Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“

Volkskultur


In der Sommerakademie 2022 geht es um gegenwärtige wie historische Formen der Musikwirtschaft, ihre Inhalte, Akteure und Akteurinnen, ihre Lebensformen und Ökonomien. Vortragende und Diskutierende aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sinnieren über Alpenromantik als Inszenierungsfaktor, Instrumentalmusik als tradiertes Gewerbe in der Schweizer Alpsteinregion, betrachten die Kommerzialisierung des Zitherwesens im Wien des 19. und 20. Jh., sprechen über den Stellenwert von Volksmusik in der kroatischen Volksgruppe Österreichs oder stellen ein aktuelles Projekt zur Fair Pay Debatte im Kunst- und Kulturbereich vor.

Zwischen den Vorträgen gibt es immer wieder Zeit zum Austausch in kleineren Gruppen, die großzügige Mittagspause erlaubt den Sprung in den nahegelegenen Traunsee, der zugegebener Weise einer der kältesten in Österreich, aber dafür bezaubernd und herrlich erfrischend ist. Am 26. August freuen wir uns wieder auf eine musikalische Straßenbahnfahrt durch Gmunden.

Studierende bis 30 Jahre sowie Zivil- und Präsenzdiener können ein Stipendium für eine kostenlose Teilnahme (Übernahme von Kost, Logis und Tagungsgebühr) beantragen. Dafür genügt ein formloses Schreiben (min. 1000 Zeichen), in dem ein begründetes Interesse an der Tagung dargelegt wird. Darüber hinaus erhalten Studierende, Zivil- und Präsenzdiener 20% Ermäßigung. Für PädagogInnen entfallen die Seminargebühren. Die Sommerakademie gilt als Lehrerfortbildung (PH OÖ LV-Nr. 26F1ÜFME07). 

Anmeldungen nehmen wir gerne unter sommerakademie@volksliedwerk.at bis 31. Juli 2022 entgegen. 


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Die Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“ wird seit 1992 mit Unterbrechungen abgehalten. Sie ist eine Diskussionsplattform, die sowohl den praktischen als auch den theoretischen Zugang zur Volkskultur zu hinterfragen und zu überprüfen versucht. Ziel dieser jährlichen Veranstaltungsreihe ist es, das breite Betätigungsfeld der Volkskultur zu reflektieren und Brücken zu schlagen zwischen jenen, die mit Volkskultur leben, und jenen, die sich wissenschaftlich damit beschäftigen. Denn Volkskultur ist ein lebendiger Dialog zur Selbstvergewisserung unserer modernen Lebenswelt.

Bild: Straßenmusikanten um 1900, Sammlerarchiv – der KuK Monarchie – Josef Novak