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Carl LORENS
(7. September 1851 Wien – 11. Dezember 1909 Wien)
Autor, Komponist, Volkssänger
Carl Lorens gilt als Universalgenie unter den Volkssängern. Er wächst in Wien-Erdberg in ärmlichen Verhältnissen auf. Talentiert und an Musik interessiert erhält er aber keine Möglichkeit für eine musikalische Ausbildung und arbeitet zunächst als Anstreichergehilfe. In den 1870er Jahren reüssiert er dennoch als Vortragskünstler, Dichter und Komponist von Wienerliedern. Er zählt zu den bedeutenden Vertretern des klassischen Wienerliedes. Sein Werk umfasst über 2.000 Lieder, Couplets und Soloszenen. Berühmt wird er vor allem mit Parodien im Wiener Dialekt mit jiddischem und böhmischem Vokabular. Zu seinen bedeutendsten Verlegern zählt Josef Blaha (heute: Bosworth).

Alexander GIRARDI
(5. Dezember 1850 Graz – 20. April 1918 Wien)
Komiker, Sänger, Schauspieler
Alexander Girardi, ein gelernter Schlosser mit italienischen Wurzeln, avanciert in Wien um 1900 durch seine einzigartigen Interpretationen zum Publikumsliebling und Star unter den Volksschauspielern. Sein Markenzeichen ist ein Strohhut, in Österreich genannt der „Girardi-Hut“. Ohne jemals Gesangs- oder Schauspielunterricht genossen zu haben, debütiert er 1869 in der Posse „Tritsch-Tratsch“ von Johann Nestroy am Sommertheater in Rohitsch-Sauerbrunn. Von da an ist er auf den bedeutenden Bühnen des deutschsprachigen Theaters zu sehen. Seine größten Erfolge feiert er am Theater an der Wien, wie dies auf Liedflugblättern belegt ist.