Maria Juchum-Leixner – Berta Höller und die Volksharfe

Dieses Buch berichtet in erzählender Form aus dem Leben und über das musikalische Wirken der Berta Höller, geb. Blaha, die Mutter der Autorin. Die Erzählung reicht von den Anfängen ihrer musikalischen Ausbildung bis zu ihrer Zeit als weitum bekannte Lehrerin und Förderin des Harfenspiels.

In sehr persönlichen Worten geht dei Autorin auf Berta Höllers mann, ihre Familie, den großen Freundeskreis und ihre zahlreichen Schüler:innen ein. Das Buch ist eine Würdigung ihres Engagements als Lehrerin im Privatunterricht, in Schulen, in Kursen sowie ihre Teilnahme an einer Vielzahl von Veranstaltungen, wo ihre Harfe erklang. Die von ihr verfasste Schule für die Volksharfe war die erste im gesamten alpenländischen Raum und wurde damit zu eionem Meilenstein.

252 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-901745-66-9
erhältlich im faltershop

Eine Rudi Pietsch Trilogie, Musik und Menschenrechte, Musik in mitteleuropäischen Städten.

Rudi Pietsch (1951 – 2020) – Geiger, Sänger, Vermittler, Lehrender, Forscher, Mensch,

Teil I: Symposion & Geigen.Werkstatt
14. | 15. | 16. Oktober 2022
Schloss Goldegg | Land Salzburg

Bei aller Nonchalance, die ihn immer auszeichnete – auf die Unterscheidung zwischen dem Akademiker Dr. Rudolf Pietsch und dem Musikanten Rudi Pietsch legte er stets großen Wert. Nicht etwa, weil ihm der akademische Titel wichtig gewesen wäre, sondern weil es für ihn zwei unterschiedliche Welten, zwei Selbstverständnisse, zwei Vermittlungspositionen waren. Als Rudi Pietsch konnte er aus ganzem Herzen Musikant und Mensch sein – sein angeborener Witz und Charme sprangen dann mit oder ohne Geige, auf der Bühne oder am Wirtshaustisch auf die ganze Gesellschaft über.
Goldegg als Auftakt der Rudi Pietsch Trilogie wird, nicht zuletzt mit zwei abendlichen Konzerten, den Menschen und Musikanten „Rudi“ Pietsch in den Mittelpunkt stellen.

Darüber hinaus wird die diesjährige Geigen.Werkstatt, der Rudi als Ideengeber und Lehrer sehr verbunden war, in dieser Trilogie integriert. Eingeladen sind vorwiegend Volksmusikgruppen/-ensembles mit mindestens einer Geige/Violine und Solisten (ohne Altersgrenze – nicht für reine Anfänger geeignet).

Nähere Informationen finden Sie unter Salzburger Volksliedwerk | Detail oder telefonisch unter +43 (0)662 8042 2583.


Teil II: Rudi Pietsch in Wien – Vermittler und Wissenschaftler
18. Oktober 2022
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Der zweite Teil der „Rudi Pietsch Trilogie“ findet an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt. Hier hat Rudi Pietsch zuletzt am Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Neue Musik und an seinem ehemaligen Heimatinstitut, dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie geforscht und unterrichtet.

Die Erinnerung an den Freund und Kollegen Rudi als einfallsreichen und phänomenal erfolgreichen Vermittler von (Volks)musik und Tanz sowie als europäischen Wissenschaftler will – mit seinem Elan, seinem Witz und mit seinem tiefen Ernst – in Erinnerung gerufen werden. Er eröffnete Generationen von jungen Studierenden neue Horizonte.
Wie hat Rudi Pietsch als Lehrer, als Fachkollege und als Mensch angeregt und begleitet? Welche neuen Ressourcen konnte er für seine unermüdliche Arbeit als Vermittler und Wissenschaftler erschließen? Wie hat er von Wien aus sein einzigartiges volksmusikalisches Netzwerk aufgebaut? Auf all diese Fragen werden gemeinsam in Vorträgen, Würdigungsworten und nicht zuletzt mit viel Musik Antworten aufgespürt.

mdw – Joseph Haydn-Saal | Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

Informationen zum genauen Programmablauf finden Sie hier.
Um Anmeldung für Vor-/Nachmittag oder den ganzen Tag wird gebeten. Kontakt: Martina Krammer krammer@mdw.ac.at, T +43 (0)1 71155-4201

Eintritt frei


Teil III: Tanzmusik im Alpenraum. In Erinnerung an Rudolf Pietsch – Symposium zur Volksmusikforschung in den Alpen
25. – 26. Oktober 2022
Innsbruck, Haus der Musik

Rudi Pietsch hat nicht nur die Reihe der Innsbrucker Symposien zur Volksmusikforschung als mehrmaliger Referent und oftmaliger Diskutant und zuletzt sogar als Förderer sehr geprägt, sondern auch für die Erforschung der Tanzmusik im Alpenraum Großartiges geleistet und beeindruckende Studien hinterlassen. In seinen Arbeiten und Vorträgen ging es ihm neben der Darstellung von Instrumenten, Spieltechniken, Repertoires und Spielanlässen ganz besonders um die Wechselbeziehungen von Volksmusik und Volkstanz, welche ihn auch als praktizierenden Musiker stets beschäftigten.

Das Symposium richtet sich an Fachleute, interessiertes Publikum und an die Teilnehmer:innen und Juror:inn:en des um diese Zeit in Innsbruck stattfindenden 24. Alpenländischen Volksmusikwettbewerbes und bildet den Abschluss der Tagungs-Trilogie in Gedenken an Rudi Pietsch. Veranstalter des 3. Teils ist das Department für Musikwissenschaft/Fachbereich Musikalische Ethnologie der Universität Mozarteum Salzburg.

Haus der Musik | Universitätsstraße 1, 5. Stock, Vorlesungssaal, 6020 Innsbruck

Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: thomas.nussbaumer@moz.ac.at, +43 676 88 122 345

Tagungsbeitrag: EUR 20,- / Studierende: Eintritt frei


Symposion Menschenrechte/Musikrechte

11. bis 12. November 2022

Beim heurigen ÖMR-Symposion “Menschenrechte/Musikrechte” werden in Keynotes, Arbeitsgruppen und Diskussionen die Entwicklung der Menschenrechte und der „5 Music Rights“ des Internationalem Musikrats (Musikrechte) auf ihre Funktion, Umsetzungsmöglichkeiten und ihre Nachhaltigkeit untersucht.

Ein vielfältiges Live-Musikprogramm referenziert gezielt auf die Sichtbarmachung von Menschen- und Musikrechten in klingender Form.

Zum Programm

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Ort: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien, Joseph Haydn-Saal


Sound in the City: Musik in mitteleuropäischen Städten

17. bis 18. November 2022, Graz

Foto(c)Volkskultur Steiermark/Sascha Pseiner

Zweitägiges Symposium zum Thema (Volks-)Musik in der Stadt: Städte sind von Menschen bewohnt, die aus verschiedenen Orten stammen, selbst wenn sie keine Landesgrenzen überschritten haben, um dorthin zu gelangen. Daher umfasst die Musik einer Stadt die Volkskulturen vieler verschiedener Orte und Regionen. 

Das Programm gliedert sich in drei Schwerpunkte
1. Schule und Ausbildung (Wie klingt die Stadt in der Schule?) 
2. Volksmusik & Volkskultur in der Stadt (Wie klingt das Land in der Stadt?) 
3. Musikalische Gemeinschaften (Wie klingen verschiedene Länder und Kulturen in der Stadt?)

Während das Symposium international ausgerichtet ist, findet eine Reihe von Aufführungen mit in Graz beheimateten Musiker*innen unter dem Titel „Volksmusik in der Stadt“ statt. Im Rahmen des Symposiums werden am 18.10. die Canorium Styriae-Preise verliehen. 

Eine Veranstaltung des Steirischen Volksliedwerks, des Instituts für Ethnomusikologie der Kunstuniversität Graz und der Privaten Pädagogischen Hochschule Augustinum Graz.

Im Rahmen des Symposiums werden auch die CANORUM STYRIAE PREISE des Steirischen Volksliedwerks verliehen, welche in zweijährigem Abstand ausgelobt werden. Das Ziel ist die forcierte wissenschaftliche Aufarbeitung der musikalischen Volkskultur der Steiermark. Ausgezeichnet werden jene Arbeiten, die dem Verständnis musikalischer Volkskultur im alpinen Raum durch aktuelle Fragestellungen, innovative Methoden oder die Erschließung bislang nicht zugänglicher Quellen den größten wissenschaftlichen Nutzen erbracht haben.

Florentinersaal / Palais Meran, Leonhardstraße 15, 8010 Graz

Kontakt: Steirisches Volksliedwerk

Salzburg

Salzburger Straßenmusik | 11. April – 12. September 2026

Von Mitte April bis Mitte September, musizieren wieder jeden Samstag von 10:30 bis 14:30 Uhr regionale Volksmusikgruppen auf verschiedenen Plätzen der Altstadt Salzburgs – Die Salzburger Straßenmusik!

Nach dem Aufruf zur Mitwirkung meldeten sich über 46 Musikgruppen für die 23 Termine. So werden auch heuer wieder die Plätze mit jeweils zwei Volksmusikensembles bespielt. Die erste Gruppe beginnt um 10:30 Uhr und die zweite kommt um 12:00 Uhr dazu. Für etwa eine Stunde findet so ein kleines Treffen der Musizierenden statt. Von 13:00 bis 14:30 Uhr wird die Straßenmusik von der zweiten Gruppe fortgesetzt.
Ausführliche Beschreibung
Zum Programm


Niederösterreich

Dirndlgwandsonntag | 13.09.2026 | in ganz Niederösterreich

Foto: Volkskultur Niederösterreich

Am Sonntag, 13. September 2026 lädt die Volkskultur Niederösterreich wieder zum Tragen von Dirndl und Tracht ein. Zu den Unterstützern des Dirndlgwandsonntag zählen auch die beiden Diözesen des Landes, die evangelische Kirche Niederösterreich und besonders die EVN.  Der ORF Radio Niederösterreich strahlt anlässlich des Dirndlgwandsonntag einen stimmungsvollen Radiofrühschoppen aus.

Mittlerweile gehört der Dirndlgwandsonntag zu den beliebtesten und schönsten Traditionen des Landes. Der ORF Radio Niederösterreich strahlt anlässlich des Dirndlgwandsonntag einen stimmungsvollen Radiofrühschoppen aus Göstling an der Ybbs aus.

Teilen Sie Ihre schönsten Dirndl-Schnappschüsse mit der Community und markieren Sie die Volkskultur Niederösterreich auf Instagram und Facebook
#dirndlgwandsonntag
Mehr zum Dirndlgwandsonntag.

Ansprechpartner: 
Eva Zeindl
Tel.: 0664 820 8595
E-Mail: eva.zeindl@volkskulturnoe.at


Tirol

KLANGstadt | Hall in Tirol | 18. Juli 2026, ab 18 Uhr

KLANGstadt ist ein Straßen- & Gasthaus-Musikfestival für traditionelle & Neue alpenländische Volks(x)musik, das jährlich vom Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung (ivk) in Hall in Tirol veranstaltet wird. Die nächste KLANGstadt findet am Samstag, den 18. Juli 2026 statt. Alljährlich treffen sich Musikerinnen und Musiker, die in der alpenländischen Tradition verwurzelt sind, mit Grenzgängern der Volksmusik und Ensembles, deren Musik Blüten in die verschiedensten musikalischen Richtungen treibt. Musiziert wird in Gastgärten der Altstadt von Hall in Tirol. Alle Ensembles spielen Volks(x)musik, wie sie am besten klingt: überwiegend rein akustisch und auf Augenhöhe mit dem Publikum.

Konzept & Organisation: Thomas Nußbaumer und Maria Rafetzeder nach einer Idee von Monika Oebelsberger

Eintritt frei!
(Foto: Steirische Streich)

„Aufg’horcht in Innsbruck…Volksmusik erobert die Stadt“ | 24.-25. Oktober 2026

Innsbruck horcht auf!Termin jetzt schon vormerken- Detailprogramm folgt
Aufg’horcht in Innsbruck 2026
Volksmusik trifft Stadtflair – das Klangfest der besonderen Art

Wenn die Klänge der mehr als 300 Musikant:innen und Sänger:innen durch die Straßen hallen und  Volksmusik mitten in der Stadt erklingt, dann heißt es wieder-„Aufg’horcht in Innsbruck…Volksmusik erobert die Stadt!“. Jährlich im Oktober verwandelt sich die Tiroler Landeshauptstadt in eine lebendige Bühne für traditionelle Volksmusik, gelebtes Brauchtum und geselliges Beisammensein.

Foto: A. Schönherr

Musikgruppen aus dem gesamten Alpenraum sorgen an zahlreichen Plätzen der Innsbrucker Innenstadt, in Gastgärten, Wirtshäusern und auf Almen, ganz ohne große Bühnen und Verstärker, für authentische Klangerlebnisse. Ob feine Saitenmusik, Gesangsgruppen oder flotte Tanzlmusig – bei „Aufg’horcht in Innsbruck“ ist für alle etwas dabei.

Neben musikalischen Darbietungen und tänzerischen Darbietungen (Tiroler Landestrachtenverband) laden auch regionale Schmankerln, der Innsbrucker Wirtsleute Besucher:innen ein, die Tiroler Kultur mit allen Sinnen zu erleben. Die Kombination aus Live-Musik, urbaner Kulisse und herzlicher Gastfreundschaft macht das Festival seit Jahren zu einem Fixpunkt im Veranstaltungskalender.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei!

Information: Tiroler Volksmusikverein

Stubaier Gspiel & Gsang…Mit Volksmusik von Alm zu Alm

Erkunden Sie das schöne Almgebiet rund um die Serles bei einer gemütlichen Wanderung und kehren Sie auf einer der Almhütten ein. Ab 12.30 Uhr unterhalten Sänger:innen und Musiker:innen bei der Ochsenhütte, dem Gleinserhof, im Gasthaus Sonnenstein sowie dem Bergrestaurant Koppeneck. 05.07.2026 | 02.08.2026 | 06.09.2026 in Mieders/Miederer Berg. Details zu den Terminen: Tiroler Volksmusikverein- Veranstaltungskalender.


Vorarlberg

19. Lecher Musikantentag | 25. Juli 2026

Beim Lecher Musikantentag treffen sich wieder Volksmusikantinnen und – Musikanten, Sängerinnen und Sänger aus der näheren und weiteren Umgebung in Lech am Arlberg und verwandeln den Ort in eine festliche Klangwolke. Es ist ein Fest der Begegnung des Austausches und des Miteinanders. Es ist Zeit, zu musizieren und zu singen, und die Fülle und Vielfalt der Volksmusik aufleben lassen, zur Freude aller Zuhörer in Lech Zürs am Arlberg.

Information: 19. Musikantentag – Vorarlberger Volksliedwerk