Ardian Ahmedaja | Singing, Song, and Sound as Human Acts Of Personal and Cultural Agency | Wien 2025
Der neue Band der European Voices VI – Herausgeber: Arian Ahmedaja, Senior Researcher am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – beinhaltet Beiträge aus den Vorträgen und Diskussionen des Symposiums selben Titels. Erna Ströbitzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Archivs des Österreichischen Volksliedwerkes hat dazu einen Beitrag mit dem Titel Finding answers in folk songs: A portrait of the Landl Quartett between Volksmusikpflege and folk revival verfasst.
Ardian Ahmedaja (ed.), Singing, Song, and Sound as Human Acts of Personal and Cultural Agency, Wien 2025. (auch als open access erhältlich, Link) | Englisch
english description: Johann Gottfried Herder characterised singing and song as human acts of personal and cultural agency (Herder and Bohlman 2017). These agencies are enacted musically, centralising the idea of “performance”. In this context, “singing” refers to the act of performance, which, due to its interactive nature in real time, is the most important moment of music-making, particularly in multipart music traditions, while “song” and its emergence remain the object and subject of the act of creation. “Sound” is an indispensable part of all these processes. The perception and interpretation of these aspects by different people affect both the practice and discourse of music, shaping meaningful experiences in terms of the attitudes and cognitive processes involved in its creation (Blacking 1973).
weiter Beiträge u.a.:
Ulrich Morgenstern, Playing without instruments in a patriarchal society: Russian mouth music as a practical substitution, an artistic niche, and an autodidact method.
Lauge Dideriksen, Non-Geometrical rhythm in European traditional music: Conceptualisation, Transcription, and Notation.
Susanna Schedtler/Herbert Zotti, On the relationship and mutual impact between the Alpine song and the Wienerlied.
Symposien, Diskurse, Seminare und mehr zu Volkslied in Österreich
12.-14. Februar 2026 | MMRC Symposium 2026: Between Research and Activism | Futures Of Music And Minority Studies | mdw – University of Music and Performing Arts Vienna | Link
25. März 2026 | Sounding Ljubljana: Identity, Power and the Politics of the Urban Soundscape | Vortrag von Dr. Mojca Kovačič | Kunstuniversität Graz | Institut für Ethnomusikologie | Link
Exkurs | 26. März 2026 | Alle Neun – Lange Nacht der österreichischen Musikhochschulen | Übertragung aus der Stella Privat Hochschule für Musik in Feldkirch | Link
23.-29. September 2026 | The 10th Symposium of the ICTMD Study Group on music and dance in southeastern Europe | mdw – University of Music and Performing Arts Vienna | Call for Papers (due to March 01st, 2026): pdf
01.-02.10.2026 | From here, to there, to everywhere: Translocality and Cosmopolitanism in Music and Dance Practices | Symposium am Institut für Ethnomusikologie, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) | Callfor papers/Submission deadline 15th of March 2026 | Link
Veranstaltungen 2025 Oktober 2025-Jänner 2026 | Kulturen des Klanges – Ringvorlesung 100 Jahre Musikwissenschaft in Innsbruck | Link zu pdf
30.10.2025 | Symposium und Festakt „60 Jahre Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie“ – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien | Link
05.11.2025 | „Weil es immer schon so war“ Braucht – Identität – Tradition? Disskussionsveranstaltung am 05. November 2025 im p.m.k. Innsbruck mit Konrad Kuhn, assoz. Prof. für Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck. | Link
06.-07.11.2025 | Heritage Meets Science: Infrastructures and Research Perspectives in Austria – Symposium an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur Weitergabe des Kulturellen Erbes | Link
18.11.2025 | MMRC Lecture: Minority Voices in Civil Society: Exclusion – Inclusion – Solidarity in Music | Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie | Link
28.-28.11.2025 | Binary Harmony in tratditional Music and Beyond | International Symposium at the mdw – University of Music and performing Arts Vienna – Department of Folk Music Resarch and Ethnomusicology | Link
09.12.2025 | Performance Lecture: Ordinary Music. Music Suitable for the Anthropocene | Universität Salzburg | Link
10.12.2025 | Gastvortrag: Michael Bakan: Rhythm-a-ning: Cross-Cultural Perspectives on Rhythm in Practice | Kunstuni Graz | Link
10.-12.12.2025 | Konferenz „Die Natur der Musik“ mit Keynote „Who Asks the Questions? On Collaborative Knowledge Production in Music Studies“ von Anja Brunner und Cornelia Gruber (Forschungsprojekt Reverse Ethnomusicology) | Österreichische Akademie der Wissenschaften Wien | Link
12.-14.12.2025 I Annual Meeting of the National Committee of the ICTMD Austria, Artistic Research: Performing Ethnomusicology I University of Music and Performing Arts Graz I Link
(alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen durch die jeweiligen Veranstalter*innen vorbehalten)
Anlässlich der Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks in Gmunden findet in Kooperation mit den Festwochen Gmunden, der Eröffnung des Töpfermarktes der Stadt Gmunden und Stern & Hafferl eine musikalische Straßenbahnfahrt durch Gmunden statt. Musikalische Klänge ertönen mit der Gruppe „Diatonische Expeditionen“ aus der Straßenbahn, während an ausgewählten Haltestellen Volksmusikgruppen aus der Region spielen.
Haltestellen: Rathausplatz / Kirchengasse und Franz-Josef-Platz / Park Gruppen: Viechtauer Trio, Huat-Musi, Kuf-Haus-Musi, KnopfSaitenKnopf Musi
Die Musikalische Straßenbahn fährt knapp 3 Stunden lang durch Gmunden zwischen Bahnhof Engelhof und Bahnhof Gmunden. Es bleibt also genug Zeit, immer mal wieder auszusteigen an den oben genannten Haltestellen, um auch die anderen Ensembles anzuhören.
Eingeladen mitzufahren sind alle Menschen aus Gmunden und Umgebung sowie Gäste aus Nah und Fern! In diesem Zeitraum ist die Straßenbahnfahrt durch Gmunden kostenlos.
Teil I: Symposion & Geigen.Werkstatt 14. | 15. | 16. Oktober 2022 Schloss Goldegg | Land Salzburg
Bei aller Nonchalance, die ihn immer auszeichnete – auf die Unterscheidung zwischen dem Akademiker Dr. Rudolf Pietsch und dem Musikanten Rudi Pietsch legte er stets großen Wert. Nicht etwa, weil ihm der akademische Titel wichtig gewesen wäre, sondern weil es für ihn zwei unterschiedliche Welten, zwei Selbstverständnisse, zwei Vermittlungspositionen waren. Als Rudi Pietsch konnte er aus ganzem Herzen Musikant und Mensch sein – sein angeborener Witz und Charme sprangen dann mit oder ohne Geige, auf der Bühne oder am Wirtshaustisch auf die ganze Gesellschaft über. Goldegg als Auftakt der Rudi Pietsch Trilogie wird, nicht zuletzt mit zwei abendlichen Konzerten, den Menschen und Musikanten „Rudi“ Pietsch in den Mittelpunkt stellen.
Darüber hinaus wird die diesjährige Geigen.Werkstatt, der Rudi als Ideengeber und Lehrer sehr verbunden war, in dieser Trilogie integriert. Eingeladen sind vorwiegend Volksmusikgruppen/-ensembles mit mindestens einer Geige/Violine und Solisten (ohne Altersgrenze – nicht für reine Anfänger geeignet).
Nähere Informationen finden Sie unter Salzburger Volksliedwerk | Detail oder telefonisch unter +43 (0)662 8042 2583.
Teil II: Rudi Pietsch in Wien – Vermittler und Wissenschaftler 18. Oktober 2022 mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Der zweite Teil der „Rudi Pietsch Trilogie“ findet an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien statt. Hier hat Rudi Pietsch zuletzt am Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Neue Musik und an seinem ehemaligen Heimatinstitut, dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie geforscht und unterrichtet.
Die Erinnerung an den Freund und Kollegen Rudi als einfallsreichen und phänomenal erfolgreichen Vermittler von (Volks)musik und Tanz sowie als europäischen Wissenschaftler will – mit seinem Elan, seinem Witz und mit seinem tiefen Ernst – in Erinnerung gerufen werden. Er eröffnete Generationen von jungen Studierenden neue Horizonte. Wie hat Rudi Pietsch als Lehrer, als Fachkollege und als Mensch angeregt und begleitet? Welche neuen Ressourcen konnte er für seine unermüdliche Arbeit als Vermittler und Wissenschaftler erschließen? Wie hat er von Wien aus sein einzigartiges volksmusikalisches Netzwerk aufgebaut? Auf all diese Fragen werden gemeinsam in Vorträgen, Würdigungsworten und nicht zuletzt mit viel Musik Antworten aufgespürt.
mdw – Joseph Haydn-Saal | Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
Informationen zum genauen Programmablauf finden Sie hier. Um Anmeldung für Vor-/Nachmittag oder den ganzen Tag wird gebeten. Kontakt: Martina Krammer krammer@mdw.ac.at, T +43 (0)1 71155-4201
Eintritt frei
Teil III: Tanzmusik im Alpenraum. In Erinnerung an Rudolf Pietsch – Symposium zur Volksmusikforschung in den Alpen 25. – 26. Oktober 2022 Innsbruck, Haus der Musik
Rudi Pietsch hat nicht nur die Reihe der Innsbrucker Symposien zur Volksmusikforschung als mehrmaliger Referent und oftmaliger Diskutant und zuletzt sogar als Förderer sehr geprägt, sondern auch für die Erforschung der Tanzmusik im Alpenraum Großartiges geleistet und beeindruckende Studien hinterlassen. In seinen Arbeiten und Vorträgen ging es ihm neben der Darstellung von Instrumenten, Spieltechniken, Repertoires und Spielanlässen ganz besonders um die Wechselbeziehungen von Volksmusik und Volkstanz, welche ihn auch als praktizierenden Musiker stets beschäftigten.
Das Symposium richtet sich an Fachleute, interessiertes Publikum und an die Teilnehmer:innen und Juror:inn:en des um diese Zeit in Innsbruck stattfindenden 24. Alpenländischen Volksmusikwettbewerbes und bildet den Abschluss der Tagungs-Trilogie in Gedenken an Rudi Pietsch. Veranstalter des 3. Teils ist das Department für Musikwissenschaft/Fachbereich Musikalische Ethnologie der Universität Mozarteum Salzburg.
Haus der Musik | Universitätsstraße 1, 5. Stock, Vorlesungssaal, 6020 Innsbruck
Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: thomas.nussbaumer@moz.ac.at, +43 676 88 122 345
Beim heurigen ÖMR-Symposion “Menschenrechte/Musikrechte” werden in Keynotes, Arbeitsgruppen und Diskussionen die Entwicklung der Menschenrechte und der „5 Music Rights“ des Internationalem Musikrats (Musikrechte) auf ihre Funktion, Umsetzungsmöglichkeiten und ihre Nachhaltigkeit untersucht.
Ein vielfältiges Live-Musikprogramm referenziert gezielt auf die Sichtbarmachung von Menschen- und Musikrechten in klingender Form.
Ort: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien, Joseph Haydn-Saal
Sound in the City: Musik in mitteleuropäischen Städten
17. bis 18. November 2022, Graz
Foto(c)Volkskultur Steiermark/Sascha Pseiner
Zweitägiges Symposium zum Thema (Volks-)Musik in der Stadt: Städte sind von Menschen bewohnt, die aus verschiedenen Orten stammen, selbst wenn sie keine Landesgrenzen überschritten haben, um dorthin zu gelangen. Daher umfasst die Musik einer Stadt die Volkskulturen vieler verschiedener Orte und Regionen.
Das Programm gliedert sich in drei Schwerpunkte: 1. Schule und Ausbildung (Wie klingt die Stadt in der Schule?) 2. Volksmusik & Volkskultur in der Stadt (Wie klingt das Land in der Stadt?) 3. Musikalische Gemeinschaften (Wie klingen verschiedene Länder und Kulturen in der Stadt?)
Während das Symposium international ausgerichtet ist, findet eine Reihe von Aufführungen mit in Graz beheimateten Musiker*innen unter dem Titel „Volksmusik in der Stadt“ statt. Im Rahmen des Symposiums werden am 18.10. die Canorium Styriae-Preise verliehen.
Eine Veranstaltung des Steirischen Volksliedwerks, des Instituts für Ethnomusikologie der Kunstuniversität Graz und der Privaten Pädagogischen Hochschule Augustinum Graz.
Im Rahmen des Symposiums werden auch die CANORUM STYRIAE PREISEdes Steirischen Volksliedwerks verliehen, welche in zweijährigem Abstand ausgelobt werden. Das Ziel ist die forcierte wissenschaftliche Aufarbeitung der musikalischen Volkskultur der Steiermark. Ausgezeichnet werden jene Arbeiten, die dem Verständnis musikalischer Volkskultur im alpinen Raum durch aktuelle Fragestellungen, innovative Methoden oder die Erschließung bislang nicht zugänglicher Quellen den größten wissenschaftlichen Nutzen erbracht haben.