Website des Österreichischen VolksLiedWerkes
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Jahrbuch

Das Jahrbuch des Österreichischen Volksliedwerks erscheint seit 1952. Es enthält aktuelle Beiträge aus der volkskulturellen-volksmusikalischen Wissenschaft und Praxis. Am Schluss findet sich ein Verzeichnis der Neuerscheinungen von Publikationen auf den Gebieten Volkslied, -musik, -tanz, -dichtung und Brauch sowie Rezensionen.

Das Jahrbuch erscheint im milletre Verlag
Kosten: € 33,00.-;
Bestellung: info@milletre.at

Alle bisher erschienen Jahrbücher inklusive Inhalte können über die www.volksmusikdatenbank.at abgerufen werden.
 

Zum 61. Band

Der 61. Band des Jahrbuchs des Österreichischen Volksliedwerks liegt vor. Der erste Teil enthält die Referate der Sommerakademie „Volkskultur als Dialog“ 2011, die sich mit der Volkskultur für morgen auseinandersetzen. Die Beiträge handeln unter anderem von Volkskultur als Konsumraum und in alpinen Entwicklungen. Volksmusikalische Entwicklungen werden in Zusammenhang mit elektronischer Musik und anhand von Entwicklungen auf You Tube beleuchtet.
Das zweite Kapitel mit Nachrichten aus Forschung und Praxis präsentiert zwei Forschungsberichte aus Tirol, einerseits über Musikanten aus dem Kaisergebirge und andererseits über den Volksmusikant Hans Wurm aus dem Zillertal. Darüber hinaus wird von dem slowenischen Volksliedforscher Karel Štrekelj (1859–1912), dem Komponisten von Wiener Musik Rudolf Kronegger und von der Musikantenwerkstatt „Das reisende Archiv“ berichtet, welche zum Ziel hat alte Handschriften in der musikalischen Praxis wieder lebendig zu machen, berichtet.

Das Jahr 2011 wurde von der Europäischen Union zum Jahr der Freiwilligentätigkeit erklärt. In diesem Zusammenhang wurde auch dem Ehrenamt in der Volkskultur hohe Bedeutung zugemessen. Volkskultur wird heute nicht mehr ausschließlich als Traditionspflege verstanden, sondern eröffnet der Kreativität breiter Bevölkerungsschichten eine Vielzahl – auch aktueller – Ausdrucksformen und lässt Raum für interkulturelle Prozesse. Privatpersonen, Kulturinitiativen, Mitglieder von Musik-, Volkstanz- oder Theatergruppen, aber auch Chöre, Blasmusik-, Trachten- und Heimatvereine singen, spielen, tanzen, erzählen, forschen in unzählbaren Stunden – und das ehrenamtlich. Mit diesem freiwilligen Engagement tragen sie zur Unverwechselbarkeit von Regionen bei und haben mit ihren Angeboten einen wesentlichen Anteil an dem regionalen Kultur- und Bildungsleben. Offenes Singen, Tanz- und Instrumentalunterricht, Lesungen, Theateraufführungen, Publikationen, Konzerte und Festivals – all das ist ein Beitrag zum Verständnis zwischen den Generationen und zur Integration von Fremden und von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in die lokalen Gemeinschaften.
Auch die Beiträge dieses Bandes sind auf Grund ehrenamtlichen Engagements entstanden. In diesem Sinne sei allen gedankt, die ihre Zeit singend, tanzend, forschend, publizierend oder auch organisierend der Volkskultur zur Verfügung gestellt und wie jedes Jahr auch zum Gelingen dieses Bandes beigetragen haben.
Die Vielfalt von Volkskultur lässt sich daher im Jahrbuch nicht nur in den Abhandlungen, sondern auch unter Personlia, in den Berichten der Volksliedwerke und im abschließenden Rezensionsteil nachlesen. 
 

62. Band

Enthält die Beiträge der Sommerakademie "Volkskultur als Dialog" Körper-Verhältnisse 2012
Gerne nehmen wir Anregungen und Aufsätze entgegen, das Redaktionsteam wählt dann je nach Schwerpunkten aus
Redaktionsschluss: Herbst 2012
Erscheinung: Frühjahr 2013