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Jahrbuch

Jahrbuch


Das Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes veröffentlicht seit 1952 aktuelle Texte und Arbeiten aus der volkskulturellen und volksmusikalischen Wissenschaft und Praxis. Jeder Band enthält neben zahlreichen Rezensionen ein ausführliches Verzeichnis der neuerschienenen Publikationen über die vielfältigen Facetten der Volkskultur.
Das Jahrbuch erscheint im Verlag Bibliothek der Provinz

Alle bisher erschienenen Jahrbücher inklusive Aufsätze und Beiträge können über www.volksmusikdatenbank.at abgerufen werden.

AbonnentIn werden

Das Jahrbuch kann als Einzelwerk oder in Form eines Abonnements bezogen werden. NeuabonnentInnen erhalten drei Bände ihrer Wahl der letzten vier Ausgaben kostenlos. Die Abonnementbindung gilt für mindestens zwei Jahre. Infos unter: office@volksliedwerk.at

Paketpreise

Alle vor 2016 erschienenen Ausgaben können, sofern nicht bereits vergriffen, im Paket erworben werden: 2 zum Preis von 1 Band, 4 zum Preis von 2 Bänden, usw. 

66. Band

Der vorliegende, nunmehr bereits 66. Band bietet wie seit zehn Jahren in seinem ersten Teil eine Nachlese der vorjährigen Sommerakademie des Österreichischen Volksliedwerks, die diesmal unter dem Motto „Aufgeführt und vorgeführt“ vom 24. bis 27. August 2016 in Gmunden stattgefunden hat. Die ausgewählten Referate beschäftigen sich mit der Problematik der Vermittlung und Darbietung von Volksmusik, beleuchten Momente des Authentischen bzw. Kommerziellen in tradierter wie auch aktueller Musizierpraxis und fragen danach, welche Rolle etwa Tourismus oder Medien wie Schulliederbücher, Rundfunk und Fernsehen in diesem Zusammenhang spielen.

Der zweite Teil des Bandes bringt wieder Beiträge zu verschiedenen Themen aus theoretischer oder angewandter Perspektive. Den Anfang macht Reingard Witzmann mit ihrem Referat über die Entwicklung der Wiener Ballkultur zwischen 1789 bis 1848 – ein Nachtrag aus der Sommerakademie 2015. Im Weiteren setzt sich Wolfgang Stanicek mit dem Walzerlied auseinander und damit mit der Frage, ob ein Walzer in vokaler Form überhaupt sinnvoll aufgeführt werden kann. Der Beitrag von Ernst Weber zeichnet anschließend akribisch und gestützt auf viele Quellenfunde die Geschichte des Liedes Drunt in der Schindergruab’n oder D’ lustigen Hirtabuam nach. Und schließlich gibt Ralph Gehler mit dem handschriftlichen Notenblatt des Geigers Carl Friedrich Martin Lorenz (1864–1941) aus Poppentin Einblick in die populäre Tanzmusik des 19. Jahrhunderts in Mecklenburg.
Im vergangenen Jahr haben wir von zwei für das Musikleben bedeutenden Persönlichkeiten Abschied nehmen müssen; ihr Wirken wird im Nachruf auf Josef Sulz (1930–2016), dem Pionier der wissenschaftlichen Musikpädagogik, und auf den Blasmusikforscher Bernhard Habla (1957–2016) gewürdigt.

Wie immer geben die Berichte der Volksliedwerke in den Bundesländern und forschungsverwandter Institutionen Einblick in deren vielfältige Tätigkeiten, Projekte und Aufgaben in Vermittlung, Archivarbeit und Publikationswesen. Neue Veröffentlichungen auf den Gebieten Volkslied, Volksmusik, Volkstanz, Volkspoesie und Brauch sind in der ausführlichen Bibliografie für das Jahr 2015 von Michaela Brodl (Archiv des Österreichischen Volksliedwerks) aufgelistet. Einige davon werden im abschließenden Rezensionsteil näher vorgestellt.

ISBN: 978-3-99028-714-9, 300 Seiten, Abb. sw
Erscheinungstermin: August 2017, Verlag Bibliothek der Provinz
bestellung@bibliothekderprovinz.at
Kosten: € 33,00

Kosten: € 33,00