Prof. Clemens Hellsberg übergibt Ehrenurkunde an em. Prof. Konrad Köstlin | Foto: Anita Frühwirth

Unser ehemaliger Leiter der Wissenschaftlichen Kommission und Vizepräsident des Österreichischen Volksliedwerks, em. Prof. Dr. Konrad Köstlin wurde am 11.11.2025 zum Ehrenmitglied ernannt. Das Dokument zur Ehrenmitgliedschaft wurde ihm im Rahmen einer Generalversammlung vom Präsidenten des Verbandes Prof. Dr. Clemens Hellsberg überreicht.

Mit dieser Auszeichnung findet das umfassende Wirken Konrad Köstlins für das Volksliedwerk und vor allem die Wissenschaftliche Kommission eine würdige Anerkennung. Neben seiner universitären Laufbahn als Professor für Europäische Ethnologie an der Universität Wien, widmete er sich ehrenamtlich zahlreichen Aufgaben und Projekten, die zur Weiterentwicklung der Volkskultur in Österreich beitragen. Dazu zählen seine Tätigkeiten in der Wissenschaftlichen Kommission des Österreichischen Volksliedwerks, als Präsident im Verein des Volkskundemuseums und im Beirat am Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung, Tirol. Er war Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (DGV), darüber hinaus langjähriger Vorsitzender der Société internationale d’ethnologie et de folklore (SIEF) und im Wissenschaftlichen Beirat im Touriseum, Südtiroler Landesmuseum für Tourismus sowie Gutachter für die österreichische UNESCO-Kommission. Als Programmgestalter der jährlichen Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks, der Kamingespräche der Volkskultur Niederösterreich und der Zukunftsgespräche der Bundesarbeitsgemeinschaft Volkstanz gab er neue Themen und Blickwinkel auf die Volkskultur aus der Perspektive einer modernen Gesellschaft vor. Dazu zählt auch die Wissenschaftliche Leitung des FWF Projekts des Volkskundemuseums Wien gemeinsam mit den Projektmitarbeiterinnen Birgit Johler und Magdalena Puchberger. Hier galt es „Museale Strategien in Zeiten politischer Umbrüche“ des Österreichischen Museums für Volkskunde in den Jahren 1930-1950“ zu beleuchten.

Am 11.11.2025 wurde Prof. Dr. Konrad Köstlin das Dokument zur Ehrenmitgliedschaft überreicht. Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit ihm!

* 29. April 1923 (Bozen), † 13. Jänner 2025 (Wien)

Walter Deutsch war als Musiker, Komponist und Musikwissenschaftler eine prägende Figur der österreichischen Volksmusik.

Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Südtirol, erlernte dort das Friseurhandwerk und wurde durch seine Eltern in die Musik eingeführt. Nach Umsiedlung der Familie ins „Großdeutsche Reich“ (Kufstein) wurde er zur Wehrmacht eingezogen und als Soldat nach Nordafrika geschickt. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in den USA studierte er zuerst am Konservatorium in Innsbruck, danach an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien Komposition bei Alfred Uhl und Dirigieren bei Hans Swarowsky. Seine Karriere begann er als Ballettkorrepetitor an der Wiener Volksoper.

1965 gründete er das Institut für Volksmusikforschung (aktuell: Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie) an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, das er bis 1993 leitete. Von 1992 bis 1999 war er Präsident des Österreichischen Volksliedwerkes, danach Ehrenpräsident.
Deutsch führte zahlreiche Seminare und auch Feldforschungen durch und dokumentierte so Volksmusik in verschiedenen österreichischen Regionen und in Südtirol. Viele kostbare Bild- und Tondokumente entstanden. Seine Forschungsergebnisse publizierte er sowohl in Notenheften für die Praxis, in Audioproduktionen als auch in wissenschaftlichen Fachbüchern. Einen Höhepunkt seiner Publikationstätigkeit stellt die Herausgabe der Reihe „Corpus Musicae Popularis Austriacae“ (COMPA), einer umfassenden Dokumentation österreichischer Volksmusik, die derzeit 23 Bände umfasst, dar. Seinem vielfältigen Wirken ist es zu verdanken, dass so wertvolles Kulturerbe für nachfolgende Generationen festgehalten ist. 2023 erhält er für sein Schaffen das „Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“.

Als Komponist schuf er Bühnen- und Ballettmusik, Tänze, Märsche, Klaviermusik, Kammermusik, Kantaten, Lieder nach Gedichten von E. Breisach und Franz Rieger, Wienerlieder, volksmusikalische Lieder, Stücke und Bearbeitungen u.a. für Chöre. Durch die Konzeption und Moderation von Radio- und Fernsehsendungen trug Walter Deutsch zudem maßgeblich zur Popularisierung von Volksmusik in Österreich bei.

2022 übergab er seine umfangreiche Sammlung an das Österreichische Volksliedwerk. Seit diesem Zeitpunkt wird diese schrittweise in das Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes eingegliedert.


Walter Deutsch
Parte: Verabschiedung 31. Jänner 2025, von 10-13 Uhr, in der Halle 2 (Tor 2) des Wiener Zentralfriedhofs, die drei Stunden sind individuell für eine Verabschiedung zugänglich mit Worten, Musik und Stille. Im Anschluss von 13-17 Uhr bieten wir in den Räumlichkeiten des Österreichischen Volksliedwerks, Operngasse 6 die Möglichkeit, zusammen zu kommen, Erinnerungen auszutauschen um von Walter Deutsch Abschied zu nehmen.
Biografie im Österreichischen Musiklexikon
Der Verband der Volksliedwerke trauert um seinen Ehrenpräsidenten Walter Deutsch: 16.01.2025, APA / OTS0147


Sendungshinweise:
– „Unser Land unser Jahr“ bei ServusTV, 9. März 2025, 10 Uhr
„AufhOHRchen Spezial in memoriam Walter Deutsch“, 14.1.2025, 20.04 Uhr, Radio Niederösterreich – Die Sendung zum Nachhören. (bis 12.02.2025)
– Ö1 Spielräume: In memoriam Walter Deutsch, Freitag, 17.01.2024, 17.30h. – Die Sendung zum Nachhören (bis 16.02.2025)


Fotos:





Foto: Walter Deutsch zum 100. Geburtstag, © Lauge Dideriksen
Text: Wolfgang Dreier-Andres, Irene Egger, Erna Ströbitzer

Am 23. November 2024 wurde unser früherer, geschätzter Präsident LH a.D. Dr. Josef Pühringer zum Ehrenpräsident des Österreichischen Volksliedwerks ernannt. Seine verdienstvolle Amtszeit trat er 2007 als Nachfolger von Dr. Sepp Gmasz (heutiger Obmann des Burgenländischen Volksliedwerkes) an.

Die Überreichung der Ehrenpräsidentschaft fand im Österreichischen Volksliedwerk im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Freund*innen und ehemaligen Wegbegleiter*innen aus den Landesvolksliedwerken statt.

zu den ehemaligen Präsidenten.
Pressetext „Clemens Hellsberg ist neuer Präsident“

Präsident Clemens Hellsberg und Ehrenpräsident Josef Pühringer / Fotos: Irene Egger (ÖVLW), Michael Weissensteiner (Steir. Volksliedwerk)

VOLXFEST – Die Kunst und Kraft des Feierns

Gößl, 18.6.2024, apa ots

Das VOLXFEST mit den beiden Teilen „Eindrahn“ in Gmunden und „Aufdrahn“ in Gößl zeigt, über die Kunst und Kraft des Feierns können verschiedene Formen des Feierns zusammengeführt werden. Traditionelle Tänze, Discoplattler, queere Elemente sowie performative-künstlerische Ausdrucksformen haben im VOLXFEST einen Platz.

Das VOLXFEST ist ein mehrteiliges Projekt des Österreichischen Volksliedwerks gemeinsam mit dem Choreografen und Performancekünstler Simon Mayer im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024. Gemeinsam mit einem internationalen Team von acht Künstler*innen und dem Österreichischen Volksliedwerk unter der Leitung von Irene Egger kreieren Traditionsvereine wie die Altausseer und Atterseer Volkstanzgruppen, die Altbadseer Musi, Salzkammergut Geigenmusi, Grundlseer Geigenmusi, Salzkammerqueer sowie Hip Hop Gruppen aus dem  Salzkammergut gemeinsam das VOLXFEST. Im VOLXFEST wird daher mit der Koexistenz von traditionellen Ausdrucksformen sowie zeitgenössischer Kunst experimentiert und gespielt. Egal, ob herkömmlich oder künstlerisch – Geplantes trifft auf Spontanes, Choreografien auf den freien Tanzboden.  
Der Holzhackermarsch von der Attergauer Volkstanzgruppe kommt damit sowohl als traditioneller Schuhplattler als auch in einer neuen Version mit Motorsäge und anderen Klangmotiven aus der Holzverarbeitung von Simon Mayer zur Aufführung, ein Spinnrad erzeugt aus traditionellen Melodien Beats und es wird auf einer „Zigarettenschachtelgeige“ musiziert, Elemente aus dem Hip Hop finden sich im Volkstänzen wieder… In dieser Zusammenarbeit von Österreichischem Volksliedwerk, künstlerischem Team und traditionellen Vereinen im Kontext der Kulturhauptstadt werden die einzelnen Acts mit historischem Quellenmaterial zu Volksmusik, Tanz, Tracht und Brauch aus den Archiven der Volksliedwerke bereichert. Auf Basis dieser sowie aktueller Feldforschungen werden vergessene Tänze und Musikstücke, wie der Polstertanz, rekonstruiert und in zeitgenössische, gesellschaftliche Kontexte eingebettet, um sie als Gesellschaftsspiel neu zu etablieren. 

Ziel mit dem Volksfest ist es, Diversität sowie internationale und intersektionale Perspektiven in regionale volkskulturelle Ausdrucksformen einfließen zu lassen. Denn im künstlerischen Prozess werden Fragen zu Herkunft und Entwicklungen in gesellschaftlichen, zeitgenössischen und internationalen Diskursen anders als in herkömmlichen Settings beantwortet. Es werden gegebene Normen des Feierns aufgegriffen, hinterfragt und mit neuen, vielfältigen Ausdrucksformen verbunden. Diese hybriden Formen sollen zu einem besseren Verständnis unterschiedlicher Menschen beitragen, Angst vor Veränderungen nehmen und einen persönlichen Zugang zum Feiern  mittels Körpergefühl eröffnen. All diese Facetten des VOLXFEST führen zu neuen Wegen in volkskulturellen Settings. Beim letzten Teil „Ausdrahn“ am 23. November 2024 werden im Salzkammergut gemeinsam mit Tänzer*innen, Performer*innen und Musiker*innen der Kulturhauptstädte aus Norwegen und Estland europäische Formen des Feierns zu einem Volxfest bzw. zu einer Village Party zusammengeführt.  

Im Rahmen des Volxfest findet im Vorfeld ein abwechslungsreiches Workshopprogramm statt.

Mitwirkende
künstlerische Leitung Simon Mayer, art in motion
Projektträgerin, Leitung Produktion und artistic research Irene Egger, Österreichisches Volksliedwerk
künstlerisches Team Farah Deen, Simon Mayer, Markus Prieth, Patric Redl, Hannah Shakti-Bühler, Mario* Sinnhofer, Irma-Maria Troy, Hannah Wimmer
Projektbeteiligte AltBadSeer Musi, Banda Adriatica, D’Attergauer Volkstanzgruppe und Lederhosengirls, D´Vöcklataler, Heimat- und Trachtenverein Alt-Gmunden, Grundlseer Geigenmusi, Viechtauermusikanten, Heimatverein Viechtau, KateRock Verein & ChrisMooves (Hip Hop), Oberösterreichisches und Steirisches Volksliedwerk, Salzkammergut Geigenmusi, Salzkammerqueer, Volkstanzgruppe Altaussee, Volxfestler*innen, Volxfestorchester
Produktion Johannes Starmühler, Lisa Anetsmann, Ilona Eggl, Felix Gfällner
Technik und Ton Jeroen Smith und Lukas Froschauer
Projektbegleitung Karoline Wibmer
Ethnografische Begleitung Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien
Programmleitung Erinnerungskultur, Historisches, Museen Lisa Neuhuber

Pressekontakt
Irene Egger, Österreichisches Volksliedwerk, irene.egger (at) volksliedwerk.at


Gmunden, 23. Mai 2024

Das VOLXFEST, ein Projekt des Österreichischen Volksliedwerks gemeinsam mit dem Choreografen und Performancekünstler Simon Mayer, lädt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 zu den ersten beiden Volxfestterminen: „Eindrahn“ am 25. Mai 2024, 9.30 – 14 Uhr in Gmunden, Schubertplatz und Traunseetram „Aufdrahn“ am 15. Juni ab 16 Uhr, Veitwirt Gößl.

Es sind dies Volxfeste zum Mitmachen, Mittanzen, Mitspielen und Mitsingen, kombiniert mit Schautänzen und Performances. Vorkenntnisse sind nicht nötig, einzig die Lust am gemeinsamen Feiern und Ausprobieren steht im Vordergrund. Das VOLXFEST versteht sich als ein vielschichtiges Partizipationsprojekt und will den Mitwirkenden und Besucher*innen unterschiedliche Zugänge zu kulturellen und künstlerischen Ausdrucksformen von Musik, Tanz, Tracht, Brauch und Feiern vermitteln. Im VOLXFEST wird mit der Koexistenz von traditionellen Ausdrucksformen sowie zeitgenössischer Kunst experimentiert und gespielt. Egal, ob traditionell oder künstlerisch – Geplantes trifft auf Spontanes, Choreografien auf den freien Tanzboden. Dabei trifft Hip-Hop auf Volkstanz, getanzt wird auch mit der laut Guinness Buch der Rekorde größten Lederhose. Der Holzhackermarsch kommt sowohl als herkömmlicher Schuhplattler getanzt von den Lederhosengirls aus dem Attergau als auch in einer neuen Version mit Motorsäge und diversen Klangmotiven von Simon Mayer zur Aufführung, ein Spinnrad erzeugt traditionelle Beats und es wird auf einer „Zigarrenschachtelgeige“ musiziert. Bei einem offenen Singen kann man in traditionelle Jodler und Lieder einstimmen.

Die Kunst und Kraft des Feierns liegt in der Balance zwischen den Regeln, die genaue Festabfolgen definieren, und freien spontanen, intuitiven Ausdrucksformen, welche Wohlbefinden, Freude und Zuneigung unter den Feiernden, Hochstimmung, aber auch Trauer und Wut zum Ausdruck bringen. Denn das gemeinsame Feiern kann auch als Ressource in Zeiten von Krisen dienen. Zwischen diesen Gegenpolen setzt das Projekt VOLXFEST des Choreografen und Performancekünstlers Simon Mayer an. Ein internationales Team von acht Künstler*innen und das Österreichische Volksliedwerk unter der Leitung von Irene Egger kreieren das VOLXFEST gemeinsam mit Menschen in den Gemeinden der “Kulturhauptstadtregion Bad Ischl Salzkammergut 2024” mit den AltBadSeer Musi, D’Attergauer Volkstanzgruppe und Lederhosengirls, D´Vöcklataler, Heimat- und Trachtenverein Alt-Gmunden, Grundlseer Geigenmusi, Viechtauermusikanten, Hip Hop Community Skgt, Oberösterreichisches und Steirisches Volksliedwerk, Salzkammergut Geigenmusi, Salzkammerqueer, Volkstanzgruppe Altaussee, Volxfestler*innen, Volxfestorchester. In der Zusammenarbeit von künstlerischem Team, traditionellen Vereinen und Institutionen im Kontext der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammmergut 2024 besteht die Möglichkeit, künstlerisches Arbeiten mit historischem Quellenmaterial zu Volksmusik, Tanz, Tracht und Brauch aus den Archiven der Volksliedwerke zu bereichern und neue Ergebnisse zu erzielen.

Durch die Kunst und Kraft des Feierns erleben Mitwirkende und Besucher*innen eine Kultur des Miteinanders und kulturelle Zugehörigkeiten aus unterschiedlichen Perspektiven. Ziel mit dem Volksfest ist es, Diversität sowie internationale und intersektionale Perspektiven in volkskulturelle Ausdrucksformen einfließen zu lassen. Denn im künstlerischen Prozess werden Fragen zu Herkunft und Entwicklungen in gesellschaftlichen, zeitgenössischen und internationalen Diskursen anders als in herkömmlichen Settings beantwortet. Es werden gegebene Normen aufgegriffen, hinterfragt und mit neuen, vielfältigen Ausdrucksformen verbunden. Diese hybriden Formen des Feierns sollen letztendlich zu einem besseren Verständnis unterschiedlicher Menschen beitragen, Angst vor Veränderungen nehmen und einen persönlichen Zugang zur persönlichen Heimat mittels Körpergefühl eröffnen. 

Fakten:

Eindrahn: 25. Mai 2024 I 10-14 Uhr I Gmunden: Traunseetram und Schubertplatz, bei Regenwetter im Stadttheater
Aufdrahn:  15. Juni 2024 I ab 16 Uhr I Gößl Veitwirt
Ausdrahn:  23. November 2024, I ab 18 Uhr I Bad Goisern, Stephaneum

Volxfestteam, Österreichisches Volksliedwerk / Simon Mayer art in motion, Foto: Johannes Starmühler
Volxfest / Simon Mayer art in motion, Foto: Johannes Starmühler
Volxfest Mitwirkende Gmunden 2024, Foto: Vincent Salvatore Urban
Holzhacker Simon Mayer Volxfest Gmunden 2024, Foto: Vincent Salvatore Urban
Volxfest Gmunden 2024, Foto: Vincent Salvatore Urban

Rückfragen
Irene Egger, Österreichisches Volksliedwerk – irene.egger@volksliedwerk.at , T: 0677/611160 – www.volksliedwerk.at

 

Das Österreichische Volksliedwerk entwickelte Recherchetool, um mit Klaviatur auf www.volksmusikdatenbank.at Melodien zu suchen.

Für die niederschwellige Suche nach volksmusikalischen Melodien wurde vom Österreichischen Volksliedwerk (Verband der Volksliedwerke der Bundesländer) eine drei Oktaven inklusive aller Halbtonschritte umfassende virtuelle Klaviatur entwickelt und in den Online-Katalog der Volksliedarchive Österreichs www.volksmusikdatenbank.at integriert. Aktuell sind über 700.000 Lied- und Musikdatensätzebereits recherchierbar, darunter 13.000 Melodien, von rund 7.500 scheinen auch bereits abspielbare Noten in ABC-Notation in der Datenbank auf. Die Suche kann mit anderen Abfragekriterien wie Liedanfang, Refrain oder Lied- bzw. Musikgattung (z.B. Almlied, Landler, Walzer…) kombiniert werden. Laufend kommen neue Lieder und Stücke aus handschriftlichen Gebrauchsliederbüchern, alten Spielheften und anderen Konvoluten, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreichen, hinzu. 

Der interessierten Öffentlichkeit und der Fachwelt einen möglichst niederschwelligen Zugang zu diesem einzigartigen volksmusikalischen Bestand zu ermöglichen, ist das erklärte Ziel des neuen Melodierecherchetools: „Erst wenn die Quellen möglichst einfach recherchier- und lesbar zur Verfügung gestellt werden, finden sie sowohl in den musikalischen Gebrauch, als auch in die wissenschaftliche Analyse Eingang“, ist Vizepräsident des Österreichischen Volksliedwerks und Digital-Humanities- Experte Dr. Wolfgang Dreier-Andres vom Salzburger Volksliedwerk überzeugt.

Einen wesentlichen Bestand der österreichischen Volksliedarchive bilden nicht nur mit Text und Melodie überlieferte Lieder, sondern auch zehntausende Aufzeichnungen von alten Tanzmelodien und Jodlern. Gerade bei diesen Materialien bietet die Melodie einen wesentlichen identifikatorischen Faktor, da Komponisten sowie Stücktitel in der Volksmusik meist nicht vorhanden oder irrelevant sind. Zudem stellt das Vorhandensein von Melodievarianten zu einzelnen Tänzen, Stücken und Liedern ein wesentliches Element volksmusikalischer Überlieferung dar. So kann dieses Tool auch helfen, Urheberrechtsfragen zu beantworten.

Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangbot bieten die Volksliedwerke weitere Möglichkeiten in diese Archivquellen einzutauchen. Das reicht von Archivproben und Jodlerkursen, bei denen nach alten Handschriften gesungen und musiziert wird, bis hin zu Symposien, die Sammlungen von Forscher*innen beleuchten. www.volksliedwerk.at

Rückfragehinweis

Österreichisches VolksLiedWerk Mag.a Irene Egger | Geschäftsstellenleitung Operngasse 6 1010 Wien Tel. +43 – 1 – 512 63 35 Mail office@volksliedwerk.at.

Pressefoto

Perfahl Handschrift um 1799 aus Bad Aussee E 58, Archiv des Österreichischen Volksliedwerks

Tipps zur Suche

Für die niederschwellige Suche nach Melodien wurde eine drei Oktaven inklusive aller Halbtonschritte umfassende virtuelle Klaviatur entwickelt und in den Online-Katalog www.volksmusikdatenbank.at integriert. Die gespielten und beim Anschlag erklingenden Töne werden auf einer Notenzeile abgebildet. Man kann einzelne Noten löschen und so die Melodie korrigieren, das Endergebnis abhören und die Suche starten. Um die Suche möglichst einfach zu halten, wird über alle Tonarten gesucht. Bringt die Suche nicht das gewünschte Ergebnis, kann die automatisch zwischengespeicherte Melodie nochmals korrigiert werden. Es ist auch möglich, nur den Beginn eines Stückes/Liedes zu suchen und die Suche nach der Melodiekontur (Parsons-Code) an- und abzustellen, um die Trefferliste entweder zu erweitern oder einzuschränken.

Eine besondere Stärke von www.volksmusikdatenbank.at liegt seit ihrer Entwicklung in der Kombinationsmöglichkeit verschiedenster Suchkriterien. Auch die Melodiesuche kann mit anderen Abfragekriterien und Suchfiltern kombiniert werden, etwa der Suche nach Liedanfang + Melodie, der Einschränkung auf Instrumentalmusik oder eine bestimmte Liedgattung (z.B. Almlied, Landler).

Wir bitten alle Interessierten, die neue Melodiesuche von www.volksmusikdatenbank.at eifrig zu verwenden und Auffälligkeiten/Wünsche/Anregungen mitzuteilen. Dies ist Version 1.0 dieser Funktion. Auf Basis dieser Rückmeldungen (office(at)volksliedwerk.at) wird es in regelmäßigen Abständen neue Versionen mit Korrekturen und Erweiterungen geben!

Videoanleitungen zur Benutzung finden sich hier

Melodierecherche Anleitung III Grundlegende Suche Melodien aendern
Melodierecherche Anleitung III Melodiesuche Treffer einschraenken
Melodierecherche Anleitung III kombinierte Suche Melodien Boolesches und nicht


Das Projekt entstand im Rahmen der Ausschreibung Kulturerbe digital des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

Clemens Hellsberg ist neuer Präsident des Österreichischen Volksliedwerks.

Der ehemalige Vorstand der Wiener Philharmoniker, Prof. Dr. Clemens Hellsberg, ist am 4. Dezember 2023 als Präsident des Österreichischen Volksliedwerks – Verband der Volksliedwerke der Bundesländer gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge von LH a.D. Dr. Josef Pühringer an, der 15 Jahre lang die Geschicke des Vereins leitete. Mit Clemens Hellsberg ist das Österreichische Volksliedwerk ein zweites Mal mit der Familie Hellsberg verbunden. Sein Vater, Eugen Hellsberg, war in den 1960er Jahren erster Geschäftsführer des Österreichischen Volksliedwerks. In dieser Funktion prägte der promovierte Musikwissenschafter die Sammlungs-, Forschungs- und Archivierungsaufgaben dieser Institution wesentlich. Er verfasste Fachartikel für Zeitungen, Rezensionen, hielt Vorträge, veröffentlichte Liederbücher und betätigte sich als Dozent in der Erwachsenenbildung.

Sein Sohn, nun Präsident, Clemens Hellsberg erlangte seinen Doktortitel nach einem Studium der Musikwissenschaft und Alten Geschichte an der Universität Wien. Gleichzeitig studierte er Violine an der Musikhochschule Wien (heute: MDW – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien). 1976 erhielt er eine Festanstellung beim Orchester der Wiener Staatsoper, in dem er zwei Jahre später erstmals als Primgeiger agierte. Im Jahr 1980 wurde Clemens Hellsberg bei den Wiener Philharmonikern aufgenommen, deren Vorstand er von 1997 bis 2014 war. Neben seinen musikalischen Aktivitäten im Kreise der Wiener Philharmoniker veröffentlichte er zahlreiche musikwissenschaftliche Bücher und Artikel. „Mein Anliegen als Präsident ist es, mit den Kernkompetenzen des Österreichischen Volksliedwerks Archivieren, Forschen und Dokumentieren wesentlich zur musikalischen Vielfalt im Musikland Österreich beizutragen. Hier an die Arbeit meines Vaters anzuknüpfen, sehe ich im Sinne der Weitergabe von Traditionen, die einen wesentlichen, immanenten Faktor von Volksmusik darstellen.“ 

Um die Archive der Volksliedwerke in die Zukunft zu führen, arbeitet das Österreichische Volksliedwerk im Rahmen des Förderprojekts des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport im Archivdatenbankverbund (www.volksmusikdatenbank.at) an einer Melodierecherche. Mittels Klaviatur sollen in Zukunft speziell Melodien in Musikhandschriften leicht abgefragt werden können. „Das bietet einen niederschwelligen Zugang, Musik aufzufinden und diese dann auch zu praktizieren“, ist der mit Hellsberg nominierte Vizepräsident Dr. Wolfgang Dreier-Andres, Archivleiter des Salzburger Volksliedwerks überzeugt. Dreier-Andres ist ein profunder Kenner im Bereich der „Digital Humanities“.  Er folgt Univ.-Prof. Dr. Konrad Köstlin, der in verdienstvoller Weise neben der Funktion als Vizepräsident auch den Vorsitz der wissenschaftlichen Kommission des Österreichischen Volksliedwerks innehatte. Der langjährige Volkskunde-Forscher und Universitätsprofessor stand diesem Gremium 16 Jahre vor und spielte bei der Gestaltung einer Sommerakademie, welche Wissenschaft und Praxis zusammenführte, eine entscheidende Rolle.

Einerseits mit dieser Neubesetzung, andererseits mit der Besinnung auf die Kernkompetenzen des Verbands, blicken die Mitglieder, die Landesvolksliedwerke, zuversichtlich auf 2024, das 120. Jubiläumsjahr.

Davor bieten die Volksliedwerke in der Adventzeit ein vielfältiges Angebot an offenen Singen, Konzerten, Weihnachtsliederberatungen, Notenmaterial uvm. Details zum Programm unter: http://www.volksliedwerk.at

Alle Mitglieder, Mitarbeiter*innen und Weggefährten des Dachverbands bedanken sich bei ihrem ehemaligen Präsidenten Josef Pühringer und dem Vizepräsidenten Konrad Köstlin, sie wünschen beiden Gesundheit und Glück, dem neuen Präsidenten mit seinem Team alles Gute für die Zukunft.

zum Vorstand

Rückfragen:
Mag.ª Irene Egger (Geschäftsleitung)
T: +43/1/5126335-14 irene.egger (at) volksliedwerk.at

Pressefotos

Der Vorstand des Österreichischen Volksliedwerks, credits: Österr. Volksliedwerk/ Johannes Starmühler
Josef Pühringer und Clemens Hellsberg, credits: Österreichisches Volksliedwerk/ Johannes Starmühler
Eugen Hellsberg am Rednerpult, Archiv des Österreichischen Volksliedwerks


Großes goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich an Walter Deutsch verliehen

Für seine langjährige wissenschaftliche Arbeit im Bereich Volkskultur wurde Walter Deutsch das Große goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Die Verleihung nahm der Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek vor. Sie fand am 18. September 2023 im Audienzsaal des Bundesministeriums statt.


Tagung ad honorem Walter Deutsch: Volksmusik im Trentino-Südtirol in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft | Convegno: Musica popolare in Trentino-Alto Adige/Südtirol: passato, presente e futuro

Dem frischgebackenen Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, unserem Ehrenpräsidenten Walter Deutsch, ist eine Tagung in San Michele, Südtirol, gewidmet.

ad honorem Prof. Dr. Walter Deutsch (*23. April 1923 in Bozen)

Die Tagung findet anlässlich des 100. Geburtstages des österreichischen Volksmusikforschers Prof. Dr. Walter Deutsch (*1923 in Bozen), den er am 29. April 2023 gefeiert hat, am 27. und 28. Oktober 2023 im METS (Museo etnografico trentino) in S. Michele/TN statt.

Veranstalter sind das METS (Museo etnografico trentino San Michele) und das Referat Volksmusik in der Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule.

Ort: METS (museo etnografico trentino San Michele)
Datum: 27.10.2023 – 28.10.2023
Information zum Programm finden Sie hier.


Analytische Zugänge zur Volksmusik heute.

Unter diesem Titel findet am 28. & 29. April 2023 in der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ein Symposium statt. Walter Deutsch hat 1965 an der mdw das Institut für Volksmusikforschung gegründet. Vortragende aus der internationalen Volksmusikforschung werden mit Redebeiträgen vertreten sein. Musikalische Beiträge runden das zweitägige Programm ab.


Programm | 28.04.2023 | Josef Haydn-Saal

14:00-15:00 | Eröffnung – Eröffnungsvortrag

Sepp Gmasz (Neusiedl am See): Aus der Waschküche der Ursulinen. Erinnerungen an die Frühzeit des Instituts für Volksmusikforschung
Musik: Simon Wascher & Hermann Fritz

15:30-16:00 | Pause

16:00-17:30 | Sitzung I | Leitung: Thomas Nußbaumer

Lujza Tari-Miháltzné (Budapest): Instrumentale Melodie-Incipits und ihr Verhältnis zur Form am Beispiel historischer und gegenwärtiger ungarischer Tanzmelodien
Lubomír Tyllner (Prag): Zur computergestützten Analyse des tschechischen Liedtyps
Jana Ambrózová (Nitra): Digital Technologies in the Research of Traditional Instrumental Music in Slovakia: Paradigms and Perspectives

17:30-18:00 | Pause

18:00-19:00 | Sitzung II | Leitung: Ulrich Morgenstern

Yannick Wey (Luzern): Mehr als dünne Luft? Zum Umgang mit historischen Alphornmusikquellen
Mitglieder des Schrammelensembles Divinerinnen: Musik und Kommentare zum Buch von Walter Deutsch „Johann und Josef Schrammel“

19:00-20:00 | Ausklang bei Wein

Programm | 29.04.2023 | Bankettsaal

10:00-12:00 | Sitzung III | Leitung: Ardian Ahmedaja

Thomas Nußbaumer (Innsbruck): Anaöytische Zugänge zur Volksmusik in Österreich bei Walter Deutsch und weiterführende Überlegungen
Hermann Fritz (Wien): Methoden der Metrumforschung
Simon Wascher (Wien): Das melodische Kontinuum am Beispiel des Popularmusik-Hintergrunds der traditionellen Vokalisen im Alpenraum
Lauge Dideriksen (Wien): Fiddle and Foot – A Preliminary Look at Rhythmic Coordination in Recordings of Landler

12:00-12:30 | Pause

12:30-13:00 | Autoren- und Autorinnengespräche zur Reihe Corpus Musicae Popularis Austriacae (COMPA)

mit Bernhard Gamsjäger, Volker Derschmidt, Eva-Maria Hois, Moderation: Irene Egger

Konzept: Ulrich Morgenstern I Irene Egger, Thomas Nußbaumer
Anmeldung empfohlen: krammer (at) mdw.ac.at

Zur Reihe COMPA

Terminaviso

Dank-Gottesdienst

Zum 100. Geburtstag von Walter Deutsch wird der Doyen der Volkskultur im ganzen Land gefeiert. Am Sonntag, 18. Juni, 10.00 Uhr findet ein Dankgottesdienst in der Pfarrkirche Spitz mit dem Wachau-Chor Spitz statt.

EIN LANGES LEBEN FÜR DIE VOLKSMUSIK – 100 Jahre Walter Deutsch
Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule Referat Volksmusik
28. Oktober 2023 im METS – Museo etnografico trentino in S. Michele (Tn)

105 Laufmeter Wissen wechseln als Vorlass ihre Besitzer

Ehrenpräsident Walter Deutsch übergibt am 14. März 2023 dem Österreichischen Volksliedwerk seinen Vorlass. Die umfangreiche Sammlung beträgt rund 105 Laufmeter. Es ist ein vielseitiges Material bestehend aus Feldforschungen, Handschriften, Manuskripten, Sachbüchern, Noten, Tondokumenten, Vorträgen, die Walter Deutsch im Laufe seines langen und sehr produktiven Wirkens für die Volksmusik zusammentrug. Auch heute, fast 100-jährig, ist Walter Deutsch noch aktiv und arbeitet regelmäßig im Österreichischen Volksliedwerk. „Ich bin dankbar, dass ich hier eine Wirkungsstätte habe, an der ich meinem Forschungsdrang seit vielen Jahren nachgehen kann“, so Walter Deutsch bei der Übergabe.

Der Schenkungsvertrag wurde am 14. März 2023 im Rahmen der 106. Vorstandssitzung des Dachverbandes unter der Anwesenheit und mit Dankesworten des Präsidenten sowie des Vize-Präsidenten des Volksliedwerkes – Josef Pühringer und Konrad Köstlin – feierlich unterzeichnet. Der Bestand wird jetzt für die Langzeitarchivierung im Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes aufgearbeitet und geht somit in den Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek über.

Erst vor kurzem erschienen von Walter Deutsch zwei umfangreiche Bände zu den Märschen und den Tänzen der Brüder Johann und Josef Schrammel.

Eine umfangreiche Biographie von Walter Deutsch finden Sie hier.

Terminaviso 28. – 29. April Symposium zum 100. Geburtstag von Walter Deutsch an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Volksmusik (er)leben: Musik – Regionen – Kulturen!

Wir haben getüftelt und probiert, wieder verworfen und neu angedacht, und jetzt ist sie da. Die kostenlose App des Österreichischen Volksliedwerks. Schauen Sie sich um, erfahren Sie Neues zu Publikationen oder Veranstaltungen, durchstöbern Sie unsere Event-Seite oder horchen Sie in kurze Hörbeispiele von Volksmusik aus ganz Österreich hinein. Die App ist erweiterbar, neue Funktionen werden hinzukommen, speziell die Liederecke, der Volksliedwerk Shop, steht noch nicht mit allen Funktionen zur Verfügung. Wer Interesse hat seine Werke anzubieten, der schreibt uns an office(at)volksliedwerk.at.

Weitere Apps zu Volksmusik und Volkskultur

App des Steirischen Volksliedwerks
Das Leben zum Klingen bringen!

Musikalische Volkskultur lebendig machen – dem sieht sich das Steirische Volksliedwerk seit dem Jahr 1905 verpflichtet, nun auch mit der Volksliedwerk-App: Finden Sie den geeigneten Sänger- und Musikantenstammtisch in ihrer Nähe, singen Sie mit beim Lied des Monats, stimmen Sie mit uns den passenden Ton an, finden sie die gesuchte Melodie oder den gesuchten Liedtext, bestellen Sie Liederbücher Ihrer Wahl oder lassen Sie sich über Neuigkeiten aus unserer Kurs-, und Produktpalette informieren. Verbinden Sie sich mit dem Steirischen Volksliedwerk und erleben Sie steirische Volksmusik mobil und hautnah.

Hier geht’s zur App

OÖ Volkskultur-App

Seit Herbst 2022 vernetzt das OÖ. Forum Volkskultur seine volkskulturellen Mitgliedsverbände digital in einer App. Ein gemeinsamer Veranstaltungskalender, alle Neuigkeiten aus der oberösterreichischen Volkskultur, alle Informationen zu den einzelnen Landesverbänden und viele weitere Funktionen vereint diese übersichtliche App. So hat man die oberösterreichische Volkskultur praktisch und kompakt immer mit dabei.

Hier geht’s zur App

taktvoll.mobil App für Volkstänze

Die kostenlose App taktvoll.mobil der Volkskultur Niederösterreich ermöglicht es ab sofort, alle Tänze und Noten aus „taktvoll. Volkstänze aus Niederösterreich“ immer griffbereit zu haben.

taktvoll.mobil hilft beim Erlernen von Tänzen, indem sie die Noten mit der Tanzbeschreibung verknüpft. Durch diesen innovativen Ansatz kann man immer kontrollieren, welche Figuren in welchem Takt getanzt werden sollen. Umgekehrt kann man sich von der App auch vorspielen lassen, welche Melodie zu einer ausgewählten Tanzfigur üblicherweise erklingt. Die App ist unter taktvoll.app via Handy oder Tablet, aber auch auf dem Computer erreichbar und kann auf mobilen Geräten auch als lokale Anwendung installiert werden.

Hier geht’s zur App taktvoll mobil