„Volkskultur als Dialog: Volksmusik und Volkslied und / als Moderne“

25. – 28. August 2021, Hotel Magerl Gmunden

Volksmusik und Volkslieder haben immer wieder Anregungen gegeben. „Einfache“ Instrumente wurden „klassischer“ Musik implantiert.  Zitate in der „Bauernkantate“ Johann Sebastian Bachs oder die Maultrommel bei Johann Georg Albrechtsberger sind als Stilmittel bekannt. „Heitere Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande“ gehören in die frühe Moderne. Seit dem 19. Jahrhundert bilden sich neue Formen des Musikalischen aus und generieren in Stadt und Land lokale Eigenheiten als Geschichten. Als traditionell aufgefasste, in verschiedenen Formen überlieferte Volksmusik und Volkslieder dienen heute als offenbar frei zugänglicher Steinbruch, dazu auch Instrumente, Stimmen und Rufe. Das geschürfte Material weckt unterschiedliche, jeweils „kulturell gelernte“ Assoziationen. Die können weltoffener wie auch einengender, begrenzender Art sein. Musikalische, sprachliche, gesellschaftlich-historische und regionale Begründungen bieten Analogien und Anregungen zu gegenwärtigen Lebensformen. Das Material wird als (oft fromme) Kontrafaktur, als Parodie ironisch gewendet, im Paraphrasieren zugänglich. Heute gelten Sampling, Collagieren, Montieren oder Crossover als medien- und materialbezogene ästhetische Strategien. Auf einer anderen, ebenfalls aktiven und ausdrücklich informellen Seite ist die „Community Music“ zu nennen. Mit einem Akzent auf demokratischem Zugang werden in der Schulpädagogik  Formen des gemeinschaftlichen und voraussetzungslosen Zugangs praktiziert.

Im öffentlich zugänglichen „Steinbruch“ scheint ein Abbau lohnend zu sein. Dürfen alle zulangen, weil das Kulturgut, als „immaterielles Erbe“  geadelt, allen gehört? Oder gar dem „Volk“? Erlöst „volkstümlich“ als Vermerk vom Urheberrecht? „Kultur kennt keine Grenzen“ ließe sich umkehren. Nicht nur in neuen Nutzungen schafft Kultur auch Grenzen als Distanz und Differenz. So lässt sich überlegen, ob die Nutzung von Volksmusik und ihrer Kontexte (um die geht es häufiger als um die Musik selbst) nicht auch Trennungen schafft, wenn und wo sie als Besonderes instrumentalisiert akzentuiert wird. Kultur kann also auch der Produktion oder gerade im UNESCO-Kontext zur Reproduktion kultureller Grenzen taugen, ist Anregung, Versatzstück, Hinweis auf Zugehörigkeit und Haltung, zusätzliche Farbe. Kann der Bezug zur Region, Ethnie, etc. Ausdrucksmittel anbieten, die in einer als verwirbelt und unübersichtlich erfahrenen Welt als gegenläufige Orientierung gesehen werden?

„Traditionelle“ musikalische Ausdrucksformen stehen ganz offenbar nicht im Gegensatz zu unserer Moderne, sondern gehören zu ihr, sind also zeitgenössisch. Der Schein des Altartigen kann ihnen reizvoll als Kontrast anhaften. Wenn dieser Befund zutrifft, muss es dafür Erklärungen geben, denen nachzugehen ist. Oft sind sie mit der Hoffnung verbunden, ihr  „alter“ Kontext („Gemeinschaft“) möge sich einstellen. Die Attraktivität, die alte Instrumente Brummtopf, Drehleier, DudelsackHummel, Maultrommel, eigene Metren und Melodien, Techniken etc. ausübenmögen als Melange regionaler, lokaler Bruchstücke als Versatzstücke für neue Identitätsproduktionen entdeckt und aktiviert werden.

Der Verweis auf Tradition und Herkommen ist auch ein Akt der Positionierung. Arbeit an und mit der Tradition ist eine Auseinandersetzung mit ihr und bringt daher Neues hervor. Es lässt sich überlegen, in welcher Weise „Traditionelles“ anregend bleibt, wenn ihm eine Erzählung, ein Narrativ verpasst wird. Ohne ein Narrativ – ohne die Geschichten – blieben Volksmusik und Lieder konturlos. Um die Geschichten geht es. Was erzählen sie, was transportieren die Versatzstücke, die mehr oder minder großen Brocken des Steinbruchs, der musikalische Volkskultur heißt? Konkret gefragt ist das weite Feld der Inanspruchnahme der Musik und ihrer Kontexte, der Wünsche und Hoffnungen, der ländlichen und urbanen Selbstbilder, die in sie hineingelegt werden.

Anhand von Vorträgen, Diskussionen Workshops soll bei der Sommerakademie das weite Feld der Beziehungen von Volksmusik und/als Moderne erörtert werden. Wir laden daher Personen aus dem Bereich der „Volkskultur“ aller Felder der Bildungsvermittlung ein, Vorschläge für Vorträge, Workshops, Präsentationen aus Wissenschaft und Praxis einzureichen.

Wir freuen uns auf Einreichungen bis zum 31. März 2021 unter: sommerakademie@volksliedwerk.at

Das Programm 2021 entsteht gerade.

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Wir werden auch heuer die Modalitäten offen gestalten. Das Programm wird dahin beweglich bleiben müssen. Die Formate der Veranstaltung und auch Rahmenbedingungen vor Ort werden sich an die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Sicherheitsbestimmungen betreffend Covid-19 halten.

Die Sommerakademie

Die Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“ wird seit 1992 mit Unterbrechungen abgehalten. Sie ist eine Diskussionsplattform, die sowohl den praktischen als auch den theoretischen Zugang zur Volkskultur zu hinterfragen und zu überprüfen versucht. Ziel dieser jährlichen Veranstaltungsreihe ist es, das breite Betätigungsfeld der Volkskultur zu reflektieren und Brücken zu schlagen zwischen jenen, die Volkskultur leben, und jenen, die sich wissenschaftlich damit beschäftigen. Denn Volkskultur ist ein lebendiger Dialog zur Selbstvergewisserung unserer modernen Lebenswelt.

GewinnerInnen der Wettbewerbe

Voiks wos? Kultur? Nice?

Unter diesem Titel fand ein österreichweiter Call statt, der Jugendliche dazu ermutigen sollte eigene Arbeiten, in denen volkskulturelle Inhalte verarbeitet werden, einzureichen. Ein Projekt von Regina Picker in Kooperation mit dem Österreichischen Volksliedwerk, gefördert vom Land OÖ.

Die Jurymitglieder: Simon Mayer, Valtentin Alfery, Ralph Mothwurf, Heinrich Himalaya, Irene Egger, Christine Huemer, Ulli Weish und Regina Picker haben sich entschieden folgendes Stück zu prämieren:

Das Stück „Land der Dürren“ von Katharina Forstner (RapCat123 ) gewann den  ersten Preis. Es handelt sich hier um einen Rap auf Grundlage der Bundeshymne, der Inhalte der „Friday for future“ Bewegung verarbeitet. https://soundcloud.com/user-888376863/land-der-durren. Anerkennungspreise gingen an: Johanna Krenn und Selina Nabanakwi Edwards

Die Siegerin Katharina Forstner präsentiert ihren Rap „Land der Dürren“ beim Performance Brunch im Turm 9 in Leonding, Foto: Irene Egger

Wienerlied-Kompositionswettbewerb

Der Wettbewerb des Wiener Volksliedwerks sollte ein kleiner Anreiz sein, sich mit dem Wienerlied zu befassen, um es – sowohl sprachlich als auch musikalisch – in unsere Zeit zu führen. Dies ist zum Teil gelungen, auch wenn die Jury zum Schluss gekommen ist, dass keins der eingereichten Lieder das angestrebte Ziel überragend erreicht hat.
Daher wurde der Erste Platz nicht, dafür aber der Zweite Platz gleich zweimal vergeben.

Und hier sind die Preisträger:
Zweiter Platz: Andyman (Andreas Kurz und Andreas Haidecker)
Zweiter Platz: Jakob Wagner und Roberto La Pap
Dritter Platz: Marlene Lacherstorfer und Voodoo Jürgens
Anerkennungspreis aufgrund besonderer Originalität: Mathias Milli Newrkla

Die Bewertung der Einsendungen erfolgte durch eine Fachjury. Dazu gehören Oskar Aichinger, Cordula Bösze, Erke Duit und Roland J.L. Neuwirth. Die Wienerlieder der Preisträger*innen werden im Rahmen des Festivals wean hean 2021 aufgeführt.

Details: Wiener Volksliedwerk


Wettbewerbe und Angebote für die Zeit des LOCK DOWNS.

voiks wos? kutlur? nice?

Du bist zwischen 14 und 20 Jahren, hast angesichts der Corona Maßnahmen Zeit Dich kreativ zu betätigen und fragst dich:
Was hat Österreichische Volkskultur mit mir zu tun? Ich finde das uncool. Hab ich noch nie probiert. Geht ma am A vorbei. Ist nicht mein Ding. Vielleicht schau ich mal im Netz was es so gibt
ODER bei Dir zu Hause wird gesungen, musiziert, getanzt und du findest das supa
ODER Du bist aktiv in einem Schuhplattl-, Volkstanz-, Blasmusik- Trachtenverein, ….?
UND es geht Dir gerade ab dabei Deine Freundinnen und Freunde zu treffen.
ODER Du bist mit interkulturellen Traditionen aufgewachsen und möchtest Dich austauschen?
Dann mach mit.

Wir suchen

– Choreografien, die traditionelle Tanzmuster und Streetdance oder zeitgenössischen Tanz kombinieren. mind. 3 min; höchstens 5 min.
– Kompositionen/Arrangements, die (in Österreich verbreitete) Volksmusik mit anderen Stilen mischen. mind. 1 min; höchstens 5 min.
– Liedtext oder gerapptes Lied – (in Österreich verbreitete) Volksliedtexte mit aktuellen
gesellschaftlichen/ politischen Inhalten füllen. mind. 1 min; höchstens 3 min.
– Slogans, die auf Trachten gedruckt, gestickt, genäht sind und dazu aufrufen, bestehende
Verhältnisse zu hinterfragen, am besten auf sehr ausgefallenen Trachtenkombinationen.
Wer kann mitmachen? Alle Jugendlichen von 14 – 20 Jahren in ganz Österreich

Einreichfrist

30. Juni 2020
Einreichung nur online unter: http://www.reginapicker.at/voiks-wos/
Alle Arbeiten müssen auf einem Online Kanal wie YouTube, Vimeo, TikTok, Soundcloud, Pinterest oder dergleichen hochgeladen werden. Es werden nur links ohne Passwort akzeptiert. Pro Kategorie kann nur einmal eingereicht werden; jede/r kann allerdings in mehreren Kategorien eine Arbeit einreichen. Auch Gruppenarbeiten sind möglich.
Aus jeder Kategorie wird eine Arbeit prämiert und im Rahmen des Festes der Volkskulturen im September 2020 in Molln, als auch im Rahmen eines Performance Brunch präsentiert.

Preise

Außerdem bekommen die prämierten EinreicherInnen einen Eintritt zu einem der folgenden Events im Herbst 2020 oder Frühjahr 2021:
Tanzperformance: Being moved von Simon Mayer
Konzert: Yasmo & die Klangkantine
Konzert/Lesung: Heinrich Himalaya
Performance: Performance Brunch
Des Weiteren gibt es jeweils noch einen Anerkennungspreis mit CD`s, Notenheften, Bücher zur Verfügung gestellt vom Österreichischen Volksliedwerk.
Alle eingereichten Arbeiten werden verlinkt auf der Homepage von Regina Picker und im Archiv des Österreichischen Volksliedwerk dokumentiert. Die Urheberrechte bleiben bei den einreichenden Personen.

Die Jury: Valentin Alfery, Irene Egger, Heinrich Himalaya, Christine Huemer, Simon Mayer, Ralph, Mothwurf, Regina Picker, Ulli Weish

Ein Projekt von Regina Picker in Kooperation mit dem Österreichischen Volksliedwerk, gefördert vom Land OÖ.
Weitere Infos unter: www.reginapicker.at

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Wienerlied-Kompositionswettbewerb

Eine Ausschreibung des Wiener Volksliedwerkes & wean hean. Komponistinnen und Komponisten sowie Autorinnen und Autoren bis 40 Jahre sind eingeladen, ein Lied mit Begleitung für Schrammelquartett (2 Violinen, Kontragitarre, Chromatisches Knopfgriff-Akkordeon) einzureichen. Der Wettbewerb soll ein kleiner Anreiz sein, sich mit dem Wienerlied zu befassen, um es – sowohl sprachlich als auch musikalisch – in unsere Zeit zu führen.

Aufgabenstellung

1.) Andere Instrumentierungen wie o.g. oder Leadsheets werden nicht bewertet. Einzureichen ist eine (der Besetzung gemäße) 5- oder 6-zeilige Partitur. Die zusätzliche Einsendung einer Audioaufnahme ist möglich, aber nicht notwendig. Im Idealfall kommt dem Quartett nicht nur die Funktion bloßer Begleitung zu, sondern es wird von vornherein als zusätzlicher Bestandteil der Komposition mitgedacht.

2.) Text und Musik müssen sich nicht unbedingt an das Strophe/Refrain-Schema halten.

3.) Erwünscht ist ein dem Genre entsprechender Liedtext. Dieser kann sprachlich verschieden nuanciert sein, dem Wiener Dialekt kommt jedoch im Genre eine gewichtige Rolle zu.

4.) Da es sich bei einem Liedtext üblicherweise um singbare Verse handelt, wird sowohl deren künstlerische als auch handwerkliche Qualität zu beurteilen sein.

5.) Ob Text & Musik in Personalunion entstehen oder aufgeteilt auf zwei oder mehrere Urheberinnen und Urheber, hat keinen Einfluss auf die Beurteilung. Es zählt das Lied als Gesamtes.

Weder Text noch Musik dürfen vorher veröffentlicht worden sein!

Prämierung

Die Bewertung der Einsendungen erfolgt durch eine Fachjury. Die besten 3 Wienerlieder werden im Rahmen des Festivals wean hean 2021 aufgeführt.

Die Prämierungen sind wie folgt dotiert:
1. Platz: EURO 800,-
2. Platz: EURO 500,-
3. Platz: EURO 300,-

Altersgrenze 40 Jahre

Einreichfrist

30. Juni 2020

Weitere Infos unter: www.wvlw.at

wean rean Quarantäne Show

mit Trio Lepschi

30. April 2020, 19 Uhr

uns wird das wean rean noch vergehen, haben sie gesagt, die drei Herren von Trio Lepschi. Während wir Slupetzky, Kunz und Zrost beim „Arbeiten“ im Bockkeller zusehen dürfen, können wir gemütlich die Show von zu Hause aus genießen. Hier auf dieser Startseite, wird das Spektakel gezeigt. Versäumen Sie es nicht! Auf die viel gestellte Frage, ob für den riesen Aufwand auch bezahlt werden darf? Wir können Sie beruhigen, es gibt hier dann auch die Möglichkeit eine großzügige Spende zu hinterlassen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an das wean rean Quarantäne-Büro.


Singen, musizieren und tanzen daheim in Salzburg

Werden Sie Teil unseres musikalischen Gedächtnisspeichers!

Seit über hundert Jahren sammelt und erforscht das Salzburger Volksliedwerk Zeugnisse regionaler Musikkultur. Nicht der Musik der großen Bühnen und Konzertpodien gilt sein Interesse, sondern den vielen „kleinen“ Formen – sei es ein einzelnes Lied oder ein einzelnes Musikstück -, die im Land Salzburg kursieren und die das (Alltags-)Leben der singenden und musizierenden Menschen in unserem Bundesland bereichern.

Nun hat uns die Corona-Pandemie auf uns selbst und die eigenen vier Wände zurückgeworfen. Gedanken an die Biedermeier-Zeit drängen sich auf, das Singen und Musizieren daheim als analoge Alternative zum Streaming gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Uns interessiert, was denn nun in Salzburg zu Hause gesungen, gespielt oder getanzt wird, unabhängig vom musikalischen Genre. Wenn Sie Teil unseres kleinen Forschungsprojektes sein wollen, dann teilen Sie doch bitte Ihre Lieder, Stücke und Tänze mit uns.

Vorgangsweise

  1. Machen Sie eine Audio- oder Videoaufnahme ihrer Musik und sagen Sie am Ende der Aufnahme kurz, um welches Lied/Stück es sich gehandelt hat. Bitte teilen Sie uns anschließend Ihren Namen, Ihren Wohnort, Ihr Alter und Ihren Beruf mit.
  2. Schicken Sie die Datei(en) per WhatsApp an die Nummer +4367763809899 (falls Sie eine Kassette oder einen anderen analogen Tonträger aufgenommen haben, bitte schicken Sie ihn an die Postadresse „Salzburger Volksliedwerk, Zugallistraße 10, 5020 Salzburg“). Sollte es zu Problemen beim Hochladen kommen, laden Sie Ihre Dateien bitte unter https://driveuploader.com/upload/h2a7g2RKBG/ hoch oder schreiben Sie an volksliedwerk@salzburg.gv.at und wir schicken Ihnen einen Link zum Hochladen Ihrer Dateien.
  3. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Aufnahme archivieren.

Was machen wir damit?

Ihre Aufnahme soll Teil unseres musikalischen Gedächtnisspeichers werden und wird im Archiv des Salzburger Volksliedwerkes mit den von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten archiviert. Damit ist sichergestellt, dass auch künftige Generationen Zeugnisse der musikalischen Aktivitäten unserer Zeit besitzen werden. Eventuell ist angedacht, in der Nach-Corona-Zeit eine kleine Auswahl der eingelangten Aufnahmen online zu publizieren.

Weitere Infos unter: www.salzburgervolksliedwerk.at


Dahoamsteirern!

Sei mit dabei und zeig uns, was Du auch in der Corona-Krise „Steirisches“ machst und teile mit uns deine persönlichen steirischen Momente von dahoam!

Schick uns Deine Fotos, Videos, Tonaufnahmen oder Texte, die Du in dieser Zeit, in der wir uns einschränken müssen, dahoam aufgenommen oder verfasst hast und erzähl uns, wie die steirische Lebensart Dich und Dein Umfeld durch diese Ausnahmesituation begleitet.

Die Aktion läuft, so lange wir uns zur Eindämmung des Corona-Virus einschränken müssen – jedenfalls aber bis Ende April. Jede Woche werden kleine Geschenke aus dem Sortiment des Steirischen Heimatwerks und des Steirischen Volksliedwerks verlost. Am Ende der Aktion werden die zwei kreativsten Beiträge, die über diese Webseite hochgeladen wurden, prämiert. Als Preise warten ein Heimatwerk-Dirndl und eine Heimatwerk-Lederhose im Wert von je etwa 500 Euro!

Wir freuen uns auf Beiträge in folgenden fünf Kategorien: Tracht, Kulinarik, Musik, Mundart, Handwerk

Weitere Infos unter: https://steirische-volkskultur.at/dahoamsteirern/


Lied zum Mitsingen

Nach dem Motto „Wer vü singt, is söltn zwieda“ möchte das Team des Burgenländischen Volksliedwerks den Alltag in Corona-Zeiten mit dem Format „Lied zum Mitsingen“ erheitern und zum Mitsingen ermuntern. Viel Spaß mit unseren Videos und vor allem beim Mitsingen – weitere Videos folgen bald!

Videos unter: https://www.youtube.com/channel/UC_xZOihD6I9YHEuI7K9iG6g/videos

Spiel zum Mitmachen

Das Team des Burgenländischen Volksliedwerks veröffentlicht ab jetzt  regelmäßig Mitmach-Videos zu den 100 Kinderspielen, die auf unserer Website kostenlos zum Download zur Verfügung stehen. Im ersten „Spiel zum Mitmachen“-Video ist unser Obmann Sepp Gmasz zu sehen, er präsentiert das Fingerspiel „Das kleine Kasperlhaus“.

Weitere Infos unter: Burgenländisches Volksliedwerk

„Wir-z`Haus-Singen“ im Burgenland

Aufgrund der Coronakrise mussten leider alle Veranstaltungen bis Ende Juni abgesagt werden. Da das Interesse am gemeinsamen Singen jedoch weiterhin bzw. mehr denn je besteht, hat Jürgen Stampfel das „Wir-z´Haus-Singen“ ins Leben gerufen. Am Freitag, dem 24.4.2020 findet bereits die dritte „Veranstaltung“ dieses Formats statt (Veranstaltungsort: eigenes Wohnzimmer).
Singen tut der Seele gut, also seid dabei und singt mit!

Liedtexte zum Runterladen bzw. Öffnen
Link zu Jürgen Stampfel´s Facebookseite (hier wird das „Wir-z`Haus-Singen“ live übertragen)


Kinderlied des Tages

Eine Aktion des OÖ Volksliedwerks gemeinsam mit den Oberösterreichischen Nachrichten

Ab Samstag, 21. März 2020 bis zum Muttertag präsentiert das OÖ. Volksliedwerk täglich  ein Lied als Download, damit es zu Hause nicht langweilig wird. Viel Freude beim Ausprobieren alleine, mit euren Geschwistern, mit den Eltern sowie beim gemeinsamen Singen und Musizieren!

Hier gehts zu den Notenblättern …
Das tägliche Notenblatt findet sich auch auf der Facebookseite …. und in der gedruckten Ausgabe der Oberösterreichischen Nachrichten sowie auf www.nachrichten.at/wirbleibendaheim

Hausmusik gegen Corona

Seit Tagen sieht und hört man vielerorts Menschen, die vom Fenster oder Balkon aus Musik machen – und so gute Laune. Wir freuen uns, wenn Sie uns ab sofort Ihr Hausmusik-Video schicken, das wir in Oberösterreich heute und online weiterverbreiten – und damit auch die gute Laune.

Was machen viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, wenn sie zu Hause sind? Genau, Hausmusik. Beim ORF Oberösterreich trudeln seit Tagen zahlreiche Videos ein, die ORF Oberösterreich Hörerinnen, Seher und Internet-User*innen auf unserer Videoreporter-Seite hochgeladen haben.


Das tägliche Lied! & Balkonsingen

zwei Aktionen der Volkskultur Niederösterreich

Täglich gibt es ein neues Lied zum Singen: zur Jahreszeit, zu den Namenstagen, zu den Festen und Bräuchen im Leben. Singen hilft bei Freud´und Leid. So wollen wir in schwierigen Zeiten mit Liedern aus Liederbüchern aus dem Niederösterreichischen Volksliedarchiv aufheitern.

In der Zeit der Krise hilft es, gemeinsam zu singen – auch wenn es nur von Balkon zu Balkon, von Fenster zu Fenster ist. Die Volkskultur Niederösterreich hat einen Kanon von zehn Liedern zum „Nachbarschaftssingen“ zusammengestellt. Vom Jodler bis zum Frühlingslied – singen wir gemeinsam gegen die Einsamkeit!


Sujet_vml

volksmusikland.at

Volksmusik als virtuelle Reise in lebendiger Vielfalt erleben!

Im Mittelpunkt dieser Seite des Österreichischen Volksliedwerkes stehen Archivmaterialien aus den Volksliedarchiven, die regional unterschiedliche Arten des Musizierens in Vergangenheit und Gegenwart präsentieren. Auch der Entstehungs- und Wirkungsgeschichte einzelner Stücke wird breiter Raum eingeräumt, weit Verbreitetes findet dabei ebenso Eingang wie regionale Spezifika. Die akustische Reise geht dabei von Feldforschungsergebnissen im Privatbereich über Studioproduktionen von Kärntner Chören über alpenländische Dreigesänge und Landlergeiger bis zur Blasmusik aus dem Böhmerwald. Ergänzt wird das Material durch Notenmaterial, Handschriften, Wissenswertes über Musikanten und Forscher, sowie Literaturverweise verdeutlichen die Entwicklung der Sammel- und Forschungsarbeit im Wandel der Zeit.

Weitere Infos unter: www.volksmusikland.at

Mi., 23. November 2020,
18.00 – 20 Uhr.

Archivprobe mit Hermann Fritz,

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien und per Zoom, Anmeldung unter office@volksliewerk.at unbedingt erforderlich.


In der Archivprobe wird mit Instrumenten, Tanz und Gesang den unterschiedlichen Interpretationen des ¾ Takts nachgespürt: Walzer, Weana Tanz, Ländler, Steirer, Schleuniger, Plattler sind alle im ¾ Takt notiert. Anhand von Handschriften aus dem Archiv geht es bei der Archivprobe um Fragen der unterschiedlichen Interpretation und Spielweise dieser spezifischen Gattungen aus der traditionellen Überlieferung. Ein und dieselbe Melodie kann als Jodler, Steirer oder als Innviertler Ländler rhythmisiert werden. Je nach Ort und Anlass ändert sich das Hörerlebnis. 

So ist die Archivprobe auch ein Dialog zwischen ländlichen und städtischen Musizierens, urbanen und regionalen Musikstilen.  Die Geige gibt die Tonart vor, wer mitspielen kann ist eingeladen, auch mit anderen Instrumenten, singen, tanzen und zuhören ist ebenso erlaubt.


Sicherheitsbestimmungen

  • Teilnahme nur nach Voranmeldung
  • Mund und Nasenschutz
  • Sitzplätze mit Sicherheitsabstand
  • Sitzplatzzuweisung
  • am Sitzplatz darf ich den Mund Nasenschutz abnehmen, um am Programm teilzunehmen.
  • Etwaige Pausen müssen am Sitzplatz mit Nasenschutz verbracht werden
  • Aufstehen und Weggehen vom Platz ist nur einzeln erlaubt, ebenso das Verlassen des Raumes

 

Foto: Landtler (Tuschpolka?)St Georgen an der Gusen, 1935, Aufnahme:R. Stempel Photograph aus Linz, Zoderarchiv C 741

Mi., 11. März 2020,
16 – 17 Uhr.

Workshop für Kinder 0-5 Jahre und andere Familienmitglieder

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.


An diesem Nachmittag tanzen, klatschen, stampfen, singen, drehen und wiegen wir uns im ¾ Takt. Wir nähern uns ganz spielerisch den unterschiedlichen Stilen, Tanzformen und Tanzschritten an. Dabei lernen wir unterschiedliche Stücke, Tanzschritte und Bewegungsmuster im ¾ Takt kennen. Ziel des Workshops ist es Rhythmusgefühl, Bewegung zur Musik, zuhören, zuschauen und nachmachen zu fördern, um so erste musikalische Grundkenntnisse spielerisch zu erlernen.

Der Workshop findet im Rahmen des wienXtra kinderaktiv-Programms statt

ausgebucht – wir haben aber eine Warteliste!

Kosten: Normalpreis Erwachsene € 3, Kinder € 2, jeweils um € 1 ermäßigt mit der Kinderaktivkarte 

Weitere Termine zum Tanzschwerpunkt im Frühling am Treffpunkt Operngasse

¾ Takt: Walzer versus Ländler
Archivprobe mit Hermann Fritz
Mi., 18.3.2020, 18.30–20.00

Die Harmonika zur Hand – und auf zum Tanz!
Tanzworkshop mit Livemusik im Rahmen des Akkordeonfestivals
14.3.2020, 15.00-18.00

 

Di/Mi 9.00–17.00, Do 9.00–19.00, Fr 11.00–14.00.

stöbern, anhören, einkaufen

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.


Am Treffpunkt Operngasse 6 haben wir ausgemistet: Es gibt daher Noten, Liederhefte, Fachzeitschriften, CDs und Bücher zu günstigen Preisen. Stöbern, anhören und einkaufen ist erlaubt. Entdecken Sie dabei Raritäten, Wissenschaftliches und Wissenswertes rund um Volkslied, Mundart, Tanz und regionale Musikkultur uvm..

22. Internationales Akkordeonfestival 2021

Das Internationale Akkordeon Festival 2021 musste leider aufgrund von Covid-19 abgesagt werden. Emap.FM spielt daher in der Zeit vom 20. Feb bis 26. März 2021 täglich einen vom Akkordeonisten Otto Lechner ausgewählten Konzertmitschnitt der vergangenen 20 Jahre.
zum Programm


Das Team rund um das Festival wird versuchen dieses in der für heuer geplanten/gebuchten Form 2022 umzusetzen, wenn gewünscht behalten dafür bereits erworbene Tickets für den jeweiligen Programmpunkt/Konzertabend ihre Gültigkeit. Selbstverständlich können erworbene Karten aber auch bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen retourniert werden und der Ticketpreis wird rückerstattet.

Dennoch gibt es zwei  Streaming-Konzerte im Porgy & Bess (Beginn jeweils 20.30 Uhr) hin:

Di., 23.02.2021 TRIO INFERNAL & PAULA BAREMBUEM

Mo., 01.03.2021 NENAD VASILIC TRIO, MARTIN SPENGLER & DIE FOISCHN WIENER

Information zum aktuellen Stand betreffend Konzertabsagen, neuen Terminen und Ticketretournierungenwww.akkordeonfestival.at

 

bis 23. Dezember 2020,
Di/Mi 9.00–17.00, Do 9.00–19.00 Uhr, Fr 11.00–14.00,

stöbern, anhören, einkaufen * Freude schenken.

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.


Der Gabentisch am Treffpunkt Operngasse 6 ist nun wider Erwarten gedeckt . Noten, Lieder, Musik und Bücher bieten wir zum Verkauf an. Darunter finden sich Neuerscheinungen genauso wie Flohmarktware mit bis zu 30 Prozent Ermäßigung. Entdecken Sie dabei Wissenswertes rund um Weihnachtslieder und um Bräuche sowie musikalische Geschenke, die Freude machen. Spezielle Fragen zum weihnachtlichen Musizieren werden im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks beantwortet.

Wir freuen uns über Ihren Besuch im Österreichischen Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien

Mi., 18. Dezember 2019,
17.00 – 18.00 Uhr.

vorweihnachtlicher Workshop.

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.


 

Das Feiern von Festen ist zentraler Bestandteil in familiären Kontexten, unter Freunden und auch in anderen Gemeinschaftsformen. Wenn ja, was wird gesungen? An diesem Termin besteht die Möglichkeit, eigene Lieder mitzunehmen und einzubringen, die eng in Verbindung mit persönlichen Festen und Feierlichkeiten stehen. Auch Instrumente und Instrumentalstücke sind willkommen. Darüber hinaus werden aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes Lieder vorgestellt, die im Kontext von Festivitäten und damit auch dem nahenden Weihnachtsfest stehen.
Ziel des Workshops ist es, einen Impuls für das gemeinsame Singen in Gemeinschaften zu setzen. Über das anlassbezogene Singen können persönliche Beziehungen und emotionale Bindungen zu verschiedenen Menschen, mit denen man gemeinsam singt, aufgebaut werden.

 

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit WienXtra

 

Wirkungen, Funktionen und Kontexte

Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“

21.- 24. August 2019

Gmunden
Anmeldefrist: 31. Juli 2019
Auf der Sommerakademie 2019 wollen wir nach Feldern fragen, in denen Volkslied und Volksmusik, „Volkskultur“ überhaupt, wirksam werden, wo sie mit Emotionen verknüpft, Haltungen ausdrücken und begleiten. Wir wollen über Bereiche der Anwendung, den lebenspraktischen Gebrauch im Alltag, über Ausdrucksformen für jede Gelegenheit reden, auch fragen, was es bedeutet, wenn sie kindheitsvertraut sind. Gefühle, Signale, Wirkungen und Stimmungen im vermeintlich Eigenen, im Nahbereich: Ein in mehrfachem Sinne offenes, weites Feld historischer wie gegenwärtiger Beispiele im sozialen Gebrauch, auch im therapeutischen Bereich, ist bei Vorträgen, Workshops und Diskussionen bei der Sommerakademie auszuloten.
Es geht in Vorträgen von Herbert Zotti und Else Schmidt von der Bundesarbeitsgemeinschaft Volkstanz über die „Sehnsucht nach dem Land“ und dem „Leben im Landhausstil“.  Katharina Pecher-Havers vom Institut für Musikpädagogik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien spricht über die Zither im „Roten Wien“, ein weiteres Thema ist Singen und Musik als Ausdruck des Protests. „Die Lust am Singen“ wird in einem Workshop mit Norbert Hauer vermittelt. Ein offenes Singen und Tanzen am Rathausplatz gemeinsam mit den Teilnehmenden der Sommerakademie will auch PassantInnen und das Publikum für das aktive musikalische Tun begeistern.

Zur Sommerakademie laden wir Personen aus der Volkskultur, aus dem Sozial-, Musik- und Bildungs- und Tourismusfach sowohl aus Wissenschaft und Praxis ein, sich bei der Sommerakademie mit Wirkungen, Funktionen und Kontexten von Volkskultur  auseinanderzusetzen. Für PädagogInnen gilt die Tagung als Fortbildung. An junge Studierende und Musizierende vergeben wir für die Sommerakademie Stipendien.
Gerne nehmen wir auch Programmvorschläge für musikalische Beiträge für das offene Singen, Musizieren und Tanzen am Rathausplatz in Gmunden entgegen, in Absprache gelten Sonderkonditionen für das Tagungsprogramm.

Anfragen: sommerakademie@volksliedwerk.at

Ausgewählte Beiträge der Sommerakademien 2017/18 erscheinen im Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerks Ende August 2019.