Wir Tiroler sind lustig

die Rolle der Volksmusik für den Tourismus – Sonderausstellung.

25. Mai bis 26. Oktober 2024.
Museum Kitzbühel.

Was wäre der Tourismus in Tirol ohne die Volksmusik?

Was hat es auf sich mit diesem Genre, das sich schon so lange so erfolgreich behauptet? Das viele Einheimische begeistert, aber auch Japaner, Amerikaner, Deutsche und Wiener zum Mitsingen und Schunkeln animiert? Das das Image von Tirol als Land der lustigen Gesellen mit ebenso lustigen Madln wesentlich geprägt hat?

Genau das will die Ausstellung WIR TIROLER SIND LUSTIG nicht nur erklären, sondern auch erlebbar machen. Mit einer Vielzahl von historischen wie zeitgenössischen Dokumenten und Ausstellungsstücken. Mit Ausschnitten aus Heimatfilmen, Aufzeichnungen von Tirolerabenden und Tonaufnahmen von überlieferter Volks- und volkstümlicher Musik. Mit alten Werbefilmen und mit Berichten von den Olympischen Spielen, die erstmals moderne Medien zur globalen Verbreitung dieses Tiroler Feelings genutzt haben.

Die Ausstellung ist multimedial, und sie ist auch interaktiv. Besucher können mit Kuhschellen ein Lied nachspielen und mit Torstangen einen Jodler „zusammenbauen“. Es gibt eine Textwand, an der kreativ das titelgebende Lied umgetextet werden kann, und instagram-taugliche Selfie Points. Alles in allem eine kurzweilige Ausstellung in den historischen Räumen des Pfleghauses, die Jung und Alt, Einheimische wie Gäste in den Bann zieht.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Sonja Ortner vom Tiroler Volksliedarchiv. Sie wurde bereits im vergangenen Jahr im Tiroler Volkskunstmuseum gezeigt. Der Besucher*innenandrang war enorm. Denn diese Ausstellung ist sehr informativ und macht dazu noch gute Laune.

Mehr Information, Öffnungszeiten und Preise: Wir Tiroler sind lustig – Museum Kitzbühel

Foto: Tiroler Volkskunstmuseum


Sonderausstellung „Faszination Volksmusik- 50 Jahre Alpenländischer Volksmusikwettbewerb“

Seit 50 Jahren ist der Alpenländische Volksmusikwettbewerb in Innsbruck ein magischer Anziehungspunkt für tausende Volksmusikbegeisterte aus dem gesamten Alpenraum. Warum ist das so? Weshalb fasziniert Volksmusik in Zeiten von KI und weltumspannender Globalisierung die Menschen? Wieso vermittelt gerade diese Art von Musik so große Lebensfreunde und vermag durch gemeinsames Musizieren das Traditionelle und die kulturelle Vielfalt in Einklang zu bringen?

Die Sonderausstellung „Faszination Volksmusik- 50 Jahre Alpenländischer Volksmusikwettbewerb“ im Haus der Musik liefert umfassende Antworten auf diese spannenden Fragen und setzt sich auf vielfältige Art und Weise mit dem Thema Volksmusik auseinander. Der Alpenländische Volksmusikwettbewerb hat die Entwicklung der Volksmusik im Alpenraum wesentlich mitgeprägt und trägt seit Jahrzehnten zur Verbindung von Tradition und Moderne bei, baut Brücken zwischen verschiedenen Regionen und Musikrichtungen, zwischen Jung und Alt und setzt das Verbindende in den Mittelpunkt. Höhepunkte der Ausstellung werden sicherlich die Hörstation mit Tonaufnahmen aus den letzten 50 Jahren, Einblicke in das riesige Bildarchiv und filmische Dokumentationen, sowie eine Trachten – und Instrumentenausstellung sein.

Die Ausstellung wird vom 27. Mai bis 19. Oktober 2024 zu den Öffnungszeiten des Kassa- und Aboservices im Haus der Musik in Innsbruck bei freiem Eintritt zu sehen sein.

Veranstalter: Tiroler Volksmusikverein

Sommer in Volksliedern der Welt.

Mi., 1. Juni 2022.
19.00 – 20.00 Uhr.

Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien.


Gesangsabend von Studierenden des Universitätslehrganges Klassische Operette und des Masterstudiums Oper der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien mit traditionellen Liedern aus ihrer Heimat in Zusammenarbeit mit dem Archiv des Österreichischen Volksliedwerks.


Die Sehnsucht nach dem Süden, nach der Sonne, dem Meer ist in vielen Liedern belegt. Sie werden nicht gesungen, um die südliche Lebenswelt wider zu spiegeln sondern, um ein ganz bestimmtes individuell geprägtes Flair beim Singen entstehen zu lassen. Das kommt, wenn auch aus einer anderen Perspektive u.a. in den Liedern italienischer Auswanderer zum Tragen, die speziell in Vorarlberg bis heute überliefert sind. Studierende des Studienganges Gesang/Oper der MUK gestalten einen Gesangsabend mit Melodien, Arien und Liedern zum Thema Sommer, Sonne und Italien. Dabei wird den Studierenden die Möglichkeit gegeben sich mit Material aus den Volksliedarchiven auseinander zu setzen und außerhalb ihres Institutes Aufführungserfahrung zu sammeln.

Moderation: Wolfgang Dosch (Univ. Prof., MA Oper, Lehrgang Klass. Operette im Studiengang Gesang/Oper)

Klavier: Greta Benini (Univ. Prof., MA Oper)

György Handl (Univ. Doz., Lehrgang Klass. Operette)

Abuzar Manafzade

Gitarre: Alessandro Traina

Gesang: Miko Abe (Japan) Cosima Büsing (Deutschland), Karen Danger (Azerbaidschan), Yejin Kang (Süd-Korea), Constantin Müller (Österreich), Violetta Vasileva (Russland), Valeriia Dolhik (Ukraine), Olivier Benoit (Canada), Evangelia Giannopoulou (Griechenland), Gaja Pelizzari (Italien)

Es gelten die aktuellen Corona-Regeln der Stadt Wien.

Eintritt: Spende

Hintergrund

Im Februar 2022 wurde mit Univ. Prof. Wolfgang Dosch (MA Oper, Lehrgang Klass. Operette im Studiengang Gesang/Oper) von der MUK Kontakt aufgenommen, um eine Zusammenarbeit zu starten. Studierenden soll es mittels Archivführungen und Vorlesungen ermöglicht werden einen niederschwelligen Zugang für Forschungsarbeiten im Archiv des Österreichischen Volksliedwerkes zu bekommen (Hilfe für wissenschaftliche Arbeiten Bachelor, Master, Doktorat, artistic resaerch). Weiters sind Veranstaltungen angedacht, bei denen Studierende (Volks-)lieder aus ihrer Heimat und ausgesuchte Lieder aus dem Archiv darbieten.  Ziel ist darüber hinaus sich auch mit den Liedbiografien, Verbreitung und soziokulturellen Kontexten von Liedern auseinander zu setzen, um es in ihre Arbeit/Programme einfließen zu lassen. Musik, dargebracht von Studierenden mit unterschiedlichsten Muttersprachen, wird zum vereinenden gemeinsamen Nenner. So treten ihre Gemeinsamkeiten ins Rampenlicht und geben dem Publikum Hoffnung auf ein verständnisvolles Miteinander.

Die erste gemeinsame  Veranstaltung hat den Titel ”O sole mio”-  Sommer in Volksliedern der Welt

Foto: Archiv des Österreichische Volksliedwerkes