Wien

73. Hrvatski Bal – Wiener Kroatenball
18.1.2020, Parkhotel Schönbrunn

Kartenverkauf und Tischreservierung

Niederösterreich

9. NÖ Trachtenball
Fr 24.1.2020, 20.00 Uhr, Grafenegg

„Alles Tracht“ lautete das Motto auch 2020 wieder beim Niederösterreichischen Trachtenball der Volkskultur Niederösterreich und der „Wir tragen Niederösterreich“-Partner.

Kartenverkauf und Tischreservierung

Steiermark

Ball des Steirischen Volksliedwerks
7.2.2020, Gasthaus „Zum Höchwirt“ in Graz-Weinitzen

Kartenverkauf und Tischreservierung 

Salzburg

„Flachgauer Kranzl“
15.2.2020. 19.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) , Gasthof Post in Seekirchen

Flachgauer Musikanten und Wüdara Musi

Kartenverkauf und Tischreservierung

Tirol

1. Tiroler Musikantenball
21.2.2020, Haus der Musik, Innsbruck

Auf’tanzt weard: Franz Posch mit seinen Innbrügglern, die Osttiroler Geigenmusig, Tiroler Weisenbläser-,Tanzlmusig- und Stubenmusiggruppen

Kartenverkauf und Tischreservierung

 

 

 

 

 

 

Foto: Herbert Zotti

Singen in der Weihnachtszeit.

Anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Stille Nacht (2018) führte das Österreichische Volksliedwerk im letzten Jahr eine Umfrage mit offenen Antworten durch, um die Bedeutung sowohl des Liedes „Stille Nacht – Heilige Nacht“ wie auch anderer Weihnachtslieder und Informationen über das weihnachtliche Singen abzufragen.  150 Personen sind der Aufforderung gefolgt und geben mit ihren Antworten einen Einblick in das Musizieren rund um die Weihnachtszeit in Österreich.[1]

„Stille Nacht – Heilige Nacht“

Von den 100 Personen, die älter als 25 Jahre waren, gaben fast alle an das Lied „Stille Nacht – Heilige Nacht“ am Weihnachtsabend in der Familie zu singen. Die Hälfte davon singt drei Strophen, 50 Personen etwas weniger bzw. mehr als drei Strophen. 60 Prozent gaben an, dass Stille Nacht – Heilige Nacht für sie das bedeutendste Lied rund um das Weihnachtsfest darstellt. Das Singen dieses Liedes ist zentraler Bestandteil der weihnachtlichen Bescherung und des privaten Feierns in der Familie. Rund 40 Personen singen es auch in der Christmette. Ein Drittel gaben an, das Lied auch mehrstimmig zu singen bzw. mit Instrument zu begleiten. Das Lied und auch das Singen erzeugt bei den Befragten eine eigene Stimmung, die Melodie berührt sie, wirkt festlich. Bei einigen Personen über 55 weckt es Erinnerungen an die Kindheit. Tonaufnahmen des Liedes spielen nur bei wenigen Personen, die damit eine ganz persönliche Erinnerung assoziieren, eine Rolle. Meist wird das Lied zufällig im Radio oder im Kaufhaus mitgehört. Einige gaben an, dass sie das als störend empfinden, denn es nimmt dem Lied seine Bedeutung. Beliebt sind Aufnahmen von Chören. Etwas anders verhält es sich bei den befragten Schulkindern aus Wien. Jenes Drittel ohne christlichen Glaubens feiert in den Familien teilweise Weihnachten mit Essen und Familienbesuchen und auch Geschenken, jedoch wird das weihnachtliche Singen und damit auch das Lied „Stille Nacht – Heilige Nacht“ in diesem Zusammenhang nicht praktiziert. Jene Kinder ohne Migrationshintergrund singen das Lied wie alle anderen befragten Personen rund um das Weihnachtsfest.

Beliebte Weihnachtslieder 

Auf die Frage welche anderen Weihnachtslieder die Befragten singen, haben uns die meisten drei mehr oder weniger bekannte, in Summe 59 Lieder genannt. Die Mehrfachnennungen gehen von „Adeste fideles“ bis „Zu Betlehem geboren“. In allen Altersklassen sind auch anderssprachige Lieder vertreten. Die meisten Nennungen sind Weihnachtslieder aus dem deutschsprachigen Raum. Jene die unter den Befragten aus dem (musik-)pädagogischen Bereich waren, gaben an Weihnachtslieder mit ihren SchülerInnen zu singen. Alpenländische Weihnachtslieder sind bei allen Befragten kaum vertreten. Lediglich das in der alpenländischen Tradition komponierte Lied „Es wird scho glei dumpa“ von Anton Reidinger liegt mit 24 Nennungen relativ weit vorne, speziell in der Altersgruppe der 20-55 Jährigen. Die in allen Altersgruppen am häufigsten genannten Weihnachtslieder sind „Oh Tannenbaum, Leise rieselt der Schnee und Ihr Kinderlein kommet“.

Tonbeispiele

Alte Schellackaufnahmen als audiotracks  auf dieser Seite zu „Oh Tannenbaum“ und zu „Leise rieselt der Schnee“  spiegeln die Lieder im Geschmack musikalischen Inszenierens der Zwischenkriegszeit wider.
1. Leise rieselt der Schnee,  Schellackaufnahme mit Bielefelder-Kinderchor
2. O Tannenbaum, Schellackaufnahme mit Chor u. Orchester d. Staatsoper Berlin
Das 3. Beispiel eine Version von „O Tannebaum“ ist eine Hommage an den heuer verstorbenen Musiker Drehleierspieler Eberhard Kummer
Oh Tannenbaum, aus: Eberhard Kummer und Helga Maria Wolf „Lieder zur Leier&Wissenswertes von Weihnachten“ 

[1] Die Fragen wurden sowohl mittels Onlinefragebogen als auch persönlich und im Rahmen der Stille Nacht Ausstellung am Treffpunkt Operngasse beantwortet. Die meisten Befragten haben die österreichische Staatsbürgerschaft, der Rest verteilte sich über den ganzen Kontinent. Etwa die Hälfte gaben an musikalische Grundkenntnisse zu besitzen. Von diesen hatten etwas mehr als die Hälfte eine höhere musikalische Bildung aufzuweisen. Befragt wurden Personen unterschiedlichen Alters, im Umkreis der Volksliedwerke und unter den Ausstellungsbesuchern. Die jüngsten waren Volksschulkindern aus Wien,ein Drittel davon Kinder nicht christlichen Glaubens, der älteste Teilnehmende 81 Jahre alt.  Somit sind die Zahlen nicht repräsentativ für Österreich zu werten, aber dennoch kann aus den Ergebnissen eine Tendenz zum weihnachtlichen Singen abgelesen werden.

Danke für die Unterstützung

ARGE_Christbaum_Internet

 

Das aktuelle Jahrbuch liegt mit Nummer 67/68 als Doppelband vor. Grund dafür ist, dass die Beiträge der letzten beiden Sommerakademien zum Thema „Erbschaften“ hier zusammengefasst veröffentlicht wurden. Komplettiert werden diese durch erste ausführliche Aufsätze im Rahmen des Projekts „Die Rolle der Volksliedwerke“.

Artikelauswahl

Zum Projekt die Rolle der Volksliedwerke

– Emil Karl Blümml (1881-1925). Ein biografischer Einblick – Martha Vevera, Wiener Volksliedwerk
– Vom Volksliedwerk zur Volkskultur Niederösterreich (1945-2018) – Bernhard Gamsjäger, Volkskultur Niederösterreich
– Zur Geschichte des Tiroler Volksliedarchivs. Ein historischer Abriss anhand von Korrespondenzen und anderer im Archiv vorhandener Aufzeichnungen und Quellen. Teil 1 die ersten drei Jahrzehnte (1905-1937) – Sonja Ortner, Tiroler Volksliedarchiv.

im Rahmen der Sommerakademien 2017 und 2018 zu Thema „Erbschaften“

– Erbschaften aller Art – Konrad Köstlin, Vizepräsident des Österreichischen Volksliedwerks
– Berührungen zwischen Mundartforschung und Volkslied – Hubert Bergmann, Österreichische Akademie der Wissenschaften
– Grenzen melodischer Erbschaften, Walter Deutsch – Ehrenpräsident des Österreichischen Volksliedwerks
– Albert Brosch und seine Sammlungen – Elisabeth Fendl, Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa
– Das Konstrukt „Burgenländisches Heanzenquartett“. Wie Volksmusik im ORF gemacht worden ist – Sepp Gmasz, Burgenländisches Volksliedwerk
– Die frühen Jahre des Österreichischen Volksliedwerkes im Kontext der europäischen Volksmusikforschung und der internationalen Ethnomusikologie – Ulrich Morgenstern, Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
– Die kulturelle Erbschaft, Resümee – Justin Stagl, Universität Salzburg

Das Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes wird seit 1952 veröffentlicht. Die Bände enthalten aktuelle Texte und Arbeiten aus der volkskulturellen und volksmusikalischen Wissenschaft und Praxis. Diese kontinuierliche Dokumentation spiegelt nicht nur das weite Betätigungsfeld wider, sondern sie zeigen auch gesellschaftliche Veränderungen im Umgang mit Volkskultur auf. Berichte aus den Volksliedwerken der Bundesländer und verwandten Einrichtungen schließen die Bände ab. Am Schluss bieten ausführliche Rezensionen einen Einblick in aktuelle Neuerscheinungen.

Das Jahrbuch erscheint im Verlag Bibliothek der Provinz,
ISBN: 978-3-99028-714-9, Abb. sw, 390 S.,
Kosten: € 33.-

AbonnentIn werden

Das Jahrbuch kann als Einzelwerk oder in Form eines Abonnements bezogen werden. NeuabonnentInnen erhalten drei Bände ihrer Wahl der letzten vier Ausgaben kostenlos. Die Abonnementbindung gilt für mindestens zwei Jahre. Infos unter: office(at)volksliedwerk.at

Paketpreise (insgesamt)

Alle vor 2016 erschienenen Ausgaben können, sofern nicht bereits vergriffen, im Paket erworben werden: 2 zum Preis von 1 Band, 4 zum Preis von 2 Bänden, usw.

Bestellung: office(at)volksliedwerk.at

Alle bisher erschienenen Bände finden Sie in unserer Archiv-Datenbank.

 

 

 

 

So., 10. November,
17:00 – 19:00.

Angelika-Kauffmannsaal, Schwarzenberg.

Festabend


Dieser Festabend rückt das Sammeln, Bewahren
und Erschließen von Liedern und Musikstücken in den Vordergrund. Dazu wurden Stücke aus Vorarlberger Volksmusiksammlungen
(Sonnleithner 1819 und Strolz von 1812- 1818) auf CD eingespielt und sind an diesem Abend Live zu hören.

In Zusammenarbeit mit dem ORF, der Gemeinde Schwarzenberg und dem Vorarlberger Landeskonservatorium.

Festredner, Studierende des Landeskonservatoriums Feldkirch, Fiddelkids, Finklinggs tanzbar, Alpengruppe Cornetto

Weitere Informationen

em. o. Universitätsprofessor Dr. Konrad Köstlin erhält das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

Das Österreichische Volksliedwerk gratuliert seinem Vizepräsident em. o. Universitätsprofessor Dr. Konrad Köstlin. Der Bundespräsident hat ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen. Die Überreichung erfolgte durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Dienstag, den 29. Oktober 2019, um 12.00 Uhr im Landtagssaal in St. Pölten.

Mit dieser Auszeichnung findet das umfassende Wirken Konrad Köstlins für die Volkskultur und Volkskulturforschung in Österreich eine würdige Anerkennung. Neben seiner universitären Laufbahn als Professor für Europäische Ethnologie an der Universität Wien, widmet er sich ehrenamtlich zahlreichen Aufgaben und  Projekten, die zur Weiterentwicklung der Volkskultur in Österreich beitragen. Dazu zählen seine Tätigkeiten in der Wissenschaftlichen Kommission des Österreichischen Volksliedwerks und als Präsident (dzt. Kuratoriumsmitglied) im Verein des Volkskundemuseums und im Beirat am Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung, Tirol. Er war Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (DGV), darüber hinaus langjähriger Vorsitzender der Société internationale d’ethnologie et de folklore (SIEF) und im Wissenschaftlichen Beirat im Touriseum, Südtiroler Landesmuseum für Tourismus sowie Gutachter für die österreichische UNESCO-Kommission. Als Programmgestalter der jährlichen Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks, der Kamingespräche der Volkskultur Niederösterreich und der Zukunftsgespräche der Bundesarbeitsgemeinschaft Volkstanz gab er neue Themen und Blickwinkel auf die Volkskultur aus der Perspektive einer modernen Gesellschaft vor. Dazu zählt auch die Wissenschaftliche Leitung des FWF Projekts des Volkskundemuseums Wien gemeinsam mit den Projektmitarbeiterinnen Birgit Johler und Magdalena Puchberger. Hier galt es „Museale Strategien in Zeiten politischer Umbrüche“ des Österreichischen Museums für Volkskunde in den Jahren 1930-1950“ zu beleuchten.

Zahlreiche Artikel  in wissenschaftlichen Fachpublikationen, aber auch in Zeitungen der Volkskultur geben nachhaltig Anregungen und Einblick, dass Volkskultur einen lebendigen Dialog und eine Antwort auf Globalisierung in unserer Gesellschaft darstellt.

Presseinformation Konrad Köstlin

Fotos

Ehrung K_Köstlin_29102019_DSC_4946

Ehrung Konrad Köstlin durch Landeshaupftrau Johanna Mikl-Leitner
copyright: Herbert Zotti

Konrad Köstlin bei seiner Ehrung am 29.11.2019 mit seinem Enkel Jakob
copyright: Herbert Zotti

Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“ 2019 und 2018
copyright: Herbert Zotti

Zukunftstagung

Prof. Dr. Konrad Köstlin mit Geschäftsleiterin Irene Egger und Präsident Josef Pühringer bei der Zukunftstagung des Österreichischen Volksliedwerks
copyright: Andi Koepp

Rückfragehinweis:
Mag. Irene Egger, irene.egger(at)volksliedwerk.at
T: +43/1/5126335-14

 

 

 

 

Wirkungen, Funktionen und Kontexte

Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“

21.- 24. August 2019

Gmunden
Anmeldefrist: 31. Juli 2019
Auf der Sommerakademie 2019 wollen wir nach Feldern fragen, in denen Volkslied und Volksmusik, „Volkskultur“ überhaupt, wirksam werden, wo sie mit Emotionen verknüpft, Haltungen ausdrücken und begleiten. Wir wollen über Bereiche der Anwendung, den lebenspraktischen Gebrauch im Alltag, über Ausdrucksformen für jede Gelegenheit reden, auch fragen, was es bedeutet, wenn sie kindheitsvertraut sind. Gefühle, Signale, Wirkungen und Stimmungen im vermeintlich Eigenen, im Nahbereich: Ein in mehrfachem Sinne offenes, weites Feld historischer wie gegenwärtiger Beispiele im sozialen Gebrauch, auch im therapeutischen Bereich, ist bei Vorträgen, Workshops und Diskussionen bei der Sommerakademie auszuloten.
Es geht in Vorträgen von Herbert Zotti und Else Schmidt von der Bundesarbeitsgemeinschaft Volkstanz über die „Sehnsucht nach dem Land“ und dem „Leben im Landhausstil“.  Katharina Pecher-Havers vom Institut für Musikpädagogik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien spricht über die Zither im „Roten Wien“, ein weiteres Thema ist Singen und Musik als Ausdruck des Protests. „Die Lust am Singen“ wird in einem Workshop mit Norbert Hauer vermittelt. Ein offenes Singen und Tanzen am Rathausplatz gemeinsam mit den Teilnehmenden der Sommerakademie will auch PassantInnen und das Publikum für das aktive musikalische Tun begeistern.

Zur Sommerakademie laden wir Personen aus der Volkskultur, aus dem Sozial-, Musik- und Bildungs- und Tourismusfach sowohl aus Wissenschaft und Praxis ein, sich bei der Sommerakademie mit Wirkungen, Funktionen und Kontexten von Volkskultur  auseinanderzusetzen. Für PädagogInnen gilt die Tagung als Fortbildung. An junge Studierende und Musizierende vergeben wir für die Sommerakademie Stipendien.
Gerne nehmen wir auch Programmvorschläge für musikalische Beiträge für das offene Singen, Musizieren und Tanzen am Rathausplatz in Gmunden entgegen, in Absprache gelten Sonderkonditionen für das Tagungsprogramm.

Anfragen: sommerakademie@volksliedwerk.at

Ausgewählte Beiträge der Sommerakademien 2017/18 erscheinen im Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerks Ende August 2019.

Sa., 9. November 2019,
12:00 – 15:00 Uhr

Jiddisch Singen mit Lorin Sklamberg (USA)

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.


Lorin Sklamberg, der Sänger der Klezmatics, ist einer der wichtigsten und bedeutendsten Repräsentanten der jiddischen Musikszene. Er hat die jiddische Musik erforscht, gelehrt, neu interpretiert und um viele Kompositionen bereichert. Bei der Interpretation eines Stückes trifft dieser einzigartige Sänger immer den ureigenen Ton. Die Workshop-Teilnehmer_innen sind eingeladen, mit Lorin Sklamberg in das jiddische Singen einzutauchen.

Explore how to sing Yiddish songs with Lorin Sklamberg of The Klezmatics!

Im Rahmen des KlezMore Festivals (9. – 24.11.2019) veranstaltet das Österreichische Volksliedwerk in der Operngasse 6, 1010 Wien jährlich Workshops. Durch Singen, Nach- und Mitspielen bringen renommierte MusikerInnen den TeilnehmerInnen am Workshop ihre persönliche Musizierweise und ihr Repertoire näher. Dabei soll das eigene Können der TeilnehmerInnen erweitert werden. Während des KlezMore Festivals können Karten für die Konzerte erworben werden.

Teilnahmegebühr: Erwachsene € 40,00 (Anmeldung erforderlich!), ausgebucht
Anmeldung: office(at)volksliedwerk.at
Programm: KlezMore Festival

14.00 – 18.00 Uhr,

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.


Sonntag 20. Oktober 2019

GRUNDSUBsTANZ

An diesem Tag geht es um Grundlagen und Vertiefung des traditionellen Tanzens, ein Kurs sozusagen zum Saisonbeginn. Vermittelt wird eine Erweiterung des persönlichen Grundrepertoires an Bewegungsmotiven für das genussvolle traditionelle Tanzen, eine Vertiefung in das Miteinander der Tanzenden und der Musik, die besonderen Eigenheiten der verschiedenen Tanzformen, des Wicklers, der Mazurka, Offenen Walzers, Schottisch, der Polka, des Fröhlichen Kreises, … auch einige verbreitete Kettentänze wie des Schleunigen.


Sonntag 27. Oktober 2019

Freitanzlandler

Dieses Mal wenden wir uns einem besonderen Tanz zu, und zwar auf außergewöhnliche Weise, es geht um den Freitanzlandler, Ländler mit verzogenem Takt tanzen, auf der Kreisbahn, jedoch so wie es etwa Hans Commenda beschrieben hat: „Hierbei tanzt jedes Paar seine gewöhnten Figuren in der gewohnten Reihenfolge ohne Rücksicht auf die übrigen Paare. Nur die Musik hält dann noch die Tanzenden zusammen.“

Maximal 16 TeilnehmerInnen

Kosten: Euro 35,-
Die beiden Kurse können einzeln besucht werden, wenn man sich für beide anmeldet, gibt es einen ermäßigten Teilnahmebeitrag von Euro 60,-
Anmeldung: TRADMUS, bureau(at)tradmus.org oder Tel. +43/681/10 30 70 90 (Simon Wascher)

Alle Details stehen auf dieser Webseite: Tradmus

 

Schulprojekt 2019/2020

Ein Projekt des Österreichischen Volksliedwerks unter der Schirmherrschaft von Hubert von Goisern

Liedauswahl für ein gemeinsames Singen 

• Amazing grace – A so a Segen (Text Hubert von Goisern)
• O du lieber Augustin
• Der Weg zu mein’ Dirndle is stoanig
• Hätt i di (Jodler)
• Lärabrett (Jodler)
• Und jetzt gang i ans Petersbrünndele
• Gstanzlsingen nach den Melodien u.a. Wienerlied „Wer a Göd hat“, Landlergstanzl „Buama stehts z’sam in Kroas“

Auch im kommenden Schuljahr 2019-2020 sind alle österreichischen Schulstufen und -typen wieder eingeladen, die Lieder musikalisch im Rahmen von Musik-, Tanz-, Rhythmus- oder Musiktheaterprojekten einzustudieren. Dabei können die Lieder mannigfaltig interpretiert, sowie in verschiedenen Sprachen, gestalterisch und kulturgeschichtlich erarbeitet werden. Mit dem Singen der Lieder sollen Beziehungen zu anderen Kulturen, Kunst- und Kulturformen, neuen Medien und zu außerschulischen Einrichtungen hergestellt, sowie Begegnungen zwischen Generationen und zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen geschaffen werden.

Projektbeispiele finden sich unterVolksmusikland/lernen

Die Volksliedwerke der Bundesländer unterstützen bei der Umsetzung der Projekte mit Vermittlungsmaterial, ReferentInnen und finanziellen Mitteln.

Am 1. Juli 2020 werden die Lieder in einem gemeinsamen Konzert mit Hubert von Goisern im Rahmen des Bundesjugendsingens in Klagenfurt gesungen. Interessensbekundungen bitte unter: office(at)volksliedwerk.at bekannt zu geben.

Einreichfrist: Ende März 2020

Im Schuljahr 2017/18 hat das Singprojekt einen fulminanten Start hingelegt. Insgesamt kamen aus unterschiedlichen Schulen aus ganz Österreich 400 Liedvorschläge zu Liedern, die gerne gesungen werden über einen längeren Zeitraum in Österreich bekannt sind, sich für den kreativen und interkulturellen Umgang im schulischen Umfeld eignen und von Kindern aus ihren Familien oder lokalen Gemeinschaften mitgebracht wurden. 2.040 SchülerInnen, 190 Lehrpersonen und 60 ReferentInnen und Ensembles haben Schulprojekte durchgeführt, um Lieder zu finden. Viele weitere Schulen sind, ohne auf finanzielle Förderungen zurückzugreifen, dem Aufruf gefolgt, Lieder für ein gemeinsames Liedrepertoire vorzuschlagen. Wir sagen herzlichen Dank! Schirmherr Hubert von Goisern stellte daraus seine persönlich geprägte Liedauswahl für die Schulen zusammen. 2018/19 entstanden viele spannende Projekte mit den ausgewählten Liedern an Schulen und an anderen Bildungseinrichtungen. Unter den Tonbeispielen auf dieser Seite findet sich eine Aufnahme von Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst, die sich im SS 2019 unter dem Titel “ …alles ist hin“ mit dem Lied „O Du lieber Augustin“ gemeinsam mit Hubert von Goisern auseinandersetzten und ihre eigenen Interpretationen gestalteten.

Ziel des Projekts „Komm, wir singen“ des Österreichischen Volksliedwerks ist es, einen Impuls für das gemeinsame Singen zu setzen.  Das soll die Freude am Experimentieren mit Musik wecken, um so persönliche Beziehungen zu Liedern, zur Musik und zu den verschiedenen Menschen mit denen gemeinsam gesungen wird aufzubauen.
Kontakt unter: sofia.weissenegger(at)volksliedwerk.at 

Noten, Anregungen zu Interpretations- und Vermittlungsformen finden sich unter: Volksmusikland/lernen

Die Anmeldung erfolgt über das jeweilige Bundesland. Die Kontakte finden sich unter: Bundesländer