Eine Frau bläst Seifenblasen in die Luft und sieht ihnen nach. Das Foto zeigt Irene Narnhofer, die eine Veranstaltungsreihe namens Singen it Baby leitet.
Singen mit Baby mit Irene Narnhofer | Foto: Tanja Wöginger

Let’s sing! Die vertrauteste Musik für ein Baby ist die Stimme der Eltern. Neben Nähe und Geborgenheit schenkt sie einen Platz zum Ankommen und hilft bei der Sprachentwicklung. Gemeinsam mit dem Österreichischen Volksliedwerk und der Jeunesse entdecken Eltern mit Babys neue und vertraute Wiegenlieder, Wickellieder und Bewegungslieder. Für ruhige Einschlafmomente, kleine Ablenkungen am Wickeltisch oder wenn überschüssige Energie einfach raus muss.

Irene Narnhofer ist ausgebildete Kindergarten- und Krippenpädagogin, studierte Geigenlehrerin. Musikgarten-Lehrerin

Programm: Wiegenlieder, Wickellieder und Bewegungslieder
Dauer: 45 Minuten
Datum: 03. Dezember 2026
Ort: Treffpunkt Operngasse, Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien
Tickets zu dieser Veranstaltung können über das Ticketing-System der Jeunesse Österreich erworben werden.

Foto: Tanja Wöginger

30./31. Mai 2026 | 12.00-16.00 Uhr | Treffpunkt Operngasse, Operngasse 6, 1010 Wien

 „How to Session“ – eine Anleitung zum informellen, gemeinsamen Musizieren von traditionellen Musiken. Markus Prieth und Irma-Maria Troy führen in Meran seit Jahren erfolgreich einen regelmäßigen „Session-Stammtisch“ und wenden sich bei ihrem Workshop auch speziell an Pädagog*innen von Musik & Tanz. Vermittelt werden: adhoc Arrangement, adhoc Dramaturgie, der Überblick über ein aus dem Moment heraus entstehendes musikalisches Gebilde und die Fähigkeit, Brücken zu bauen!

Im alpenländischen Raum als „Musikantenstammtisch“ bekannt, in Irland und anderen Ländern als „Trad Session“, sind diese zwanglosen musikalischen Zusammenkünfte als eine Art „Community Music“ zu verstehen und erfreuen sich in den letzten Jahren europaweit immer größerer Beliebtheit. Doch auch wenn dieses gemeinsame Musizieren scheinbar ohne feste Regeln praktiziert wird, gibt es neben einer sogenannten „Session-Etiquette“ auch ungeschriebene Gesetze, die für das Gelingen eines solchen musikalischen Stammtisches wesentlich sind.

Markus Prieth und Irma-Maria Troy fassen die Idee zu diesem Workshop so zusammen:

„Session, to be“

Du hast dein Instrument am Buckel, betrittst den Raum, es wird schon gespielt, getanzt und es taugt dir jetzt schon voll und du willst sofort mitmachen. Oder du spielst schon mit, hast eine gute Idee, möchtest gestalten, Brücken bauen, dem Fest eine Wendung geben. Oder du bist mit dem Vorsatz gekommen, heute selbst einen Sessiontune anzuspielen. In diesem WS wird Session als eine „friendly“ Session verstanden. Alles kann gespielt werden und sie lebt von der Vielfalt. Denn bunt ist schön. Tipps, Ideen und Methoden orientieren sich am Feiern selbst und darum kümmern wir uns! Wie können wir Tänzer*innen im Schwung halten, wie schaffen wir Raum für alle, die gerade da sind, wie gestalten sich die Höhepunkte, ruhige wie wilde? Wie kann man unsichtbar gestalten? Beim Workshop selbst sind alle Instrumente willkommen − und, da es sich ja um Tanzmusik handelt, wird auch getanzt.

Wohnzimmerkonzert zur Einstimmung mit Markus und Irma als Duo FOLTA am 29.05.2026, um 20 Uhr
Kulturinitiative Vereinsmeierei, 3021 Pressbaum, Nikodemusgasse 3
www.vereinsmeierei.at

Abschluss-Session mit Tanz am 31.05.2026, ab 19 Uhr
Kulturcafé Henriette, 1200 Wien, Staudingergasse 10
www.cafe-henriette.at

Anmeldung zum Workshop erforderlich:
Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien
office@volksliedwerk.at
Teilnahmegebühr: EUR 95,00

FOTO: Serafin Prieth

Tanzstück von Marcel Leemann & Simon Mayer mit Livemusik und Kompositionen von Christof Dienz (Band „Die Knödel“)

Der künstlerische Mastermind unseres letztjährigen Großprojekts VOLXFEST im Rahmen der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut, Simon Mayer, hat sich für sein neuestes Projekt zu unseren Kolleginnen vom Tiroler Volksliedwerk, Sonja Ortner und Gerti Heintschel auf Spurensuche begeben. Die Ergebnisse flossen in seine neueste Produktion mit ein, ein Tanzstück am Tiroler Landestheater.

Getanzt wird seit jeher – auf der Straße, auf der Bühne, am Volksfest, im Ballsaal, im Dorf und in der Stadt. Ausgehend von Tirol erkunden Marcel Leemann und der österreichische Choreograf Simon Mayer grenzüberschreitende tänzerische Traditionen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und stellen sich die Frage, wie unsere Herkunft uns alle im wahrsten Sinne des Wortes bewegt. Die Livemusik des Abends leitet der renommierte Innsbrucker Musiker und Komponist Christof Dienz, der mit seinem Ensemble «Die Knödel» spielend den musikalischen Spagat zwischen Tradition und Zeitgenossenschaft meistert. (Zitat Tiroler Landestheater)

Premiere ist am 22.11.2025 um 19.00 Uhr im Tiroler Landestheater
(weitere Termine)

Sujet by Tiroler Landestheater / Philotheus Nisch

Symposien, Diskurse, Seminare und mehr zu Volkslied in Österreich

12.-14. Februar 2026 | MMRC Symposium 2026: Between Research and Activism | Futures Of Music And Minority Studies | mdw – University of Music and Performing Arts Vienna | Link

25. März 2026 | Sounding Ljubljana: Identity, Power and the Politics of the Urban Soundscape | Vortrag von Dr. Mojca Kovačič | Kunstuniversität Graz | Institut für Ethnomusikologie | Link

Exkurs | 26. März 2026 | Alle Neun – Lange Nacht der österreichischen Musikhochschulen | Übertragung aus der Stella Privat Hochschule für Musik in Feldkirch | Link

23.-29. September 2026 | The 10th Symposium of the ICTMD Study Group on music and dance in southeastern Europe | mdw – University of Music and Performing Arts Vienna | Call for Papers (due to March 01st, 2026): pdf

01.-02.10.2026 | From here, to there, to everywhere: Translocality and Cosmopolitanism in Music and Dance Practices | Symposium am Institut für Ethnomusikologie, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) | Callfor papers/Submission deadline 15th of March 2026 | Link


Veranstaltungen 2025
Oktober 2025-Jänner 2026 | Kulturen des Klanges – Ringvorlesung 100 Jahre Musikwissenschaft in Innsbruck | Link zu pdf

30.10.2025 | Symposium und Festakt „60 Jahre Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie“ – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien | Link

05.11.2025 | „Weil es immer schon so war“ Braucht – Identität – Tradition? Disskussionsveranstaltung am 05. November 2025 im p.m.k. Innsbruck mit Konrad Kuhn, assoz. Prof. für Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck. | Link

06.-07.11.2025 | Heritage Meets Science: Infrastructures and Research Perspectives in Austria – Symposium an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur Weitergabe des Kulturellen Erbes | Link

18.11.2025 | MMRC Lecture: Minority Voices in Civil Society: Exclusion – Inclusion – Solidarity in Music | Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie | Link

28.-28.11.2025 | Binary Harmony in tratditional Music and Beyond | International Symposium at the mdw – University of Music and performing Arts Vienna – Department of Folk Music Resarch and Ethnomusicology | Link



09.12.2025 | Performance Lecture: Ordinary Music. Music Suitable for the Anthropocene | Universität Salzburg | Link

10.12.2025 | Gastvortrag: Michael Bakan: Rhythm-a-ning: Cross-Cultural Perspectives on Rhythm in Practice | Kunstuni Graz | Link

10.-12.12.2025 | Konferenz „Die Natur der Musik“ mit Keynote „Who Asks the Questions? On Collaborative Knowledge Production in Music Studies“ von Anja Brunner und Cornelia Gruber (Forschungsprojekt Reverse Ethnomusicology) | Österreichische Akademie der Wissenschaften Wien | Link

12.-14.12.2025 I Annual Meeting of the National Committee of the ICTMD Austria, Artistic Research: Performing Ethnomusicology I University of Music and Performing Arts Graz I Link

(alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen durch die jeweiligen Veranstalter*innen vorbehalten)

w1 – eine Neuentdeckung in alten Handschriften | Mo., 13. Oktober 2025 | 13.00 – 17.00 Uhr.

Archivprobe mit Simon Wascher und Herman Haertel

„w1“ – so bezeichnet der Drehleierspieler und Musikethnologe Simon Wascher den Melodietypus von harmonisch speziellen Tanzmelodien um 1800, die nach Ländlern und Steirern klingen und zu denen man gut Wickler tanzen, walzen oder auch lustig tanzen kann. Doch es sind keine Ländler – es handelt sich um eine dreischlägige Musik aus Quellen aus Ober- und Niederösterreich, Salzburg und dem inneren Salzkammergut, die nicht so tickt, wie wir sie sonst in Mitteleuropa kennen.

Nach einem Vortrag laden Simon Wascher und Hermann Haertel anhand alter Handschriften aus dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerk zur musikalisch-praktischen Umsetzung von „w1“.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien
Anmeldung unter office (at) volksliedwerk.at,
Eintritt: freie Spende


Archivprobe mit Burgi Neubauer | 26. September 2025 | 16.00-18-00 Uhr

NÖ Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich

Ländler, Polkas, Menuette, Schleunige …

für zwei Melodieinstrumente, Nachschlag und Bass

Das Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich beherbergt einen umfangreichen Fundus an handschriftlichen Notenblättern mit instrumentaler Volksmusik aus dem 19. Jahrhundert. Meist stammen die Niederschriften aus privaten Sammlungen von Musikanten, die den Melodienschatz festhalten und weitergeben wollten. Dieser Archivbestand wird gerne von Volksmusikantinnen und -musikanten herangezogen, um nach bereits vergessenen Melodien zu suchen und sie wieder zum Klingen zu bringen.

Walpurga „Burgi“ Neubauer leitet die Archivprobe. Als Musikpädagogin unterrichtet sie Geige an der Regionalmusikschule Kreuzenstein und beschäftigt sich vor allem mit Kammermusik und mit Volksmusik.

Teilnahme kostenlos! Das Instrument bitte mitbringen.

Das Notenmaterial wird zur Verfügung gestellt.

Instrumente: Geige, Harfe, Bratsche, Kontrabass, Harmonika

Um Anmeldung wird gebeten! office@volkskulturnoe.at oder Tel.: 02732 85015

NÖ Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich
c/o NÖ Landesbibliothek
Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten
archiv@volkskulturnoe.at
Tel.: 02742 9005 12878

Eintritt frei, Anmeldung erbeten!

VOX Slavena Chor sucht Verstärkung!

Es gibt eine neue Kooperation, einen neuen Chor in unserem Haus. Nataša Mirković und Ruth Hosp leiten gemeinsam jeden Mittwoch einen Chor und suchen dazu noch Verstärkung. Der VOX Slavena CHOR öffnet seine Türen für Männerstimmen – Tenöre und Bässe, herzlich willkommen! Damen können sich ebenfalls gerne melden und werden, falls aktuell kein Platz frei ist, auf die Warteliste gesetzt.

Das Repertoire – zwei musikalische Welten:
Musik aus Südosteuropa: Traditionelle und arrangierte bis neu komponierte Gesänge und Kostbarkeiten aus Montenegro, Serbien, Kroatien, Bosnien, Kosovo, Mazedonien, Bulgarien u.v.m.     

Musik aus Wien und Österreich: Schwerpunkt auf „neuer Volksmusik und Wienerlied; Musik junger österreichischer Künstler:innen in Mundart und Deutsch; Volksmusikalische Schätze aus allen Bundesländern;

Proben: jeden Mittwoch, 18:30 – ca. 21:00 Uhr

Wenn du Freude am Singen hast, Lust auf musikalische Vielfalt verspürst und Teil so einer lebendigen Chorgemeinschaft sein möchtest, melde dich bei: info (at) natasa-mirkovic.com

Nataša Mirković & Ruth Hosp freuen sich auf ihre Stimme und das Österreichische Volksliedwerk über diese schöne, neue Partnerschaft.

Foto: Ilona Eggl

Unserer Geschäftsleiterin Irene Egger schreibt seit 2025 regelmäßig gemeinsam als Servus Musikquartett mit Conny Bürgler, Thomas Gansch und Erich Riegler vom Österreichischen Blasmusikverband unter der Rubrik Servus Musi für die Zeitschrift Servus in Stadt & Land.

In ihrem ersten Beitrag (Ausgabe September 2025) verrät sie, warum Singen nicht perfekt, sondern einfach echt sein sollte: „Wer singt, hat mehr vom Leben“. Das Magazin vom Jänner 2026 enthält ihre zweite Kolumne, in der sie erläutert, warum in den Heischebräuchen deutlich wird, dass Geben seliger denn Nehmen ist.

Das Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes bietet einen umfassenden Einblicke auf Heische- und andere Bräuche.

Servus Magazin in Stadt & Land

Schauen, Staunen, Schmökern

Der neu gestaltete Treffpunkt Operngasse des Österreichischen Volksliedwerkes im Herzen von Wien lädt vom 15.09. bis zum 31.10.2025 zum Schauen, Stöbern und Schnäppchenjagen ein.

Was gibt es zu entdecken? Bücher, Noten, Liederhefte, CDs rund um die Themen Volkskultur / traditionelle Musik und -Tanz –  Schätze aus dem Archiv ebenso wie neuere Publikationen zum Minipreis!

Öffnungszeiten:
Di, Mi 09-17 Uhr
Do 09-19 Uhr
Fr 11-14 Uhr

Ort:
Österreichisches Volksliedwerk
Operngasse 6
1010 Wien

Foto: Ilona Eggl


Teresa Hellweger vom Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes / Österreichische Nationalbibliothek hat sich eingehend mit Karl Liebleitner befasst und für den Forschungsblog der Österreichischen Nationalbibliothek einen Beitrag mit dem Titel „Die Sammlung Liebleitners – Das Volkslied als Leidenschaft“ verfasst. Der Sammler hinterließ dem Österreichischen Volksliedwerk mit über 6000 Liedern eine der größten Sammlungen österreichischer Volksmusik.