Weißt Du wieviel Sternlein stehen!

Sa 6. November 2021, 19.30 Uhr, Haus der Regionen, Krems-Stein.
Das Ensemble freiklang präsentiert „Wiegen- und Kinderlieder“ – 2 neue CDs.

Nie gesucht, aber doch gefunden, haben sich die drei Sängerinnen von freiklang, wie so oft im Leben, ganz zufällig. Nach dem ersten gemeinsamen Auftritt bei Franz Posch in seiner Sendung „Mei liabste Weis“, wurde den Musikerinnen bewusst, dass zwischen ihnen etwas ganz Besonderes entsteht. Schließlich war ihnen klar geworden, wohin sie die Reise führen wird. Die Früchte ihrer Expedition präsentieren Ihnen die drei Niederösterreicherinnen an diesem Abend. Ihre Wurzeln zur Volksmusik und ihre Leidenschaft für die Alte Musik waren ihnen dabei ebenso Wegweiser, wie ihr Einfühlungsvermögen für das miteinander Singen, gegenseitig Spüren und die Lust, die Töne frei erklingen zu lassen. „freiklang“ ist für die Sängerinnen wie heimkommen. Schließen Sie die Augen, lassen Sie los und kommen auch Sie mit uns nach Hause.

Nadine Nenning – Oberstimme
Dagmar Ploderer – Mittelstimme
Magdalena Schödl – Unterstimme

Karten: VVK: EUR 23,00, AK: EUR 25,00

TIPP: Genießen Sie ein 2-gängiges Menü im FineStein im Haus der Regionen. Konzertmenükarten um EUR 42,00 erhältlich.

Information & Karten: Volkskultur Niederösterreich

Band 70 ist erschienen.

Artikel im Rahmen der Sommerakademie 2020 „Volkskultur als Dialog. Migrationen und Ortswechsel, Kultur als Gepäck“

  • Irene Egger: Zum Sujet und Programm der Sommerakademie 2020
  • Konrad Köstlin: Volkskultur als Dialog: Migrationen und Ortswechsel, Kultur als Gepäck
  • Katharina Pecher-Havers: Devise Zither: Kulturelles Kapital als Fremdwährung

Artikel im Rahmen des Projekts „Die Rolle der Volksliedwerke in Österreich“

  • Sonja Ortner: Zur Geschichte des Tiroler Volksliedarchivs – Ein historischer Abriss anhand der Korrespondenz. Teil 2: Vom Anschluss bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs – Die Zeit des Nationalsozialismus (1938-1945)
  • Irene Egger: Hans Gielge zum 50. Todesjahr (9. Juni 1901 – 16. Jänner 1970). Eine regionale Spurensuche durch das 20. Jahrhundert

Beiträge aus Forschung und Praxis

  • Thomas Hochradner: Volksmusik und Schule – Zur Geschichte einer Idee. Eine Zeitreise bis in die 1920er Jahre (mit Beispielen aus Salzburg)
  • Walter Meixner: Der Volksmusik-Wettbewerb des Landes Tirol im Jahr 1950
  • Paolo Vinati: „Moia, Moia Pfeife“ – Instrumente aus Baumrinde in Südtirol
  • Simon Wascher: Beispiele für „Stream-Segregation“ in dreischlägigen Tanzmelodien des 18. und frühen 19. Jahrhunderts aus Archiven in Österreich

Im Kapitel Personalia nehmen wir Abschied von einigen wichtigen Vertretern der heimischen Musikszene, wie Rudi Pietsch, Herbert Krienzer, Max Rosenzopf, Herbert Schönfeldinger Franz Födermayr und Brunno Nettl. Diesem Teil folgen die Berichte der Volksliedwerke in den Bundesländern und verwandter Institutionen. Insgesamt geben 19 Einrichtungen aus ganz Österreich einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten zur Forschungs- und praktischen Vermittlungsarbeit in musikethnologischen und volksmusikalischen Kontexten und deren Ausbildungsschwerpunkte. Der abschließende Rezensionsteil bietet Einblick in interessante Neuerscheinungen.

Das Jahrbuch erscheint im Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN: 978-3-99126-028-8
Kosten: € 33.-
Bestellungen: office(at)volksliedwerk.at

mehr zum Jahrbuch, Paketpreise und Abos

Biografie des Neusiedler Anschlusskämpfers Mag. Adalbert Wolf (1879-1950).

Sepp Gmasz.

Als „wichtigen Beitrag zu einer kritischen Geschichtsschreibung des Burgenlandes“ hat der Zeithistoriker Oliver Rathkolb das neue Buch unseres langjährigen Kollegen Dr. Sepp Gmasz bezeichnet. Gmasz, Obmann des Burgenländischen Volksliedwerks, beschäftigt sich als Leiter des Neusiedler Stadtarchivs wiederholt mit kulturhistorischen und volksmusikalischen Themen zur burgenländischen Landesgeschichte. Auch in dieser Publikation, die einem der Gründerväter des Burgenlandes gewidmet ist, spielt ein musikalischer Aspekt eine essenzielle Rolle: Der großdeutsch gesinnte Adalbert Wolf hat vor allem seinen Gesangsverein „Germanennest“ zur „völkischen“ Agitation benutzt und wurde von den Ungarn deshalb als Hochverräter zu drei Jahren Kerkerhaft verurteilt. Wolf war nach dem Anschluss des Burgenlandes an Österreich (1921) Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag und Bürgermeister von Neusiedl am See. Nach dem Rückzug aus der Politik gründete er die „Vierburgen-Apotheke“ in Wien, die noch heute existiert.

Das Buch ist im Eigenverlag erschienen (240 Seiten).
Kosten: € 28,-
Erhältlich im Fachhandel oder direkt beim Autor: s.gmasz(at)bnet.at

Wir tragen einen Mund-Nasen-Schutz sind aber nicht mundtot.

Unter diesem Motto haben wir 2 Lieder ausgesucht, die man nun bei uns als Mund-Nasen-Schutz bestellen kann:

Die Gedanken sind frei! Wer kann sie erraten?

Mit’n Mund schweigt sie still, mit die Aug‘n redt sie viel

Wenn schon kein Lied auf den Lippen erlaubt ist, so zumindest als Mundschutz im Gesicht zu tragen, zu bestellen unter office(at)volksliedwerk.at

€ 9,- zzgl. Versandkosten

Auf Grund der aktuellen Lage betreffend Covid-19 hilft der Mund-Nasen-Schutz gegen Ansteckung. Nur so können die Infektionszahlen sinken und wir hoffentlich bald wieder gemeinsam singen, tanzen, lachen….

Weihnochtszeit

Neue CD von Margrets Musi & Schnodabixn.

Nach dem gemeinsamen CD-Debüt im Jahr 2016 mit Bring das Tanzschwein, erschien jetzt im Advent 2020 das Konzept-Album Weihnochtszeit. Während die akustische Premiere vor vier Jahren aus rein traditionellen Volksmusik-Titeln des Alpenraums bzw. Eigenkompositionen in diesem Stil bestand, werden diese Grenzen mit der aktuellen Veröffentlichung teilweise überschritten. So findet sich neben Eigenkompositionen, Titeln und Liedern aus verschiedenen Bundesländern bzw. Bayern und Südtirol auch die „Petersburger Schlittenfahrt“ im Stile der Wiener Salonmusik. Weiters wird der sakralen Musik u.a. mit dem Choral „Adeste Fideles“ sowie dem Krippenlied „Gebet der Engel und Hirten“ ein Platz eingeräumt. Darüber hinaus präsentieren sich die (noch) jungen Musikschaffenden mit den Liedern „Weihnochtszeit“ und „Winterwunderlaund“ erstmals von ihrer jazzigen Seite. Ergänzt werden die Musikstücke mit Eigeninterpretationen heiterer und besinnlicher Gedichte bzw. Geschichten verschiedener Autor*innen aus Österreich.

Fünf aus der Steiermark stammende Musikbegeisterte die vor fast 15 Jahren in der Schule begannen, miteinander zu musizieren und deren Wege sich nach der Matura nicht nur musikalisch in (fast) alle Himmelsrichtungen zerstreuten: Das ist Margrets Musi. Drei sangesfreudige, junge Damen, die sich während Ihrer Studienzeit dazu entschlossen haben, mehr als nur einen Auftritt miteinander zu bestreiten: Das sind die Schnodabixn.

Herausgegeben und Bestellung: Margrets Musi
Erhältlich im Österreichischen Volksliedwerk

Dumpa wird’s

Peter Obrist, professioneller Musiker und Mitglied der „Unterinntaler Weihnachtsbläser“aus Stans hat auch heuer wieder eine CD für einen guten Zweck produziert. Mit dem Kauf dieser vorweihnachtlichen CD unterstützen Sie eine 5 köpfige Stanser Familie, deren 39 jähriger Vater einen schweren Schlaganfall erlitten hat. Wir verbinden unser musikalischens Talent mit einer guten Sache! Das Produzieren einer CD macht uns große Freude. Es liegt uns nicht nur die Musik am Herzen, sondern auch Menschen, denen es gerade nicht gut geht“, so Peter Obrist. Das Eltern-Kind-Zentrum Schwaz hat zudem ein Spendenkonto eröffnet: Spenden sind ab sofort unter AT31 2051 0008 0030 2416 mit dem Betreff „Stefan“möglich.

Herausgegeben und Bestellung: Peter Obrist oder 0676 / 48 51 151,

Nikolo bum bum CD

Johanna Dumfart hat hier 24 Weihnachtslieder zum Mitsingen zusammengestellt.

Nikolo Bum Bum, Alle Jahre wieder, In meinem kleinen Apfel, Was tuat denn da Ochs im Kripperl drinn und andere altbekannte, wiederentdeckte und auch neue Kinderlieder sind auf dieser CD in angenehmen Tonarten für die Kinderstimme aufgenommen. Die CD – eingespielt von Johanna Dumfart, Michael Dumfart, Reinhard Gusenbauer, Fabian Steindl auf traditionellen Instrumenten – ist ein wunderbarer Begleiter durch diese Zeit des Wartens und der Vorfreude. Dazu gibt es Liederbuch und Adventkalender

Herausgegeben und Bestellung bei Johanna Dumfart
Erhältlich im Österreichischen Volksliedwerk

Kolo Slavuj: Zajačimo maljahnomu

Die Weihnachts-CD „Lasst uns dem Kindlein ein Lied singen“ des Folkloreensembles der Burgenländischen Kroaten in Wien enthält 18 Volks- und Kirchenlieder aus allen Regionen, in denen Burgenländische Kroaten leben: Österreich, Ungarn, Slowakei. Der Schwerpunkt liegt auf Liedern der Heidebodenkroaten aus Parndorf und Kroatisch Jahrndorf.

Herausgegeben und Bestellung: HGKD Burgenländisch- Kroatischer Kulturverein in Wien
Erhältlich im Österreichischen Volksliedwerk

Wiegenlieder

Frauenterzett freiklang

Ruhig und traut ins Land der Träume
In den ersten Lebensjahren braucht ein Kind vor allem Fürsorge, Schutz und liebevolle Zuwendung. Dabei haben Wiegenlieder eine besonders wichtige Funktion: Vordergründig geht es darum, das Kind wiegend in den Schlaf zu singen, zugleich stellen diese Lieder für Neugeborene die erste wahrnehmbare Begegnung mit Musik dar und vermitteln sehr behutsam und bisweilen lautmalerisch die Welt der Töne, Klänge, Melodien und Worte. Die für Kleinkinder oft noch nicht rational, aber doch emotional verstehbaren Texte handeln von der Natur und von den Himmelskörpern, von Märchenfiguren und zahmen Tieren oder von Engeln und Feen. Solch eine phantasievolle Erzählung geht einher mit einer sanften und ruhigen Melodie, durch die ein in Sicherheit gebettetes Einschlafen möglich wird.

Für ihre gefühlvolle, sympathische und lupenreine Intonation, sowie ihre einem besonderen Personalstil folgende Interpretation gebührt den drei freiklang-Sängerinnen Nadine Nenning, Dagmar Ploderer und Magdalena Schödl höchste Anerkennung. Zu danken ist auch dem Klarinettisten Moritz Weiß für seine meditativ wirkenden Improvisationen. Viel Freude beim Genießen, Ausprobieren und Nachsingen der ausgewählten Wiegenlieder.

Erhältlich im Österreichischen Volksliedwerk und Volkskultur Niederösterreich

Spinnerin – a female narrative

Julia Lacherstorfer gehört zu den Energiebündeln einer Generation VolksmusikerInnen, die entweder selbst neue Volksmusik erschaffen oder sich mit vollem Einsatz der Entstaubung von traditionellem Liedgut widmen. Auf ihrem neuen Album „Spinnerin (a female narrative)“ tut sie beides. Der österreichischen Musikerin ging es dabei um das Aufstöbern, Komponieren und Darbieten von Volksliedern aus weiblicher Perspektive – entstanden ist so eine Geschichtensammlung aus 15 Liedern mit Frauen als Subjekt und nicht als Objekt.

Herausgegeben und Bestellung: Julia Lacherstorfer

Albin Paulus: Pur

Der Mulitinstrumentalist Albin Paulus legt auf Pur die Quintessenz seines musikalischen Schaffens vor. Vollkommen solo, in einer bunt schillernden One-Man-Performance, werden Hörgewohnheiten augenzwinkernd ad absurdum geführt. Die Vielfalt an Instrumenten, von Maultrommel über Dudelsack bis hin zu Geierknochenklarinette und Wobblephone, ebenso wie das Ausloten der Möglichkeiten der menschlichen Stimme machen staunen.

Herausgeber und Bestellung: Albin Paulus
Erhältlich im Österreichischen Volksliedwerk, € 18