Website des Österreichischen VolksLiedWerkes
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Das Programm 2016


Mittwoch, 24. August 2016

16.00 – 18.00 Uhr
-) Zur Einführung. Konrad Köstlin, Vizepräsident und Leiter der Wissenschaftlichen Kommission des Österreichischen Volksliedwerks 
-) Präsentation des Jahrbuchs des Österreichischen Volksliedwerks, Band 65. Erna Ströbitzer, Redaktion Österreichisches Volksliedwerk 
-) „Entschuldigen Sie, ich hätte gerne noch ein Achterl” - gelebte und inszenierte Identitäten im Zitherspiel. Gertrud Huber, Musikerin und Musikwissenschaftlerin

19.30 Uhr
Empfang im Rathaus der Stadt Gmunden

Donnerstag, 25. August 2016

9.00 – 12.00 Uhr
-) Wa(h)re Tradition: Volksmusik zwischen Authentizität und Inszenierung. Eva Maria Stöckler, Leiterin Zentrum für Zeitgenössische Musik Donau-Universität Krems
-) Frauen in der tradierten Musikpraxis auf dem Land im 20. Jahrhundert. Armin Griebel, Forschungsstelle für fränkische Volksmusik der Bezirke Mittel-, Ober- und Unterfranken
-) Tanzkulturen als Dialog. Präsentiert und praktiziert? Gunhild Oberzaucher-Schüller, Tanzhistorikerin

15.00 – 17.00 Uhr
-) Wastl Fanderl (1915-1991) - Impulse und Neuerungen. Zur kritischen Quellen-Edition und Biografie durch Karl Müller 2012. Michael J. Greger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Salzburger Landesinstitut für Volkskunde 
-) Fasnachtsbräuche und Kommunikation. Thomas Nussbaumer, Department für Musikwissenschaft / Fachbereich Musikalische Ethnologie (Innsbruck), Universität Mozarteum

19.30 Uhr Klostersaal Traunkirchen
Oberösterreichischer Festabend mit dem „tschejefem Trio“ aus dem Mühlviertel und Gstanzlsängerin Luise Pape sowie der “Goaswandmusi“ aus dem Salzkammergut

Freitag, 26. August 2016

9.00 – 12.30 Uhr
-) Volkslieder im Musikunterricht in Österreichs Pflichtschulen. Historische Entwicklungen und Problemfelder im 20. Jahrhundert im Spiegel ausgewählter Schulliederbücher. Peter Gretzel,  Archivleiter NÖ Volksliedarchiv der Volkskultur Niederösterreich GmbH
-) Leier, Trumscheit, Dudelsack. Musikinstrumente im Folk-Revival der DDR. Ralf Gehler, Zentrum für Traditionelle Musik am Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin-Mueß in Deutschland
-) Radio und Fernsehen als Bühne für volksmusikalische Auf- und Vorführungen. Die Geschichte eines stilkundlichen Missverständnisses. Walter Deutsch, Ehrenpräsident Österreichisches Volksliedwerk

15.00 – 19.00 Uhr
-) Partizipation beim Singen. 20 Jahre Offenes Singen im Wiener Volksliedwerk. Susanne Schedtler. Geschäftsführerin und Archivleiterin Wiener Volksliedwerk
-) Volksmusik als partizipative Musik? Zur Vorstellung eines ethnomusikologischen Konzeptes und dessen Anwendung auf heimische Volksmusik. Florian Wimmer, Doktoratsstudent der Musikwissenschaft am Institut für Ethnomusikologie der Kunstuniversität Graz
-) Der „Heimatabend“ auf dem Weg zum „Tiroler Abend neu“ – Grenzen und Genres überschreitende Entwicklungen zwischen Tirol und Vorarlberg. Walter Meixner, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler
-) Workshop: Offenes Singen mit Johanna Dumfart, Musikerin und Pädagogin 


Samstag, 27. August 2016

9.00 – 12.00 Uhr
-) Musik als Dienstleistung. Traditionelle Praxis und pflegerischer Kommerzialitätsdiskurs. Ulrich Morgenstern, Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
-) Zillertal - London - New York. Die frühen Tourneen der Geschwister Rainer und "Rainer Family" (1822-1843) und die Popularisierung von Tiroler Liedern. Sandra Hupfauf, Projektmitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck
-) Lecher Musikantentag. Anita Frühwirth, Vorsitzende Vorarlberger Volksliedwerk
-) Im Anschluss Resümee, Ausblick und Diskussion mit Justin Stagl, Universität Salzburg

Alle Programmpunkte sind öffentlich zugänglich, bieten im Anschluss Zeit für Diskussion und finden, sofern nicht anders vermerkt, im Hotel Magerl in Gmunden statt.

Das Programm ist in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Kommission des Österreichischen Volksliedwerks entstanden.