25. Internationales Akkordeonfestival Wien

Im Rahmen des Internationalen Akkordeon Festivals (24.2.-17.3.2023) veranstaltet das Österreichische Volksliedwerk in der Operngasse 6, 1010 Wien jährlich Workshops rund um Akkordeon und Harmonika. Jeweils einen halben Tag lang stellen sich renommierte MusikerInnen zur Verfügung, um den TeilnehmerInnen ihre persönliche Musizierweise und ihr Repertoire näher zu bringen. Dabei soll das eigene Können der TeilnehmerInnen erweitert werden. Während des Akkordeonfestivals können Karten (Keine Festivalpässe) im Österreichischen Volksliedwerk für die Konzerte erworben werden.

Das Internationale Akkordeonfestival findet bereits zum 25. Mal statt. Der Schwerpunkt Österreich des Festivals bleibt so selbstverständlich wie eh und je. Der Reichtum der hiesigen Musiklandschaft war immer ein wesentlicher, stets spannender und in sich vielfältiger Bestandteil des Programmes.

Programm des Festivals: www.akkordeonfestival.at


Sa, 02. März 2024, 15.00-18.00 Uhr
Balgführung wie ein Profi – Akkordeonworkshop mit Maria Mogas Gensana

In dem Workshop von Maria Mogas Gensana (Between Feathers Ensemble, Aer Duo, Vertixe Sonora) können leicht Fortgeschrittene die Grundlagen einer guten Akkordeontechnik und Akkordeonposition kennenlernen. Sie gibt Tipps, wie man mittels verschiedener Balgtechniken leicht seinen Balg und somit die Dynamik kontrollieren und schlussendlich frei und schmerzlosen spielen kann. Der Workshop ist offen für alle Akkordeonarten.

Aktuell stehen nur mehr Wartelistenplätze zur Verfügung.

Teilnahmegebühr: € 40.- (Anmeldung erforderlich)
Anmeldung: office@volksliedwerk.at
Ort: Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien


I: Sa, 09. März 2024, 10.00-13.00 Uhr
II: Sa, 09. März 2024, 15.00-18.00 Uhr
Danses de Bal Folk – Tanzworkshop mit Marinette Bonnert

Der Akkordeonunterricht, den Marinette Bonnert (21 Boutons, Calamalys) erhalten hat, entwickelte bei ihr eine große Freude daran, zum Tanz zu spielen, und selbst zu tanzen, um noch mehr Freude am Musizieren zu haben. Marinette Bonnert unterrichtet bei diesem Tanzworkshop leicht zugängliche Tänze des Bal Folk, wie Rundtänze, Kettentänze oder Mixer, und begleitet die Tanzenden am Diatonischen Knopfakkordeon. Recht einfache und sich wiederholende Schritte lassen dabei die Kraft der Gruppe und der Gemeinschaft spüren.

Aktuell stehen nur mehr Wartelistenplätze zur Verfügung.

Teilnahmegebühr: € 40.- (Anmeldung erforderlich)
Anmeldung: office@volksliedwerk.at
Ort: Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien


Sa, 16. März 2024, 15.00-18.00 Uhr
Balkanmusik leicht gemacht – Akkordeonworkshop mit Ivan Trenev

Sie wollten schon immer in die Welt der Balkan-Musik eintauchen? Nur war es Ihnen zu schnell oder bereitete das Mitzählen Schwierigkeiten? Dann sind Sie hier richtig!Ivan Trenev (Styrian Klezmore Orchestra, Balkalito) erklärt bei diesem Workshop die Grundlagen der Balkan-Musik und bietet Tipps und Tricks für effizientes Üben oder den leichten Umgang mit unregelmäßigen Takten. Willkommen sind sowohl AnfängerInnen als auch fortgeschrittene AkkordeonistInnen. Die Teilnahme mit chromatischen Knopf- oder Tastenakkordeon möglich.

Aktuell stehen nur mehr Wartelistenplätze zur Verfügung.

Teilnahmegebühr: € 40.- (Anmeldung erforderlich)
Anmeldung: office@volksliedwerk.at
Ort: Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien

Foto: Anne-Catherine Pierrot

Clemens Hellsberg ist neuer Präsident des Österreichischen Volksliedwerks.

Der ehemalige Vorstand der Wiener Philharmoniker, Prof. Dr. Clemens Hellsberg, ist am 4. Dezember 2023 als Präsident des Österreichischen Volksliedwerks – Verband der Volksliedwerke der Bundesländer gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge von LH a.D. Dr. Josef Pühringer an, der 15 Jahre lang die Geschicke des Vereins leitete. Mit Clemens Hellsberg ist das Österreichische Volksliedwerk ein zweites Mal mit der Familie Hellsberg verbunden. Sein Vater, Eugen Hellsberg, war in den 1960er Jahren erster Geschäftsführer des Österreichischen Volksliedwerks. In dieser Funktion prägte der promovierte Musikwissenschafter die Sammlungs-, Forschungs- und Archivierungsaufgaben dieser Institution wesentlich. Er verfasste Fachartikel für Zeitungen, Rezensionen, hielt Vorträge, veröffentlichte Liederbücher und betätigte sich als Dozent in der Erwachsenenbildung.

Sein Sohn, nun Präsident, Clemens Hellsberg erlangte seinen Doktortitel nach einem Studium der Musikwissenschaft und Alten Geschichte an der Universität Wien. Gleichzeitig studierte er Violine an der Musikhochschule Wien (heute: MDW – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien). 1976 erhielt er eine Festanstellung beim Orchester der Wiener Staatsoper, in dem er zwei Jahre später erstmals als Primgeiger agierte. Im Jahr 1980 wurde Clemens Hellsberg bei den Wiener Philharmonikern aufgenommen, deren Vorstand er von 1997 bis 2014 war. Neben seinen musikalischen Aktivitäten im Kreise der Wiener Philharmoniker veröffentlichte er zahlreiche musikwissenschaftliche Bücher und Artikel. „Mein Anliegen als Präsident ist es, mit den Kernkompetenzen des Österreichischen Volksliedwerks Archivieren, Forschen und Dokumentieren wesentlich zur musikalischen Vielfalt im Musikland Österreich beizutragen. Hier an die Arbeit meines Vaters anzuknüpfen, sehe ich im Sinne der Weitergabe von Traditionen, die einen wesentlichen, immanenten Faktor von Volksmusik darstellen.“ 

Um die Archive der Volksliedwerke in die Zukunft zu führen, arbeitet das Österreichische Volksliedwerk im Rahmen des Förderprojekts des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport im Archivdatenbankverbund (www.volksmusikdatenbank.at) an einer Melodierecherche. Mittels Klaviatur sollen in Zukunft speziell Melodien in Musikhandschriften leicht abgefragt werden können. „Das bietet einen niederschwelligen Zugang, Musik aufzufinden und diese dann auch zu praktizieren“, ist der mit Hellsberg nominierte Vizepräsident Dr. Wolfgang Dreier-Andres, Archivleiter des Salzburger Volksliedwerks überzeugt. Dreier-Andres ist ein profunder Kenner im Bereich der „Digital Humanities“.  Er folgt Univ.-Prof. Dr. Konrad Köstlin, der in verdienstvoller Weise neben der Funktion als Vizepräsident auch den Vorsitz der wissenschaftlichen Kommission des Österreichischen Volksliedwerks innehatte. Der langjährige Volkskunde-Forscher und Universitätsprofessor stand diesem Gremium 16 Jahre vor und spielte bei der Gestaltung einer Sommerakademie, welche Wissenschaft und Praxis zusammenführte, eine entscheidende Rolle.

Einerseits mit dieser Neubesetzung, andererseits mit der Besinnung auf die Kernkompetenzen des Verbands, blicken die Mitglieder, die Landesvolksliedwerke, zuversichtlich auf 2024, das 120. Jubiläumsjahr.

Davor bieten die Volksliedwerke in der Adventzeit ein vielfältiges Angebot an offenen Singen, Konzerten, Weihnachtsliederberatungen, Notenmaterial uvm. Details zum Programm unter: http://www.volksliedwerk.at

Alle Mitglieder, Mitarbeiter*innen und Weggefährten des Dachverbands bedanken sich bei ihrem ehemaligen Präsidenten Josef Pühringer und dem Vizepräsidenten Konrad Köstlin, sie wünschen beiden Gesundheit und Glück, dem neuen Präsidenten mit seinem Team alles Gute für die Zukunft.

zum Vorstand

Rückfragen:
Mag.ª Irene Egger (Geschäftsleitung)
T: +43/1/5126335-14 irene.egger (at) volksliedwerk.at

Pressefotos

Der Vorstand des Österreichischen Volksliedwerks, credits: Österr. Volksliedwerk/ Johannes Starmühler
Josef Pühringer und Clemens Hellsberg, credits: Österreichisches Volksliedwerk/ Johannes Starmühler
Eugen Hellsberg am Rednerpult, Archiv des Österreichischen Volksliedwerks


Tradition in Geschichte und Gegenwart.

Das über 350 Jahre alte Ischler Krippenspiel ist weit über die oberösterreichischen Landesgrenzen hinaus bekannt. Dieses historisch bedeutende Spiel ist nicht nur eine Reminiszenz an Europas reiche Tradition, sondern auch erstaunlich aktuell und zeitgemäß.

Der Volkskundler Franz Carl Lipp führte bereits in den 1950er Jahren erste Forschungsarbeiten durch, deren Ergebnisse 1954 veröffentlicht wurden. Doch seitdem ist es ruhig geworden um dieses wertvolle Kulturgut.

Dieser Band, der die älteste erhaltene Quelle des Spiels enthält, schließt nicht nur eine lange Forschungslücke, sondern präsentiert auch den überregionalen Kulturtransfer und den faszinierenden Kontext deutschsprachiger Krippen- und Weihnachtsspiele. Er enthält Beiträge u.a. von Klaus Petermayr, Thomas Hochradner, Eva Maria Hois, Irene Egger, Andreas Lindner

erscheint in der Reihe: Tradition in Geschichte und Gegenwart. Oberösterreichische Schriften zur Volksmusik Band 22

Bestellung: 320 S. € 28, ISBN 978-3-7011-0517-5, Leykam Verlag


Ischler Krippenspiel 2023/2024

Mit sehr viel Freude bereiten sich derzeit über 50 Darsteller und Helfer vor auf die neue Krippenspiel-Zeit vor. Die Vorstellungen finden alle in der Stadtpfarrkirche Sankt Nikolaus in Bad Ischl statt. Kartenvorverkauf

Hier finden sich Termine zu Weihnachtsliedersingen in den jeweiligen Bundesländern.

Burgenland

Weihnachts-Wirtshaus-Singen mit der Dorfmuseum-Musi
03.12.2025 | 18:30 Uhr | Weinwerk Burgenland, Obere Hauptstraße 31, 7100 Neusiedl am See


Niederösterreich

14. Niederösterreichisches Adventsingen
08.12.2025 | 17:00 Uhr | Auditorium Grafenegg | Link

12.-14.12.2025 | Advent in Stein mit offenen Weihnachtsliedersingen I Rund um das HAUS DER REGIONEN, Steiner Donaulände 56 sowie die Pfarrkirche Stein | 3500 Krems-Stein | Programm des gesamten Adventmarkts


Oberösterreich

Weihnachtliche Singstunden mit dem Oberösterreichischen Volksliedwerk

im Schlossmuseum Linz (Festsaal) jeweils um 15.00 Uhr

30.11.2025 | Singleiter: Hubert Tröbinger | Musik: Hausbergmusi
07.12.2025 | Singleiterin: Christian Krenslehner | Musik: Krenslehnermusi
14.12.2025 | Singleiter: Hubert Tröbinger | Musik: Hausbergmusi>
21.12.2025 | Singleiterin: Elisabeth Freundlinger | Musik: Heimathausmusi
26.12.2025 | Singleiterin: Elisabeth Freundlinger | Musik: Zupft wia Zogn

Information: Oberösterreichisches Volksliedwerk


Salzburg

Adventroas im Freilichtmuesum Großgmain mit Singstunden mit dem Salzburger Volksliedwerk:
29.11. | 30.11. | 06.12. | 07.12.2025 – jeweils von 10:30-12:30h und von 13:30-15:30h (Details bei den Terminen des Salzburger Volksliedwerks)


Steiermark

Die klingende halbe Stunde im Rahmen des Büros für Weihnachtslieder
Jeden Dienstag und Donnerstag um 16h im Zeitraum 02. Dezember bis 22. Dezember 2025
alle Informationen zum Weihnachtsliederservice des Steirischen Volksliedwerkes inkl. Offene Singen


Tirol

Gemeinsames Singen mit dem Tiroler Volksmusikverein bei der Kaiserweihnacht am Bergisel
An den Sonntagen & am Montag, 08.12. (Feiertag) von 15:30 – 17:30 Uhr
Link

Wer singt mit? – Weihnachtsliedersingen mit Sabrina Ecker und Steffi Holaus
23.12.2025 | 14-15h | zur onlineAnmeldung
23.12.2025 | 15-16h | zur online-Anmeldung
Oder unter: Tel. +43 512 59489 111, anmeldung@tiroler-landesmuseen.at


Wien

14.12.2025, 16.30h
Offenes Volksliedersingen mit Herbert Zotti und Christine Enzenhofer
Alt-Wiener Christkindlmarkt auf der Freyung, 1010 Wien


Besuchstipp

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ein Projekt im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024.

Sendung nachhören

Das VOLXFEST zeigt, wie die Kunst und Kraft des Feierns verschiedene Ausdrucksformen von Tanz, Musik, Tracht und Brauch zusammenführen kann. Traditionelle Tänze, Discoplattler, queere Elemente sowie performative und interkulturelle Ausdrucksformen haben im Volxfest ihren Platz – zum gemeinsamen Feiern, als Ausdruck von Freude und Zuneigung, aber auch von Trauer und Wut. Im VOLXFEST wird mit der Koexistenz von traditionellen und zeitgenössischen Formen experimentiert: Geplantes trifft auf Spontanes, Choreografien auf den freien Tanzboden. Diese Folge im Freien Radio Salzkammergut (ausgestrahl t am 30.1.2025) bietet O-Töne von Tänzerinnen und Musikerinnen und Menschen aus dem Salzkammergut sowie den mitwirkenden Künstler*innen, ergänzt durch historische Einblicke aus den Archiven des Österreichischen Volksliedwerks. Eine akustische Reise durch das VOLXFEST ist eine Stunde voller Musik, Tanz, Geschichten und Begegnungen rund um die Themen, „Drahn“, Heimat und miteinander Feiern…

VOLXFEST ist ein Projekt des Choreografen und Performancekünstlers Simon Mayer gemeinsam mit dem Österreichischen Volksliedwerk im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024.

nachhören: https://cba.media/752582

Buchtipp

Irene Egger, Hannah Shakti-Bühler, Hannah Wimmer: Volxfest. Die Kunst und Kraft des Feierns, in: (Hg.) Alexa Färber, Brigitta Schmidt Lauber: Gesellschaftliche Transformation durch Großprojekte von Kulturhauptstädten, Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Ethnologie, Bd. 54. Wien 2025.

Das Institut für Europäische Ethnologie begleitete und untersuchte in unterschiedlichen Lehrforschungsformaten die Kulturhauptstadtwerdung Bad Ischls und des Salzkammerguts 2024. Zur wissenschaftlichen Einbettung dieser Prozesse versammelt der vorliegende Band Fallstudien zu verschiedenen Großprojekten in Europa und Lateinamerika. Die Beiträge aus der Europäischen Ethnologie, Soziologie, den kritischen Eventstudies, der Regionalökonomie und der Geografie reflektieren über die gesellschaftlichen Transformationen, die mit diesen lange geplanten Großereignissen einhergehen. Sie bringen darüber hinaus viele unterschiedliche Akteur*innen und Interessen über einen längeren Zeitraum in einen Aushandlungsprozess, der zu spürbaren sozio-materiellen und kulturell-symbolischen Veränderungen führt.

Der vorliegende Sammelband beleuchtet diese um vergangene und laufende Großprojekte herum stattfindenden gesellschaftlichen Prozesse. Im Zentrum stehen Kulturhauptstadtwerdungen, aber auch Olympische Spiele und Weltmeisterschaften werden in den Fallstudien aus der Europäischen Ethnologie und Soziologie, den kritischen Event Studies, der Regionalökonomie und Geographie beleuchtet: von Bad Ischl Salzkammergut 2024, über London, Marseille, Rio de Janeiro bis nach Chemnitz, eine der Kulturhauptstädte Europas im Jahr 2025.

zu bestellen


Ausdrahn: „Village Party & Volxfest“, 23. November 2024, Bad Goisern

traditioneller Tanzboden, partizipative Tanz- und Musikperformances, Spielestationen, Überraschungsacts, Filme, Party…

Unter dem Motto „Ausdrahn: Village Party & Volxfest“ gestalten Performer*innen und Musiker*innen des EU-Projekts Village Party und des Projekts Volxfest, mit den drei Europäischen Kulturhauptstädten 2024 Salzkammergut, Bad Ischl, Bodø in Norwegen und Tartu in Estland einen gemeinsamen Abend.

Der Abend ist eine Mischung aus traditionellem Tanzboden, Spiel und Party. Dabei treffen estnischer, norwegische, österreichische und italienische traditionelle Musik und Tänze auf zeitgenössische Formen. Es geht um Elemente und Regeln des Feierns genauso wie um spielerische spontane Momente und Stereotypen. Denn die Kunst und Kraft des Feierns liegt in der Balance zwischen den Regeln, die genaue Festabfolgen definieren und freien spontanen, intuitiven Ausdrucksformen, welche Freude und Zuneigung unter den Feiernden, Hochstimmung, aber auch Trauer und Wut zum Ausdruck bringen. Dabei geht es um europäische Gemeinsamkeiten des Feierns genauso wie um Unterschiede, um persönliche Heimatgefühle und globale Menschlichkeit. Egal, ob traditionell oder künstlerisch – Geplantes trifft auf Spontanes, Choreografien auf den freien Tanzboden.

Das Publikum wird eingeladen bei Spielen, Wettbewerben, rhythmischen und musikalischen Elementen, traditionellen Tänzen und lustigen Bewegungen mitzuwirken. Es werden Formen des Feierns aus der Arktis, Estland und Österreich verwendet, die heute nicht mehr üblich sind. Anhand von Material aus Archivquellen werden sie rekonstruiert und in zeitgenössische, gesellschaftliche Kontexte eingebettet und sollen so zu neuen Entwicklungen – zu einer Future of Folkart – anregen. Unter dem Motto „Die Kunst und Kraft des Feierns“ erleben Mitwirkende und Besucher*innen so eine Kultur des Miteinanders und kulturelle Zugehörigkeiten aus unterschiedlichen Perspektiven. Ziel von „Ausdrahn – Village Party & Volxfest“ ist, Diversität sowie internationale und intersektionale Perspektiven in regionale volkskulturelle Ausdrucksformen einfließen zu lassen. Denn im künstlerischen Prozess werden Fragen zu Herkunft und Entwicklungen in gesellschaftlichen, zeitgenössischen und internationalen Diskursen anders als in herkömmlichen Settings beantwortet. Es werden gegebene Normen des Feierns aufgegriffen, hinterfragt und mit neuen, vielfältigen Ausdrucksformen verbunden. Diese hybriden Formen sollen zu einem besseren Verständnis unterschiedlicher Menschen beitragen, Angst vor Veränderungen nehmen und einen persönlichen Zugang zum Feiern mittels Körpergefühl eröffnen.

Menschen jeglicher Herkunft, Orientierung und nicht Orientierung sind herzlich willkommen, in Festkleidung Deiner Wahl! Für Speis und Trank ist gesorgt.

Eintritt frei

Village Party meets Volxfest ist ein gemeinsames Projekt von Art in Motion/Simon Mayer, Kartellet / Sigurd-Johan Heide, Johanna-Adele Jüssi Estland und Austrian Folk Music and Song Society / Irene Egger.

das Team:

Künstlerische Leitung: Sigurd Johan Heide & Simon Mayer
Musikalische Leitung: Johanna Adele Jüssi
Leitung Produktion und artistic research: Irene Egger
Ko-Kreation und Performance Village Party: Matteo Haitzmann, Sigurd-Johan Heide, Tone Ingvaldsen, Johanna- Adele Jüssi, Simon Mayer, Ole Nilssen, Hannah Shakti Bühler
Ko-Kreation und Performance Volxfest: Farah Deen, Simon Mayer, Markus Prieth, Patric Redl, Hannah Shakti Bühler, Mario* Sinnhofer, Irma-Maria Troy, Hannah Maria Wimmer und Gäste Guy Corneille und Josephine Rheenen aus den Niederlanden.
Produktion: Lisa Anetsmann / Art in Motion, Jo Einar Jansen / Kartellet, Johannes Starmüller / Österr. Volksliedwerk
Musik: Gosinger Geigenmusi
Licht: tba, Jeroen Smith
Ton: Espen Nordheim
Technische Leitung: Jeroen Smith
Kostüm: Nina Erdahl
Projektbegleitung: Karoline Wibmer
Projektleitung Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024: Lisa Neuhuber und Marian Holzmüller


Aufdrahn: 15. Juni 2024, Gößl Veitwirt

16.00 I Eintreffen, Kaffee und Kuchen, Spiele (Heimatschnapser, Brauchspiele) Ausstellung (u.a. der größten Lederhose der Welt lt. Guinnesbuch der Rekorde der Firma Sinnhofer/Henndorf), Installationen, Videoarbeiten und interaktive Konzerte u.a. mit der Salzkammer Groove Machine/Spinnrad, der Volxfestler:innen.
19.00 I AltBadSeer Musi und Grundlseer Geigenmusi spielen abwechselnd zum Tanzen und Zuhören, Vorführungen der Volkstanzgruppe Altaussee, D’Attergauer Volkstanzgruppe und Lederhosengirls, ChrisMooves (Hip Hop), Salzkammerqueer sowie den Volxfestler*innen und Volxfestorchester und offenes Singen des Steirischen Volksliedwerks.
23.00 I Die Süd-Italenische Partyband „Banda Adriatica“ (von italienischer Pizzica bis Balkan Musik) gemeinsam mit dem Volxfest Orchester und allen, die Lust haben zu mitzuspielen und zu tanzen!

Im Rahmen des Volxfest werden anlässlich des 100. Todesjahres von Konrad Mautner künstlerische Zitate zu seinen musikalischen Forschungen in das Programm einfließen, eine Reminiszenz an die vielen künstlerischen und kulturellen Betätigungsfelder der Familie Mautner sowie ihren Sommerfrischeort Gößl.


Eindrahn: 25. Mai 2024, Gmunden Schubertplatz und Traunseetram

Rückblick Volxfest: DIE KUNST & KRAFT DES FEIERNS → „Eindrahn“ in Gmunden mit der Traunseetram

09.45 | Start der musikalischen Traunseetram vom Bahnhof Gmunden zum Franz Josef-Platz
10.08h-10.30 | Umzug vom Franz Josef-Platz zum Schubertplatz
10.30 | Eröffnung am Schubertplatz
anschließend bis 14 | offenes Tanzen, Singen, Vorführungen aus den Bereichen Tanz, Performance und Musik sowie interaktive Stationen mit D’Attergauer Volkstanzgruppe und Lederhosengirls, D´Vöcklataler, Heimat- und Trachtenverein Alt-Gmunden, Viechtauermusikanten, Heimatverein Viechtau, KateRock Verein & ChrisMooves (Hip Hop), Oberösterreichisches Volksliedwerk, Salzkammergut Geigenmusi, Salzkammerqueer, Volxfestler*innen, Volxfestorchester
11.04 & 11.49 | Zweite und dritte Fahrt der musikalischen Traunseetram von Bahnhof Engelhof zur Bezirkshauptmannschaft und retour, Zustieg an allen Stationen der Strecke möglich mit den Viechtauermusikanten
12.00 | Offenes Singen des Oberösterreichischen Volksliedwerk mit Gernot Gföllner
12.34 | vierte Fahrt der musikalischen Traunseetram (Strecke wie oben)
13.19 | fünfte Fahrt der musikalischen Traunseetram mit der Salzkammergut Geigenmusi
13.57 | Abschlussfahrt der musikalischen Traunseetram vom Seebahnhof über Rathausplatz und Franz Josef-Platz zum Bahnhof Gmunden und den Anschlüssen Richtung Attnang-Puchheim und Bad Ischl

Alle Volxfeste zum Mitmachen, Mittanzen, Mitspielen, Mitsingen, Zuhören, Umzüge, Performance, Tanzvorführungen, offenes Tanzen und Singen… darüber hinaus finden im Vorfeld Workshops und Stammtische statt. Vorkenntnisse sind nicht nötig, einzig die Lust am gemeinsamen Feiern und Ausprobieren.


Das VOLXFEST lädt im Rahmen der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 zu einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe ein. Durch die Kunst und Kraft des Feierns erleben Mitwirkende und Besucher*innen eine Kultur des Miteinanders und kulturelle Zugehörigkeiten aus unterschiedlichen Perspektiven. Im VOLXFEST wird mit der Koexistenz von traditionellen Ausdrucksformen sowie zeitgenössischer Kunst experimentiert und gespielt. Egal, ob traditionell oder künstlerisch – Geplantes trifft auf Spontanes, Choreografien auf den freien Tanzboden.

Die Kunst und Kraft des Feierns liegt in der Balance zwischen den Regeln, die genaue Festabfolgen definieren, und freien spontanen, intuitiven Ausdrucksformen, welche Freude und Zuneigung unter den Feiernden, Hochstimmung, aber auch Trauer und Wut zum Ausdruck bringen. Zwischen diesen Gegenpolen setzt das Projekt VOLXFEST des Choreografen und Performancekünstlers Simon Mayer an. Ein internationales Team von acht Künstler*innen und das Österreichische Volksliedwerk unter der Leitung von Irene Egger kreieren das VOLXFEST mit Menschen in den Gemeinden der “Kulturhauptstadtregion Bad Ischl Salzkammergut 2024”, Kultur- und Traditionsvereinen, losen Initiativen, Musik- und Tanzgruppen und Schulen. Dazu treffen sie im Herbst auch auf Tänzer*innen und Musiker*innen aus den anderen Kulturhauptstadt 2024-Ländern Norwegen und Estland.

Das VOLXFEST versteht sich als ein vielschichtiges Partizipationsprojekt und will den Mitwirkenden und Besucher*innen unterschiedliche Zugänge zu kulturellen und künstlerischen Ausdrucksformen von Musik, Tanz, Tracht und Brauch vermitteln, ebenso wie andere Möglichkeiten des Feierns. Die Kunst und Kraft des „Feierns“ ermöglicht beim VOLXFEST den eigenen Bezug zu lokalen, nationalen und globalen Wurzeln zu erleben. Menschen jeglicher Identität, Herkunft, aller Orientierung und nicht Orientierung sind herzlich willkommen.

Festkleidung deiner Wahl, für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Das Team

Künstlerische Leitung: Simon Mayer, art in motion
Leitung Produktion und artistic research: Irene Egger, Österreichisches Volksliedwerk
Künstlerisches Team: Farah Deen, Simon Mayer, Markus Prieth, Patric Redl, Hannah Shakti-Bühler, Mario* Sinnhofer, Irma-Maria Troy, Hannah Wimmer   
in Zusammenarbeit mit: AltBadSeer Musi, Banda Adriatica, D’Attergauer Volkstanzgruppe und Lederhosengirls, D´Vöcklataler, Heimat- und Trachtenverein Alt-Gmunden, Grundlseer Geigenmusi, Viechtauermusikanten, Heimatverein Viechtau, KateRock Verein & ChrisMooves (Hip Hop), Oberösterreichisches und Steirisches Volksliedwerk, Salzkammergut Geigenmusi, Salzkammerqueer, Volkstanzgruppe Altaussee, Volxfestler*innen, Volxfestorchester
Produktion: Johannes Starmühler, Lisa Anetsmann, Ilona Eggl, Felix Gfällner
Technik und Ton: Jeroen Smith und Lukas Froschauer
Projektbegleitung: Karoline Wibmer
Projektleitung Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024: Lisa Neuhuber
Ethnografische Begleitung: Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien
Dank an: Trachten&Lederhosen Firma Sinnhofer und Firma Waizenauer, Airan Berg (Theaterregisseur und Kulturmanager), Teresa Distelberger (Künstlerin, Filmemacherin) , Elfriede Schweikardt (Verband der Heimat- und Trachtenvereine Salzkammergut), Franz Steinegger (Bgm Grundlsee), Ingrid Schuller (Siebenbürger Sachsen in OÖ und OÖ Forum Volkskultur), Erna Ströbitzer und Teresa Hellweger (Archiv des Österreichischen Volksliedwerks)

Fotocredits: J. Starmühler


FR/SA | 6/7 OKT | 10:30 | 9:30 | Mittlerer Saal | Brucknerhaus Linz

Femmes musicales – Frauen in der Musik des 19. Jahrhunderts

Wissenschaftliches Symposium in Kooperation mit dem ABIL, der KUG und der UWK

Das Symposium, das erstmals in Kooperation nicht nur mit dem Anton Bruckner Institut Linz (ABIL), sondern auch mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) und der Universität für Weiterbildung Krems (UWK) stattfindet, beschäftigt sich diesmal nicht mit Anton Bruckner, dafür aber mit Musikerinnen und Komponistinnen seiner Zeit. Thematisiert werden die gesellschaftliche Stellung und das soziokulturelle Umfeld musikalisch tätiger Frauen, ihre Beurteilung durch Kollegen und die männlich dominierte zeitgenössische Kritik, ihr Bild in der Öffentlichkeit und ihre Darstellung in der Literatur. Beleuchtet wird zudem ihre Betätigung als Volksmusikantinnen und Musiksammlerinnen ebenso wie ihre Rolle als Gastgeberinnen musikalischer Salons und musikfördernde Mäzeninnen. Exemplarisch werden Lebens- und Karrierewege nachgezeichnet, die Ausbildungssituation und Studienmöglich¬keiten sowie die (Un-)Vereinbarkeit von Familie und Beruf erörtert. Dass Sängerinnen geradezu kultische Verehrung erfuhren, Instrumentalistinnen jedoch bis auf wenige Ausnahmen praktisch einzig als Pianistinnen reüssieren konnten, wirft schließlich die Frage nach der Bedeutung der Körperlichkeit in der Musik des 19. Jahrhunderts auf.

Programm:
Freitag, 6. Oktober

10:30
Eröffnung und Begrüßung
Dietmar Kerschbaum
Eva Maria Stöckler
Klaus Petermayr

11:00
Michaela Krucsay (Graz), Substrat der Erinnerung: Der Musikerinnennachlass als Gedächtnis-Speicher

11:30
Melanie Unseld (Wien), Musikerfamilien im Scherenschnitt Oder: Was sich für Musikerinnen durch veränderte Konzepte des Familialen im 19. Jahrhundert verändert

12:00
Mittagspause

14:00
Irene Egger (Wien), Volksmusikantinnen im 19. Jahrhundert eine Spurensuche

14:30
Martin Eybl (Wien), „Vollendete Musikkennerin und perfecte Pianistin“: Die geheimnisvolle Baronin von Wetzlar und ihre Salons

15:00
Kaffeepause

15:30
Armin Brinzing (Salzburg), Marie von Hilleprandt-Rosian, eine Sängerin in den musikalischen Netzwerken zwischen Salzburg, Wien und St. Petersburg

16:00
Eva Neumayr (Salzburg), Clotilde Kainerstorfer: Komponistin und Sängerin im Umfeld Anton Bruckners

Samstag, 7. Oktober

9:30
Christa Brüstle (Graz), Musiklehrerinnen – Schule, Privatunterricht, Konservatorium

10:00
Regina Thumser-Wöhs (Wien), Habitus und Erfolg? Drei Generationen von „Linzer“ Komponistinnen

10:30
Kaffeepause

11:00
Johannes Leopold Mayer (Baden), „Spirita Sancta“ – vom „geistigen Wehen“ bei Mathilde Kralik von Meyrswalden

11:30
Schlussdiskussion
Andreas Lindner, Klaus Petermayr

Moderation: Johannes Leopold Maier (Freitag) und Eva Maria Stöckler (Samstag)

Es ist keine Anmeldung erforderlich!

Im Rahmen des KlezMoreFestival Vienna 2025 veranstaltet das Österreichische Volksliedwerk in der Operngasse 6, 1010 Wien, wie jedes Jahr Klezmer-Workshops. Durch Singen, Nach- und Mitspielen bringen renommierte MusikerInnen den Teilnehmer*innen am Workshop ihre persönliche Musizierweise und ihr Repertoire näher. Dabei soll das eigene Können der Teilnehmer*innen erweitert werden.


So., 09. November 2025
12.00 – 15.00 Uhr

Foto: Andrea Steiner

Workshop I
Gezang un Kamf: Radikales jiddisches Repertoire
Gestaltung: Daniel Kahn

Begib dich in diesem Workshop auf eine außergewöhnliche musikalische Reise durch jiddische Lieder von Arbeit, Widerstand, Hoffnung und Revolution. Das Repertoire umfasst anarchistische Balladen, Hymnen des jüdischen Bunds, sozialistische Märsche, rebellische Liebeslieder, Streiksongs, Straßenkampf-Schreie, industrielle Klagelieder und kämpferische Lieder des Protests. Seit dem Aufbruch in die Moderne geben jiddische Lieder sozialer und politischer Kämpfe der Unterdrückung eine Stimme – und werfen zugleich Licht in dunkle Zeiten. Mit Texten und Übersetzungen lernen die Teilnehmenden, diese kraftvollen Lieder selbst zu singen – und verbinden so vergangene Kämpfe mit den Herausforderungen unserer Gegenwart.  

… bei der Vienna Klezmer Session am 10. November kann das erlernte Repertoire in gemütlichem Rahmen gleich wieder gemeinsam gesungen werden!

Um Anmeldung wird gebeten: – ACHTUNG: es sind nur mehr Plätze auf der Warteliste verfügbar.
Mail:
office[at]volksliedwerk.at
Tel.: 01 512 6335
Teilnahmegebühr: EUR 45,00


Sa., 15. November 2025
12.00 – 15.00 Uhr

Workshop II – Klezmer-Workshop mit Susi Evans und Meg Hamilton

Susi Evans Foto: Nils Brederlow / Meg Hamilton Foto: Savannah Photographic

Habt ihr Lust, in die lebendige Welt der Klezmer-Musik einzutauchen? In diesem Workshop spielen wir gemeinsam ein paar traditionelle Klezmer-Stücke und entdecken dabei, was diesen Musikstil so besonders macht. Wir beschäftigen uns mit typischen Stilmitteln wie Verzierungen, Rhythmus, Begleitung und Phrasierung – ganz praktisch und spielerisch. Alle Instrumente sind herzlich willkommen.

Gespielt wird hauptsächlich nach Gehör – bringt also euer Instrument, offene Ohren und Neugier mit!

Mit Susi Evans (Klarinette) und Meg Hamilton (Geige) von She’Koyokh

Um Anmeldung wird gebeten:
Mail:
office[at]volksliedwerk.at
Tel.: 01 512 6335
Teilnahmegebühr: EUR 45,00


Programm: KlezMore Festival

im Rahmen der Sommerakademie 2023.

25. August 2023, 17.30 – 20.00 Uhr.

Anlässlich der Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks in Gmunden findet in Kooperation mit den Festwochen Gmunden, der Eröffnung des Töpfermarktes der Stadt Gmunden und Stern & Hafferl eine musikalische Straßenbahnfahrt durch Gmunden statt. Musikalische Klänge ertönen mit der Gruppe „Diatonische Expeditionen“ aus der Straßenbahn, während an ausgewählten Haltestellen Volksmusikgruppen aus der Region spielen.

Haltestellen: Rathausplatz / Kirchengasse und Franz-Josef-Platz / Park
Gruppen: Viechtauer Trio, Huat-Musi, Kuf-Haus-Musi, KnopfSaitenKnopf Musi

Die Musikalische Straßenbahn fährt knapp 3 Stunden lang durch Gmunden zwischen Bahnhof Engelhof und Bahnhof Gmunden. Es bleibt also genug Zeit, immer mal wieder auszusteigen an den oben genannten Haltestellen, um auch die anderen Ensembles anzuhören.

Eingeladen mitzufahren sind alle Menschen aus Gmunden und Umgebung sowie Gäste aus Nah und Fern! In diesem Zeitraum ist die Straßenbahnfahrt durch Gmunden kostenlos.

Zum Fahrplan
unsere Kooperationspartner

Anmeldung zur Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerk: Volkskultur als Dialog: Metamorphosen und andere Konsequenzen
23.– 25. August 2023, Gmunden am Traunsee

Volkskultur als Dialog – Metamorphosen und andere Konsequenzen

23.-25. August 2023, Gmunden am Traunsee.

Die Sommerakademie findet 2023 in Gmunden statt, diesmal vom 23. – 25. August, zum Thema „Volkskultur als Dialog: Metamorphosen und andere Konsequenzen“. Hierbei geht es um das Spannungsfeld zwischen „Back to the roots“ und „Forward to Future“, um Materialtreue und Weiterentwicklung. Diese Pole müssen kein Gegensatz sein, sondern definieren erst das Spannungsfeld. Es geht in der Sommerakademie in Diskussionen, Vorträgen, Workshops dazu um Fragen welche kulturellen, sozialen Dimensionen entfalten sich daraus in der Gegenwart und in der Zukunft?  „Volkslied und Volksmusik sind also zeitgenössisch. Die Position in der Moderne und ihr Zusammenhang mit Gesellschaft sollten bedacht und behandelt werden. Das sollte unsere Aufgabe, unsere Erklärungsmöglichkeiten und die Konzepte unserer Arbeit klären und befördern.“ (K. Köstlin, 2023)

Grafik: Jörg Hoffmann / Traktor41

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Ausgewählte Beiträge der Sommerakademien sind in den jeweils darauf folgenden Jahrbüchern des Österreichischen Volksliedwerks nachzulesen.

Nachlese 2022:
In der Sommerakademie 2022 ging es um gegenwärtige wie historische Formen der Musikwirtschaft, ihre Inhalte, Akteure und Akteurinnen, ihre Lebensformen und Ökonomien.

Vortragende und Diskutierende aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sinnierten über Alpenromantik als Inszenierungsfaktor, Instrumentalmusik als tradiertes Gewerbe in der Schweizer Alpsteinregion, betrachteten die Kommerzialisierung des Zitherwesens im Wien des 19. und 20. Jh., sprachen über den Stellenwert von Volksmusik in der kroatischen Volksgruppe Österreichs oder stellten ein aktuelles Projekt zur Fair Pay Debatte im Kunst- und Kulturbereich vor.