12.-14.12.2025 | Advent in Stein mit offenen Weihnachtsliedersingen I Rund um das HAUS DER REGIONEN, Steiner Donaulände 56 sowie die Pfarrkirche Stein | 3500 Krems-Stein | Programm des gesamten Adventmarkts
Oberösterreich
Weihnachtliche Singstunden mit dem Oberösterreichischen Volksliedwerk
im Schlossmuseum Linz(Festsaal) jeweils um 15.00 Uhr
Adventroas im Freilichtmuesum Großgmain mit Singstunden mit dem Salzburger Volksliedwerk: 29.11. | 30.11. | 06.12. | 07.12.2025 – jeweils von 10:30-12:30h und von 13:30-15:30h (Details bei den Terminen des Salzburger Volksliedwerks)
Steiermark
Die klingende halbe Stunde im Rahmen des Büros für Weihnachtslieder Jeden Dienstag und Donnerstag um 16h im Zeitraum 02. Dezember bis 22. Dezember 2025 alle Informationen zum Weihnachtsliederservice des Steirischen Volksliedwerkes inkl. Offene Singen
Tirol
Gemeinsames Singen mit dem Tiroler Volksmusikverein bei der Kaiserweihnacht am Bergisel An den Sonntagen & am Montag, 08.12. (Feiertag) von 15:30 – 17:30 Uhr Link
Im Verlag Bibliothek der Provinz sind zwei neue Bände von Walter Deutsch zu den Brüdern Schrammel erschienen.
Johann und Josef Schrammel waren Teil der Musikkultur Wiens und begeisterten Handwerker, Händler, Klein- und Großbürger sowie den Adel der Stadt gleichermaßen. Der Autor stellt in beiden Bänden falsche Zuschreibungen richtig, erschließt die Bedeutung dieser Kompositionen im ausgehenden 19. Jahrhundert und zeigt anhand historischer wie aktueller Interpretationen die Qualität dieser musikalischen Schöpfungen, im Verlag der Bibliothek der Provinz erhältlich.
Einladung zur Buchpräsentation
Walter Deutsch – Johann und Josef Schrammel & 100 Jahre Walter Deutsch: Hommage und Hymnus an das Leben
Freitag, 24. März 2023, 18 Uhr beim „Kierlinger“ in Nussdorf Kahlenbergerstraße 20, 1190 Wien (Endstation Straßenbahnlinie D) Anmeldung per E-Mail office(at)kierlinger.at
Schrammel-Montag mit den Neuen Wiener Concert Schrammeln und Walter Deutsch
Liebhartstaler Bockkeller im Wiener Volksliedwerk Montag, 3. April 2023, 19 Uhr Walter Deutsch präsentiert seinen neuesten Band zu den Walzern der Brüder Johann und Josef Schrammel. Die musikalische Umrahmung übernehmen – wie könnte es anders sein am Schrammel-Montag? – die Neuen Wiener Concert Schrammeln. ab 20:00 | Gastmusiker:innen Kartenreservierung erforderlich: office(at)wvlw.at
Johann und Josef Schrammel, Band 1: Die Märsche
ISBN: 978-3-99028-884-9 30 x 21 cm, 416 Seiten, zahlr. S/W-Abb., Notenbeisp., Hardcover Deutscher Einführungstext auch in englischer Sprache. / Beigefügt: 1 Audio-CD € 40,00
Johann und Josef Schrammel, Band 2: Die Walzer
ISBN: 978-3-99126-155-1 30 x 21 cm, 360 Seiten, zahlr. S/W-Abb., Notenbeispiele, Hardcover; Einführung auch in englischer Sprache / Beigefügt: 2 Audio-CDs € 40,00
die Termine des Jahres 2026: 10.02. | 10.03. | 14.04. | 12.05. | 09.06. | 08.09. | 13.10. | 10.11.
Bei der Jodler-Tankstelle mit oanano-project kann man: neue Jodler kennen lernen, bekannte Jodler auffrischen und festigen, ganz gezielt an bestimmten Jodlern arbeiten, verschiedene Besetzungen ausprobieren, in Kleingruppen jodeln. Das Programm bestimmen die Teilnehmenden selbst. Zusätzlich gibt es jeweils einen neuen Jodler aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks
18:30-20:00 Uhr | Teilnahmegebühr: € 15.-
Alljährlich beim Workshop Adventjodeln stimmen wir uns ein auf die Weihnachtszeit mit besinnlichen Jodlern und weihnachtlichen Jodelliedern ein, auch aus dem Archiv werden ein paar Stücke dabei sein. Dazu gibt es Punsch und Kekse und die Möglichkeit, gemeinsam ein paar klangvolle und gemütliche Stunden zu erleben.
Mo – Do 9 – 15 Uhr Kontakt: NÖ Volksliedarchiv Telefon: +43 – 2742 – 9005 12878 E-Mail: archiv@volkskulturnoe.at
Oberösterreich
derzeit keine fixen Öffnungszeiten, um Terminvereinbarung wird gebeten. (Tag der offenen Bürotüren, Montag, 01.12.2025 – Kontakt und Info zum OÖ Volksliedwerk)
28. November – 22. Dezember 2025 Mo-Fr 9.30 – 18.00 Uhr, Sa 9.30 – 17.00 Uhr im Steirischen Heimatwerk, Sporgasse 23, 8010 Graz (ab 02. Dezember: jeden Dienstag und Donnerstag, 16.00 Uhr: „Die klingende halbe Stunde“ im Büro für Weihnachtslieder. Einfach vorbeikommen und Mitsingen!)
bis 20. Dezember2024 in der Operngasse 6, 1010 Wien
Weihnachtsliederanfragen
Di, Mi 9-12 Uhr, Do 9-19 Uhr Gerne nehmen die Mitarbeiterinnen des Archivs des Österreichischen Volksliedwerkes (Noten) Anfragen zu Liedern und Stücken für die Advent- und Weihnachtszeit entgegen. Kontakt: archiv@volksliedwerk.at
Weihnachtsverkauf
Di, Mi 9.00–17.00, Do 9.00–19.00 Uhr, Fr 11.00–14.00 (ab 09.12.2024)
stöbern, anhören, einkaufen * Freude schenken. Der Gabentisch am Treffpunkt Operngasse 6 ist nun wider Erwarten gedeckt . Noten, Lieder, Musik und Bücher bieten wir zum Verkauf an. Darunter finden sich Neuerscheinungen genauso wie Flohmarktware mit bis zu 30 Prozent Ermäßigung. Entdecken Sie dabei Wissenswertes rund um Weihnachtslieder und um Bräuche sowie musikalische Geschenke, die Freude machen. Spezielle Fragen zum weihnachtlichen Musizieren werden im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks beantwortet. Kontakt: office@volksliedwerk.at
Es gibt wohl kaum etwas wohltuenderes, als ein Wochenende im Herbst mit aktivem Musizieren und Singen zu verbringen. Auch wenn der Veranstaltungstitel „Musikantentage“ vielleicht etwas altbacken klingt, ist dort sehr viel Neues und Erfrischendes zu holen. Sie können hier nach Herzenslust jodeln und dudeln, Ihre Kenntnisse in Wienerlied, Volkslied und Schlager erweitern oder sich für einen Kurs in chromatischer Knopfharmonika, Kontragitarre oder Geige anmelden. Wir haben auch heuer wieder die besten Referentinnen und Referenten aus der Szene für das Projekt gewinnen können. Unter ihrer fachkundigen Führung können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen freudvoll singen und spielen, neue Spieltechniken ausprobieren, Wissenswertes über die Stücke erfahren und Tipps für eine gelungene Interpretationspraxis einholen. Die Gesangseinheiten (Kurs 1) finden nicht parallel statt, sodass die Teilnehmer:innen alle Einheiten besuchen können. Als Kursabschluss findet im Bockkeller wieder ein kleines Konzert statt, wo die Sänger:innen und Instrumentalist:innen ihr musikalisches Potential unter Beweis stellen. Freund:innen, Angehörige und Interessierte sind herzlich willkommen!
Info & Anmeldung: office@wvlw.at oder Tel.: +43 1 416 23 66
Kosten: € 60 / € 50 wvlw Mitglieder / € 40 Schüler:innen, Studierende Kostenfrei für Studierende der Wiener Musikuniversitäten (MUK, mdw), ausschließlich mit vorheriger Anmeldung!
Im Rahmen des Internationalen Akkordeon Festivals 19.2.-20.3.2022 veranstaltet das Österreichische Volksliedwerk in der Operngasse 6, 1010 Wien jährlich Workshops rund um Akkordeon und Harmonika. Jeweils einen halben Tag lang stellen sich renommierte MusikerInnen zur Verfügung, um den TeilnehmerInnen ihre persönliche Musizierweise und ihr Repertoire näher zu bringen. Dabei soll das eigene Können der TeilnehmerInnen erweitert werden. Während des Akkordeonfestivals können Karten im Österreichischen Volksliedwerk für die Konzerte erworben werden.
Das Internationale Akkordeonfestival findet bereits zum 23. Mal statt. Der SCHWERPUNKT ÖSTERREICH des Festivals bleibt so selbstverständlich wie notwendig, fallen doch internationale Künstler_innen derzeit beinahe zwingend weg. Der Reichtum der hiesigen Musiklandschaft war dabei schon immer ein wesentlicher, stets spannender und in sich vielfältiger Bestandteil des Programmes.
Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien, im Rahmen des Akkordeonfestivals.
FRANZISKA HATZ (Großmütterchen & Klok) Akkordeon für WiedereinsteigerInnen am Pianotastenakkordeon
Sie haben als Kind Akkordeon gelernt und jetzt steht das Instrument unbeaufsichtigt im Abstellraum? Sie denken daran, es zu entstauben und auszuprobieren? Dann sind sie hier richtig! Ein Workshop für Menschen, die irgendwann kurz Akkordeon-Unterricht hatten, oder ein wenig gespielt haben (Sie finden das C links und rechts und können Dur und Moll Akkorde auf der Bassseite spielen … ). Zum Wiedereinsteigen ohne Angst vor Fehlern!
Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien, im Rahmen des Akkordeonfestivals.
ALEXANDER CHRISTOF (Granada, Desustu, Chilli da Mur) Pop-Akkordeon
Pop am Akkordeon? Sowieso! Mit Alexander Christof (Granada, Desustu …) erarbeiten die Teilnehmer_innen verschiedene Songs, spielen mit verschiedenen Begleitschemata und Skalen, und entwickeln eigene Arrangements. Der Workshop richtet sich an leicht Fortgeschrittene, die Lust haben, neue Seiten des Akkordeons zu entdecken und in die Welt der Popmusik einzutauchen.
Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien, im Rahmen des Akkordeonfestivals.
INGRID EDER (AT) Akkordieren und Musizieren
Melodien- und Phrasengestaltung, Akzentuierung als auch die Balgführung stehen in diesem Workshop mit Ingrid Eder (attensam quartett, quinteto tango la boca, Otto Lechner und die Wiener Ziehharmoniker) im Fokus. Gemeinsam werden wir uns an den Möglichkeiten am Akkordeon ausprobieren und kleine Stücke unter diesen Themen bearbeiten. Der Workshop richtet sich an leicht Fortgeschrittene, ganz gleich ob Tasten- oder Knopfakkordeon.
Salzburger Straßenmusik | 26. April – 13. September 2025
Nach dem Aufruf zur Mitwirkung meldeten sich spontan über 40 Musikgruppen für die 22 Termine. So werden auch heuer wieder die Plätze mit jeweils zwei Volksmusikensembles bespielt. Die erste Gruppe beginnt um 10:30 Uhr und die zweite kommt um 12:00 Uhr dazu. Für etwa eine Stunde findet so ein kleines Treffen der Musizierenden statt. Von 13:00 bis 14:30 Uhr wird die Straßenmusik von der zweiten Gruppe fortgesetzt. Ausführliche Beschreibung Zum Programm
Niederösterreich
Dirndlgwandsonntag | 14.09.2025 | in ganz Niederösterreich
Foto: Volkskultur Niederösterreich
Ankünder 2024 Am Sonntag, 14. September 2025 lädt die Volkskultur Niederösterreich wieder zum Tragen von Dirndl und Tracht ein. Zu den Unterstützern des Dirndlgwandsonntag zählen die beiden Diözesen des Landes, die evangelische Kirche Niederösterreich sowie die EVN.
Mittlerweile gehört der Dirndlgwandsonntag zu den beliebtesten und schönsten Traditionen des Landes. Der ORF Radio Niederösterreich strahlt anlässlich des Dirndlgwandsonntag einen stimmungsvollen Radiofrühschoppen aus Göstling an der Ybbs aus.
Teilen Sie Ihre schönsten Dirndl-Schnappschüsse mit der Community und markieren Sie die Volkskultur Niederösterreich auf Instagram und Facebook #dirndlgwandsonntag
KLANGstadt | Hall in Tirol | 26. Juli 2025, ab 18 Uhr
Volks- und Vol(x)musikfestival jodeln, juchzen – jazzen & jammen sechs Gruppen / vier Gastgärten (Geisterburg, Kulturlabor Stromboli, Rathauscafé, Café Roseneck – open air und bei Regen innen) Eintritt frei – klangstadt.at (Foto: Steirische Streich)
„Aufg’horcht in Innsbruck…Volksmusik erobert die Stadt“ | 17.-19. Oktober 2025
Innsbruck horcht auf! – Termin jetzt schon vormerken- Detailprogramm folgt
Vorläufiges Programm | vorbehaltlich Änderungen Freitag, 17. Oktober 2025 Aufg’horcht Eröffnungsabend
Samstag, 18. Oktober 2025 11:00 – 17:00 Uhr Aufg’horcht in Innsbruck…Volksmusik erobert die Innenstadt Auftritte der angemeldeten Gruppen und SolistInnen an den schönsten Plätzen der Innsbrucker Innenstadt.
20:00 Uhr Aufg‘horcht im Bierstindl, Volksmusik in allen Stuben des Kulturgasthauses Bierstindl/Innsbruck mit den „Aufg’horcht“-Gruppen
Sonntag, 19. Oktober 2025 Aufg’horcht Volksmusikfrühschoppen, Volksmusik & kulinarische Schmankerln in ausgewählten Innsbrucker Wirtshäusern und auf umliegenden Almen – ab 11:00 Uhr.
Folgende Wirtshäuser und Almen sind mit dabei:Goldener Adler/ Altstadt, Weisses Rössl (Rössl Bar)/Altstadt, Stiftskeller/Altstadt, Kulturgasthaus Bierstindl
Ankünder 2024: Wenn in Innsbruck der Niederösterreichische Weinhauermarsch, das Zillertaler Tanzl und der Marsch der Steirer zu hören sind, dann erobert Volksmusik wieder die Stadt….
Foto: A. Schönherr
Auch in diesem Jahr werden, im Rahmen des „Alpenländischen Volksmusikwettbewerbes/Herma Haselsteiner-Preis“, junge Volksmusikant:innen und Sänger:innen aus dem gesamten Alpenraum Innsbruck in eine volksmusikalische Klangwolke hüllen. Mehr als 100 Volksmusikensembles und Gesangsgruppen spielen und singen am Samstag ab 11 Uhr unter dem Motto „Aufg’horcht in Innsbruck!“ an den unterschiedlichsten Orten und Plätzen in der Innsbrucker Innenstadt und schaffen eine einzigartige Atmosphäre zwischen alpin – urbanem Flair und moderner Architektur.
Als besondere Orte haben sich in den letzten Jahren die schönen Innenhöfe der Altstadt etabliert. Hier erklingen die leisen, zarten Töne der Saiteninstrumente und die Stimmen der zahlreichen Gesangsgruppen. Am Sonntag geht es dann ab 11 Uhr mit den schon traditionellen „Aufg’horcht- Volksmusikfrühschoppen“ in ausgewählten Innsbrucker Wirtshäusern und umliegenden Almen weiter. Die Besonderheit des Zusammenspiels zwischen MusikantInnen, SängerInnen und BesucherInnen beim gemeinsamen Singen und Tanzen, ganz ohne große Bühnen und Verstärker, lässt Innsbruck jedes Jahr wieder „aufhorchen“.
Beim Lecher Musikantentag treffen sich wieder Volksmusikantinnen und – Musikanten, Sängerinnen und Sänger aus der näheren und weiteren Umgebung in Lech am Arlberg und verwandeln den Ort in eine festliche Klangwolke. Es ist ein Fest der Begegnung des Austausches und des Miteinanders. Es ist Zeit, zu musizieren und zu singen, und die Fülle und Vielfalt der Volksmusik aufleben lassen, zur Freude aller Zuhörer in Lech Zürs am Arlberg.
11 Uhr | Treffpunkt Rüfiplatz. Ab 11:30 bis 17 Uhr | Auftritte der Gruppen in ausgewählten Betrieben in Lech, Oberlech, Zugertal und Zürs, 18:30 | Gottesdienst in der Pfarrkirche Lech
Singen mit Baby mit Irene Narnhofer | Foto: Tanja Wöginger
Let’s sing! Die vertrauteste Musik für ein Baby ist die Stimme der Eltern. Neben Nähe und Geborgenheit schenkt sie einen Platz zum Ankommen und hilft bei der Sprachentwicklung. Gemeinsam mit dem Österreichischen Volksliedwerk und der Jeunesse entdecken Eltern mit Babys neue und vertraute Wiegenlieder, Wickellieder und Bewegungslieder. Für ruhige Einschlafmomente, kleine Ablenkungen am Wickeltisch oder wenn überschüssige Energie einfach raus muss.
Irene Narnhofer ist ausgebildete Kindergarten- und Krippenpädagogin, studierte Geigenlehrerin. Musikgarten-Lehrerin
Programm: Wiegenlieder, Wickellieder und Bewegungslieder Dauer: 45 Minuten Datum: 03. Dezember 2026 Ort: Treffpunkt Operngasse, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien Tickets zu dieser Veranstaltung können über das Ticketing-System der Jeunesse Österreich erworben werden.
28. März bis 27. Juni 2026 I 5 Module I Haus der Regionen, Steiner Donaulände 56, 3500 Krems-Stein
Der Lehrgang „Volkskultur neu denken“ wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien, vertreten durch Univ.-Prof. Dr. Brigitta Schmidt-Lauber, umgesetzt. Eingebettet ist der Lehrgang in die Akademie der Kultur.Region.Niederösterreich. Er ist Teil eines umfassenden strategischen Prozesses zur inhaltlichen Weiterentwicklung und Neuausrichtung der Volkskultur Niederösterreich. Ziel dieses Prozesses ist die zeitgemäße Positionierung der Volkskultur Niederösterreich im 21. Jahrhundert. Diese Positionierung versteht Volkskultur als kulturelles Phänomen, das sich durch Vielfalt, Offenheit und Interaktion auszeichnet. Traditionen zu leben und gleichzeitig neue Entwicklungen zuzulassen und zu fördern, ist ein wesentlicher Grundsatz in diesem Verständnis.
Ziel des Lehrgangs
Im Dialog zwischen Kulturwissenschaft und kultureller Praxis soll der Lehrgang „Volkskultur neu denken“
• Bedarfe und Anregungen aus der volkskulturellen Praxis aufgreifen • eine empirisch-kulturwissenschaftliche Grundausbildung vermitteln • Impulse aus der aktuellen Arbeit der Volkskultur Niederösterreich einbringen
In seiner Gesamtheit ist der Lehrgang eine Ausbildung in volkskulturellen Themen, Begriffen und kulturwissenschaftlichem Hintergrundwissen. Die Absolventinnen und Absolventen erwerben die Kompetenz, alltagskulturelle und volkskulturelle Phänomene in ihren sozialen, räumlichen, historischen und ökonomischen Bedeutungszusammenhängen zu erkennen und zu analysieren. Sie verfügen über die Kompetenz, Kulturbegriffe kritisch zu reflektieren, Fragestellungen zu entwickeln und gesellschaftliche Verhältnisse und deren Wandel aus gegenwartsorientierter kulturanalytischer Perspektive zu verstehen.
Der Lehrgang richtet sich an Kulturschaffende, an Kulturverantwortliche, an Kulturinteressierte, an Multiplikatoren der Volkskultur und der Regionalkultur, an Pädagoginnen und Pädagogen, an Vereinsfunktionärinnen und Vereinsfunktionäre.
Lehrgangsleitung: Univ.-Prof. Dr. Brigitta Schmidt-Lauber
Aus Anlass des steirischen Landesfeiertages (19. März – Josefi) hat das Steirische Volksliedwerk seine GSTANZLWERKSTATT gestartet.
Hierbei sind alle Menschen dazu aufgerufen, uns ihr persönliches Gstanzl (oder auch mehrere davon) zukommen zu lassen. Das kann in „altvadrischer“ Manier schriftlich (per Post) sein, ebenso gerne können Sie in unser Büro in der Sporgasse kommen und es uns vorsingen. Schüchterne Menschen können es anonym in unseren Briefkasten werfen, mutigere per E-Mailschicken, auf Facebook oder Instagram posten bzw. verlinken (bitte mit #gstanzlwerkstatt).
Auch wir werden Gstanzln veröffentlichen, Repliken darauf sind gerne willkommen. Die Laufzeit ist nicht fixiert, im Idealfall wird daraus ein kontinuierlicher Austausch von vierzeiligen Lebensweisheiten, persönlichen Ansichten, Momentaufnahmen, dadaistischen Kleinoden, moderaten Grauslichkeiten – oder was auch immer Ihnen dazu einfällt.
Den aktuellen Stand der Gstanzlwerkstatt können Sie unter #gstanzlwerkstatt mitlesen und -hören auf Facebook oder Instagram – ausgewählte Inhalte werden auch im „Vierzeiler“ veröffentlicht
Der Podcast SCHATZTRUHE VOLKSKULTUR – burgenländisch gredt und gsunga des Burgenländischen Volksliedwerks ist gestartet. Präsentiert werden Aufnahmen aus dem digitalen Tonarchiv. Mundarten, Bräuche, Lieder und Geschichten aus dem Dorfleben, liebevoll aufbereitet mit kurzen Fachkommentaren. Gestaltung: Sepp und Michael Gmasz
Der Podcast „Schatztruhe Volkskultur“ des Burgenländischen Volksliedwerks lädt zum Reinhorchen in das Land um den Neusiedler See ein. | Grafik: BVLW
30./31. Mai 2026 | 12.00-16.00 Uhr | Treffpunkt Operngasse, Operngasse 6, 1010 Wien
„How to Session“ – eine Anleitung zum informellen, gemeinsamen Musizieren von traditionellen Musiken. Markus Prieth und Irma-Maria Troy führen in Meran seit Jahren erfolgreich einen regelmäßigen „Session-Stammtisch“ und wenden sich bei ihrem Workshop auch speziell an Pädagog*innen von Musik & Tanz. Vermittelt werden: adhoc Arrangement, adhoc Dramaturgie, der Überblick über ein aus dem Moment heraus entstehendes musikalisches Gebilde und die Fähigkeit, Brücken zu bauen!
Im alpenländischen Raum als „Musikantenstammtisch“ bekannt, in Irland und anderen Ländern als „Trad Session“, sind diese zwanglosen musikalischen Zusammenkünfte als eine Art „Community Music“ zu verstehen und erfreuen sich in den letzten Jahren europaweit immer größerer Beliebtheit. Doch auch wenn dieses gemeinsame Musizieren scheinbar ohne feste Regeln praktiziert wird, gibt es neben einer sogenannten „Session-Etiquette“ auch ungeschriebene Gesetze, die für das Gelingen eines solchen musikalischen Stammtisches wesentlich sind.
Markus Prieth und Irma-Maria Troy fassen die Idee zu diesem Workshop so zusammen:
„Session, to be“
Du hast dein Instrument am Buckel, betrittst den Raum, es wird schon gespielt, getanzt und es taugt dir jetzt schon voll und du willst sofort mitmachen. Oder du spielst schon mit, hast eine gute Idee, möchtest gestalten, Brücken bauen, dem Fest eine Wendung geben. Oder du bist mit dem Vorsatz gekommen, heute selbst einen Sessiontune anzuspielen. In diesem WS wird Session als eine „friendly“ Session verstanden. Alles kann gespielt werden und sie lebt von der Vielfalt. Denn bunt ist schön. Tipps, Ideen und Methoden orientieren sich am Feiern selbst und darum kümmern wir uns! Wie können wir Tänzer*innen im Schwung halten, wie schaffen wir Raum für alle, die gerade da sind, wie gestalten sich die Höhepunkte, ruhige wie wilde? Wie kann man unsichtbar gestalten? Beim Workshop selbst sind alle Instrumente willkommen − und, da es sich ja um Tanzmusik handelt, wird auch getanzt.
Wohnzimmerkonzert zur Einstimmung mit Markus und Irma als Duo FOLTA am 29.05.2026, um 20 Uhr Kulturinitiative Vereinsmeierei, 3021 Pressbaum, Nikodemusgasse 3 www.vereinsmeierei.at
Abschluss-Session mit Tanz am 31.05.2026, ab 19 Uhr Kulturcafé Henriette, 1200 Wien, Staudingergasse 10 www.cafe-henriette.at
Anmeldung zum Workshop erforderlich: Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien office@volksliedwerk.at Teilnahmegebühr: EUR 95,00
Femmes musicales – Frauen in der Musik 19. Jahrhunderts
Tagungsband zum Bruckner Symposion 2023 | Anton Bruckner Institut Linz
Thematisiert werden die gesellschaftliche Stellung und das soziokulturelle Umfeld musikalisch tätiger Frauen, ihre Beurteilung durch Kollegen und die männlich dominierte zeitgenössische Kritik, ihr Bild in der Öffentlichkeit und ihre Darstellung in der Literatur. Beleuchtet wird zudem ihre Betätigung als Volksmusikantinnen und Musiksammlerinnen ebenso wie ihre Rolle als Gastgeberinnen musikalischer Salons und musikfördernde Mäzeninnen.
Exemplarisch werden Lebens- und Karrierewege nachgezeichnet, die Ausbildungssituation und Studienmöglichkeiten sowie die (Un-)Vereinbarkeit von Familie und Beruf erörtert. Dass Sängerinnen geradezu kultische Verehrung erfuhren, Instrumentalistinnen jedoch bis auf wenige Ausnahmen praktisch einzig als Pianistinnen reüssieren konnten, wirft schließlich die Frage nach der Bedeutung der Körperlichkeit in der Musik des 19. Jahrhunderts auf.
Weiter Beiträge u.a.:
Melani Unseld, Familie be-/einschreiben: Drei Pianistinnen-Generationen im Hause Tromlitz-Wreck-Schumann-Bargiel.
Regina Thumser-Wöhs, Habitus und Erfolg? Drei Generationen von „Linzer“ Komponistinnen.
Johannes Leopold Mayer, „Spirita Sancta“ – vom „geistigen Wehen“ bei Matilde Kralik von Meyrswalden
Ardian Ahmedaja | Singing, Song, and Sound as Human Acts Of Personal and Cultural Agency | Wien 2025
Der neue Band der European Voices VI – Herausgeber: Arian Ahmedaja, Senior Researcher am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – beinhaltet Beiträge aus den Vorträgen und Diskussionen des Symposiums selben Titels. Erna Ströbitzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Archivs des Österreichischen Volksliedwerkes hat dazu einen Beitrag mit dem Titel Finding answers in folk songs: A portrait of the Landl Quartett between Volksmusikpflege and folk revival verfasst.
Ardian Ahmedaja (ed.), Singing, Song, and Sound as Human Acts of Personal and Cultural Agency, Wien 2025. (auch als open access erhältlich, Link) | Englisch
english description: Johann Gottfried Herder characterised singing and song as human acts of personal and cultural agency (Herder and Bohlman 2017). These agencies are enacted musically, centralising the idea of “performance”. In this context, “singing” refers to the act of performance, which, due to its interactive nature in real time, is the most important moment of music-making, particularly in multipart music traditions, while “song” and its emergence remain the object and subject of the act of creation. “Sound” is an indispensable part of all these processes. The perception and interpretation of these aspects by different people affect both the practice and discourse of music, shaping meaningful experiences in terms of the attitudes and cognitive processes involved in its creation (Blacking 1973).
weiter Beiträge u.a.:
Ulrich Morgenstern, Playing without instruments in a patriarchal society: Russian mouth music as a practical substitution, an artistic niche, and an autodidact method.
Lauge Dideriksen, Non-Geometrical rhythm in European traditional music: Conceptualisation, Transcription, and Notation.
Susanna Schedtler/Herbert Zotti, On the relationship and mutual impact between the Alpine song and the Wienerlied.
Mitteleuropäische Städte sind seit langem kulturelle Schnittstellen, an denen nicht zuletzt die jüngsten Migrations- und Flüchtlingsbewegungen zu erheblichen und schnellen Veränderungen in der Demografie, der Zusammensetzung von Gemeinschaften und Identitäten geführt haben. Das Symposium „Sound in the City“, veranstaltet vom Steirischen Volksliedwerk, der Kunstuniversität Graz und der pädagogischen Hochschule Augustinum rückte die Musik und Klänge solcher Städte in den Mittelpunkt. Im nun veröffentlichten Symposiumsband werden diese in neun Beiträgen auf vielfältige Weise thematisiert.
Den Ausgangspunkt bilden zwei Keynotes: Kay Kaufman Shelemay von der Harvard University beleuchtet die Geschichte und methodische Herausforderungen der urbanen Musikforschung, während Eva Becher Einblicke in kultur- und generationenverbindende „best practice-Projekte“ aus ihrer Tätigkeit im Kulturreferat der Stadt München gibt. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem Aufsteirern in Graz und seiner Musik, der Irish-Folk-Szene in Graz und deren Verbindungen zum „Mutterland“ Irland, dem Einfluss der chilenischen Exil-Musik-Community auf das Berlin der DDR-Zeit und heutige Nachwirkungen, dem Soundmapping-Projekt „Grazer Klang“, Musiziergewohnheiten von Kindern und Jugendlichen in der Steiermark in Stadt und Land sowie städtischen Liedern und Sprüchen aus dem 19. Jh., die der sexuellen Sphäre zuzuordnen sind.
Durch die Vielfalt der Beiträge wird deutlich, dass sich der Klang einer Stadt aus einer Vielzahl von Stimmen und Tönen zusammensetzt, die unterschiedliche örtliche, historische und kulturelle Bezüge aufweisen, sich wechselseitig beeinflussen und konstant an die aktuellen Lebensrealitäten anpassen. Erst durch diese Dynamik wird – und bleibt – der Klang einer Stadt lebendig.
Sound in the City: Musik in mitteleuropäischen Städten. Hg. von Florian Wimmer, Sarah Weiss und Dietmar Bresnig im Auftrag des Steirischen Volksliedwerks, Graz 2025, 131 S. Mit freundlicher Unterstützung des Landes Steiermark
Tanzstück von Marcel Leemann & Simon Mayer mit Livemusik und Kompositionen von Christof Dienz (Band „Die Knödel“)
Der künstlerische Mastermind unseres letztjährigen Großprojekts VOLXFEST im Rahmen der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut, Simon Mayer, hat sich für sein neuestes Projekt zu unseren Kolleginnen vom Tiroler Volksliedwerk, Sonja Ortner und Gerti Heintschel auf Spurensuche begeben. Die Ergebnisse flossen in seine neueste Produktion mit ein, ein Tanzstück am Tiroler Landestheater.
Getanzt wird seit jeher – auf der Straße, auf der Bühne, am Volksfest, im Ballsaal, im Dorf und in der Stadt. Ausgehend von Tirol erkunden Marcel Leemann und der österreichische Choreograf Simon Mayer grenzüberschreitende tänzerische Traditionen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und stellen sich die Frage, wie unsere Herkunft uns alle im wahrsten Sinne des Wortes bewegt. Die Livemusik des Abends leitet der renommierte Innsbrucker Musiker und Komponist Christof Dienz, der mit seinem Ensemble «Die Knödel» spielend den musikalischen Spagat zwischen Tradition und Zeitgenossenschaft meistert. (Zitat Tiroler Landestheater)
Premiere ist am 22.11.2025 um 19.00 Uhr im Tiroler Landestheater (weitere Termine)