Abschlusskonzert für Schulklassen mit Hubert von Goisern,

21. Juni 2023, 15.30 (ausgebucht) und 17.15 Uhr,
Dauer 1 Stunde
Konzerthaus Klagenfurt.


Rahmendaten

Wer kann mitmachen: Schulklassen, die zum Konzert nach Kärnten anreisen möchten. Beim Konzert können Schulen aller -typen und -stufen teilnehmen.
Eintritt: für Schulklassen und Begleitpersonen ist der Eintritt frei, interessierte Erwachsene, Verwandte, Nachbarn und Freundinnen können Karten bei der Jeunesse Kärnten erwerben.
Kosten für Anreise und Vorbereitung Für die Reisekosten außerhalb Kärntens vergibt das Österreichische Volksliedwerk Kostenzuschüsse, sofern das verbindungs- und kostengünstigste Verkehrsmittel gewählt wird. Der Selbstbehalt für Kinder sollte möglichst gering gehalten werden (je nach Weite der Anreise max. € 6, exkl. Übernachtung). Workshops: zum Einstudieren der Lieder unterstützen die Volksliedwerke mit Vermittlungsmaterial, ReferentInnen und finanziellen Mitteln. Sofern das Kontingent ausgeschöpft ist, müssen Schulen die Kosten selbst tragen, der Eintritt ist für alle Schulklassen inklusive Begleitpersonen in jedem Fall frei. Aktuell sind alle Gelder vergeben, eventuell ergibt sich mit Ende der Anmeldefrist noch eine Änderung. Wir nehmen Schulklassen gerne auf die Warteliste.

Die Projektbetreuerinnen in den Bundesländern unterstützen gerne mit der Reiseplanung/Abwicklung, um den Aufwand für Lehrer*innen möglichst gering zu halten.

Programm für das gemeinsame Singen

Alle Schüler*innen singen gemeinsam mit Hubert von Goisern die unten stehenden ausgewählten Lieder, begleitet vom Euro Symphony Orchester SFK sowie von Volksmusikinstrumenten.

• Amazing grace – A so a Segen (Text Hubert von Goisern)
• O du lieber Augustin
• Der Weg zu mein’ Dirndle is stoanig
• Hätt i di (Jodler)
• Lärabrett (Jodler)
• Und jetzt gang i ans Petersbrünndele
• Gstanzlsingen nach den Melodien Wienerlied „Wer a Göd hat“ und Landlergstanzl „Buama stehts z’sam in Kroas“
• Lieder von Huber von Goisern: Brenna tuat’s guat und Weit, weit weg

Es findet keine separate Probe statt, während des Konzerts werden die Lieder einmal in einem Probedurchgang und gleich im Anschluss als Konzertversion gesungen.

Noten und Videos zur Vorbereitung

• Die von Hubert von Goisern ausgewählten Volkslieder zum Download finden sich unter:
Lieder für Komm, wir Singen!
• Lieder von Hubert von Goisern:
Weit, weit weg: Noten Seite 1, Seite 2
Brenna tuats guat: Noten
• Die Lieder sowie Ideen zu Vermittlungsmethoden finden sich unter: Volksmusikland/lernen

Wir bitten maximal drei Strophen der Lieder (englisch und deutsch), auf jeden Fall einstimmig einzustudieren. Wer möchte, kann auch die 2. Stimme versuchen.

Das Projekt

Komm, wir singen ist ein mehrjähriges Projekt unter der Schirmherrschaft von Hubert von Goisern. Ziel des Projektes ist es, einen Impuls für das gemeinsame Singen zu setzen. Das soll die Freude am Experimentieren mit Musik wecken, um so persönliche Beziehungen zu Liedern, zur Musik und zu den verschiedenen Menschen mit denen gemeinsam gesungen wird, aufzubauen.
Die Liedauswahl ergab sich aufgrund eines Aufrufes an unterschiedlichen Schulen aus ganz Österreich Lieder einzureichen, gerne gesungen werden über einen längeren Zeitraum in Österreich bekannt sind, sich für den kreativen und interkulturellen Umgang im schulischen Umfeld eignen und von Kindern aus ihren Familien oder lokalen Gemeinschaften mitgebracht wurden. Aus insgesamt 400 Liedvorschlägen wählte Schirmherr Hubert von Goisern daraus seine persönlich geprägte Liedauswahl für die Schulen.

Anmeldung zum Konzert

Plätze für Schulklassen: office(at)volksliedwerk.at
Einzeltickets für Erwachsene: klagenfurt(at)jeunesse.at

Das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz feiert sein 40-jähriges Bestehen!

bis 01. November 2019
9:30 – 18:00 Uhr

Museumsdorf Niedersulz im Weinviertel, Niederösterreich
Genießen Sie die spätsommerliche bzw. frühherbstliche Atmosphäre eines authentischen Weinviertler Dorfes mit farbenprächtigen Gärten, Bauernhöfen, Handwerkerhäusern, Kapellen, Stadeln, einem Wirtshaus, einer Schule und Presshäusern aus zwei Jahrhunderten. Hier können Sie den verschiedenen HandwerkerInnen über die Schulter schauen, wissenswertes über Pferde und Hunde erfahren und traditionelle Winterarbeiten kennen lernen.

Am Programm:
8. September: Dirndlgwand-Sonntag und Bienen-Neujahr
28. September: Pferdekraft – die Rolle des Pferdes in der ländlichen Arbeitswelt
12. Oktober: Tag des Hundes – Abwechslungsreiches Programm rund um das Thema Hund
13. Oktober: Drischl dreschn und Waz auslesn
26. Oktober: Federn schleißn und Striezl flechtn

Weitere Informationen: Museumsdorf Niedersulz

Bis 24. November 2019


ALTÖSTERREICH / Böhmen

Böhmerwald Dudelsackmusik
Fr 29.3.2019, 19.30 Uhr,

Haus der Regionen in Krems Stein
Die Volksmusikgruppe Pošumavská dudácká muzika – Die Böhmerwald-Dudelsackmusik entstand 1989 in Strakonice und geht von der überlieferten böhmischen Tradition der Dudelsackmusik aus. Ihr Repertoire besteht nicht nur aus tschechischssprachigen Volksliedern und Volkstänzen und Liedern aus dem deutschsprachigen Böhmerwald, sondern auch aus Rekonstruktionen alter Handschriften der Dudelsackmusik aus den Chodenland (Westböhmen) und dem Egerland. Geleitet wird die Böhmerwald Dudelsackmusk vom Volksmusikforscher Tomáš Spurný. Zahlreiche Tourneen führten die Gruppe bereits nach Großbritannien, Italien, Spanien, Ungarn, Belgien, die Schweiz und in skandinavische Länder.

Mladá dudácká muzika Traditionelles Südböhmen
Fr 26.4.2019, 19.30 Uhr, Haus der Regionen Krems-Stein
Die junge Dudelsackkapelle – Mladá dudácká muzika wurde im Jahr 2006 von Bassist Patrik Ředina gegründet. Ausgehend von der traditionellen Besetzung der großen Dudelsackkapellen musizieren eine Es-Klarinette, zwei B-Klarinetten, zwei Dudelsäcke, drei Violinen und ein Kontrabass. Die Kapelle hat also neun Mitglieder zusammen, deren der älteste Musikant im Jahre 1991 geboren ist. Das Ensemble bearbeitet und interpretiert Volksmusikstücke aus Süd- und Südwestböhmen, vor allem aus dem ethnographischen Gebiet Prachens, und tritt in traditionellen Prachenser Trachten auf.

Kat. I: VVK: EUR 23,00, AK: EUR 25,00
Kat. II: VVK: EUR 21,00, AK: EUR 23,00
Kombi-Karte für beide Konzerte der Reihe Alt-Österreich / Böhmen:
Kat. I: VVK: EUR 39,00 / Kat. II: VVK: EUR 35,00
Kombikarten sind unter Tel.: 02732 85015 oder tickets@volkskulturnoe.at erhältlich!
Information: Volkskultur Niederösterreich

theater frei-wild: Die Verteidigung von Molln

1. – 22. Juni 2019 mit 10 Aufführungen um jeweils 20 Uhr, Nationalpark Zentrum Molln, Oberösterreich
Der Legende nach rettete die erste Maultrommel eine fremdartige Frau namens Barbara ein ketzerisches Kräuterwerb, eine ‚Hexe‘ vor dem Scheiterhaufen. Nach mittelalterlichem Recht wurde sie begnadigt wegen einer Erfindung eines Gegenstandes den die Welt noch nicht kannte…
Das schlichte, dennoch magische Hosentaschen-Instrument spielt man heute auf der ganzen Welt, in Konzertsälen wie in der Wildnis oder zum ‚Fensterln‘. Molln war Jahrhunderte lang der wichtigste Ort seiner Herstellung.
Der junge, aus Schlierbach stammende, international renommierte Dramatiker Thomas Arzt verlegt diese Barbara-Legende in die Gegenwart! Im Auftrag des Kulturverein frei-wild-molln schuf er ein höchst aktuelles Drama um das Anders-Sein, um Heimatverbundenheit, um die Solidarität einer Dorfgemeinschaft, letztlich um die Verteidigung der Menschlichkeit. Vor allem aber ist sein – so launig wie ernsthaft angelegtes – „Volksstück mit Musik“ auch ein zeitloses Dokument der verbindenden Kraft der Musik.
Komposition und Life-Spiel der Lieder, Balladen und der Zwischentöne liegen in den Händen des ‚Mollner Maultrommlers‘ Manfred Russmann. Die Regie führt Franz Strasser. Vierundzwanzig ehrenamtliche Darsteller spielen über Molln – so wie es leibt und lebt..
Informationen: Österreichischer Maultrommelverein oder auf Facebook

Seminare

…und wålzen umatum. 4. Tanz- & Ensemblekurs – Bordunmusik und Tanz

9. – 10. März 2019, Graz-Mariatrost, Steiermark
Information und Anmeldung: Sepp Pichler

Musik für Begeisterte

26. – 27. April 2019, St. Leonhard bei Siebenbrünn, Kärnten
Information: Kärntner Volksliedwerk

Bordunmusiktage am Nonsberg

18. – 21. Juli 2019, Unsere liebe Frau im Walde, Südtirol
Information und Anmeldung: Volksmusikkreis oder Pasui

29. Treffen der Dudelsack- & Drehleierspieler*

4. – 6. Oktober 2019, Schwanberg, Steiermark
Information und Anmeldung: Steirisches Volksliedwerk

Bordunseminar AUGUSTIN für Dudelsack und Drehleier

21. – 24. November 2019, Seekirchen, Salzuburg
Information und Anmeldung: Arge Volkstanz Salzburg

anlässlich 100 Jahre Burgenland

Do., 7. Oktober 2021
19 Uhr.

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.


Mitwirkende: Heanzenquartett, Flügelhornduo Neckenmarkt
Moderation und Lesung: Sepp Gmasz
Kleine Weinprobe der Neusiedler Weinbauern

2021 feiert das Burgenland sein 100-jähriges Bestehen als eigenständiges Bundesland bei Österreich. Dieses Grenzland im Osten, das sich von der Ebene rund um den Neusiedlersee bis zu den sanften Hügel des Südburgenlandes erstreckt, war seit jeher geprägt durch ein ständiges Zu- und Abwandern. Mitte des 16. Jahrhunderts siedelten sich hier die von der dalmatinischen Küste vertriebenen Kroaten an, deren Nachkommen bis heute neben den Deutschen die größte Volksgruppe des Landes bilden. Zum bunten Völkergemisch gehören heute als anerkannte Volksgruppen auch Ungarn und Roma – und gehörten über Jahrhunderte eine große Zahl von Juden, deren Spuren vielfach verweht sind.

Als Übername für die einstigen Deutschwestungarn, besonders des mittleren und südlichen Landesteiles, war lange Zeit die Bezeichnung „Heanzen“ (auch Hianzen) in Gebrauch. Diese Heanzen, deren Name sich womöglich von den „Hianlkramern“, den Hühnerhändlern auf den Wiener Märkten, ableitet, entwickelten eine eigene Sprache und Kultur. Am „Heanzenabend“ tauchen wir gemeinsam in die Eigenarten dieser Kultur ein: die Sprache mit dem bekannten „ui-Dialekt“, die Kultur des Alltags und die Musik und Lieder, die innerhalb der österreichischen Musiklandlandschaft eine ganz eigene Farbe aufweisen. Selbstverständlich wird das Publikum in ein gemeinsames Singen miteingebunden.

Dazu gibt es Weinkostproben vom Weinwerk Burgenland

Eintritt: freie Spende

Ein neues Online-Portal versammelt 14.000 historische Liedflugdrucke und macht sie einem breiten Publikum zugänglich

Ein zentrales Online-Portal für 14.000 historische Lieddrucke: Das Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg (ZPKM), das Archiv des Österreichischen Volksliedwerks und die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz hat das Projekt „VDLied – Das Verzeichnis der deutschsprachigen Liedflugdrucke“ abgeschlossen. Die Plattform macht erstmals ein musikalisches und kulturelles Repertoire, das sich vom 16. bis zum 20. Jahrhundert erstreckt, einem breiten Publikum zugänglich. Das Portal soll Forscherinnen und Forschern weltweit eine umfangreiche Datenbank bieten. Unter anderem ermöglicht es die Plattform, nach dem Liedanfang, aber auch nach Refrain und Melodienverweisen sowie Strophen- und Zeilenzahl zu suchen. Zusätzlich können Interessierte über eine Volltextsuche in allen im Projekt erfassten Daten recherchieren. Das Material steht nun für eine musikalische und wissenschaftliche Auseinandersetzung einer breiten Öffentlichkeit uneingeschränkt und kostenlos zur Verfügung.

Lange Zeit, bevor es Notendrucke und Schallplatten gab, wurden populäre Lieder durch Flugschriften verbreitet, die an Straßenecken oder auf Jahrmärkten feilgeboten wurden. Manchmal erklang eine Drehleier, eine Drehorgel oder Harfe, um auf die Medien aufmerksam zu machen und sie gewinnbringend zu verkaufen. „Die Liedinhalte umfassen die ganze Spannbreite des privaten und des öffentlichen Lebens: Sex, Crime und Action sind genauso vertreten wie politische und religiöse Lieder“, sagt Dr. Dr. Michael Fischer, Geschäftsführender Direktor des ZPKM. Die historische Bedeutung der digitalisierten Stücke erstreckt sich jedoch nicht nur auf die besungenen Inhalte, die Aufschluss über Vorstellungsweisen und Mentalitäten früherer Generationen geben, sondern auch auf die mediale Darbietung. Durch die Beigabe von Bildern und Zierleisten versuchten die Produzenten, die Lieddrucke aufzuwerten. Spätere Liedflugschriften enthalten mitunter Noten zum Mitsingen.

Bei dem nun im Internet frei zugänglichen Repertoire sind viele Drucke vertreten, die lediglich in einem einzigen Exemplar erhalten geblieben sind. „Durch die Digitalisierung dieser Bestände wird europäisches Kulturgut von der Frühen Neuzeit bis in die Moderne öffentlich zugänglich gemacht“, hebt die Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, Barbara Schneider-Kempf, hervor. Die Zusammenarbeit zwischen der Staatsbibliothek und dem damaligen Deutschen Volksliedarchiv – dem heutigen ZPKM – begann in den 1930er Jahren und wird jetzt auf einer neuen inhaltlichen und technischen Grundlage fortgeführt.

In das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt wurden zudem die Bestände aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks in Wien eingebettet. „Sie ergänzen die Berliner und Freiburger Bestände in hervorragender Weise, weil sie den süddeutschen-österreichischen Kulturraum inklusive der Kronländer der ehemaligen k.u.k. Monarchie abdecken“, erklärt Irene Egger, Geschäftsleiterin des Österreichischen Volksliedwerks.

Das von der Staatsbibliothek zu Berlin zusammen mit der Verbundzentrale des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes entwickelte Portal soll weiter wachsen und steht Ergänzungen aus anderen einschlägigen Sammlungen offen. Bereits heute eröffnet die inhaltliche Erschließung der Flugdrucke den Zugang zu etwa 30.000 Liedern.

Online Portal: www.vd-lied.de

Honorarfreie Abbildungen
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000E00400000005
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000EEC600000005
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000933500000009
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000D6C400000005
http://archiv.onb.ac.at:1801/webclient/DeliveryManager?pid=2645691&custom_att_2=simple_viewer
Titelbild Archiv des Österreichischen Volksliedwerks

Presseinformation_Flugschriften_deutsch
Presseinformation_Flugschriften_engl

Kontakt:
Michael Fischer
Zentrum für Populäre Kultur und Musik
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: +49 (0)761/70503-15
E-Mail: michael.fischer(at)zpkm.uni-freiburg.de
www.zpkm.uni-freiburg.de
Jeanette Lamble
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Tel.: +49 (0)30 266 431444
E-Mail: jeanette.jamble(at)sbb.spk-berlin.de
http://staatsbibliothek-berlin.de
Irene Egger
Österreichisches Volksliedwerk
Tel.: +43 (0)15 126335-14
E-Mail: irene.egger(at)volksliedwerk.at
www.volksliedwerk.at