebundener Ausdrucksformen und lässt Raum für interkulturelle Prozesse. Unser Anliegen ist es, die regionale musikalisch-kulturelle Vielfältigkeit festzuhalten, weiterzugeben, das selber Tun und die Kreativität zu fördern, um damit nachhaltig zur Verlebendigung und Erhaltung des kulturellen Erbes unseres Landes auch nach Corona beizutragen.


       

Was wir bieten[1]:

  • Zentrale Innenstadtlage gleich neben der Staatsoper
  • Kostenlose Räumlichkeiten inkl. Infrastruktur (Reinigung, Personal, Stühle…), derzeit 15 Plätze (üblicherweise 30 Plätze)
  • Technische Infrastruktur: Hör-/Videostation, webplattformen
  • Schaufenster und Raum zur Präsentation
  • Informationsweitergabe an PassantInnen und BesucherInnen sowie
  • Verkauf von Noten, Ton, Bücher…
  • Archivnutzung (Handschriften, Audio, Feldforschungen, Liederblätter, Noten, …)
  • Dokumentation des Schaffens und der Ergebnisse im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks, die Archivalien sind über unsere Datenbank (Bilder, Tondokus, Noten…) sowie im Schauraum zugänglich
  •  Öffentlichkeits- und Medienarbeit zu gemeinsamen Aktivitäten

Wir freuen uns auf ein Treffen in der Operngasse, um gemeinsam Ideen soweit möglich 2020 und spätestens 2021 umzusetzen. Vorschläge dazu (3/4 Seite zu Inhalt, Umsetzung, Ziele) nehmen wir gerne bis 1. Dezember 2020 entgegen.

[1] Das Angebot ist kostenlos sofern keine gewerbliche Nutzung, die über Honorarbeiträge hinausgeht  vorliegt. Für Vereine und gewerbliche Betriebe werden je nach Art der Zusammenarbeit Aufwandsentschädigungen verrechnet.

Im Portrait: Volker Derschmidt, Peter Windhofer, Hermann Fritz, Klaus Neuper.

In einer vierteiligen Sendereihe zeichnet Irene Egger ein musikalisches Portrait dieser Musiker, Lehrer und Forscher. Es geht um ihre musikalischen Prägungen innerhalb der Familie, um ihre Vorbilder, aber auch um ihre Schüler, denn ihr musikalisches Wirken ist vielseitig. Sie alle sind prägend für eine regionale Musikkultur, die weit über ein lokales Umfeld hinausreicht und auch für musizierende Nachfolgegenerationen von großem Interesse.  Die Gespräche wurden im Rahmen von Diskussionen bei den Sommerakademien 2017/18 zum Thema Erbschaften aufgezeichnet

SONY DSC
Volker Derschmidt, Foto Herbert Zotti

Volker Derschmidt

Mittwoch, 5. August 2020, 12.05 Uhr,
Wiederholung:  Sonntag, 9. August 2020, 12 Uhr

L1020055
Peter Windhofer, Foto: Herbert Zotti

Peter Windhofer

Mittwoch, 19. August 2020, 12.05 Uhr,
Wiederholung: Sonntag, 23. August, 12.00 Uhr

Weitere Sendetermine folgen und dann jederzeit zum Nachhören auf:
www.freiesradio.at

Irene Egger vom Österreichischen Volksliedwerk produziert für das Freie Radio Salzkammergut Sendungen zu aktuellen Themen der Volksmusik. In ihren Sendungen sind stets Raritäten aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks zu hören. Dabei spielen Beziehungen und Gegenüberstellungen zu anderen Musikrichtungen zu populären Strömungen und zur Kunstmusik in Vergangenheit und Gegenwart eine wichtige Rolle.

Vergangene Sendungen im Freien Radio Salzkammergut

2019: Die Natur im Winter in musikalischen Bildern
2018: 200 Jahre „Stille Nacht – heilige Nacht“
2017: Einblicke in die Sommerakademie 2017 zum Thema Erbschaften

Zum Nachhören auf:
www.freiesradio.at

1.1.1967 – 11.7.2020.

Herbert Krienzer stimmt an, gibt uns Tempo und Töne vor, wir stimmen ein und lassen uns von ihm tragen.
Herbert Krienzer verstand es als ausgebildeter Pädagoge (Hauptschullehrer für Musik und Mathematik) Menschen für das Lernen zu begeistern. Seinen Lehrberuf tauschte er gegen die Mitarbeit im Steirischen Volksliedwerk. Von 1996 bis 2013 war Herbert als fester Mitarbeiter, später als freier Mitarbeiter, Referent und Vereinsbeirat beim Steirischen Volksliedwerk tätig. In zahlreichen Kursen und Seminaren gab er das Wissen und die Begeisterung für seine beiden großen Leidenschaften Natur und Musik an Interessierte jeden Alters weiter. Mit viel Empathie verstand er es die Menschen für das Singen, Jodeln, Musizieren und Tanzen, speziell in der freien Natur zu begeistern und sie zu einer mehrstimmigen Melodie zusammenzuführen. Stets entwickelte er dafür neue Vermittlungsmethoden und Formate, die weit über die Steirischen Landesgrenzen hinaus angenommen wurden und auch Nachahmung fanden, so zum Beispiel die Jodler-Tankstelle von Oanano in Wien. Auch im Team des internationalen Jodelfestes OU war er Impulsgeber und fixes Teammitglied. Als Musikant, Wanderführer und Freund hat er viele begleitet und viel gegeben.
Nun ist am 11.7. Deine Stimme verklungen, doch wir sind uns sicher, das Echo Deines Wirkens wird uns entgegen hallen und uns viele Wege weiter begleiten.

 

Quelle: Steirisches und Österreichisches Volksliedwerk

Foto: Herbert Krienzer bei der Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks „Volkskultur als Dialog – Formen der Vermittlung Konzepte für morgen“ bei seinem Workshop   „Jodeln: zwischen Tradition und Wellness 2011, Herbert Zotti