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Jahrbuch

Jahrbuch


Das Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerkes veröffentlicht seit 1952 aktuelle Texte und Arbeiten aus der volkskulturellen und volksmusikalischen Wissenschaft und Praxis. Jeder Band enthält neben zahlreichen Rezensionen ein ausführliches Verzeichnis der neuerschienenen Publikationen über die vielfältigen Facetten der Volkskultur.
Das Jahrbuch erscheint im Verlag Bibliothek der Provinz

Alle bisher erschienenen Jahrbücher inklusive Aufsätze und Beiträge können über www.volksmusikdatenbank.at abgerufen werden.

AbonnentIn werden

Das Jahrbuch kann als Einzelwerk oder in Form eines Abonnements bezogen werden. NeuabonnentInnen erhalten drei Bände ihrer Wahl der letzten vier Ausgaben kostenlos. Die Abonnementbindung gilt für mindestens zwei Jahre. Infos unter: office@volksliedwerk.at

Paketpreise

Alle vor 2016 erschienenen Ausgaben können, sofern nicht bereits vergriffen, im Paket erworben werden: 2 zum Preis von 1 Band, 4 zum Preis von 2 Bänden, usw. 

65. Band

Der aktuelle 65. Band – der nunmehr im Weitraer Verlag „Bibliothek der Provinz“ erscheint – bietet in seinem ersten Teil in bewährter Art und Weise eine Nachlese zu unserer letzten Sommerakademie, die unter dem Motto „Musik und ihre Orte“ vom 26. bis 29. August 2015 in Gmunden stattgefunden hat. Die für diesen Band ausgewählten Referate kreisen um ein Phänomen, das auf den ersten Blick selbstverständlich, aber doch des näheren Hinsehens wert ist: Dass Musik – wie auch generell „Volkskultur“ – an für sie „richtigen“ oder auch „falschen“ Orten stattfinden kann und dass sie jedenfalls diese Orte mit Bedeutung auflädt – wie auch umgekehrt sie selbst von diesen Orten und Räumen geprägt wird. Der Bogen spannt sich dabei von verschiedenen architektonischen oder akustischen Eigenschaften über die Wahl der Instrumente bis zu unterschiedlichen Hörgewohnheiten im jeweiligen gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext.

Der zweite Teil des Bandes bringt Beiträge zu unterschiedlichen Themen aus Forschung und Praxis. Den Anfang macht Marija Klobčar, die sich in ihrem (hier im englischsprachigen Original belassenen) Aufsatz auf Spurensuche nach dem rituellen Umgang mit dem Wasser als kraftspendendem Element in slowenischen Liedern und Bräuchen begibt. Im Weiteren geht Simon Wascher dem Wort „Jodeln“ und dessen historischen Bedeutungen im 18. Jahrhundert nach, während Walter Deutsch in sehr persönlicher Weise des 50-jährigen Bestehens des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie in Wien gedenkt. Schließlich berichtet Erna Ströbitzer über Umfang und Gehalt des Archivmaterials, das im Jahr 2012 vom Volksgesang-Verein Wien dem Österreichischen Volksliedwerk in Form eines Vorlasses übergeben worden ist.

Im vergangenen Jahr haben wir von wichtigen Persönlichkeiten der österreichischen Volksmusikforschung Abschied nehmen müssen: Nachrufe auf Dr. Gundhild Holaubek-Lawatsch, Prof. Dr. Wolfgang Suppan und Dr. Klaus Fillafer zeugen im Kapitel „Personalia“ von deren jeweils bedeutendem Wirken.

Die darauf folgenden Berichte der Volksliedwerke in den Bundesländern und der forschungsverwandten Institutionen geben Einblick in deren vielfaltige und abwechslungsreiche Tätigkeiten, Projekte und Aufgaben in Vermittlung, Archivarbeit und Publikationswesen.

Neuerschienene Publikationen auf den Gebieten Volkslied, Volksmusik, Volkstanz, Volkspoesie und Brauch sind nicht nur in der ausführlichen, von der Mitarbeiterin im Archiv des Österreichischen Volksliedwerks Michaela Brodl zusammengestellten Bibliografie für das Jahr 2014 enthalten, sondern auch im abschließenden Rezensionsteil zu finden.

Das Jahrbuch erscheint August 2016 im Verlag Bibliothek der Provinz.
Bestellung unter bestellung@bibliothekderprovinz.at. ISBN: 978-3-99028-602-9, 298 Seiten, Abb. sw

Kosten: € 33,00