Schauraum Anfang September bis Mitte Oktober.

Wien ist seit jeher Ausgangs- und Anziehungspunkt für Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt. Im Gepäck haben sie nicht nur ihre Instrumente, sondern auch spezifische Spielweisen und Melodien. In Wien werden diese musikalischen Gepäckstücke ausgepackt, getauscht, vermischt und unter Umständen auch für Reisen neu gepackt. So wird die regionale Musikgeschichte stetig neu geschrieben. Sie ist also nicht einfach da und auch nicht vorgegeben, sondern im stetigen Dialog mit Entwicklungen in der Welt und jenen Personen, die kommen und gehen (vgl. Konrad Köstlin. 2007. JbÖVLW Bd. 56). Dieses Herbstprogramm ist eine Antwort auf den call vom Herbst 2020, der Kunst- und Kulturschaffende aufrief, sich am Treffpunkt Operngasse mit Formaten zu präsentieren. Zudem können Sie zu unseren Öffnungszeiten im Schauraum Noten, CDs und Lieder erwerben sowie Recherchen im Archiv des Volksliedwerks durchführen.    

Am Treffpunkt Operngasse finden folgende Veranstaltungen statt:

Jodler-Tankstelle

9.11.2021, 18.30-20 Uhr: Jodler, Diesel, Super oder Super+ mit der Gruppe Oanano

Tanz durch die Jahrhunderte

3.12.2021, 18-20 Uhr: Pia Brocza: Else Schmidt und Pia Brocza: Mitte 18. Jahrhundert bis 1800 Vierpaar-Tänze Quadrillen mit ersten Walzerfiguren, wechselseitige Beeinflussung zwischen höfischem Tanz und Volkstanz

Die Geige vom Baumstamm über den Tanzboden bis auf die Bühne

20.11.2021, 15-18 Uhr: Workshop mit der Geigenbauerin Bärbel Bellinghausen und der Geigerin Theresa Aigner

¾ Takt: Walzer versus Ländler

22.11.2021, 16-18 Uhr Archivprobe mit Hermann Fritz


ViolinCocoon Vienna

Handgefertigte Hüllen für Streichinstrumente und Bögen

Der ViolinCocoon wurde von der Geigenbauerin Bärbel Bellinghausen entworfen, um Ihr Streichinstrument innerhalb des Kastens effektiv vor äußeren Einwirkungen zu schützen. Er reguliert Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit, federt thermische Schocks ab und ummantelt als textile Faltkonstruktion sanft die empfindlichen Oberflächen der Geige. Er wird von Hand gefertigt und besteht aus hochwertigsten Materialen. Nachhaltige und faire Bedingen bei der Produktion in Österreich sind für uns eine Selbstverständlichkeit.

ViolinCocoons werden in vielen verschiedenen Dessins und Materialien angeboten. Jedes Modell garantiert die idealen thermischen Verhältnisse garantieren. Kühlend und luftfeuchtigkeitsregulierend ist das Sommermodell aus zwei Schichten reiner Seide. Das Wintermodell hat eine wärmende Außenschicht aus Wollstoff und ist mit reiner Seide gefüttert. Das Modell Fashion vereint die Vorzüge der Faltkonstruktion mit moderner Ästhetik, das Modell Lotus Deluxe wird aus seltenen Brokaten und Seiden gefertigt. Die Vintage-Linie wird teilweise oder ganz aus Vintage-Stoffen hergestellt. Wir von ViolinCocoon Vienna sind fasziniert von der weltweiten Vielfalt lokaler Textilien. Japanische Stoffe stellen wir den österreichischen Stoffen gegenüber, die für die Herstellung des traditionellen Trachtengewands der Frauen, des Dirndls, verwendet werden. Die Geige, die in vielen verschiedenen Kulturräumen gespielt und geliebt wird, bekommt somit das Festtagsgewand verschiedener Länder auf den Leib geschneidert. Für das Österreichische Volksliedwerk wurde exklusiv eine Reihe von Dirndl-Cocoons entworfen und produziert

ViolinCocoon® produziert in Wien nachhaltig und fair in einem sozialökonomischen Betrieb in der Seestadt. Die Kollektion ist erhältlich bei Baerbel Bellinghausen Violins, Viktorgasse 22/18, 1040  Wien, in ausgesuchten Geigenbauwerkstätten in Europa sowie dem webshop www.violincocoon.com/en/shop und im Österreichischen Volksliedwerk.


Mit freundlicher Unterstützung durch:

vom Baumstamm über den Tanzboden bis auf die Bühne.

mit der Geigenbauerin Bärbel Bellinghausen und der Geigerin Theresa Aigner

Workshop 20. November 2021, 15-18 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk

Ausgehend von einem kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der modernen Streichinstrumente werden in diesem Workshop die vielen Facetten der Geige vom Bau bis zum einfachen Spiel näher beleuchtet.

Die Geigenbauerin Bärbel Bellinghausen erklärt Bauteile und wichtige Arbeitsschritte, die den Klang der Geige wesentlich beeinflussen. Ein kurzer Abriss über die physikalische Funktionsweise und die Eigenschaften eines perfekten Set-ups (Steg und Stimme) helfen, das Faszinosum Geige leichter zu verstehen. Zusätzlich führt die Geigenbauerin in die Pflege der Geige und worauf man als Spielerin achten sollte ein.  Wichtige Tipps zur richtigen Lagerung des Instruments dürfen dabei ebenso nicht fehlen. Alle Teilnehmerinnen  haben dann die Gelegenheit, einen kurzen Arbeitsschritt, der wichtig für den Bau eines Instrumentes ist, unter Anleitung selber durchzuführen.

Im zweiten Teil des Workshops kann man mit der Geigenlehrerin Theresa Aigner anhand von einfachen Liedern erste Schritte auf der Geige erproben und geringfügige Kenntnisse auffrischen. Alle, die schon etwas mehr Können, dürfen sich auf die Suche nach der zweiten Stimme und einer Begleitung machen. Mitsingen ist an diesem Nachmittag ebenfalls erlaubt.  Theresa Aigner in der klassischen Musik genauso zu Hause wie in der Wiener Musik und am Tanzboden gibt zusätzlich Einblicke in das „vielsaitige“ Berufsfeld einer Geigerin.

Anmeldung unter office(at)volksliedwerk.at

Bild: Bellinghausen Geigenbau, Bech Poulsen


ViolinCocoon Vienna

Handgefertigte Hüllen für Streichinstrumente und Bögen

Der ViolinCocoon wurde von der Geigenbauerin Bärbel Bellinghausen entworfen, um Ihr Streichinstrument innerhalb des Kastens effektiv vor äußeren Einwirkungen zu schützen. Er reguliert Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit, federt thermische Schocks ab und ummantelt als textile Faltkonstruktion sanft die empfindlichen Oberflächen der Geige. Er wird von Hand gefertigt und besteht aus hochwertigsten Materialen. Nachhaltige und faire Bedingen bei der Produktion in Österreich sind für uns eine Selbstverständlichkeit.

ViolinCocoons werden in vielen verschiedenen Dessins und Materialien angeboten. Jedes Modell garantiert die idealen thermischen Verhältnisse garantieren. Kühlend und luftfeuchtigkeitsregulierend ist das Sommermodell aus zwei Schichten reiner Seide. Das Wintermodell hat eine wärmende Außenschicht aus Wollstoff und ist mit reiner Seide gefüttert. Das Modell Fashion vereint die Vorzüge der Faltkonstruktion mit moderner Ästhetik, das Modell Lotus Deluxe wird aus seltenen Brokaten und Seiden gefertigt. Die Vintage-Linie wird teilweise oder ganz aus Vintage-Stoffen hergestellt. Wir von ViolinCocoon Vienna sind fasziniert von der weltweiten Vielfalt lokaler Textilien. Japanische Stoffe stellen wir den österreichischen Stoffen gegenüber, die für die Herstellung des traditionellen Trachtengewands der Frauen, des Dirndls, verwendet werden. Die Geige, die in vielen verschiedenen Kulturräumen gespielt und geliebt wird, bekommt somit das Festtagsgewand verschiedener Länder auf den Leib geschneidert. Für das Österreichische Volksliedwerk wurde exklusiv eine Reihe von Dirndl-Cocoons entworfen und produziert

ViolinCocoon® produziert in Wien nachhaltig und fair in einem sozialökonomischen Betrieb in der Seestadt. Die Kollektion ist erhältlich bei Baerbel Bellinghausen Violins, Viktorgasse 22/18, 1040  Wien, in ausgesuchten Geigenbauwerkstätten in Europa sowie dem webshop www.violincocoon.com/en/shop und im Österreichischen Volksliedwerk.

27. August 2021, 18.00 – 20.00 Uhr.

Anlässlich der Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks in Gmunden findet in Kooperation mit den Festwochen Gmunden und der Eröffnung des Töpfermarktes der Stadt Gmunden eine musikalische Straßenbahnfahrt durch Gmunden statt. Musikalische Klänge ertönen mit der Gruppe „Aniada a Noar“ aus der Straßenbahn, während an ausgewählten Haltestellen Volksmusikgruppen aus der Region spielen.

An den Haltestellen Franz-Josef-Platz/Park, Rathausplatz/Kirchengasse, Klosterplatz und Englhof spielen folgende Gruppen auf: Sepp’n Brass, Zupf-Fiedl-Quetschmusi, Heimathausmusi, Hausmusik Pascuttini, Traunstoana-Musi und Zupft wia Zogn.

Eingeladen mitzufahren sind alle Menschen aus Gmunden und Umgebung sowie Gäste aus Nah und Fern!

In diesem Zeitraum ist die Straßenbahnfahrt durch Gmunden kostenlos.

zum Nachschauen und nachhören auf you Tube:

und im YouTube Channel des Oberösterreichischen Volksliedwerks

eine neue Workshopreihe des Vereins zeitenTANZ und des Österreichischen Volksliedwerks.

Fr., 15. Oktober 2021
18.00 – 20.00 Uhr.

Weitere Termine/Themen:

10.9.2021 I Pia Brocza: Ende 16. Jahrhunderts. Schwerpunkt italienische und französische Tanzquellen mit Reigen- und Paar-Tänzen wie Branle, Pavane und Gaillard
15.10.2021 I Pia Brocza: Mitte 17. bis Mitte 18. Jahrhundert Contredanse und English Country Dance
3.12.2021 I Else Schmidt und Pia Brocza: Mitte 18. Jahrhundert bis 1800 Vierpaar-Tänze Quadrillen mit ersten Walzerfiguren, wechselseitige Beeinflussung zwischen höfischem Tanz und Volkstanz
25.2.2022 I Simon Wascher und Pia Brocza: 1800 bis 1850 Ecossaise Galopp Ländler und Walzer Gesellschaftstanz im Ballsaal – Volkstanz am Tanzboden

jeweils 18.00-20 Uhr, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien

In dieser Reihe werden die besten Gustostückerl aus dem Repertoire des Gesellschaftstanzes aus verschiedensten Jahrhunderten einstudiert, ganz nach dem Motto: „gemeine oder gesellschaftliche Tänze sind zum gesellschaftlichen Vergnügen erfunden worden; mehrere Personen tanzen gemeinschaftlich nach einer kurzen Melodie, die in Bewegung (Takt) ihren eigenen bestimmten Karakter hat, nach bestimmten Figuren eine bestimmte Anzahl zusammengesetzter Schritte und wiederholen diese so lange, als sie Lust dazu haben.“
So beschreibt Tanzmeister Mädel in seinem Lehrbuch über „Die Tanzkunst für die elegante Welt (Erfurt 1805) das Wesen des Gesellschaftstanzes! Anhand diesem, anderer historischer Tanzbücher und Quellen aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks wird in dieser Workshopreihe vergangenen Tanzformen nachgespürt und diese tanzend in die heutige Zeit übersetzt.

Keine Vorkenntnisse erforderlich
Kosten: Pro Kurs € 18, alle Kurse: € 65

Information auch unter: www.zeitentanz.at/

Es gelten die aktuellen Bestimmungen betreffend Corona, ein Eintritt ist nur mit einem der 3 Gs möglich.

Foto: Martin Heller

European Voices VI.

International Symposium and Concerts,

27–30 September 2021, Vienna, Austria.

Place: Bockkeller, Gallitzinstraße 1, 1160 Vienna, Austria.
Language: English


The Research Centre for European Multipart Music of the Department of Folk Music Research and Ethnomusicology at the University of Music and Performing Arts Vienna, Austria, together with the Austrian Folk Song Society, the umbrella organisation of the Austrian Folk Music Societies in the federal provinces, and the Viennese Folk Music Society, are pleased to announce the 6th Symposium of the European Voices Series.


Abstract

Johann Gottfried Herder characterised singing and song as human acts of personal and cultural agency (Herder & Bohlman 2017). These agencies are enacted musically thus centralising the idea of ‘performance’. The interplay between the textually verbalised and musical content during performance is affected by skills, habits, and tacit knowledge of the agents as well as by the cultural and contextual features of performance(s). Acquisition and transmission processes make semantic references possible in the absence of the word, as well, as in yodelling practices, for example. Furthermore, the interplay between singing practices and music performed on instruments and/or played for dancing affects our social and cultural uses and under-standings of sound.

In this framework, the intense degree of personal and cultural agency found in multipart music practices comes into sharp focus. One of the results of the tension between the objective and subjective dimensions of music and human agency within a group of performers is its characteristic and unique sound, an essential subject of study for our field. Psychoacoustic research on sound production and perception allow us to explore its features and their implications for the music making process. This is all the more necessary today, when performance processes increasingly draw on influential interchange between musical practice and documentation (e.g., in audio-visual form, in archives, on the internet, and on social media).

Program Flyer
Program and Abstracts


Abendprogramm

27. September 2021, 18.00 – 19.30
Alpine and Viennese songs from the archives of the Austrian and Viennese Folk Music and Song Societies
with Norbert Hauer, Else Schmidt, Herbert Zotti, presentation by Irene Egger.

28. September 2021, 18:30 – 20:00
Mountain and Kitchen Voices
Schwarzenberg Dreigsang / Bergfex & Kuchihuck

30. September 2021, 18.30 – 20 Uhr
A musical evening with the Mischwerk ensemble
With Maria Stippich, Helmut Stippich, Nikolai Tunkowitsch, Reinhard Uhl


Costs: There will be no registration fee, participants are responsible for travel and accommodation expenses, except evening programs 28. and 30. September are with admission fee: Information and Registration at the Viennese Folk Music Society: office@wvlw.at

„Volksmusikland Lernen“ startet mit einem neuen Videokanal.

Da Singen und Musizieren in Schulen und in öffentlichen Settings lange nicht möglich war, bieten wir hier mit diesen Videos Lernmöglichkeiten für zu Hause, um sich so weiterhin in Schwung zu halten.

Auf dem YouTube Channel des Österreichischen Volksliedwerk finden sich ab nun laufend Videobeiträge, die Lust machen sollen selber zu singen und zu musizieren.  Zu den Liedern und Musikstücken finden sich auf http://www.volksmusikland.at/lernen Anregungen, Ideen und Methoden zur Musikvermittlung für Schulen, Kinder, PädagogInnen, lose Initiativen, Gruppen und Vereine.  Beschrieben werden ausgewählte „good-practice“ Projekte aus ganz Österreich, die im Rahmen des Schulprojektes „Mit allen Sinnen“ durchgeführt wurden.

Die Auswahl bietet mannigfache kreative Herangehensweisen zur Erarbeitung verschiedener Themen: Der Kanon reicht dabei von Brauch im Jahres- und Lebenskreis über Arbeit und Freizeit, Migration und Integration bis zu regionalen Besonderheiten und deren Relevanz für die dort lebenden Menschen. Neben einem Projektbericht sind relevantes Ton-, Noten- Video- und Bildmaterial, Hintergrundinformationen zu den Liedern und Tänzen und zu den ausführenden MusikerInnen, Quellen sowie Arbeitsmaterialien mit Vermittlungsmethoden enthalten.

YouTube Channel
www.volksmusikland.at/lernen

Ab 1. bis 24. Dezember 2020 öffnet sich jeden Tag ein Fenster auf unserem YouTube Channel mit Musikbeiträgen.

Eine Fülle an Videos hat uns von unterschiedlichen Personen aus ganz Österreich und angrenzenden Gebieten erreicht – wir sagen herzlichen Dank an alle, die uns einen Beitrag geschickt haben. Darunter finden sich traditionelle Weihnachtslieder und Bearbeitungen genauso, wie Stücke und Eigenkompositionen aus der heutigen Zeit. Die Musikerinnen und Sänger musizieren in Gruppen, in bestehenden Ensembles, im Familienverband, virtuell, zu Hause, auf öffentlichen Plätzen und in Kirchen…  Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen professioneller Musikbranche und Amateurbereich. So vielfältig wie die Musikstücke sind, so unterschiedlich ist auch die Gestaltung der Videos. Sie reichen von Inszenierungen im privaten Bereich bis hin zu professionellen Musikvideos. Die 24 Fenster beweisen, dass sich die Bandbreite des vorweihnachtlichen Musizierens nicht nur auf „Leise rieselt der Schnee“ und „O Tannenbaum“ beschränkt. Volksmusik wird in den Beiträgen dabei als ein variabler Begriff verstanden, der sowohl in persönliche Musizierformen als auch in gemeinschaftliches Musizieren als selbstverständlicher Bestand integriert ist. Ziel des Kalenders ist es gerade in der Zeit der kulturellen Stille diese unterschiedlichen volksmusikalischen Formen sichtbar zu machen, denn wer gerne singt und musiziert möchte nicht still sein. Wir hoffen so auf virtuellem Weg uns Gehör zu verschaffen.

Gestaltung: Irene Egger, Sofia Weissenegger, Drevseiterweiter uvm.

Sind noch Fenster frei?

Aufgrund der hohen Anzahl an Beiträgen bespielen wir bei noch folgenden interessanten Einreichungen manche Tage (Adventwochenenden) doppelt auch ein paar Fenster sind noch frei. Bei den einzureichenden Stücken, sollte es sich auf alle Fälle um welche handeln, die man gerne in der Adventzeit singt und musiziert und die noch nicht seit längerem auf einem YouTube Channel zu sehen sind.

Anforderungen an das Video

  • Ein Handyvideo im Querformat (natürlich auch bessere Qualität)
  • Lieder und Musikstücke, die man gerne in der Adventzeit musiziert und singt, solistisch oder gemeinsam mit FreundInnen, Verwandten, Kindern … (bitte gegebenenfalls auf Abstandsregeln achten), mit und ohne Begleitung sowie instrumental.
  • Weihnachtliches oder auch andere Stücke
  • Sofern vorhanden bzw. bekannt UrheberIn angeben, wir kümmern uns um die Lizenzen (sofern das Video anderswo öffentlich abgespielt wird, gilt die Lizenz nicht)
  • Sofern es sich um unbekanntere Stücke oder Eigenkompositionen handelt, wären wir auch über das Notenmaterial dankbar.
  • 1-4 Zeilen zu den Musizierenden und zur Aufnahme, die man datenschutzrechtlich veröffentlichen darf. Bitte um Email-Adresse oder Telefonnummer falls wir Fragen haben
  • Wenn wir ein Video erhalten, gehen wir davon aus, dass alle darin vorkommenden Personen ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben haben. Sollte eine Person nach Veröffentlichung uns gegenüber Einwände erheben, da sie keine Einverständnis gegeben hat, dürfen wir an sie die Kontaktdaten jener Person weitergeben, die das Video eingereicht hat.
  • Der Adventkalender wird mittels verschiedenen Kanälen, Presse, facebook, Newsletter… einer breiten Öffentlichkeit kommuniziert.
  • Sofern die Rechtslage nicht dagegen spricht, können auch bereits veröffentlichte Videos eingereicht werden.
  • Einsendeschuss gibt es vorerst keinen, am 24.Dezember ist zu spät.

Was passiert mit den Videos nach der Weihnachtszeit

  • Wir erlauben uns das Video inkl. Angaben, Noten… in das Archiv des Österreichischen Volksliedwerks aufzunehmen, um die Dokumente langfristig als Abbild des weihnachtlichen Musizierens in diesem speziellen Jahr 2020 zu dokumentieren.
  • Wir bitten Ihre Adressdaten in die Adressdatenbank zur Zusendung von Informationen aus dem Österreichischen Volksliedwerk aufnehmen zu dürfen. Diese können jederzeit abbestellt werden.

Um eine möglichst große Bandbreite und Vielfalt zu zeigen, behält sich unsere Redaktion vor aus den Einsendungen eine Auswahl zu treffen.

Die MusikerInnen des Videos mit den meisten Klicks erhalten Publikationen aus den Volksliedwerken.

Übermittlung der Videos per we transfer oder ähnliche Anbieter, bitte um die Daten an: office@volksliedwerk.at oder per WhatsApp: +43/664/5319757.

Gerne nehmen die Mitarbeiterinnen des Archivs des Österreichischen Volksliedwerkes (Noten) Anfragen zu diesen und anderen Liedern und Stücken für die Advent- und Weihnachtszeit entgegen: archiv@volksliedwerk.at

 

Unsere Partner:

                                     

 

 

So., 7. November 2021,
15.00 – 18.00 Uhr.

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien, im Rahmen des KlezMore Festivals.


Groove and Expressivity
Gestaltung: Sanne Möricke (NL) & Craig Judelman (USA)

Dieser Workshop ermuntert Musiker*innen, das spielerische Element im Musizieren zu entdecken, musikalische Momente als Chance zu sehen, Musik zu entdecken und zu kreieren. Der Fokus liegt auf Groove und Expression. Zentrale Stücke des Klezmer Repertoires werden erarbeitet, teil über Gehör, teils mit Noten. Dabei erlernen die Teilnehmer_innen, Melodien und Begleitung stilgerecht zu variieren, um so die Musik lebendiger zu machen. Der Workshop ist für alle spielerischen Levels offen, Blattlesefähigkeiten von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. (Der Workshop wird mehrheitlich in englischer Sprache abgehalten, Übersetzung ins Deutsche möglich.)


So. , 14. November 2021,
13.00 – 16.00 Uhr.

Style & Repertoire
Gestaltung: Esther Wratschko (AT) & Benjy Fox-Rosen (USA)

Spielfreudigen, Klezmer interessierten Instrumentalist_innen bietet dieser Workshop die Möglichkeit, Grundkenntnisse zu erlangen und zu vertiefen. Fragen der Begleitung (Harmonik/Rhythmus), Style und Arrangements werden geklärt und gemeinsam umgesetzt – Notenlesen von Vorteil, aber keine Voraussetzung, das gemeinsame Musizieren steht im Vordergrund! Das erlernte Repertoire kann bei der montäglichen Klezmer Session (15.11.) im Cafe Max ausprobiert werden, in diesem Sinne: Kimt, alemen, un lomir shpiln Klezmer!

(Der Workshop wird in deutscher und englischer Sprache gehalten.)

Teilnahmegebühr: Erwachsene € 40,00/Workshop (Anmeldung erforderlich!)
Anmeldung: office(at)volksliedwerk.at

Im Rahmen des KlezMore Festivals vom 6. – 21.11.2021 veranstaltet das Österreichische Volksliedwerk in der Operngasse 6, 1010 Wien jährlich Workshops. Durch Singen, Nach- und Mitspielen bringen renommierte MusikerInnen den TeilnehmerInnen am Workshop ihre persönliche Musizierweise und ihr Repertoire näher. Dabei soll das eigene Können der TeilnehmerInnen erweitert werden. Während des KlezMore Festivals können Karten im Österreichischen Volksliedwerk für die Konzerte erworben werden.

Programm: KlezMore Festival


Sicherheitsbestimmungen

  • Teilnahme nur nach Voranmeldung
  • Mund und Nasenschutz bis zum Nachweis der 2,5 G-Regel diese unbedingt erforderlich
  • Sitzplätze mit Sicherheitsabstand
  • am Sitzplatz darf ich den Mund Nasenschutz abnehmen, um am Programm teilzunehmen.

das Österreichische Volksliedwerk gibt dem Kulturleben Raum.

Irgendwann in der Zukunft glauben wir fest daran, dass das Kulturleben wieder auferstehen wird. Wir regen daher an, jetzt die Zeit für Planungen zu nutzen und freuen uns auf Ideen, die wir gerne mit unseren Ressourcen unterstützen.

Gemeinsam Singen, Musizieren, Tanzen, Diskutieren, Aufführen, Zuhören, Anschauen, Sammeln, Recherchieren- das Kulturleben – fehlt uns. Doch noch viel mehr geht uns in Zeiten wie diesen der Austausch mit der Öffentlichkeit ab. Natürlich bieten Streaming und moderne Medien die Möglichkeit, kulturelle und kreative Aktivitäten ins Netz zu verlagern. Damit tritt immer mehr die Frage in den Vordergrund, ob Kultur überhaupt in der „realen Welt“ noch gezeigt werden muss, ob mittels künstlicher Intelligenz nicht sowieso die bessere Kulturarbeit gemacht werden kann und ob Künstlerinnen und Kreative damit sowieso bald überflüssig sind? Doch wir sind uns einig: Die von Walter Benjamin so viel zitierte „Aura des Originals“, sei es bildnerische, darstellende Kunst oder andere Formen der kulturellen Äußerung, stehen stets in enger Verbindung mit den erschaffenden Menschen und im Austausch mit jenen, die Kultur erleben wollen. Immerhin sind wir es als Gesellschaft, die Kulturtechniken entwickeln und kulturelle Ausdrucksformen definieren.

Dennoch wird sich Kulturarbeit nach 2020 noch stärker mit der digitalen Welt verschränken und mittels moderner Medien transportiert werden. Daher laden wir alle Interessierten ein, zu diesen Themen Ideen am Treffpunkt Operngasse in Verschränkung mit der digitalen Welt umzusetzen. z.B. öffentliche Proben, Präsentationen, Diskussionen zu Projekten und Werken, Workshops, Singrunden, Stammtische… gerne auch Zyklisches oder in Gruppen. Dabei verstehen wir Volkskultur nicht ausschließlich als Traditionspflege, sondern sie eröffnet der Kreativität breiter Bevölkerungsschichten eine Vielzahl, auch zeitgebundener Ausdrucksformen und lässt Raum für interkulturelle Prozesse. Unser Anliegen ist es, die regionale musikalisch-kulturelle Vielfältigkeit festzuhalten, weiterzugeben, das selber Tun und die Kreativität zu fördern, um damit nachhaltig zur Verlebendigung und Erhaltung des kulturellen Erbes unseres Landes auch nach Corona beizutragen.


       

Was wir bieten[1]:

  • Zentrale Innenstadtlage gleich neben der Staatsoper
  • Kostenlose Räumlichkeiten inkl. Infrastruktur (Reinigung, Personal, Stühle…), derzeit 15 Plätze (üblicherweise 30 Plätze)
  • Technische Infrastruktur: Hör-/Videostation, webplattformen
  • Schaufenster und Raum zur Präsentation
  • Informationsweitergabe an PassantInnen und BesucherInnen sowie
  • Verkauf von Noten, Ton, Bücher…
  • Archivnutzung (Handschriften, Audio, Feldforschungen, Liederblätter, Noten, …)
  • Dokumentation des Schaffens und der Ergebnisse im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks, die Archivalien sind über unsere Datenbank (Bilder, Tondokus, Noten…) sowie im Schauraum zugänglich
  •  Öffentlichkeits- und Medienarbeit zu gemeinsamen Aktivitäten

Wir freuen uns auf ein Treffen in der Operngasse, um gemeinsam Ideen soweit möglich 2020 und spätestens 2021 umzusetzen. Vorschläge dazu (3/4 Seite zu Inhalt, Umsetzung, Ziele) nehmen wir gerne bis 1. Dezember 2020 entgegen.

[1] Das Angebot ist kostenlos sofern keine gewerbliche Nutzung, die über Honorarbeiträge hinausgeht  vorliegt. Für Vereine und gewerbliche Betriebe werden je nach Art der Zusammenarbeit Aufwandsentschädigungen verrechnet.