Im Portrait: Volker Derschmidt, Peter Windhofer, Hermann Fritz, Klaus Neuper.

In einer vierteiligen Sendereihe zeichnet Irene Egger ein musikalisches Portrait dieser Musiker, Lehrer und Forscher. Es geht um ihre musikalischen Prägungen innerhalb der Familie, um ihre Vorbilder, aber auch um ihre Schüler, denn ihr musikalisches Wirken ist vielseitig. Sie alle sind prägend für eine regionale Musikkultur, die weit über ein lokales Umfeld hinausreicht und auch für musizierende Nachfolgegenerationen von großem Interesse.  Die Gespräche wurden im Rahmen von Diskussionen bei den Sommerakademien 2017/18 zum Thema Erbschaften aufgezeichnet

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Volker Derschmidt, Foto Herbert Zotti

Volker Derschmidt

Mittwoch, 5. August 2020, 12.05 Uhr,
Wiederholung:  Sonntag, 9. August 2020, 12 Uhr

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Peter Windhofer, Foto: Herbert Zotti

Peter Windhofer

Mittwoch, 19. August 2020, 12.05 Uhr,
Wiederholung: Sonntag, 23. August, 12.00 Uhr

Weitere Sendetermine folgen und dann jederzeit zum Nachhören auf:
www.freiesradio.at

Irene Egger vom Österreichischen Volksliedwerk produziert für das Freie Radio Salzkammergut Sendungen zu aktuellen Themen der Volksmusik. In ihren Sendungen sind stets Raritäten aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks zu hören. Dabei spielen Beziehungen und Gegenüberstellungen zu anderen Musikrichtungen zu populären Strömungen und zur Kunstmusik in Vergangenheit und Gegenwart eine wichtige Rolle.

Vergangene Sendungen im Freien Radio Salzkammergut

2019: Die Natur im Winter in musikalischen Bildern
2018: 200 Jahre „Stille Nacht – heilige Nacht“
2017: Einblicke in die Sommerakademie 2017 zum Thema Erbschaften

Zum Nachhören auf:
www.freiesradio.at

1.1.1967 – 11.7.2020.

Herbert Krienzer stimmt an, gibt uns Tempo und Töne vor, wir stimmen ein und lassen uns von ihm tragen.
Herbert Krienzer verstand es als ausgebildeter Pädagoge (Hauptschullehrer für Musik und Mathematik) Menschen für das Lernen zu begeistern. Seinen Lehrberuf tauschte er gegen die Mitarbeit im Steirischen Volksliedwerk. Von 1996 bis 2013 war Herbert als fester Mitarbeiter, später als freier Mitarbeiter, Referent und Vereinsbeirat beim Steirischen Volksliedwerk tätig. In zahlreichen Kursen und Seminaren gab er das Wissen und die Begeisterung für seine beiden großen Leidenschaften Natur und Musik an Interessierte jeden Alters weiter. Mit viel Empathie verstand er es die Menschen für das Singen, Jodeln, Musizieren und Tanzen, speziell in der freien Natur zu begeistern und sie zu einer mehrstimmigen Melodie zusammenzuführen. Stets entwickelte er dafür neue Vermittlungsmethoden und Formate, die weit über die Steirischen Landesgrenzen hinaus angenommen wurden und auch Nachahmung fanden, so zum Beispiel die Jodler-Tankstelle von Oanano in Wien. Auch im Team des internationalen Jodelfestes OU war er Impulsgeber und fixes Teammitglied. Als Musikant, Wanderführer und Freund hat er viele begleitet und viel gegeben.
Nun ist am 11.7. Deine Stimme verklungen, doch wir sind uns sicher, das Echo Deines Wirkens wird uns entgegen hallen und uns viele Wege weiter begleiten.

 

Quelle: Steirisches und Österreichisches Volksliedwerk

Foto: Herbert Krienzer bei der Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks „Volkskultur als Dialog – Formen der Vermittlung Konzepte für morgen“ bei seinem Workshop   „Jodeln: zwischen Tradition und Wellness 2011, Herbert Zotti

Kulturerbe erleben

bis 01. November 2020, 9.30 – 18.00 Uhr, Museumsdorf Niedersulz im Weinviertel, Niederösterreich.

In den kühlen, historischen Gebäuden und den zahlreichen schattigen Plätzen im Museumsdorf lässt sich der Sommer besonders gut aushalten und genießen: farbenprächtigen Gärten, Bauernhöfen, Handwerkerhäusern, Kapellen, Stadeln, einem Wirtshaus, einer Schule und Presshäusern aus zwei Jahrhunderten. Hier können Sie den verschiedenen HandwerkerInnen über die Schulter schauen, wissenswertes über Pferde und Hunde erfahren und traditionelle Winterarbeiten kennen lernen.

Am Programm:
jeweils Samstags und Sonntags: Alltag im Dorf – Wie war das damals?
jeweils Dienstags: Kinderferienprogramm – Basteln mit Naturmaterialien
3. August: Gartensommer Vollmondnacht
16. und 17. August: Weinviertler-Südmährischer Kirtag
5. September: Naturgartenfest
13. September: Dirndlgwand-Sonntag und Bienen-Neujahr
26. September: Pferdekraft
3. Oktober: Natur im Garten Seminar
4. Oktober: Stubenmusik im Dorfwirtshaus & Drischl dreschn und Kukuruz auslesn
26. Oktober: Federn schleißn und Striezl flechtn

Weitere Informationen: Museumsdorf Niedersulz

Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz.

22. – 25. August 2020, Hotel Magerl in Gmunden.

Unsere alljährliche BAG-Woche soll trotz aller Widrigkeiten auch dieses Jahr stattfinden – wie genau das in der Umsetzung aussehen wird, können wir erst im Laufe des Sommers sagen – nämlich dann, wenn es konkrete Aussagen dazu von der Bundesregierung gibt.
Wir haben vor, Bewegungsschulung und Tanz ohne Körperkontakt anzubieten, Tanzschritte und Bewegungen zu verfeinern und zu vertiefen. Wir wollen wandern, singen, musizieren und uns interessante Vorträge über Volkstanz und -tänze anhören. Im wunderbar erfrischenden Traunsee dürfen wir – sofern es das Wetter zulässt – das eine oder andere Bad nehmen.

Die Anmeldung erfolgt wie immer über das Büro der BAG, erreichbar unter https://volkstanz.at, +436606795591 oder bag(at)volkstanz.at

musizieren auf der Hüttenbank, jodeln auf der Bergspitze, Geige spielen an der Weinstraße, Burgkonzerte bei Sonnenuntergang, musikalische Kräuterwanderungen, Klängen am Wasser lauschen, auf der taufrischen Wiese tanzen…


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Auf dieser Seite finden sich Kurse, Seminare und Workshops zum Singen, Musizieren, Tanzen, Jodeln sowie Festivals mit Volksmusik, verwandten Musiksparten und im interkulturellen Austausch an unterschiedlichen Orten in Österreich und in angrenzenden Gebieten. Die Angebote reichen von Singen in Kleingruppen, Tanzen im Generationenverband über Musiziertage für unterschiedliche Instrumente und Ensemblebesetzungen bis hin zum Einzelunterricht.

Sie richten sich an Erwachsene, Kinder, Familien, bestehende Ensembles und Menschen, AnfängerInnen wie Fortgeschrittene, die auf der Suche sind gemeinsam zu musizieren und musikalische Erlebnisse zu teilen.

Die VeranstalterInnen sind die Volksliedwerke der Bundesländer, sowie ihre Mitglieder und Partner, verwandte Einrichtungen und private AnbieterInnen, die unseren Qualitätsanforderungen entsprechen und eng mit uns zusammenarbeiten. Spezifisches Können und die jeweiligen Schwerpunkte der ReferentInnen geben den Veranstaltungen ihre individuelle Prägung. Die unterschiedlichen Beherbergungsbetriebe und -arten sowie die Gemeinden fungieren dabei als Partner. Gemeinsam mit allen werden die musikalischen Reisen zu einem einmaligen Erlebnis.

Zur Online Plattform Volksmusikreisen mit dem Programm für 2020 / 2021

Wir freuen uns bei den Kursen über Kommentare zu den jeweiligen Erlebnissen.


anbieten

AnbieterInnen und Beherbergungsbetriebe von Kursen, Seminaren, Workshops und Festivals sind ab sofort herzlich eingeladen, nach Registrierung ihre Angebote hier einzutragen. Wir freuen uns auch, wenn bereits eingegebene Veranstaltungen von den Einzelnen überarbeitet werden. Dabei ist zu beachten: die Veranstaltungen müssen zu den beschriebenen Kriterien passen und eine Reise wert sein. Bei Unklarheiten helfen wir gerne, auch Anregungen sind jederzeit willkommen.

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Diese Seite wurde vom Österreichischen Volksliedwerk zusammen mit dem Veranstalter Verband Österreich, unter Mitwirkung von ReferentInnen und KursteilnehmerInnen entwickelt.

 

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Migrationen und Ortswechsel. Kultur als Gepäck.

26. – 28. August 2020, Hotel Magerl Gmunden. 

Bei der diesjährigen Sommerakademie beschäftigen wir uns mittels Vorträgen und Diskussionen mit Ortswechsel, Migration, Fremden, „Cultural Proberty“, Sampling… von Volkskultur in Vergangenheit und Gegenwart. Dazu laden wir Personen aus der Volkskultur, aus dem Sozial-, Musik- und Bildungsfach sowohl aus Wissenschaft und Praxis ein. Die Tagung gilt in Kooperation mit der PH Oberösterreich als Fortbildung für PädagogInnen. Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum 3. August 2020.

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Wir werden heuer die Modalitäten offen gestalten. Das Programm wird dahin beweglich bleiben müssen. Die Formate der Veranstaltung und auch Rahmenbedingungen vor Ort werden sich an die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Sicherheitsbestimmungen betreffend Covid-19 halten. In Anbetracht dieser Situation findet die Sommerakademie 2020 auch verkürzt statt.

Die Sommerakademie

Die Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“ wird seit 1992 mit Unterbrechungen abgehalten. Sie ist eine Diskussionsplattform, die sowohl den praktischen als auch den theoretischen Zugang zur Volkskultur zu hinterfragen und zu überprüfen versucht. Ziel dieser jährlichen Veranstaltungsreihe ist es, das breite Betätigungsfeld der Volkskultur zu reflektieren und Brücken zu schlagen zwischen jenen, die Volkskultur leben, und jenen, die sich wissenschaftlich damit beschäftigen. Denn Volkskultur ist ein lebendiger Dialog zur Selbstvergewisserung unserer modernen Lebenswelt.

Die junge Musikerin und Intendantin Julia Lacherstorfer gewinnt mit ihrem neuen Solo-Debüt Spinnerin den Hubert von Goisern Kulturpreis 2020.

Mit ihrem neuen Solo Debüt Spinnerin begibt sie sich auf eine musikalische Spurensuche nach einer weiblichen Perspektive im österreichischen Liedgut und wirft zunächst Fragen auf: Wo sind all die Lieder, die von Verlusten und Überforderungen, Sehnsüchten und vom stillem Ertragen einerseits, andererseits von Verführung, Wut und Verweigerung erzählen?

In der österreichischen Volksmusik wimmelt es zwar von Liebesliedern, in denen schöne Mädchen besungen und umworben werden. Beschrieben wird dann das herzige Dirndl, das bestenfalls kokettiert. Erotische Lieder erzählen wie der weibliche Körper in einem Feldzug erobert wird. In vielen Volksliedern wird das alltägliche Leben aus einer männlichen, aktiven Perspektive geschildert – die weibliche Rolle bleibt eindimensional, beobachtend, passiv. Weniger bekannte Balladen, Küchen- Spinnstuben- und Schlaflieder berichten von der Lebensrealitäten der Frauen, ihrer Arbeit, ihren Ängsten, ihren Sehnsüchten und ihrer Fürsorge. Wer sich also auf die Suche nach einer weiblichen Perspektive im österreichischen Liedgut macht, muss sich wie Julia Lacherstorfer seinen Weg erst ebnen. Für dieses Solo Debüt durchforstete sie die vielfältigen Materialien der Volksliedarchive, um Vergangenheit und vergessen Geglaubtes sowohl musikalisch, als auch narrativ in die Gegenwart zu transferieren. Ihre musikalischen Mittel sind dabei so vielfältig, wie die Lebensrealitäten jener Frauen, deren Geschichten sie erzählt.

Julia Lacherstorfer

Aufgewachsen in Bad Hall, Oberösterreich, begann sie schon früh in ihrem familiären Umfeld zu musizieren. Julia Lacherstorfer studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Sie schloss Ihren Bachelor of Arts im Bereich Jazz und improvisierte Musik sowie Violine mit Auszeichnung ab und arbeitet seit 2011 als freischaffende Musikerin und Komponistin mit der Gruppe ALMA und Ramsch und Rosen. Unter anderem ist sie auch gemeinsam mit Simon Zöchbauer Intendantin des Musikfestivals Wellenklaenge in Lunz am See. Das aktuelle Programm geht in Kürze Online.

Foto: Daliah Spiegel

Hubert von Goisern Preis

Dieser Preis wird jährlich zur Förderung von Talent und Beharrlichkeit vergeben für außerordentliches Engagement und Leistungen im Bereich Kunst und Kultur im Allgemeinen, insbesondere aber der Musik. Zur Unterstützung inspirierter und inspirierender Menschen sowie zur Förderung innovativer Lösungen und Ideen die dem Gemeinwohl zugutekommen. Die Auszeichnung ist mit jährlich 15.000 Euro dotiert und für zehn Jahre ausgelobt.

Dieser Preis ist gemeinsam mit dem Schulprojekt „Komm, wir singen!“ des Österreichischen Volksliedwerks ein Beitrag von Hubert von Goisern junge Menschen für das Musizieren zu begeistern. Sein gesellschaftliches Engagement  den öffentlichen Kürzungen in der Musikausbildung und den oft prekären Situationen von Musikschaffenden entgegen zu wirken.

Weitere Informationen

https://www.julialacherstorfer.at/
https://www.hubertvongoisern.com/kulturpreis/index.html

Flüchtig ist der erste Roman aus der Feder von Hubert Achleitner, vielen besser bekannt als der Musiker Hubert von Goisern. Das Buch ist bei Zsolnay im Mai 2020 erschienen.

Die folgenden Informationen basieren auf Empfehlungen des Österreichischen Musikrats. Die Vorgaben ändern sich täglich, sodass die Ausübenden angehalten sind,  die Regeln in Eigenverantwortung nach den jeweiligen Gegebenheiten zu interpretieren. (Interpretationen lassen, wie man in der Musikbranche durchaus weiß, oft auch  spontane Reaktionen zu)

Darstellung der Modalitäten und Abwicklungsprozesse des angekündigten Fonds für gemeinnützige Organisationen mit € 700 Mio. sind erst in Ausarbeitung. Weitere Informationen zur Unterstützung für Musikschaffende wie auch VeranstalterInnen sind unter folgenden Seiten zu finden:

Music Austria (mica)

Veranstalterverband Österreich

Ab 1. Juni gelten folgende Regelungen für die Musikausübung:
+) Beachtung der allgemeinen Abstandsregeln und Sicherheitsmaßnahmen
+) Entfall der Personenobergrenze (dzt. 10)
+) Bei Beachtung der geltenden Abstandsregeln und Sicherheitsmaßnahmen sollten Proben sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen möglich sein. (lockere Verteilung im Raum + Freihaltung von Eingangsbereichen)

Schutzmaßnahmen allgemein

Die Minimierung von Ansteckungsrisiken muss in gleicher Art und Weise erfolgen wie auch im sonstigen öffentlichen Bereich: Sicherheitsabstand, kein Körperkontakt, Hände waschen und desinfizieren, Mund-Nase-Masken, Klarsichtvisiere, eventuell Einsatz von Plexiglasflächen oder sonstigen Trennwänden, ausreichende Belüftung der Räumlichkeiten, … Sollte ein Mitglied eines Musikensembles covid19 Symptome zeigen, muss das Musizieren bis zum Vorliegen eines Testergebnisses sofort eingestellt werden und die Mitglieder müssten sich unverzüglich in prophylaktische Heimquarantäne begeben.

Spezielle Schutzmaßnahmen bei unterschiedlichen Ensembleformen und Instrumentengattungen

Der Abstand wird bei Streichern mit 1,5m und bei Bläsern mit 2m empfohlen. Dirigent*innen sollten 1,5m entfernt sein, Blechbläser durch geeignete Maßnahmen seitlich abgeschirmt werden. Bei Blasinstrumenten ist zusätzlich noch besondere Sorgfalt auf den seitlichen Abstand und das Entsorgen von Kondenswasser zu legen. Wenn der seitliche Abstand von 2 m nicht eingehalten werden kann, sollen Trennwände oder andere geignete Maßnahmen zwischen den Musiker*innen zum Einsatz kommen. Von den Chorverbänden werden spezielle Probeformen (Einsatz digitaler Medien, Stimmproben, Proben in Kleingruppen, …) und spezielle Hygienemaßnahmen (Einbahnsysteme, Desinfektion, Lüftung) vorgeschlagen. Seitens der Tanzpädagogik (Training und Unterricht im Amateurbereich) werden Maßnahmen wie Verzicht auf Körperkontakt, Einhaltung eines 2 m Abstandes, Sperren von Umkleideräumen und Duschen, Anpassung von Stundenplänen und intensivierte Hygienemaßnahmen vorgeschlagen.

Musik basiert auf Schall (Schwingung von Luftmolekülen). Ein direkter Körperkontakt zwischen Musizierenden findet nicht statt. Abstandsregeln können daher leicht eingehalten werden. Das Singen oder Musizieren erzeugt nach den dem Musikrat vorliegenden Forschungsergebnissen keinesfalls mehr Aerosolbelastung als eine individuelle Konversation einer gleichen Anzahl von Personen im gleichen Raum. „… da die Atemluftmenge bei den Bläsern durchweg deutlich geringer als beim Sprechen ist“.

Sicherheitskonzept

Vereine und Veranstalter sollten im Sinne der Eigenverantwortung ein Sicherheitskonzept erstellen, um jegliche Unterschreitung des gebotenen 1m Abstandes in allen Räumen und in jeder Phase einer Probe oder Veranstaltung zu unterbinden. Durch das Vorliegen und die Einhaltung eines solchen Sicherheitskonzeptes müsste ein Haftungsschutz für den Veranstalter bzw. für die Vereinsleitung entstehen. Gästelisten könnten Quarantänemaßnahmen im Bedarfsfall erleichtern.

Veranstaltungen

Veranstaltungen/Konzerte sind unter Einhaltung von Abstandsregelungen möglich. Publikumsobergrenzen (ab 29. Mai 100, ab 1. Juli 250 innen/Freiluft 500, ab 1. August 500 innen/750 Freiluft). Wenn möglich können Performances im Freien unter Nutzung von größeren öffentlichen Flächen durchgeführt werden. In geschlossenen Räumen muss das Publikum nach dem Schachbrettkonzept platziert werden. Veranstalter sollten sich gegenüber Dritten rechtlich absichern, falls aus Gründen von Covid-19 die Veranstaltung nicht stattfinden kann und damit auch keien Zahlungen getätigt werden können.

Der Abstand wird mit 1 bis 1,5 m empfohlen. Dirigent*innen sollten 1,5m entfernt sein. Bei Blasinstrumenten ist zusätzlich noch besondere Sorgfalt auf den seitlichen Abstand und das Entsorgen von Kondenswasser zu legen. Spezielle Hygienemaßnahmen (Einbahnsysteme, Desinfektion, Lüftung) sollten eingehalten werden. Seitens der Tanzpädagogik (Training und Unterricht im Amateurbereich) werden Maßnahmen wie Verzicht auf Körperkontakt, Einhaltung eines Abstandes, Sperren von Umkleideräumen und Duschen, Anpassung von Stundenplänen und intensivierte Hygienemaßnahmen vorgeschlagen.

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt

Ab 2. Juni bis 7. September 2020 halten wir den Treffpunkt und Schauraum zu den Sommeröffnungszeiten (Di-Do 11-14 Uhr) wieder offen.

Vorläufig dürfen sich zwei Personen im Empfangsbereich mit Maske aufhalten. Um  eine optimale Betreuung mit Sicherheitsabstand gewährleisten zu können, ist der Publikumsbetrieb im Archiv in diesem Zeitraum nur nach Voranmeldung unter archiv(at)volksliedwerk.at(Di-Mi: 9-12h und Do: 9-19h) und mit Maske möglich.

per Email sind wir unter office(at)volksliedwerk.at für Sie erreichbar.

Ein Gruß aus dem Archiv

Corona hoch erhoben aus diesem Erdental…

Dieses Wallfahrtslied sandten OSR Karl Kager und Hans Hantich aus St Corona am Wechsel Anfang des 21. Jahrhunderts für die Publikation der Volkskultur Niederösterreich (Hg.) „Alle Heiligen Zeiten. Lieder und Texte im Jahreskreis“ ein.

Corona war eine frühchristliche Märtyrerin aus dem Ägypten oder Syrien, welche in jungen Jahren grausam hingerichtet wurde, indem man sie an zwei gebeugte Palmen band und bei deren Emporschnellen sie zerrissen wurde. Schon bald begann in Europa ein Heiligenkult um Corona.  Durch Kaiser Otto III. (980-1002) wurden erste Reliquien nach Aachen und weitere im 14. Jahrhundert nach Prag gebracht. Auch die Benediktinermönche förderten den Kult und Corona wurde in Österreich sehr verehrt. St Corona am Wechsel oder am Schöpfl, Altäre und Hauszeichen zeugen noch heute davon.

Die Schutzpatronin wird bei Geldangelegenheiten, bei Glücksspiel und wie sollte es anderes sein bei Seuchen um Hilfe angerufen. Nicht umsonst heißt es in der 3. Strophe: „Darum Hilf Stärke uns erlangen in diesem Erdenstreit, dass einst auch wir empfangen des Himmel Seligkeit. Corona!“ Mögen uns die Zeilen antiquiert in Zeiten der Ökumene und kulturellen Vielfalt unpassend erscheinen, so haben Wallfahrten, Wallfahrtslieder und Fürbitten an Heilige Menschen in Not stets beruhigt und Ihnen geholfen  extreme Situationen zu bewältigen. Sehen wir daher das Lied der Heiligen Corona mehr als Hilfe und als Symbol für unsere eigene Kraft Zeiten des Corona Virus zu überstehen. Möge der Virus am Tag der Heiligen Corona am 14. Mai hoffentlich vorüber sein.