Konzert: Neue Wiener Concert Schrammeln

Peter Uhler: Violine | Johannes Fleischmann: Violine | Niki Tunkowitsch: Violine | Helmut Stippich: Chromatische Knopfharmonika | Walther Soyka: Chromatische Knopfharmonika | Peter Havlicek: Kontragitarre
Montag, 07.09.2020 | 19.00 Uhr
Montag, 05.10.2020 | 19.00 Uhr
19.00 Uhr: Konzert Neue Wiener Concert Schrammeln
20.00 Uhr: Offene Runde für Schrammelmusikant*innen
Ort: Liebhartstaler Bockkeller, Gallitzinstraße 1, 1160 Wien
Information, Ticket und Voranmeldung: http://www.wvlw.at

 

das Österreichische Volksliedwerk gibt dem Kulturleben Raum.  

Gemeinsam Singen, Musizieren, Tanzen, Diskutieren, Aufführen, Zuhören, Anschauen, Sammeln, Recherchieren- das Kulturleben – fehlt uns. Doch noch viel mehr geht uns in Zeiten wie diesen der Austausch mit der Öffentlichkeit ab. Natürlich bieten Streaming und moderne Medien die Möglichkeit, kulturelle und kreative Aktivitäten ins Netz zu verlagern. Damit tritt immer mehr die Frage in den Vordergrund, ob Kultur überhaupt in der „realen Welt“ noch gezeigt werden muss, ob mittels künstlicher Intelligenz nicht sowieso die bessere Kulturarbeit gemacht werden kann und ob Künstlerinnen und Kreative damit sowieso bald überflüssig sind? Doch wir sind uns einig: Die von Walter Benjamin so viel zitierte „Aura des Originals“, sei es bildnerische, darstellende Kunst oder andere Formen der kulturellen Äußerung, stehen stets in enger Verbindung mit den erschaffenden Menschen und im Austausch mit jenen, die Kultur erleben wollen. Immerhin sind wir es als Gesellschaft, die Kulturtechniken entwickeln und kulturelle Ausdrucksformen definieren.

Dennoch wird sich Kulturarbeit nach 2020 noch stärker mit der digitalen Welt verschränken und mittels moderner Medien transportiert werden. Daher laden wir alle Interessierten ein, zu diesen Themen Ideen am Treffpunkt Operngasse in Verschränkung mit der digitalen Welt umzusetzen. z.B. öffentliche Proben, Präsentationen, Diskussionen zu Projekten und Werken, Workshops, Singrunden, Stammtische… gerne auch Zyklisches oder in Gruppen. Dabei verstehen wir Volkskultur nicht ausschließlich als Traditionspflege, sondern sie eröffnet der Kreativität breiter Bevölkerungsschichten eine Vielzahl, auch zeitgebundener Ausdrucksformen und lässt Raum für interkulturelle Prozesse. Unser Anliegen ist es, die regionale musikalisch-kulturelle Vielfältigkeit festzuhalten, weiterzugeben, das selber Tun und die Kreativität zu fördern, um damit nachhaltig zur Verlebendigung und Erhaltung des kulturellen Erbes unseres Landes beizutragen.


       

Was wir bieten[1]:

  • Zentrale Innenstadtlage gleich neben der Staatsoper
  • Kostenlose Räumlichkeiten inkl. Infrastruktur (Reinigung, Personal, Stühle…), derzeit 15 Plätze (üblicherweise 30 Plätze)
  • Technische Infrastruktur: Hör-/Videostation, webplattformen
  • Schaufenster und Raum zur Präsentation
  • Informationsweitergabe an PassantInnen und BesucherInnen sowie
  • Verkauf von Noten, Ton, Bücher…
  • Archivnutzung (Handschriften, Audio, Feldforschungen, Liederblätter, Noten, …)
  • Dokumentation des Schaffens und der Ergebnisse im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks, die Archivalien sind über unsere Datenbank (Bilder, Tondokus, Noten…) sowie im Schauraum zugänglich
  •  Öffentlichkeits- und Medienarbeit zu gemeinsamen Aktivitäten

Wir freuen uns auf ein Treffen in der Operngasse, um gemeinsam Ideen soweit möglich 2020 und spätestens 2021 umzusetzen. Vorschläge dazu (3/4 Seite zu Inhalt, Umsetzung, Ziele) nehmen wir gerne bis 1. Dezember 2020 entgegen.

[1] Das Angebot ist kostenlos sofern keine gewerbliche Nutzung, die über Honorarbeiträge hinausgeht  vorliegt. Für Vereine und gewerbliche Betriebe werden je nach Art der Zusammenarbeit Aufwandsentschädigungen verrechnet.

Formen des Ortswechsels und der Umgang mit Mitgebrachtem und Vorgefundenem in der Volkskultur

Die Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks findet von 26. – 28. August verkürzt und ohne öffentliche Großveranstaltung in Gmunden statt. Unter dem Titel „Volkskultur als Dialog. Migrationen und Ortswechsel. Kultur als Gepäck“ geht es um Fragen der Volkskultur zu aktuellen Migrationsbewegungen. Angesichts Covid-19 wird darüber hinaus volkskulturelle Praxis in der Krise diskutiert.

Pressetext zur Pressekonferenz am 26. August 2020

Pressefotos

Sujet der diesjährigen Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“

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Projekt „heimat=sharing“

Trio Oanano - Auftritt bei Canadischer Botschaft 2017

Trio Oanano – Auftritt bei Canadischer Botschaft 2017

Das Landlerdorf Großpold in Siebenbürgen im Jahr 1992

Das Landlerdorf Großpold in Siebenbürgen im Jahr 1992. Foto: Wilfried Schabus

 

 

 

Kontakt für Rückfragen:

Mag.a Irene Egger (Geschäftsleitung)
Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien,
Telefon: +43 (0)1/512 63 35, Handy +43 (0)664 5319757
irene.egger(at)volksliedwerk.at, www.volksliedwerk.at

Im Portrait: Volker Derschmidt, Peter Windhofer, Hermann Fritz, Klaus Neuper.

In einer vierteiligen Sendereihe zeichnet Irene Egger ein musikalisches Portrait dieser Musiker, Lehrer und Forscher. Es geht um ihre musikalischen Prägungen innerhalb der Familie, um ihre Vorbilder, aber auch um ihre Schüler, denn ihr musikalisches Wirken ist vielseitig. Sie alle sind prägend für eine regionale Musikkultur, die weit über ein lokales Umfeld hinausreicht und auch für musizierende Nachfolgegenerationen von großem Interesse.  Die Gespräche wurden im Rahmen von Diskussionen bei den Sommerakademien 2017/18 zum Thema Erbschaften aufgezeichnet

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Volker Derschmidt, Foto Herbert Zotti

Volker Derschmidt

Mittwoch, 5. August 2020, 12.05 Uhr,
Wiederholung:  Sonntag, 9. August 2020, 12 Uhr

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Peter Windhofer, Foto: Herbert Zotti

Peter Windhofer

Mittwoch, 19. August 2020, 12.05 Uhr,
Wiederholung: Sonntag, 23. August, 12.00 Uhr

Weitere Sendetermine folgen und dann jederzeit zum Nachhören auf:
www.freiesradio.at

Irene Egger vom Österreichischen Volksliedwerk produziert für das Freie Radio Salzkammergut Sendungen zu aktuellen Themen der Volksmusik. In ihren Sendungen sind stets Raritäten aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks zu hören. Dabei spielen Beziehungen und Gegenüberstellungen zu anderen Musikrichtungen zu populären Strömungen und zur Kunstmusik in Vergangenheit und Gegenwart eine wichtige Rolle.

Vergangene Sendungen im Freien Radio Salzkammergut

2019: Die Natur im Winter in musikalischen Bildern
2018: 200 Jahre „Stille Nacht – heilige Nacht“
2017: Einblicke in die Sommerakademie 2017 zum Thema Erbschaften

Zum Nachhören auf:
www.freiesradio.at

1.1.1967 – 11.7.2020.

Herbert Krienzer stimmt an, gibt uns Tempo und Töne vor, wir stimmen ein und lassen uns von ihm tragen.
Herbert Krienzer verstand es als ausgebildeter Pädagoge (Hauptschullehrer für Musik und Mathematik) Menschen für das Lernen zu begeistern. Seinen Lehrberuf tauschte er gegen die Mitarbeit im Steirischen Volksliedwerk. Von 1996 bis 2013 war Herbert als fester Mitarbeiter, später als freier Mitarbeiter, Referent und Vereinsbeirat beim Steirischen Volksliedwerk tätig. In zahlreichen Kursen und Seminaren gab er das Wissen und die Begeisterung für seine beiden großen Leidenschaften Natur und Musik an Interessierte jeden Alters weiter. Mit viel Empathie verstand er es die Menschen für das Singen, Jodeln, Musizieren und Tanzen, speziell in der freien Natur zu begeistern und sie zu einer mehrstimmigen Melodie zusammenzuführen. Stets entwickelte er dafür neue Vermittlungsmethoden und Formate, die weit über die Steirischen Landesgrenzen hinaus angenommen wurden und auch Nachahmung fanden, so zum Beispiel die Jodler-Tankstelle von Oanano in Wien. Auch im Team des internationalen Jodelfestes OU war er Impulsgeber und fixes Teammitglied. Als Musikant, Wanderführer und Freund hat er viele begleitet und viel gegeben.
Nun ist am 11.7. Deine Stimme verklungen, doch wir sind uns sicher, das Echo Deines Wirkens wird uns entgegen hallen und uns viele Wege weiter begleiten.

 

Quelle: Steirisches und Österreichisches Volksliedwerk

Foto: Herbert Krienzer bei der Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks „Volkskultur als Dialog – Formen der Vermittlung Konzepte für morgen“ bei seinem Workshop   „Jodeln: zwischen Tradition und Wellness 2011, Herbert Zotti

Kulturerbe erleben

bis 01. November 2020, 9.30 – 18.00 Uhr, Museumsdorf Niedersulz im Weinviertel, Niederösterreich.

In den kühlen, historischen Gebäuden und den zahlreichen schattigen Plätzen im Museumsdorf lässt sich der Sommer besonders gut aushalten und genießen: farbenprächtigen Gärten, Bauernhöfen, Handwerkerhäusern, Kapellen, Stadeln, einem Wirtshaus, einer Schule und Presshäusern aus zwei Jahrhunderten. Hier können Sie den verschiedenen HandwerkerInnen über die Schulter schauen, wissenswertes über Pferde und Hunde erfahren und traditionelle Winterarbeiten kennen lernen.

Am Programm:
jeweils Samstags und Sonntags: Alltag im Dorf – Wie war das damals?
jeweils Dienstags: Kinderferienprogramm – Basteln mit Naturmaterialien
3. August: Gartensommer Vollmondnacht
16. und 17. August: Weinviertler-Südmährischer Kirtag
5. September: Naturgartenfest
13. September: Dirndlgwand-Sonntag und Bienen-Neujahr
26. September: Pferdekraft
3. Oktober: Natur im Garten Seminar
4. Oktober: Stubenmusik im Dorfwirtshaus & Drischl dreschn und Kukuruz auslesn
26. Oktober: Federn schleißn und Striezl flechtn

Weitere Informationen: Museumsdorf Niedersulz

musizieren auf der Hüttenbank, jodeln auf der Bergspitze, Geige spielen an der Weinstraße, Burgkonzerte bei Sonnenuntergang, musikalische Kräuterwanderungen, Klängen am Wasser lauschen, auf der taufrischen Wiese tanzen…


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Auf dieser Seite finden sich Kurse, Seminare und Workshops zum Singen, Musizieren, Tanzen, Jodeln sowie Festivals mit Volksmusik, verwandten Musiksparten und im interkulturellen Austausch an unterschiedlichen Orten in Österreich und in angrenzenden Gebieten. Die Angebote reichen von Singen in Kleingruppen, Tanzen im Generationenverband über Musiziertage für unterschiedliche Instrumente und Ensemblebesetzungen bis hin zum Einzelunterricht.

Sie richten sich an Erwachsene, Kinder, Familien, bestehende Ensembles und Menschen, AnfängerInnen wie Fortgeschrittene, die auf der Suche sind gemeinsam zu musizieren und musikalische Erlebnisse zu teilen.

Die VeranstalterInnen sind die Volksliedwerke der Bundesländer, sowie ihre Mitglieder und Partner, verwandte Einrichtungen und private AnbieterInnen, die unseren Qualitätsanforderungen entsprechen und eng mit uns zusammenarbeiten. Spezifisches Können und die jeweiligen Schwerpunkte der ReferentInnen geben den Veranstaltungen ihre individuelle Prägung. Die unterschiedlichen Beherbergungsbetriebe und -arten sowie die Gemeinden fungieren dabei als Partner. Gemeinsam mit allen werden die musikalischen Reisen zu einem einmaligen Erlebnis.

Zur Online Plattform Volksmusikreisen mit dem Programm für 2020 / 2021

Wir freuen uns bei den Kursen über Kommentare zu den jeweiligen Erlebnissen.


anbieten

AnbieterInnen und Beherbergungsbetriebe von Kursen, Seminaren, Workshops und Festivals sind ab sofort herzlich eingeladen, nach Registrierung ihre Angebote hier einzutragen. Wir freuen uns auch, wenn bereits eingegebene Veranstaltungen von den Einzelnen überarbeitet werden. Dabei ist zu beachten: die Veranstaltungen müssen zu den beschriebenen Kriterien passen und eine Reise wert sein. Bei Unklarheiten helfen wir gerne, auch Anregungen sind jederzeit willkommen.

Zur Eingabe von Veranstaltungen

Diese Seite wurde vom Österreichischen Volksliedwerk zusammen mit dem Veranstalter Verband Österreich, unter Mitwirkung von ReferentInnen und KursteilnehmerInnen entwickelt.

 

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Migrationen und Ortswechsel. Kultur als Gepäck.

26. – 28. August 2020, Hotel Magerl Gmunden, ausgebucht.

Bei der diesjährigen Sommerakademie beschäftigen wir uns mittels Vorträgen und Diskussionen mit Ortswechsel, Migration, Fremden, „Cultural Proberty“, Sampling… von Volkskultur in Vergangenheit und Gegenwart. Dazu laden wir Personen aus der Volkskultur, aus dem Sozial-, Musik- und Bildungsfach sowohl aus Wissenschaft und Praxis ein. Die Tagung gilt in Kooperation mit der PH Oberösterreich als Fortbildung für PädagogInnen. Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum 3. August 2020.

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PartnerInnen

Wir werden heuer die Modalitäten offen gestalten. Das Programm wird dahin beweglich bleiben müssen. Die Formate der Veranstaltung und auch Rahmenbedingungen vor Ort werden sich an die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Sicherheitsbestimmungen betreffend Covid-19 halten. In Anbetracht dieser Situation findet die Sommerakademie 2020 auch verkürzt statt.

Die Sommerakademie

Die Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“ wird seit 1992 mit Unterbrechungen abgehalten. Sie ist eine Diskussionsplattform, die sowohl den praktischen als auch den theoretischen Zugang zur Volkskultur zu hinterfragen und zu überprüfen versucht. Ziel dieser jährlichen Veranstaltungsreihe ist es, das breite Betätigungsfeld der Volkskultur zu reflektieren und Brücken zu schlagen zwischen jenen, die Volkskultur leben, und jenen, die sich wissenschaftlich damit beschäftigen. Denn Volkskultur ist ein lebendiger Dialog zur Selbstvergewisserung unserer modernen Lebenswelt.

Die folgenden Informationen basieren auf Empfehlungen des Österreichischen Musikrats. Die Vorgaben ändern sich täglich, sodass die Ausübenden angehalten sind, die Regeln in Eigenverantwortung nach den jeweiligen Gegebenheiten zu interpretieren. (Interpretationen lassen, wie man in der Musikbranche durchaus weiß, oft auch spontane Reaktionen zu)

Weitere Informationen zur Unterstützung für Musikschaffende wie auch VeranstalterInnen sind unter folgenden Seiten zu finden:

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Music Austria (mica)

Veranstalterverband Österreich

Chorverband

Blasmusikverband

folgende Regelungen gelten für die Musikausübung:
+) Beachtung der allgemeinen Abstandsregeln und Sicherheitsmaßnahmen je nach Ampelfarbe 1-2m
+) -> Beachten der Personenobergrenze, die im Raum Platz hat
+) Bei Beachtung der geltenden Abstandsregeln und Sicherheitsmaßnahmen sollten Proben sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen möglich sein. (lockere Verteilung im Raum + Freihaltung von Eingangsbereichen + gegebenenfalls kleinere Gruppen)

Schutzmaßnahmen allgemein

Die Minimierung von Ansteckungsrisiken muss in gleicher Art und Weise erfolgen wie auch im sonstigen öffentlichen Bereich: Sicherheitsabstand, kein Körperkontakt, Hände waschen und desinfizieren, Mund-Nase-Masken beim Betreten und sobald ich meinen Sitzplatz verlasse), eventuell Einsatz von Plexiglasflächen oder sonstigen Trennwänden, ausreichende Belüftung der Räumlichkeiten, … Sollte ein Mitglied eines Musikensembles covid19 Symptome zeigen, muss das Musizieren bis zum Vorliegen eines Testergebnisses sofort eingestellt werden und die Mitglieder müssten sich unverzüglich in prophylaktische Heimquarantäne begeben.

Spezielle Schutzmaßnahmen bei unterschiedlichen Ensembleformen und Instrumentengattungen

Der Abstand wird bei Streichern mit 1,5m und bei Bläsern mit 2m empfohlen. Dirigent*innen sollten 1,5-2 m entfernt sein, Blechbläser durch geeignete Maßnahmen seitlich abgeschirmt werden. Bei Blasinstrumenten ist zusätzlich noch besondere Sorgfalt auf den seitlichen Abstand und das Entsorgen von Kondenswasser zu legen. Wenn der seitliche Abstand von 2 m nicht eingehalten werden kann, sollen Trennwände oder andere geignete Maßnahmen zwischen den Musiker*innen zum Einsatz kommen. Von den Chorverbänden werden spezielle Probeformen (Einsatz digitaler Medien, Stimmproben, Proben in Kleingruppen, …) und spezielle Hygienemaßnahmen (Einbahnsysteme, Desinfektion, Lüftung) vorgeschlagen. Seitens der Tanzpädagogik (Training und Unterricht im Amateurbereich) werden Maßnahmen wie Verzicht auf Körperkontakt, Einhaltung eines 2 m Abstandes, Sperren von Umkleideräumen und Duschen, Anpassung von Stundenplänen und intensivierte Hygienemaßnahmen vorgeschlagen.

Musik basiert auf Schall (Schwingung von Luftmolekülen). Ein direkter Körperkontakt zwischen Musizierenden findet nicht statt. Abstandsregeln können daher leicht eingehalten werden. Das Singen oder Musizieren erzeugt nach den dem Musikrat vorliegenden Forschungsergebnissen keinesfalls mehr Aerosolbelastung als eine individuelle Konversation einer gleichen Anzahl von Personen im gleichen Raum. „… da die Atemluftmenge bei den Bläsern durchweg deutlich geringer als beim Sprechen ist“.

Sicherheitskonzept

Vereine und Veranstalter sollten im Sinne der Eigenverantwortung ein Sicherheitskonzept erstellen und einen Sicherheitsbeauftragten ernennen, um gegebenenfalls bei Probe und Veranstaltung Maßnahmen setzen zu können. Durch das Vorliegen und die Einhaltung eines solchen Sicherheitskonzeptes müsste ein Haftungsschutz für den Veranstalter bzw. für die Vereinsleitung entstehen. Gästelisten helfen Quarantänemaßnahmen im Bedarfsfall erleichtern.

Veranstaltungen

Veranstaltungen/Konzerte sind unter Einhaltung von Abstandsregelungen möglich. Bitte je nach Ampelfarbe aktuelle Publikumsobergrenzen (dzt. ausschließlich mit zugewiesenen Sitzplätzen 1.500, outdoor 3.000, ohne zugewiesene Sitzplätze 50 outdoor 10)0 beachten. Wenn möglich können Performances im Freien unter Nutzung von größeren öffentlichen Flächen durchgeführt werden. In geschlossenen Räumen muss das Publikum nach dem Schachbrettkonzept und mit Platzzuweisungen platziert werden. Veranstalter sollten sich gegenüber Dritten rechtlich absichern, falls aus Gründen von Covid-19 die Veranstaltung nicht stattfinden kann und damit auch keine Zahlungen getätigt werden können.

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt