Ein online Adventkalender mit 24 Fenstern zum Anhören und Mitsingen auf YouTube.

 Unterschiedliche Personen aus ganz Österreich und angrenzenden Gebieten sind einem Aufruf des Österreichischen Volksliedwerks gefolgt und haben ihre selbst angefertigten Musikvideos mit ihren persönlichen Liedern und Stücken zur Weihnachtszeit eingereicht. Daraus ist ein klingender Adventkalender entstanden, der auf dem YouTube-Kanal des Österreichischen Volksliedwerks zu hören ist. Von 1.-24. Dezember öffnet sich jeden Tag ein Türchen mit einem neuen musikalischen Stück und inspiriert zum gemeinsamen Singen und Musizieren über die Weihnachtszeit hinaus. Die 24 Fenster beweisen, dass sich die Bandbreite des vorweihnachtlichen Musizierens nicht nur auf „Leise rieselt der Schnee“ und „O Tannenbaum“ beschränkt. Unter den Einsendungen finden sich traditionelle Weihnachtslieder und Bearbeitungen genauso, wie Stücke und Eigenkompositionen aus der heutigen Zeit. Volksmusik wird in den Beiträgen dabei als ein variabler Begriff verstanden, der sowohl in persönliche Musizierformen als auch in gemeinschaftliches Musizieren und in vorweihnachtliche Bräuche als selbstverständlicher Bestand integriert ist. Die Musikerinnen und Sänger musizieren in Gruppen, in bestehenden Ensembles, im Familienverband zu Hause, auf öffentlichen Plätzen und in Kirchen und auch virtuell.  Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen professioneller Musikbranche und Amateurbereich. So vielfältig wie die Musikstücke sind, so unterschiedlich ist auch die Gestaltung der Videos. Sie reichen von Inszenierungen im privaten Bereich bis hin zu professionellen Musikvideos.

Die Videos mit Liedtexten und Noten werden im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks archiviert und können dort auch zur weiteren Verwendung recherchiert werden. Sie geben langfristig einen Einblick und Querschnitt in das weihnachtliche Musizieren in diesem speziellen Jahr 2020. Ein Jahr, das von Sing- und Aufführungsverboten geprägt ist.

Der klingende Adventkalender des Österreichischen Volksliedwerks unter: https://www.youtube.com/channel/UC_eD7DMuYd0cegGGUxx5hZw?view_as=subscriber

Pressefoto

Sujet des Klingenden Adventkalenders

Kontakt für Rückfragen

Mag.a Irene Egger (Geschäftsleitung)
Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien,
Telefon: +43 (0)1/512 63 35, Handy +43 (0)664 5319757
irene.egger(at)volksliedwerk.at

Formen des Ortswechsels und der Umgang mit Mitgebrachtem und Vorgefundenem in der Volkskultur

Die Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks findet von 26. – 28. August verkürzt und ohne öffentliche Großveranstaltung in Gmunden statt. Unter dem Titel „Volkskultur als Dialog. Migrationen und Ortswechsel. Kultur als Gepäck“ geht es um Fragen der Volkskultur zu aktuellen Migrationsbewegungen. Angesichts Covid-19 wird darüber hinaus volkskulturelle Praxis in der Krise diskutiert.

Pressetext zur Pressekonferenz am 26. August 2020

Pressefotos

Sujet der diesjährigen Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“

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Projekt „heimat=sharing“

Trio Oanano - Auftritt bei Canadischer Botschaft 2017

Trio Oanano – Auftritt bei Canadischer Botschaft 2017

Das Landlerdorf Großpold in Siebenbürgen im Jahr 1992

Das Landlerdorf Großpold in Siebenbürgen im Jahr 1992. Foto: Wilfried Schabus

 

 

 

Kontakt für Rückfragen:

Mag.a Irene Egger (Geschäftsleitung)
Österreichisches Volksliedwerk, Operngasse 6, 1010 Wien,
Telefon: +43 (0)1/512 63 35, Handy +43 (0)664 5319757
irene.egger(at)volksliedwerk.at, www.volksliedwerk.at

1.1.1967 – 11.7.2020.

Herbert Krienzer stimmt an, gibt uns Tempo und Töne vor, wir stimmen ein und lassen uns von ihm tragen.
Herbert Krienzer verstand es als ausgebildeter Pädagoge (Hauptschullehrer für Musik und Mathematik) Menschen für das Lernen zu begeistern. Seinen Lehrberuf tauschte er gegen die Mitarbeit im Steirischen Volksliedwerk. Von 1996 bis 2013 war Herbert als fester Mitarbeiter, später als freier Mitarbeiter, Referent und Vereinsbeirat beim Steirischen Volksliedwerk tätig. In zahlreichen Kursen und Seminaren gab er das Wissen und die Begeisterung für seine beiden großen Leidenschaften Natur und Musik an Interessierte jeden Alters weiter. Mit viel Empathie verstand er es die Menschen für das Singen, Jodeln, Musizieren und Tanzen, speziell in der freien Natur zu begeistern und sie zu einer mehrstimmigen Melodie zusammenzuführen. Stets entwickelte er dafür neue Vermittlungsmethoden und Formate, die weit über die Steirischen Landesgrenzen hinaus angenommen wurden und auch Nachahmung fanden, so zum Beispiel die Jodler-Tankstelle von Oanano in Wien. Auch im Team des internationalen Jodelfestes OU war er Impulsgeber und fixes Teammitglied. Als Musikant, Wanderführer und Freund hat er viele begleitet und viel gegeben.
Nun ist am 11.7. Deine Stimme verklungen, doch wir sind uns sicher, das Echo Deines Wirkens wird uns entgegen hallen und uns viele Wege weiter begleiten.

 

Quelle: Steirisches und Österreichisches Volksliedwerk

Foto: Herbert Krienzer bei der Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks „Volkskultur als Dialog – Formen der Vermittlung Konzepte für morgen“ bei seinem Workshop   „Jodeln: zwischen Tradition und Wellness 2011, Herbert Zotti

Kulturerbe erleben

bis 01. November 2020, 9.30 – 18.00 Uhr, Museumsdorf Niedersulz im Weinviertel, Niederösterreich.

In den kühlen, historischen Gebäuden und den zahlreichen schattigen Plätzen im Museumsdorf lässt sich der Sommer besonders gut aushalten und genießen: farbenprächtigen Gärten, Bauernhöfen, Handwerkerhäusern, Kapellen, Stadeln, einem Wirtshaus, einer Schule und Presshäusern aus zwei Jahrhunderten. Hier können Sie den verschiedenen HandwerkerInnen über die Schulter schauen, wissenswertes über Pferde und Hunde erfahren und traditionelle Winterarbeiten kennen lernen.

Am Programm:
jeweils Samstags und Sonntags: Alltag im Dorf – Wie war das damals?
jeweils Dienstags: Kinderferienprogramm – Basteln mit Naturmaterialien
3. August: Gartensommer Vollmondnacht
16. und 17. August: Weinviertler-Südmährischer Kirtag
5. September: Naturgartenfest
13. September: Dirndlgwand-Sonntag und Bienen-Neujahr
26. September: Pferdekraft
3. Oktober: Natur im Garten Seminar
4. Oktober: Stubenmusik im Dorfwirtshaus & Drischl dreschn und Kukuruz auslesn
26. Oktober: Federn schleißn und Striezl flechtn

Weitere Informationen: Museumsdorf Niedersulz

Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz.

22. – 25. August 2020, Hotel Magerl in Gmunden.

Unsere alljährliche BAG-Woche soll trotz aller Widrigkeiten auch dieses Jahr stattfinden – wie genau das in der Umsetzung aussehen wird, können wir erst im Laufe des Sommers sagen – nämlich dann, wenn es konkrete Aussagen dazu von der Bundesregierung gibt.
Wir haben vor, Bewegungsschulung und Tanz ohne Körperkontakt anzubieten, Tanzschritte und Bewegungen zu verfeinern und zu vertiefen. Wir wollen wandern, singen, musizieren und uns interessante Vorträge über Volkstanz und -tänze anhören. Im wunderbar erfrischenden Traunsee dürfen wir – sofern es das Wetter zulässt – das eine oder andere Bad nehmen.

Die Anmeldung erfolgt wie immer über das Büro der BAG, erreichbar unter https://volkstanz.at, +436606795591 oder bag(at)volkstanz.at

musizieren auf der Hüttenbank, jodeln auf der Bergspitze, Geige spielen an der Weinstraße, Burgkonzerte bei Sonnenuntergang, musikalische Kräuterwanderungen, Klängen am Wasser lauschen, auf der taufrischen Wiese tanzen…


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Auf dieser Seite finden sich Kurse, Seminare und Workshops zum Singen, Musizieren, Tanzen, Jodeln sowie Festivals mit Volksmusik, verwandten Musiksparten und im interkulturellen Austausch an unterschiedlichen Orten in Österreich und in angrenzenden Gebieten. Die Angebote reichen von Singen in Kleingruppen, Tanzen im Generationenverband über Musiziertage für unterschiedliche Instrumente und Ensemblebesetzungen bis hin zum Einzelunterricht.

Sie richten sich an Erwachsene, Kinder, Familien, bestehende Ensembles und Menschen, AnfängerInnen wie Fortgeschrittene, die auf der Suche sind gemeinsam zu musizieren und musikalische Erlebnisse zu teilen.

Die VeranstalterInnen sind die Volksliedwerke der Bundesländer, sowie ihre Mitglieder und Partner, verwandte Einrichtungen und private AnbieterInnen, die unseren Qualitätsanforderungen entsprechen und eng mit uns zusammenarbeiten. Spezifisches Können und die jeweiligen Schwerpunkte der ReferentInnen geben den Veranstaltungen ihre individuelle Prägung. Die unterschiedlichen Beherbergungsbetriebe und -arten sowie die Gemeinden fungieren dabei als Partner. Gemeinsam mit allen werden die musikalischen Reisen zu einem einmaligen Erlebnis.

Zur Online Plattform Volksmusikreisen mit dem Programm für 2020 / 2021

Wir freuen uns bei den Kursen über Kommentare zu den jeweiligen Erlebnissen.


anbieten

AnbieterInnen und Beherbergungsbetriebe von Kursen, Seminaren, Workshops und Festivals sind ab sofort herzlich eingeladen, nach Registrierung ihre Angebote hier einzutragen. Wir freuen uns auch, wenn bereits eingegebene Veranstaltungen von den Einzelnen überarbeitet werden. Dabei ist zu beachten: die Veranstaltungen müssen zu den beschriebenen Kriterien passen und eine Reise wert sein. Bei Unklarheiten helfen wir gerne, auch Anregungen sind jederzeit willkommen.

Zur Eingabe von Veranstaltungen

Diese Seite wurde vom Österreichischen Volksliedwerk zusammen mit dem Veranstalter Verband Österreich, unter Mitwirkung von ReferentInnen und KursteilnehmerInnen entwickelt.

 

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© Erna Ströbitzer, Foto: Hartsteinwerk Loja

„Volkskultur als Dialog: Volksmusik und Volkslied und / als Moderne“

25. – 28. August 2021, Hotel Magerl Gmunden
Volksmusik und Volkslieder haben immer wieder Anregungen für verschiedene Kunst- und Kultursparten gegeben. In der klassischen Musik werden „einfache“ Instrumente, sowie Zitate der Volkskultur als Stilmittel verwendet. Anleihen an traditionelle musikalische Ausdrucksformen erscheinen spannend und werden durch Sampling, Collagieren, Montieren oder Crossover in zeitgenössisches Kulturschaffen integriert. Was und wie diese Materialien verwendet werden können, was sie für Geschichten erzählen und welche Assoziationen durch sie geweckt werden, soll bei der Sommerakademie erörtert werden. In diesem Zusammenhang spielen natürlich auch rechtliche Fragen zur Musiknutzung eine große Rolle. Auf der Sommerakademie wird daher 2021 diskutiert , was in diesem (musikalischen) Steinbruch geschürft werden darf, wie daraus Neues entstehen und sich in integrieren kann.

Eingeladen sind Personen aus Wissenschaft und Praxis, Personen aus der Volkskultur, aus dem Sozial-, Musik und Bildungsbereich und alle Interessierte.

Studierende bis 30 Jahre können ein Stipendium beantragen, dann ist die Teilnahme kostenlos. Bitte dafür auf einer 3/4 Seite darlegen, aus welchen Gründen eine Teilnahme von Interesse wäre.
Für PädagogInnen entfallen die Seminargebühren. Die Sommerakademie gilt als Lehrerfortbildung (PH OÖ LV-Nr. 26F1ÜFME07).

Rahmenprogramm: musikalische Straßenbahnfahrt

27. August 2021, 18 – ca. 19.30 Uhr
gemeinsam mit Festwochen Gmunden Hausmusik – Roas und der Eröffnung des Töpfermarktes der Stadt Gmunden, mit: „Aniada a Noar“ und Volksmusikgruppen aus der Region


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Wir werden auch heuer die Modalitäten offen gestalten. Das Programm wird dahin beweglich bleiben müssen. Die Formate der Veranstaltung und auch Rahmenbedingungen vor Ort werden sich an die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Sicherheitsbestimmungen betreffend Covid-19 halten.

Die Sommerakademie

Die Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“ wird seit 1992 mit Unterbrechungen abgehalten. Sie ist eine Diskussionsplattform, die sowohl den praktischen als auch den theoretischen Zugang zur Volkskultur zu hinterfragen und zu überprüfen versucht. Ziel dieser jährlichen Veranstaltungsreihe ist es, das breite Betätigungsfeld der Volkskultur zu reflektieren und Brücken zu schlagen zwischen jenen, die mit Volkskultur leben, und jenen, die sich wissenschaftlich damit beschäftigen. Denn Volkskultur ist ein lebendiger Dialog zur Selbstvergewisserung unserer modernen Lebenswelt.